Kultusministerin Anna Stolz beglückwünscht die Landessiegerinnen und -sieger von „Jugend debattiert“.
Mit klugen Argumenten, klaren Standpunkten und jeder Menge Leidenschaft zeigten junge Talente, wie lebendig und mitreißend man über wichtige gesellschaftliche und politische Fragestellungen debattieren kann.
Neben fundierter Sachkenntnis bewiesen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am diesjährigen Landesfinale des Schülerwettbewerbs „Jugend debattiert“ auch ihre besondere Wortgewandtheit und Gesprächsfähigkeit. Zu aktuellen Themen vertraten sie besonders überzeugend ihre Pro- bzw. Contra-Positionen. (Altersstufe1: Soll ein verpflichtendes Politikpraktikum für Schülerinnen und Schüler eingeführt werden?, Altersstufe 2: Soll für Mandatszeiten der Abgeordneten im Bayerischen Landtag eine Höchstgrenze gelten?).
Am Montag wurden die Besten von ihnen im Bayerischen Landtag zu Landessiegerinnen bzw. Landessiegern gekürt.
Kultusministerin Anna Stolz betont den hohen Stellenwert des Wettbewerbs: „Hier sprühen Gedanken, hier tragen Worte – und hier wird Demokratie so richtig lebendig! Die Schülerinnen und Schüler haben beim Landesfinale mit großem Engagement, Mut und beeindruckender Klarheit gezeigt, wie kraftvoll gute Argumente sein können. Sie hören einander zu, widersprechen klug und ringen fair um die besten Lösungen. Ich bin begeistert von so viel Haltung, Überzeugungskraft und diesem echten Feuerwerk der Debattenkultur! Mein herzlicher Dank geht an alle Mitwirkenden, die diesen Wettbewerb seit Jahren möglich machen und tatkräftig begleiten.“
Stellvertretend für die Kultusministerin überreichte Martin Wunsch, Amtschef des Bayerischen Kultusministeriums, den Siegerinnen und Siegern ihre Urkunden und gratulierte: „Der Wettbewerb ‚Jugend debattiert‘ fördert fundierte Argumentation, Perspektivwechsel und den respektvollen Austausch, genau darauf kommt es im demokratischen Diskurs an. Die Schülerinnen und Schüler haben heute auf hohem Niveau und mit beeindruckender rhetorischer Kraft debattiert. Unseren Landessiegerinnen und Landessiegern drücke ich fest die Daumen für das anstehende Bundesfinale in Berlin!“
Landtagspräsidentin Ilse Aigner betont als Schirmherrin des Wettbewerbs: „Eine starke Demokratie lebt vom Austausch unterschiedlicher Meinungen – respektvoll, stichhaltig und auf Augenhöhe. Genau diese Fähigkeiten werden bei ‚Jugend debattiert‘ eindrucksvoll gefördert: zuhören, abwägen, überzeugend argumentieren. Wer das früh einübt, kann sich später aktiv und verantwortungsbewusst in gesellschaftliche Diskussionen einbringen. Ich bin beeindruckt vom Engagement und der Leistung der Jugendlichen. Das macht Mut und stärkt das Vertrauen in die Zukunft unserer Demokratie.“
Der I. Vizepräsident des Landtags, Tobias Reiß, der stellvertretend für Landtagspräsidentin Aigner anwesend war, fügte hinzu: „Wer schon im Jugendalter erlebt, wie respektvoller Diskurs funktioniert, bleibt auch in aufgeheizten politischen Zeiten standhaft gegenüber einfachen Parolen und Manipulation. Politik betrifft uns alle, Mitmachen macht den Unterschied, unsere Werte lassen sich mit guter Sprache aktiv vertreten und verteidigen. Eine starke Demokratie braucht eine starke Jugend! Danke, dass Ihr Euch so engagiert.“
Hintergrundinformationen zum Wettbewerb „Jugend debattiert“
Der Wettbewerb „Jugend debattiert“ findet auf Schul-, Regional-, Landes- und Bundesebene statt. Bei den Altersgruppen gibt es zwei Aufteilungen: Altersgruppe I in der 8. mit 10. Jahrgangsstufe, Altersgruppe II in der 11. mit 13. Jahrgangsstufe. Bei den Debatten treten jeweils zwei Pro- und Contra-Redner gegeneinander an. Jede Debatte dauert insgesamt 24 Minuten. In der Eröffnungsrunde hat jeder der vier Teilnehmer zwei Minuten Zeit, um seinen Standpunkt deutlich zu machen. Einer freien Aussprache von insgesamt zwölf Minuten Dauer schließen sich vier Schlussworte von je einer Minute an. Die Jury achtet bei ihrer Bewertung auf die Sachkenntnis, das Ausdrucksvermögen, die Gesprächsfähigkeit und die Überzeugungskraft der Redner. In Bayern nahmen in diesem Jahr Schülerinnen und Schüler aus 142 Schulen an dem Wettbewerb teil.
