Für Toleranz und Menschenwürde

2 months 3 weeks ago
„denkt@g“ ist ein Jugendwettbewerb gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus. Er richtet sich bundesweit an Schüler, Studenten, Auszubildende und Motivierte zwischen 16 und 22 Jahre. Jetzt informieren!

Kreisläufe statt Abfälle

2 months 3 weeks ago
Zirkuläre Wertschöpfung praxisnah im Unterricht erleben: Am 6. Juli laden das Museum Mensch und Natur und das BIOTOPIA Lab Lehrkräfte zu einer Fortbildung rund um Kreislaufwirtschaft, Ressourcen, Klima, Design und Bildung für nachhaltige Entwicklung ein. Jetzt anmelden!

Schülerlotsen gesucht

2 months 3 weeks ago
Schülerlotsinnen und -lotsen sichern den Schulweg an besonders gefährlichen Stellen und helfen so ihren Mitschülerinnen und Mitschülern, sicher die Schule zu erreichen. Jetzt informieren!

Mit Rhythmus und Herz startet der Aktionstag Musik 2026

2 months 4 weeks ago

Gemeinsames Musizieren und Singen als Zeichen für ein starkes Miteinander stehen beim Aktionstag Musik in Bayern vom 18. Mai bis zum 31. Juli 2026 im Mittelpunkt. Die Anmeldezahlen sprechen für sich: Bayernweit nehmen heuer mehr als 153.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus bayerischen Schulen mit ihren vielfältigen musikalischen Veranstaltungen teil.

Als Schirmherrin freut sich Kultusministerin Anna Stolz besonders über die enorme Resonanz des musikalischen Events: „Musik verbindet Menschen, erzeugt Gefühle und spielt eine besondere Rolle bei der Entwicklung der Kinder und Jugendlichen. Im gemeinsamen Singen und Musizieren erleben unsere Schülerinnen und Schüler immer wieder aufs Neue die Kraft und den Zauber der Musik, denn sie fördert Kreativität, stärkt das Selbstbewusstsein und beeinflusst die Teamfähigkeit positiv. Ich danke allen Mitwirkenden für ihr außerordentliches Engagement und wünsche viel Freude bei den stimmungsvollen Musikerlebnissen. Hier geht das Herz auf!“

Der Aktionstag Musik in Bayern, veranstaltet von der Bayerischen Landeskoordinierungsstelle Musik (BLKM), lädt jedes Jahr dazu ein, gemeinsam Musik zu erleben und Bildungseinrichtungen miteinander zu vernetzen. Dazu haben sich in diesem Jahr mehr als 180.000 Mitwirkende angemeldet. Insgesamt 1175 Schulen, Kindertagesstätten, Universitäten, Vereine und Musikschulen werden ganz Bayern vom 18. Mai bis zum 31. Juli 2026 mit ihren vielfältigen musikalischen Veranstaltungen zum Klingen bringen.

So hört man es auch im eigens für den Aktionstag Musik 2026 komponierten Lied „Mein Instrument“, dessen Refrain lautet: „Das Instrument ist meine Stimme, es ist besonders, weil es lebt. Am Klang kannst du oft hören, was mich grad so bewegt.“

Weitere Information zur Bayerischen Landeskoordinierungsstelle Musik

Die Bayerische Landeskoordinierungsstelle Musik (BKLM) ist eine Arbeitsgemeinschaft des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, des Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst, des Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales sowie des Bayerischen Musikrats. Sie wurde 2011 mit dem Ziel der Sammlung, Darstellung, Vermittlung und Durchführung von Musikbildungsprojekten im Freistaat Bayern gegründet.

Einen Überblick über den Aktionstag Musik sowie umfassende Materialien dazu finden Sie unter blkm.de/BLKMProjekte/Aktionstag.