„Jugend debattiert“ ist eine Initiative des Bundespräsidenten und steht unter seiner Schirmherrschaft. Partner sind die Gemeinnützige Hertie Stiftung und die Heinz Nixdorf Stiftung. Der Landeswettbewerb in Bayern wird durch Mittel des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus finanziert und durch den Bayerischen Landtag unterstützt.
Weitere Informationen finden Sie unter https://www.jugend-debattiert.de
Die diesjährigen Landessiegerinnen und Landessieger lauten (geordnet nach Altersgruppen):
Debatte Altersgruppe 1 (Jahrgangsstufen 8 bis 10):
1. Platz: Theresa Schneider, Karl-Theodor-von-Dalberg-Gymnasium Aschaffenburg
2. Platz: Paul Dahmen, Gymnasium Unterföhring
3. Platz: Maya Mittnacht, Franz-Marc-Gymnasium Markt Schwaben
4. Platz: Leonardo Lindner, Gymnasium Leopoldinum Passau
Debatte Altersgruppe 2 (Jahrgangsstufen 11 bis 13):
1. Platz: Anna Stegmaier, Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Oberasbach
2. Platz: Fabian Jubelius, Johann-Michael-Sailer-Gymnasium Dillingen
3. Platz: Ben Schmitt, Hanns-Seidel-Gymnasium Hösbach
4. Platz: Paulina Ott, Rainer-Maria-Rilke-Gymnasium Icking
Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforscher begeistern beim Landesfinale von „Jugend forscht junior“ mit kreativen Projektideen.
Hier wird getüftelt, getestet und gestaunt: Beim Wettbewerb „Jugend forscht junior“ setzten junge Forschertalente aus ganz Bayern ihre Freude am Experimentieren in clevere und beeindruckende Projektideen um und dürfen für ihre Spitzenleistungen nun eine Siegerurkunde in Händen halten. Die überzeugendsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Landesfinale (darunter auch 29 Projektgruppen) wurden vergangenen Samstag in der Universität Regensburg ausgezeichnet. Auch aus Sicht von Kultusministerin Anna Stolz ein voller Erfolg: „Die Ergebnisse bei ‚Jugend forschtjunior‘ zeigen einmal mehr: Unsere Schülerinnen und Schülerforschen auf Champions-League-Niveau! Was hier präsentiert wurde, ist eine Mischung aus Innovation, Kreativität und fachlichem Know-how. Es ist toll zu sehen, dass junge Menschen voller Tatendrang anpacken und so ihre Zukunft aktiv mitgestalten. Mein besonderer Dank gilt allen engagierten Lehrkräften, die unseren Nachwuchsforschern mit Rat und Tat zur Seite standen und sie zum Experimentieren ermutigt haben.“
Am Landeswettbewerb „Jugend forscht junior“ nahmen alle bayerischen Regionalsiegerinnen und Regionalsieger teil. Das Kultusministerium wurde vertreten durch Carsten Böckl, Ministerialbeauftragter für die Gymnasien der Oberpfalz.
Anders als bei „Jugend forscht“ gibt es hier kein Bundesfinale.
Hintergrundinformationen zum Landeswettbewerb „Jugend forscht junior“
„Jugend forscht junior“ ist die Juniorsparte des Wettbewerbs „Jugend forscht“. Der Wettbewerb richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die mindestens die 4. Jahrgangsstufe besuchen und zum Zeitpunkt der Bewerbung höchstens 14 Jahre alt sind. Das diesjährige Motto des Wettbewerbs lautet: „Maximale Perspektive“. Hierzu konnten Einzel- oder Gruppenbeiträge (max. drei Mitglieder) in einem der sieben Fachgebiete „Arbeitswelt“, „Biologie“, „Chemie“, „Geo- und Raumwissenschaften“, „Mathematik/Informatik“ sowie „Physik“ und „Technik“ eingereicht werden. Die ausgezeichneten Landessiegerinnen und Landessieger dürfen sich über Geld- und Sachpreise freuen. Das Bayerische Kultusministerium möchte den Forschergeist der Schülerinnen und Schüler wecken und unterstützt die Wettbewerbsrunden in Bayern sowohl personell als auch finanziell.
Die Landessiegerinnen und Landessieger „Jugend forscht junior 2026“:
112Maps – Automatische Kartierung für Feuerwehr
Anton Krumbholz vom Hanns-Seidel-Gymnasium Hösbach
Technische Unterstützungssysteme zur Optimierung der Vogelbestandserfassung
Clara Kunze vom Deutschherren-Gymnasium Aichach
Eine alltagstaugliche Einsatzmöglichkeit des Photo-Blue-Bottle-Experiments
Maximilian Barborka vom Max-Planck-Gymnasium München
Renaturierung von Flüssen im urbanen Raum am Beispiel der Regnitz in Bamberg
Ludwig Weiß vom Dientzenhofer-Gymnasium Bamberg
SignAI: Gebärdensprachen-Übersetzer
Stefanos Koufogazos Loukianov vom Gymnasium Ismaning
Strömungsmechanik der Rudersteuerung von Containerschiffen
Tilman Motullo vom Gymnasium Donauwörth
Fensterkontrollsystem
Thomas Hille vom Ruperti-Gymnasium Mühldorf am Inn
Analyse des Stressgedächtnisses von Pflanzen durch kurze Stressreize
Julia Beckh vom Willstätter-Gymnasium Nürnberg
Detaillierte Informationen zu den Projekten des Landeswettbewerbs sowie Bilder der Preisverleihung sind in Kürze auf der bayerischen Homepage des Wettbewerbs Jugend forscht junior - Stiftung Jugend forscht e. V. verfügbar.
Digitalministerium stärkt gemeinsam mit ALP Dillingen die KI-Kompetenz von Lehrkräften in ganz Bayern.
Mit einer erfolgreichen Abschlussveranstaltung am Centre for Future Production der Universität Augsburg im KI-Produktionsnetzwerk der Bezirkshauptstadt ist heute die KI-Fortbildungsreihe „Let’s talk about AI – Wie hält KI in der Arbeitswelt Einzug?“ der Dillinger Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung (ALP) erfolgreich zu Ende gegangen. 80 Lehrkräfte sämtlicher Schularten aus ganz Bayern nutzten die Gelegenheit, sich intensiv mit aktuellen KI-Anwendungen aus der Unternehmenspraxis auseinanderzusetzen und wertvolle Impulse aus der Wissenschaft für einen modernen Unterricht mitzunehmen.
Im Mittelpunkt stand der direkte Austausch zwischen Lehrkräften, Unternehmen und Wissenschaft – und damit die gezielte Verzahnung von Schule, Wirtschaft und Forschung. Initiiert wurde das besondere Fortbildungsangebot von Bayerns Digitalminister Dr. Fabian Mehring, der persönlich zum Abschluss der Seminarreihe kam, um bei Lehrern, Wirtschaftsvertretern und Wissenschaftlern gleichermaßen für eine engere Zusammenarbeit zu werben, um im KI-Zeitalter bestehen zu können.