Bundesverdienstkreuz geht an Schwester Maria Johanna

2 months 4 weeks ago

Sie war Krankenschwester, Lehrschwester und Oberin. In diesen Tätigkeiten erwies sich Schwester Maria Johanna Hierl für viele Menschen als verlässliche Begleitung, die Halt, Orientierung und Nähe spendet. Für ihr jahrzehntelanges Wirken wurde sie mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Kultusministerin Anna Stolz würdigt die Verdienste der Geehrten: „Schwester Maria Johanna war Tag und Nacht für Patientinnen und Patienten, Angehörige, Pflege- und Verwaltungskräfte sowie Ärztinnen und Ärzte da. Sie hatte immer ein offenes Ohr und einen klugen Rat. Als langjährige Schulleiterin prägte sie mit großer Leidenschaft und fachlicher Kompetenz über viele Jahre hinweg die Ausbildung zahlreicher Pflegekräfte. Besonders beeindruckt hat mich ihr wertvolles Engagement im Bereich der Palliativpflege: Wo andere wegschauen, schenkt sie Mut. Wo manchen die Worte fehlen, spendet sie Trost. Mit ihrer Menschlichkeit und gelebten Nächstenliebe ist sie ein echtes Vorbild für andere. Sie zeigt auf eindrucksvolle Weise: Ein einzelner Mensch kann einen großen Unterschied machen. Ich danke Schwester Maria Johanna von Herzen für ihren unermüdlichen Einsatz!“

Schwester Maria Joahnna engagiert sich seit Jahrzehnten im Bereich der Kranken- und Altenpflege. Von 1970 bis 1973 absolvierte sie am Kreiskrankenhaus Kronach eine Ausbildung zur Krankenschwester. Im Anschluss arbeitete sie bis 1989 als Krankenschwester am St. Theresien-Krankenhaus in Nürnberg. Nach ihrer Weiterbildung zur Lehrschwester wurde sie 1992 zur Schulleiterin der Berufsfachschule für Krankenpflege am St. Theresien-Krankenhaus in Nürnberg ernannt. Von 2003 bis 2015 stand sie als Oberin der Krankenhausgemeinschaft St. Theresia in Nürnberg vor. Von 2015 bis 2024 übte sie das Amt als Oberin in der Gemeinschaft im St.-Josefs-Heim in München aus.

Starkes Face-off in der Eishockey-Stadt: Landshut erhält zwei „Partnerschulen des Wintersports“

3 months ago

In der niederbayerischen Hauptstadt gehört Eishockey seit Jahrzehnten fest zur sportlichen DNA. Damit in Zukunft der anspruchsvolle Balanceakt zwischen Schule und Nachwuchsleistungssport für junge Kufen-Asse noch besser gelingt, werden das Hans-Leinberger-Gymnasium Landshut und die Staatliche Realschule Landshut ab dem Schuljahr 2026/2027 zu offiziellen bayerischen „Partnerschulen des Wintersports“ für die Sportart Eishockey ernannt. Der Startschuss erfolgt zunächst in den fünften Klassen und wird in den folgenden Jahren schrittweise aufgebaut.

Kultusministerin Anna Stolz blickt mit großer Vorfreude auf die neue Kooperation: „Landshut atmet Eishockey! Deshalb freue ich mich sehr, dass wir an diesem traditionsreichen Standort mit der Staatlichen Realschule und dem Hans-Leinberger-Gymnasium gleich zwei neue ‚Partnerschulen des Wintersports‘ für die Sportart Eishockey zum neuen Schuljahr etablieren. Wir schaffen dadurch ein starkes Powerplay von schulischer Bildung und leistungssportlicher Förderung für unsere talentierten Nachwuchsathleten – und zwar auf allerhöchstem Niveau! Denn nur wenn Schule und Leistungssport Hand in Hand gehen, können sich unsere jungen Persönlichkeiten optimal entfalten und ihre Träume verwirklichen. Mein großer Dank gilt unseren engagierten Lehrkräften, Trainern und Partnern, dass sie unsere Schülerinnen und Schüler so leidenschaftlich und mit Rat und Tat auf ihrem Weg begleiten.“

Anton Weitl, Präsident des Bayerischen Eissport-Verbands, betont in diesem Zusammenhang: „Mit der Ernennung der vorgenannten Schulen zu ‚Partnerschulen des Wintersports‘ ist am Landesstützpunkt für Eishockey in Landshut ein weiterer Schritt zu Förderung des Nachwuchsleistungssports ermöglicht worden. Der Bayerische Eissport-Verband e.V. dankt allen Beteiligten, die mit ihrer Unterstützung diesen Weg geebnet haben und wird sich im Rahmen seiner Möglichkeiten für die Förderung des Nachwuchsleistungssports einsetzen. Die Förderung des Nachwuchsleistungssports ist eine der Hauptaufgaben des Bayerischen Eissport-Verbandes e.V. und wird in Landshut in Zusammenarbeit mit den Schulen, der Stadt Landshut und dem EV Landshut durchgeführt.“