Kultusministerin Anna Stolz: „Künstliche Intelligenz verändert die Lebens- und Arbeitswelt von uns allen grundlegend. Umso wichtiger ist es, dass wir unsere Kinder frühzeitig auf neue Technologien und den damit einhergehenden Wandel vorbereiten. Schule hat hier eine Schlüsselrolle: Sie muss Orientierung geben und die Kompetenzen vermitteln, die junge Menschen brauchen, um sich sicher und reflektiert in einer digitalen Welt zu bewegen. Genau deshalb ist der enge Austausch zwischen Schule, Wissenschaft und Wirtschaft so wertvoll – denn nur so gelingt es, Theorie und Praxis sinnvoll zu verbinden. Nur wenn wir unsere Schülerinnen und Schüler frühzeitig stärken, können sie Chancen neuer Technologien selbstbewusst nutzen.“
Digitalminister Dr. Fabian Mehring: „Mit diesem innovativen Format haben wir eindrucksvoll gezeigt, wie moderner Wissenstransfer funktioniert. Wenn wir die digitale Zeitenwende meistern wollen, müssen wir Bayerns starkes Netzwerk aus Unternehmen und Forschung direkt in die Klassenzimmer bringen. Wer das Silicon Valley der Zukunft werden möchte, muss das Talent Valley der Gegenwart sein. Digitale Zukunftstechnologien verursachen gerade die industrielle Revolution unserer Zeit. Technologiesprünge durch KI und Co. werden in den nächsten Jahren unsere Art zu leben, zu lernen und zu arbeiten fundamental verändern – und den Wohlstand auf der Welt neu verteilen. Deshalb müssen wir die nächste Generation fit für das KI-Zeitalter machen, in dem sie ihr ganzes Leben verbringen wird. Dazu gilt es, neue Technologien erlebbar zu machen und Bayerns Schülern die notwendigen Kompetenzen zu vermitteln, um in der modernen Welt zurechtzukommen und neue Technologien selbstbewusst mitgestalten zu können. Der Schlüssel dazu sind unsere Lehrerinnen und Lehrer im Freistaat. Angesichts rasanter technischer Entwicklungen ist es entscheidend, unseren Pädagogen das notwendige Rüstzeug an die Hand zu geben, um ihre Schützlinge optimal ausbilden zu können. So entsteht Begeisterung für Technologie und echte Lust auf Zukunft.“
Bernhard Stegmann, Direktor der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung (ALP): „Für einen pädagogisch sinnvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz ist die Sensibilisierung und Qualifizierung der Lehrkräfte grundlegend. In den Podcast-Folgen und eSessions der Fortbildungsreihe konnten Lehrkräfte bereits ihre Kompetenzen im Umgang mit Künstlicher Intelligenz erweitern und viele konkrete KI-Szenarien kennenlernen, denen ihre Schülerinnen und Schüler in der künftigen Arbeitswelt begegnen werden. Der heutige Präsenz-Lehrgang rundet das Angebot durch Begegnungen mit den an der Reihe teilnehmenden Unternehmen verschiedener Branchen ab und schafft Möglichkeiten, KI zu erleben und sich über die Potenziale und Herausforderungen der Technologie auszutauschen.“
Dr. Marietta Menner , Leitung KI-Bildung am Centre for Future Production: „Dass dieses Abschlussevent bei uns stattgefunden hat, zeigt, wie wichtig es ist, KI frühzeitig und praxisnah zu vermitteln. Wenn junge Menschen schon in der Schule ein Gefühl für Künstliche Intelligenz entwickeln, können Unternehmen später direkt daran anknüpfen. Genau diesen Übergang gestalten wir als Universität Augsburg – gemeinsam mit dem Ministerium – im Rahmen des KI-Produktionsnetzwerks sowie des Centre for Future Production aktiv mit. Wir schaffen die Räume, die es braucht, um KI nicht nur zu erklären, sondern erlebbar zu machen.“
Die Fortbildungsreihe kombinierte unterschiedliche Formate wie eSessions, Podcasts und eine Präsenzveranstaltung mit wissenschaftlichen Vorträgen, Workshops sowie einer Führung durch den KI-Erlebnisraum „Halle 43“ des KI-Produktionsnetzwerk sowie des Centre for Future Production der Universität Augsburg. Dabei wurden die vielfältigen Facetten des KI-Einsatzes in der Arbeitswelt praxisnah, differenziert und mit klarem Bezug zu Bildung und Beruf vermittelt. Lehrkräfte erhielten Einblicke in konkrete Anwendungsfälle aus der Wirtschaft, die sie in ihren Unterricht einbringen können.
Im Zentrum der Abschlussveranstaltung standen praxisnahe Einblicke in den Einsatz von Künstlicher Intelligenz sowie der direkte Austausch zwischen Lehrkräften, Wissenschaft und Unternehmen. Insgesamt beteiligten sich fünf Unternehmen an der Fortbildungsreihe, vier davon aus eigenen Programmen des Digitalministeriums wie NextGen4Bavaria und KI-Transfer Plus. In interaktiven Workshops und einem „Speeddating“-Format stellten die Unternehmensvertreter den Lehrkräften ihre KI-Anwendungen vor und diskutierten gemeinsam aktuelle Anforderungen des Arbeitsmarkts und die Kompetenzen, die künftig in Schule und Beruf gefragt sind.
Kultusministerin Anna Stolz: „Aufwuchs des neuen G9 vor dem Abschluss – ein Meilenstein für unsere Abiturientinnen und Abiturienten und eine tragende Säule der Bildung in Bayern.“
Am 22. April starten für rund 29.000 Schülerinnen und Schüler öffentlicher und staatlich anerkannter Gymnasien, Kollegs und Abendgymnasien die Abiturprüfungen an den Gymnasien in Bayern. Sie sind damit der erste Jahrgang, der das bayernweite Abitur im neuen neunjährigen Gymnasium (G9) absolviert. Das bedeutet nicht nur eine Besonderheit für die Schülerinnen und Schüler, sondern markiert auch den Abschluss einer der umfangreichsten gymnasialen Bildungsreformen in Bayern.
Kultusministerin Anna Stolz sieht das neue G9 als sehr erfolgreiches Reformprojekt: „ Das erste Abitur im neuen G9 ist ein besonderer Meilenstein für unsere Schülerinnen und Schüler – und für eine zukunftssichere Bildung in Bayern: Es ist nicht nur der Abschluss eines erfolgreichen Bildungswegs. Es ist zugleich der Abschluss der mehrjährigen Aufwuchsphase, die wir im engen Dialog mit der gesamten gymnasialen Schulfamilie ausgestaltet und kontinuierlich begleitet haben. Für die hervorragende Zusammenarbeit, insbesondere mit dem Bayerischen Philologenverband, sage ich ausdrücklich Danke!“
Das zusätzliche Lernjahr ist für die Schülerinnen und Schüler ein enormer Gewinn. „Unsere Abiturientinnen und Abiturienten nehmen aus diesen neun Jahren ein wertvolles Gesamtpaket für ihre Zukunft mit: Dazu gehört neben fundiertem Wissen auch die Möglichkeit, ihre Begabungen auszuprägen, indem sie individuelle Schwerpunkte setzen, die Fähigkeit zum eigenständigen Denken und ein starkes Verantwortungsbewusstsein erwerben. Die zusätzliche Lernzeit hat ihnen auch mehr Raum gegeben, ihre eigenen Stärken und Interessen weiterzuentwickeln und ihre Persönlichkeit zu entfalten. Das neue G9 zeigt: Das bayerische Gymnasium steht für eine moderne, positive Leistungskultur, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt und die Förderung individueller Talente ermöglicht“ , so Anna Stolz.
Allen Abiturientinnen und Abiturienten drückt die Kultusministerin für die bevorstehenden Prüfungen fest die Daumen: „Liebe angehende Abiturientinnen und Abiturienten, jetzt ist Ihr Moment gekommen: Sie haben Ihren bisherigen schulischen Weg mit viel Engagement und Ausdauer gemeistert und sich gut auf die Prüfungen vorbereitet. Vertrauen Sie auf sich und auf das, was Sie können. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg, starke Nerven und natürlich auch die nötige Portion Glück!“
Weiterhin betont die Kultusministerin: „Hinter jedem Abschluss stehen unsere engagierten Schulleitungen und Lehrkräfte, die junge Menschen mit den Schätzen der Fachdisziplinen und fächerübergreifenden Zusammenhängen vertraut gemacht haben, sie in ihrer Entwicklung zu kompetenten und verantwortungsbewussten Persönlichkeiten unterstützt haben und ihnen stets mit Rat und Tat zur Seite standen. Für dieses Engagement danke ich ihnen herzlich!“
Die erste G9-Abiturprüfung
Ab diesem Schuljahr wird für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 13 das Abitur flächendeckend an allen öffentlichen und staatlich anerkannten Gymnasien nach den Bestimmungen des neunjährigen Gymnasiums durchgeführt.
Für nähere Informationen und den Terminplan verweisen wir auf unsere Pressemitteilung vom 4. März 2026:
Premiere für das neue G9-Abitur | Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
Die Übersicht „Aktuelles: Abiturprüfung 2026“ auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus enthält neben einer umfassenden Terminübersicht aller Prüfungsfächer zahlreiche wissenswerte Informationen rund um das diesjährige Abitur:
Die Seite wird nach Beendigung der Abiturprüfungen fortlaufend aktualisiert.