Auch der neue Landshuter Oberbürgermeister Dr. Thomas Haslinger hatte das Projekt in den vergangenen Jahren entschlossen vorangetrieben, sodass bei ihm die Freude über den Zuschlag dementsprechend groß ist: „Der EV Landshut leistet seit vielen Jahrzehnten eine bundesweit anerkannte, herausragende Jugendarbeit, die auch der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft zugutekommt. Davon zeugen mehrere Dutzend Auswahlspieler und zahlreiche Medaillengewinner bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen. Durch die neuen ‚Partnerschulen des Wintersports‘ erhalten junge Talente nun die Möglichkeit, diese optimale sportliche Förderung vor Ort besser mit einer fundierten schulischen Ausbildung in Einklang zu bringen. Damit greifen wir einen langgehegten Wunsch des Vereins, von Eltern und Nachwuchssportlern auf und stärken nicht nur die Jugendarbeit des EVL, sondern den Eishockeystandort Landshut insgesamt. Ich bin sicher: Auch andere Sportarten können mittel- und langfristig von den neuen Einrichtungen profitieren. Mein Dank gilt Ministerpräsident Markus Söder, Kultusministerin Anna Stolz und der ganzen Staatsregierung, die dieses Projekt von der ersten Idee an unterstützt haben und nun möglich machen.“

Die neue Kooperation ist das Ergebnis intensiver Abstimmungen zwischen dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus und den beiden Schulen, dem federführend zuständigen Bayerischen Eissport-Verband (BEV) und dem EV Landshut als kooperierender Verein sowie der Stadt Landshut.

Hintergrundinformationen:

Die „Partnerschulen des Wintersports“ sind ein zentrales gemeinsames Projekt des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus und des Deutschen und Bayerischen Skiverbandes in koordinierender Funktion für den ebenso eingebundenen Bayerischen Eissport-Verband und den Bayerischen Bob- und Schlittensportverband zur Förderung von Nachwuchstalenten im olympischen Wintersport in den Jahrgangsstufen 5 mit 8. Die insgesamt 36 Partnerschulen arbeiten dabei eng mit den beteiligten Sportfachverbänden des olympischen Wintersports und ihren örtlichen Vereinen zusammen und bieten so ein Umfeld, das hochwertige Bildung und Nachwuchsleistungssport miteinander verbindet. Ziel der „Partnerschulen des Wintersports“ ist es, junge Wintersporttalente heimatortnah zu unterstützen, dass sie Schule und Leistungssport möglichst optimal miteinander vereinbaren können, ehe entsprechend dem Konzentrationsgedanken im deutschen Spitzensport in der Regel ab der Jahrgangstufe 9 ein Wechsel an eine der „Eliteschulen des Sports“ vorgesehen ist. Wie alle Schule-Leistungssport-Verbundsysteme in Bayern basieren auch die „Partnerschulen des Wintersports“ auf einer klaren Aufgabentrennung für die schulische bzw. leistungssportliche Ausbildung. So können die Schulen beispielsweise schulische Abläufe flexibler organisieren, indem sie etwa Unterricht und Trainingszeiten sowie Prüfungstermine und Wettkämpfe der Schülerinnen und Schüler aufeinander abstimmen und versäumten Unterricht nachführen. Der Freistaat Bayern unterstützt die Schulen bei der flexiblen Organisation der schulischen Abläufe. Zudem werden die Schülerinnen und Schüler vor Ort durch die Sportfachverbände (und ihre kooperierenden Vereine) sportlich betreut und in ihrer Leistungsentwicklung gefördert.

Weitere Informationen erhalten Sie unter Partnerschulen des Leistungssport | Sport | Inhalte | Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus .

Wie Lehrkräfte Finanzkompetenz vermitteln

3 months ago
Die Stiftung Deutschland im Plus zeigt in interaktiven Workshops, wie Lehrkräfte Finanzkompetenz vermitteln können. Spezielles Lehrmaterial für Integrationsklassen ermöglicht zudem einen inklusiven Zugang zu finanzieller Bildung.

Auf geht´s zum Endspurt

3 months ago

An Bayerns Beruflichen Oberschulen (FOSBOS) starten die schriftlichen Abschlussprüfungen.