Feierliche Aufnahme von 35 Schülerinnen und Schülern ins Stipendienprogramm.
Motivation, Talent und Teamgeist werden in diesem starken Netzwerk großgeschrieben: Auch in diesem Jahr dürfen sich wieder besonders begabte und engagierte Jugendliche aus dem gesamten Freistaat über die Aufnahme in das Programm „Talent im Land – Bayern“ (TiL) freuen. Beim feierlichen Festakt in der Allerheiligen-Hofkirche der Münchner Residenz überreichte Kultusministerin Anna Stolz den 35 neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten, die eine unabhängige Jury aus zahlreichen Bewerbungen ausgewählt hatte, ihre Urkunden und betonte dabei:
„Gerade junge Menschen, die sich engagieren und trotz schwieriger Bedingungen ihren Weg gehen, verdienen unsere volle Unterstützung. Und genau hier setzt das Programm ‚Talent im Land – Bayern‘ an, mit gezielter Förderung und viel Vertrauen in das Potenzial unserer Schülerinnen und Schüler. So geben wir ihnen die Möglichkeit, ihre Zukunft aktiv mitzugestalten und stehen dabei fest an ihrer Seite. Mit ‚Talent im Land – Bayern‘ wollen wir auch sichtbar machen: Leistung ist etwas Cooles! Mein herzlicher Glückwunsch an alle neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten.“
„Talent im Land – Bayern“ – seit 2005 ein erfolgreiches Stipendienprogramm
Seit über 20 Jahren ist es Ziel des Stipendienprogramms, junge Menschen zu fördern, die die Fachhochschul oder Allgemeine Hochschulreife anstreben, aufgrund ihrer Biografie aber besondere Herausforderungen zu meistern haben. Für die Aufnahme ins Programm wählt eine Jury mit Vertretern aus den Bereichen Kultur, (Hoch-)Schule und Wirtschaft aktuell jährlich 35 neue Stipendiatinnen und Stipendiaten eines Jahrgangs aus. Für die Stipendiatenjahrgänge 2024 bis 2026 finanziert die TÜV SÜD Stiftung jeweils fünf dieser Stipendienplätze. Seit 2014 steht TiL auch Schülerinnen und Schülern ohne Migrationsgeschichte offen. Das Programm bietet den teilnehmenden Jugendlichen neben einer finanziellen Unterstützung eine umfassende Betreuung und Förderung in Form eines vielfältigen und qualitätvollen Bildungsangebots mit Seminaren, Studientagen und Studienreisen. „Talent im Land – Bayern“ zählt derzeit 113 Stipendiatinnen und Stipendiaten und zeigt mit über 800 Alumni den Erfolg des ganzheitlichen Förderkonzepts. Weiterführende Informationen zu dem Programm finden Sie unter: Talent im Land - Bayern
Auszeichnung der diesjährigen Siegerinnen und Sieger sowie der besten Projektgruppen in München.
Hier stehen Bayerns junge Forschertalente im Rampenlicht. Die Rede ist vom renommierten Landeswettbewerb „Jugend forscht“, der in diesem Jahr in die 61. Runde geht. Am Mittwoch wurden nun die diesjährigen Siegerinnen und Sieger sowie die besten Projektgruppen für ihre herausragenden Leistungen bei Rohde & Schwarz in München ausgezeichnet.