Mit voller Konzentration ins Finale – für ca. 24.500 bayerische Schülerinnen und Schüler beginnen am Freitag die schriftlichen Fachabitur- und Abiturprüfungen an den Fachoberschulen (FOS) und Berufsoberschulen (BOS). Zusammen mit ihren Lehrkräften haben sie sich intensiv auf diesen großen Moment vorbereitet. Auch Kultusministerin Anna Stolz fiebert mit den Prüflingen mit und drückt ihnen ganz fest die Daumen: „Ihr habt einen echtenLern- und Vorbereitungsmarathonhinter Euch – jetzt biegt Ihr auf die Zielgerade ein, um Euch für Euer großes Engagement und Durchhaltevermögen zu belohnen! Geht mit Zuversicht in die Prüfungen! Ihr habt das Wissen und das Können, um diese Herausforderung zu meistern. Ich wünsche Euch dafür viel Power, maximalen Erfolg und natürlich auch das nötige Quäntchen Glück. Ihr schafft das!“ Zudem dankt die Kultusministerin allen Lehrkräften und Schulleitungen, die ihre Schülerinnen und Schüler in den vergangenen beiden Jahren auf dem Weg zum Fachabitur und Abitur begleitet und ihnen stets zur Seite gestanden haben.

Prüfungstermine:

  • Deutsch: Freitag, 15. Mai 2026
  • Profilfach: Montag, 18. Mai 2026
  • Mathematik: Mittwoch, 20. Mai 2026
  • Englisch: Freitag, 22. Mai 2026

Die mündliche Gruppenprüfung im Fach Englisch wurde im Zeitraum vom 13. April bis 30. April 2026 durchgeführt. Die Ergänzungsprüfung in der zweiten Fremdsprache zum Erwerb der allgemeinen Hochschulreife fand am 7. Mai 2026 statt.

Bei erfolgreichem Abschluss der Prüfungen erhalten die Absolventinnen und Absolventen am 8. Juli 2026 ihr Zeugnis der Fachhochschulreife bzw. der Hochschulreife.

Berufliche Oberschulen eröffnen gleichwertigen Weg zum Abitur

Die Beruflichen Oberschulen in Bayern, welche die Fachober- (FOS) und Berufsoberschulen (BOS) umfassen, ermöglichen neben den Gymnasien einen zweiten, gleichwertigen Weg zu einem Studium an den Hochschulen und Universitäten. Die Fachoberschule baut auf einem mittleren Schulabschluss auf, die Berufsoberschule zusätzlich auf einer abgeschlossenen Berufsausbildung bzw. mehrjähriger Berufserfahrung. Beide Schularten verleihen nach der Jahrgangsstufe 12 die Fachhochschulreife. An der Fachoberschule und der Berufsoberschule können die Schülerinnen und Schüler nach erfolgreichem Abschluss der Jahrgangsstufe 13 zusätzlich die Fachgebundene oder die Allgemeine Hochschulreife erlangen.

Weitere Informationen zur FOS finden Sie unter: Fachoberschule | Schularten | Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus (bayern.de)

Weitere Informationen zur BOS finden Sie unter: Berufsoberschule | Schularten | Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus (bayern.de)

Webtalk zu den Epstein-Files

3 months ago
Seit das US-Justizministerium Dokumente über den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein veröffentlicht hat, tauchen immer mehr Details und Verschwörungstheorien auf. Ein Schülerwebtalk des Bayerischen Rundfunks unterstützt Lehrkräfte bei der Aufklärungsarbeit im Unterricht.

Innovationspreis isi NEO 2026 geht an neun Schulen

3 months ago

Im Rahmen eines Festaktes wurden neun bayerische Schulen mit dem Innovationspreis isi NEO ausgezeichnet. Die Wettbewerbsrunde im Schuljahr 2025/2026 richtete sich an Grundschulen, Mittelschulen und Förderschulen.

Kultusministerin Anna Stolz betont als Vorsitzende der Stiftung Bildungspakt Bayern: „Mit dem isi NEO verleihen wir einen Preis, der konsequent in die Zukunft weist. Die ausgezeichneten Grund-, Mittel- und Förderschulen leisten echte Pionierarbeit für moderne Bildungsprozesse und sind zugleich Aushängeschilder einer starken, zukunftsorientierten Bildungslandschaft im Freistaat. Mein persönlicher Dank gilt allen Bewerberschulen für ihre innovativen Ideen und ihr herausragendes Engagement.“

Martin Wunsch, Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, unterstreicht: „Die prämierten Schulen zeigen, dass sich der Einsatz für eine innovative Schulentwicklung lohnt. Schulen, die ihre Stärken kennen, können Bildungsprozesse auch stärkenorientiert gestalten und ihren Schülerinnen und Schülern besondere Bildungschancen eröffnen – durch innovative pädagogische Ansätze, Agilität in der Schulentwicklung oder Schwerpunkte in aktuellen Themenfeldern. Angesichts der vielen gesellschaftlichen Herausforderungen setzt der isi NEO ein starkes Zeichen für Qualität und Nachhaltigkeit bei der Entwicklung guter Schul- und Unterrichtspraxis in Bayern.“

Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., erklärt: „Mit dem isi NEO zeichnen wir beeindruckende Beispiele für eine innovative Bildungskultur und konsequente, systematische Schulentwicklung aus. Die vorgestellten Konzepte machen deutlich, wie die Schularten ihre individuellen Stärken entfalten und zugleich den gesellschaftlichen Wandel aktiv einbeziehen. Sie zeigen zudem, wie wertvoll der enge Austausch mit den Unternehmen der bayerischen Wirtschaft ist. Die prämierten Schulen haben ihre Entwicklung erfolgreich und nachhaltig vorangetrieben und sich den Preis wahrlich verdient.“

Informationen zum Schulinnovationspreis isi NEO:

Mit dem isi NEO 2026 zeichnet die Stiftung Bildungspakt Bayern Schulen aus, die im Kontext des schulischen Lernens und Lehrens entsprechend dem gesellschaftlichen Wandel innovative und erfolgreiche Ideen entwickelt und realisiert haben. Der Fokus liegt dabei auf der Verdeutlichung von spezifischen schuleigenen Stärken, Schwerpunkten oder pädagogischen Ansätzen, die zu einer Verbesserung der Bildungsqualität beitragen. Gesucht sind also Schulen, die neue Wege gehen und auf diese Weise eine „gute Praxis“ entwickeln, von der sich andere Schulen anregen lassen oder lernen können. Gefördert wird der Preis von der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.

  • Die Schulen konnten Wettbewerbsbeiträge zu den folgenden Themen einreichen:
  • Innovative Lernräume und Lernsettings
  • Bildung für nachhaltige Entwicklung
  • Wertebildung und Demokratieerziehung
  • Resilienz
  • Agile Schulentwicklung
  • Kooperationen
  • Kommunikation
  • Ressourcenmanagement

Von den 56 teilnehmenden Schulen wurden pro Schulart drei Preisträger nominiert. Der erste Platz ist mit je 3.000 Euro dotiert, der zweite mit je 2.000 Euro und der dritte mit je 1.000 Euro.

Die Preisträger des isi NEO 2026 sind:

Grundschulen

1. Preis: Friedrich-Rückert-Grundschule Schweinfurt

2. Preis: Grundschule Pfronten

3. Preis: Grundschule Cham

Mittelschulen

1. Preis: Pestalozzi-Mittelschule Regensburg

2. Preis: Johannes-Kern-Mittelschule Schwabach

3. Preis: Mittelschule Mühldorf a. Inn

Förderschulen

1. Preis: Sonderpädagogisches Förderzentrum Dachauer Straße 98 Nadistraße München Mitte 1

2. Preis: Heinrich-Sinz-Schule

Sonderpädagogisches Förderzentrum Ichenhausen

3. Preis: Phoenix-Schule München Priv. kond. Förderzentrum,

Förderschwerpunkt körperl. und motor. Entwicklung

Technik erleben, Zukunft gestalten

3 months 1 week ago
Das Projekt „come-with(me)“ bietet Schülerinnen und Schülern praxisnahe Einblicke in die Metall- und Elektroindustrie. Schulen und Betriebe werden kostenfrei begleitet, zudem werden lehrplanorientierte Lernmodule zur Verfügung gestellt.

Wissenschaft trifft Unterrichtspraxis

3 months 1 week ago
Im Rahmen der Schulversuche KI@school und „proof“ der Stiftung Bildungspakt Bayern zeigt eine Forschungstagung, wie Kinder und Jugendliche individuell gefördert werden können. Dabei spielt KI oft eine zentrale, aber nicht die alleinige Rolle.

Medien verstehen statt konsumieren: Schülermedientage 2026 starten mit vielfältigem Programm

3 months 1 week ago

Vom 4. bis 8. Mai 2026 finden die Schülermedientage als Kooperation der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit mit zahlreichen regionalen und überregionalen Medienhäusern statt. Dazu zählen viele Tageszeitungsverlage sowie der Bayerische Rundfunk. Im Mittelpunkt steht dabei, Schülerinnen und Schülern aus ganz Bayern die Möglichkeit zu geben, unmittelbar und auf Augenhöhe mit Medienexpertinnen und -experten ins Gespräch zu kommen.