Bayerns Kultusministerin Anna Stolz freute sich mit den Gewinnerinnen und Gewinnern: „Neugier ist der beste Treibstoff für Innovation – das haben die genialen Ideen beim diesjährigen Landeswettbewerb ‚Jugend forscht‘ wieder einmal gezeigt. Wer heute experimentiert und Mut hat, Neues auszuprobieren, der prägt die Welt von morgen. Ich gratuliere allen Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforschern ganz herzlich zu ihrem tollen Erfolg. Euer Forschergeist ist eure Superkraft und Vorbild für andere! Mein Dank gilt besonders auch allen Lehrkräften, denn sie geben den nötigen Rückenwind für ganz große Leistungen!“
Auch Dr. Wolfgang Mutter, der als Abteilungsleiter der Gymnasialabteilung im Kultusministerium in diesem Jahr Siegerinnen und Sieger auf der Veranstaltung auszeichnete, gratulierte den Gewinnerinnen und Gewinnern: „Die präsentierten Schülerarbeiten machen deutlich: Junge Menschen bringen sich aktiv in die Gestaltung unserer Zukunft ein − insbesondere durch ihre Stärke in den MINT-Fächern. Dabei erwerben sie sich Kompetenzen, die sie selbst voranbringen und die wir alle dringend für Innovation und Fortschritt brauchen. Ich ermutige alle jungen Forscherinnen und Forscher, ihren Weg weiterzugehen und drücke ihnen für das Bundesfinale Ende Mai ganz fest die Daumen.“
Hintergrundinformationen zum Landeswettbewerb „Jugend forscht“
Der diesjährige Wettbewerb „Jugend forscht“ für die Altersstufe 15 bis 21 Jahre steht unter dem Motto „Maximale Perspektive“. Hierzu konnten Einzel- oder Gruppenbeiträge (max. drei Mitglieder) in einem der sieben Fachgebiete „Arbeitswelt“, „Biologie“, „Chemie“, „Geo- und Raumwissenschaften“, „Mathematik/Informatik“ sowie „Physik“ und „Technik“ eingereicht werden. Die ausgezeichneten Landessiegerinnen und Landessieger können sich über Geld- und Sachpreise freuen. Das bayerische Kultusministerium will Schülerinnen und Schüler verstärkt zum Forschen motivieren und stellt für die Wettbewerbsrunden in Bayern sowohl personelle als auch finanzielle Ressourcen zur Verfügung.
Die diesjährigen Landessiegerinnen und Landessieger werden ihre Projekte vom 28.05. bis 31.05.2026 beim Bundeswettbewerb in Herzogenaurach präsentieren. Dort werden die Bundessiegerinnen bzw. Bundessieger gekürt und zahlreiche Sonderpreise vergeben.
Die Landessieger „Jugend forscht 2026“:
Entwicklung eines KI-basierten Systems zum Schutz vor Telefonbetrug
Vincent Nack, o.O.
TimberMind
Tobias Schmidt, o.O.
Peptid-Doppelgänger: Grenzen von AlphaFold3 bei der Vorhersage von Spiegelbild-Wirkstoffen
Viyona Singh und Aarav Singh, GISSV German International School of Silicon Valley, Mountain View, USA
Eco-Electra 2.0. Der effiziente Algenstrom.
Timo Spatz und Sophie Slowik, Hanns-Seidel-Gymnasium Hösbach
InnovAlloy DeepDive: Analyse phasenassoziierter Sprödbrüche in Bi-Sn-Zn-Al-Systemen
Levi Jekic, Lennart Antritter und Alexander Kluge, Gymnasium Neubiberg
Entwicklung eines IC-Generators zur Simulation wechselwirkender Galaxien
Achilleas Sarakatsanis, Erasmus-Grasser-Gymnasium München
Automatisierte Übersetzung von KI-Modellen in Inferenzhardware
Malte Rauschenbach, Franz-Marc-Gymnasium Markt Schwaben
Modellierung der Seilbahn als Doppelpendel und Untersuchung auf deterministisches Chaos
Luise Schmittner, Olympia-Morata-Gymnasium Schweinfurt
Kitchen Compass
Timo Link, Private staatlich anerkannte Tilly-Realschule Ingolstadt
Entwicklung eines „Portablen Multifunktions-Kalibrators“
Stefan Weiß, Staatliche Berufsschule I Deggendorf
Entwicklung eines Windkanals zur Untersuchung aerodynamischer Fähigkeiten von Insekten
Leon Kohr, Staatliche FOSBOS Triesdorf in Weidenach
Detaillierte Informationen zu den Projekten des Landeswettbewerbs sowie Bilder der Preisverleihung sind in Kürze auf der bayerischen Homepage des Wettbewerbs https://www.jugend-forscht-bayern.de verfügbar.
Die Verwendung des während des Termins entstehenden Bild- und Tonmaterials ist ausschließlich zum Zweck der Pressearbeit und im Zusammenhang mit der Berichterstattung über die Veranstaltung zulässig.