Kultusministerin Anna Stolz betont die Bedeutung der Veranstaltung: „Digitale Medien sind für viele Kinder und Jugendliche ein fester Bestandteil des Alltags. Umso entscheidender ist eine starke Medienbildung – in der Schule wie außerhalb. Die Schülermedientage leisten hier einen wichtigen Beitrag: Sie vermitteln ganz praxisnah kritisches Denken und einen souveränen Umgang mit Informationen. Gerade angesichts von Fake News und gezielter Manipulation ist es unverzichtbar, Inhalte einordnen und bewerten zu können. So werden unsere jungen Menschen gezielt darauf vorbereitet, informiert, kritisch und selbstbestimmt an unserer Wissensgesellschaft teilzunehmen.“

Auch Rupert Grübl, Direktor der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, unterstreicht den Mehrwert: „Die Schülermedientage ermöglichen jungen Menschen einen direkten Austausch mit Journalistinnen und Journalisten. Sie erfahren aus erster Hand, wie Recherche funktioniert, wie Nachrichten entstehen und wie Desinformation erkannt werden kann. Das stärkt nicht nur Medienkompetenz, sondern auch das Verständnis für demokratische Prozesse.“

In zahlreichen Webtalks und Workshops erhalten die Jugendlichen spannende Einblicke in die Welt der Medien: Von der Frage, wie weit Meinungsfreiheit im Netz gehen darf, über Faktenchecks internationaler Berichterstattung bis hin zu Herausforderungen durch Künstliche Intelligenz im Journalismus. Auch Themen wie Lokaljournalismus, Social Media, Influencer-Kultur und die Zukunft von Radio, Fernsehen und Schülerzeitungen stehen auf dem Programm.

Rund um den Internationalen Tag der Pressefreiheit finden die Schülermedientage erneut als digitales Angebot für bayerische Schulen statt. Täglich werden mehrere Live-Sessions aus dem Studio der MEDIASCHOOL BAYERN übertragen. Ergänzt wird das Programm durch Schul- und Redaktionsbesuche, bei denen Medienschaffende direkt vor Ort mit Klassen ins Gespräch kommen.

Zu den Programmhöhepunkten zählen unter anderem Diskussionen über Hass im Netz, internationale Berichterstattung, Polizeirecherche, Fehlerkultur im Journalismus sowie die Zukunft des Lokaljournalismus. Vertreterinnen und Vertreter führender Medienhäuser geben dabei praxisnahe Einblicke in ihren Arbeitsalltag.

Hintergrund: Schülermedientage

Bayernweit melden sich jährlich mehr als 1.000 Schulklassen zu den Schülermedientagen an. Mehrere tausend Schülerinnen und Schüler verfolgen täglich die Liveformate und nutzen die Möglichkeit, sich aktiv zu beteiligen: Fragen können digital eingereicht und direkt in die Gespräche eingebunden werden.

Organisiert werden die Schülermedientage von der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit in Kooperation mit der MEDIASCHOOL BAYERN, dem Verband Bayerischer Zeitungsverleger, dem Bayerischen Rundfunk sowie weiteren Partnern.

Für die vertiefende Auseinandersetzung stellt die Bayerische Landeszentrale ergänzend Unterrichtsmaterialien zu Themen wie Desinformation, Propaganda und Pressefreiheit im Rahmen des Formats „Zeit für Politik“ zur Verfügung: https://www.blz.bayern.de/zeit-fuer-politik.html

Fachtagung in Berlin: Strategien gegen Antiziganismus im Bildungsbereich im Fokus

3 months 2 weeks ago

Die Kultusministerkonferenz hat gemeinsam mit dem Zentralrat Deutscher Sinti und Roma zur Fachtagung „Wissensvermittlung über Sinti und Roma – Strategien gegen Antiziganismus“ in die Bayerische Vertretung in Berlin eingeladen.

Im Mittelpunkt der Tagung stehen Wege, wie Schulen Wissen über Sinti und Roma stärken und Diskriminierung wirksam begegnen können.

Anna Stolz, Präsidentin der Bildungsministerkonferenz und Bayerische Kultusministerin, erklärt: „Antiziganismus hat in unseren Schulen keinen Platz. Es ist unser gemeinsamer Auftrag, Bildungseinrichtungen als diskriminierungsfreie Räume zu gestalten und allen Kindern gleiche Chancen zu eröffnen. Dafür brauchen wir fundiertes Wissen über die Geschichte und Gegenwart der Sinti und Roma – und Sensibilität im schulischen Alltag. Schule ist dabei ein zentraler Ort, um Haltung zu vermitteln und Respekt zu stärken. Der heutige Fachtag ist ein wichtiger Schritt, um den Austausch zu vertiefen und voneinander zu lernen. Entscheidend ist, dass wir diesen Weg gemeinsam weitergehen – in enger Zusammenarbeit mit den Minderheitenvertretungen.“

Romani Rose, Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, betont: „Es ist die Aufgabe unserer Bildungseinrichtungen, durch Aufklärung und Wissensvermittlung schon frühzeitig dem jahrhundertealten antiziganistischem Rassismus entgegenzuwirken. Dabei ist es vor allem wichtig, dem tradierten Bild des „Fremden“ die mehr als 600-jährige Geschichte der Sinti und Roma in Deutschland mit ihren kulturellen Beiträgen entgegenzusetzen. Wissensvermittlung und Information sind die wichtigsten Voraussetzungen, um Antiziganismus zu bekämpfen und damit sollte bereits in den Schulen begonnen werden.“

Weitere Informationen:

Anlass der Tagung ist die gemeinsame Empfehlung der Kultusministerkonferenz und des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma zum Umgang mit Antiziganismus in der Schule, die im März 2025 beschlossen wurde. Sie baut auf einer Erklärung aus dem Jahr 2022 auf und bietet konkrete Orientierung für den schulischen Alltag.

Die Empfehlung umfasst unter anderem eine Definition von Antiziganismus, einen Überblick über historische und aktuelle Herausforderungen im Bildungssystem sowie konkrete Ansätze für Prävention und Intervention. Dabei werden Themen wie historisch-politische Bildung, Medienbildung, Sprachsensibilität und professionelles Handeln von Lehrkräften aufgegriffen.

Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass Antiziganismus weiterhin auch im Bildungsbereich verbreitet ist. Dokumentiert werden unter anderem Diskriminierungen und Benachteiligungen von Schülerinnen und Schülern. Die Fachtagung soll daher zur weiteren Sensibilisierung beitragen und den Austausch zwischen den Fachvertretern und Multiplikatoren aus vielen Bundesländern stärken.

Weichen gestellt: Kultus- und Finanzministerium ermöglichen ein neues Gymnasium in der Gemeinde Heßdorf

3 months 2 weeks ago

Nun ist es offiziell – Kultusministerin Anna Stolz und Finanzminister Albert Füracker haben grünes Licht für ein neues Gymnasium in der Gemeinde Heßdorf erteilt und dem Antrag des Landkreises Erlangen-Höchstadt zugestimmt.

„Das ist ein echter Meilenstein und ein starkes Signal für den Landkreis Erlangen-Höchstadt! Wir rechnen damit, dass die Zahl der Gymnasiasten auch in den nächsten Jahren weiter ansteigen wird. Mit dem neuen Gymnasium in der Gemeinde Heßdorf reagieren wir auf diese Entwicklung und stellen damit sicher, dass unsere Schülerinnen und Schüler auch in Zukunft auf hervorragende Rahmenbedingungen und optimale Bildungsvoraussetzungen in der Region zählen können“, freut sich Kultusministerin Anna Stolz.

Finanz- und Heimatminister Albert Füracker unterstreicht: „Durch das neue Gymnasium in der Gemeinde Heßdorf setzen wir ein klares Zeichen zur Förderung einer wachsenden Region und stärken die schulische Infrastruktur. So ermöglichen wir heimatnahe Bildung in modernen Lernumgebungen, um die Schülerinnen und Schüler optimal auf Studium und Beruf vorzubereiten. Bildung ist das Fundament einer florierenden Gesellschaft und die wichtigste Investition, die wir für die kommenden Generationen tätigen können. Auch im neuen Haushalt 2026/2027 bleiben die Ausgaben für Bildung mit rund einem Drittel der Gesamtausgaben deshalb der größte Posten – so machen wir Bayern fit für die Zukunft!“

Die Entscheidung basiert auf der prognostizierten fortschreitenden Zunahme der Schülerzahlen im Gymnasialbereich im Landkreis Erlangen-Höchstadt. Die bestehenden Gymnasien sind bereits stark ausgelastet und können die künftig zu erwartenden Schülerinnen und Schüler nicht mehr vollständig aufnehmen. Vor diesem Hintergrund ist die Errichtung eines weiteren staatlichen Gymnasiums erforderlich, um eine bedarfsgerechte schulische Versorgung sicherzustellen.

Das Ehrenamt ist Herz und Motor der Gesellschaft

3 months 2 weeks ago

Besondere Auszeichnung für besonders engagierte Schülerinnen und Schüler.

Tue Gutes und rede darüber! Im feierlichen Ambiente des Fürstensaals der Würzburger Residenz zeichnete Kultusministerin Anna Stolz zusammen mit der Bayerischen Ehrenamtsbeauftragten Gabi Schmidt am heutigen Mittwoch über 150 Schülerinnen und Schüler aus den Regierungsbezirken Oberfranken, Mittelfranken, Unterfranken und Oberpfalz für ihr außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement an ihren Schulen aus und überreichte ihnen als Anerkennung eine Urkunde.

„Das Ehrenamt ist Herz und Motor unserer Gesellschaft! Gemeinsam die Ärmel hochkrempeln und anpacken – das macht nicht nur Spaß, das verbindet auch! Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement zeigen unsere Schülerinnen und Schüler, was es heißt, sich für andere stark zu machen. Sie übernehmen Verantwortung, bringen frische Ideen ein und tun damit jede Menge Gutes für unsere Gesellschaft. Und dabei geben sie etwas ganz Besonderes weiter – positive Energie, die ansteckt, andere mitzieht und die Gemeinschaft wachsen lässt. Vielen Dank für so viel Leidenschaft und Einsatz!“, betonte Kultusministerin Anna Stolz .

Wie vielfältig und lebendig das Ehrenamt an Schulen ist, zeigt der beeindruckende Einsatz der Kinder und Jugendlichen: Ob in der Schülermitverantwortung, in Projekten der Erinnerungskultur, als Medienscouts, Kulturlotsen oder im Schulsanitätsdienst – die ausgezeichneten Schülerinnen und Schüler bringen sich tatkräftig ein, setzen neue Impulse und stärken damit das Miteinander an ihren Schulen und weit darüber hinaus.

Auch die Bayerische Ehrenamtsbeauftragte Gabi Schmidt lobte das tolle Engagement der jungen Generation: „ Die Schülerinnen und Schüler zeigen eindrucksvoll, wie viel Engagement und Verantwortungsbewusstsein bereits in jungen Jahren gelebt wird. Neben ihren schulischen Verpflichtungen setzen sie sich mit Zeit, Energie und Herzblut für andere ein. Dieses freiwillige Engagement ist keine Selbstverständlichkeit, sondern ein wertvoller Beitrag für unsere Gesellschaft. Dafür gebührt ihnen unser aufrichtiger Dank und höchste Anerkennung. Sie sind Vorbilder, die Mut machen und unsere Gemeinschaft nachhaltig stärken. Unsere Jugend ist stark und empathisch.“

Informationen zu ehrenamtlichem Engagement im schulischen Umfeld

An den bayerischen Schulen wird das ehrenamtliche Engagement von Schülerinnen und Schüler besonders gefordert. Schulen können ehrenamtliche Arbeit von Schülerinnen und Schülern im Jahreszeugnis anerkennen lassen. Die Einsatzbereiche reichen von schulischen Aktivitäten über soziale und karitative Arbeit, freie Jugendarbeit, sicherheitsrelevante Ehrenämter (wie Freiwillige Feuerwehr, THW, Rettungsdienste) bis hin zu Sport sowie Natur- und Umweltschutz. Weitere Informationen finden Sie unter Ehrenamt | Schulentwicklung und Mitwirkung | Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus .

Aktionswoche „Zukunft säen“

3 months 2 weeks ago
Die Klimaschule Bayern lädt zum Internationalen Tag der Artenvielfalt zu einem Aktionstag ein. Schülerinnen und Schüler verteilen an den Schulen selbstgemachte „Seedbombs“, um für Artenvielfalt und Umweltschutz zu werben.

Lernen durch Engagement

3 months 2 weeks ago
Mit dem Schulpreis „Eine Klasse für sich und andere“ werden herausragende Schulprojekte ausgezeichnet, in denen sich Schülerinnen und Schüler für gesellschaftsrelevante Themen engagieren. Jetzt mitmachen!

Bilderbuchkoffer für Demokratie

3 months 2 weeks ago
Das Projekt „Bilderbuchkoffer für Demokratie“ der Internationalen Jugendbibliothek bietet Lehrkräften eine Bücherauswahl, die Grundschulkindern Themen wie Demokratie, Recht, Solidarität und gesellschaftliches Zusammenleben näherbringen.