Neue Wertebotschafterinnen und Wertebotschafter stärken Bayerns Schulgemeinschaften

2 days 23 hours ago

Rund 200 Schülerinnen und Schüler aus ganz Bayern haben ihre Ausbildung zu Wertebotschafterinnen und Wertebotschaftern erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen der Initiative „Werte machen Schule“ setzen sich die Jugendlichen an ihren Schulen künftig ein für ein respektvolles, verantwortungsbewusstes und wertschätzendes Miteinander.

Kultusministerin Anna Stolz betont: „Ich freue mich sehr, dass die Schülerinnen und Schüler mit ihrer erfolgreichen Ausbildung zu Wertebotschafterinnen und Wertebotschaftern ein starkes Zeichen für Respekt, Zusammenhalt und Demokratie setzen. Sie zeigen, dass Empathie, Verantwortung und gegenseitige Wertschätzung unverzichtbare Grundlagen eines guten Miteinanders sind. Mit ihrem vorbildlichen Engagement tragen sie dazu bei, unsere Schulen jeden Tag ein Stück lebenswerter zu machen. Zu diesem wichtigen Erfolg gratuliere ich herzlich. Junge Menschen, die Verantwortung übernehmen, Haltung zeigen und sich mit Herz, Mut und Engagement für unsere Gesellschaft einsetzen, brauchen wir heute mehr denn je.“

Mit einem neu strukturierten Ausbildungskonzept konnte die Zahl der Teilnehmenden im Schuljahr 2025/2026 im Vergleich zu den Vorjahren verdoppelt werden. Das Interesse an der Wertebotschafterausbildung war so groß, dass trotz der höheren Ausbildungskapazitäten nicht alle Schülerinnen und Schüler berücksichtigt werden konnten. Im nächsten Schuljahr geht das Erfolgsprojekt in eine neue Runde, so dass sich interessierte Schulen erneut bewerben können.

Seit 2018 bildet das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus im Rahmen der Initiative „Werte machen Schule“ Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Jahrgangsstufe zu Wertebotschafterinnen und Wertebotschaftern aus. Sie initiieren an ihren Schulen unter anderem Werte-AGs, Projekttage oder andere Aktionen und sensibilisieren ihre Mitschülerinnen und Mitschüler auf Augenhöhe für Werte wie Respekt, Toleranz, Verantwortung und Gerechtigkeit. Seit dem Start der Initiative wurden mehr als 700 Schülerinnen und Schüler zu Wertebotschafterinnen und Wertebotschaftern ausgebildet. Mit ihrem Engagement leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Wertebildung und zu einem respektvollen Miteinander an Bayerns Schulen.

An der Wertebotschafter-Ausbildung haben Schülerinnen und Schüler der folgenden Schulen teilgenommen:

Oberbayern

  • Abenstal Realschule, Staatliche Realschule Au in der Hallertau
  • Camerloher-Gymnasium Freising
  • Chiemgau-Gymnasium Traunstein
  • Dante-Gymnasium München
  • Dientzenhofer-Schule, Staatliche Realschule Brannenburg
  • Erzbischöfliche Maria-Ward Realschule Nymphenburg
  • Erasmus-Grasser-Gymnasium München
  • Ernst-Mach-Gymnasium Haar
  • Erzbischöfliche St. Irmengard-Realschule Garmisch-Patenkirchen
  • Erzbischöfliches St.-Irmengard-Gymnasium Garmisch-Partenkirchen
  • Ferdinand-von-Miller-Schule, Staatliche Realschule Fürstenfeldbruck
  • Gabrieli-Gymnasium Eichstätt
  • Graf-Rasso-Gymnasium Fürstenfeldbruck
  • Gunetzrhainer-Schule, Staatliche Realschule Miesbach
  • Gymnasium Bad Aibling
  • Gymnasium München Riem
  • Gymnasium Putzbrunn
  • Gymnasium Weilheim i. OB
  • Inntal-Gymnasium Raubling
  • Maria-Ward-Realschule Altötting
  • Marieluise-Fleißer-Realschule, Staatliche Realschule München III
  • Max-Josef-Stift München
  • Mittelschule Feldkirchen-Westerham
  • Mittelschule an der Rockefeller-Straße 11, München
  • Oskar-von-Miller-Gymnasium München
  • Private Wirtschaftsschule Gester
  • Schulbetriebs-GmbH, Mühldorf a. Inn
  • Staatliche Realschule Kösching
  • Staatliche Realschule Oberding
  • Staatliche Realschule Bad Tölz
  • Staatliche Realschule Peißenberg
  • Staatliches Gymnasium Holzkirchen
  • Städtische Werner-von-Siemens-Realschule München
  • Wilhelm-Leibl-Schule, Staatliche Realschule Bad Aibling
  • Christoph-Scheiner-Gymnasium Ingolstadt

Niederbayern

  • Adalbert-Stifter-Gymnasium Passau
  • Drei-Quellen-Realschule, Staatliche Realschule Bad Griesbach i. Rottal
  • Förderzentrum Förderschwerpunkt Sprache am Institut für Hören und Sprache in Straubing
  • Gisela-Gymnasium Passau-Niedernburg
  • Gymnasium Leopoldinum Passau
  • Gymnasium Röhrmoos
  • Gymnasium Untergriesbach
  • Herzog-Ludwig-Mittelschule Bogen
  • Herzog-Tassilo-Realschule, Staatliche Realschule Dingolfing
  • Isar Mittelschule Plattling
  • Karl-von-Closen-Gymnasium Eggenfelden
  • Maria-Ward-Realschule Neuhaus a. Inn
  • Mittelschule Eggenfelden
  • Robert-Koch-Gymnasium Deggendorf
  • Sonderpädagogisches Förderzentrum Viechtach Paul-Maurer-Schule
  • St.-Gotthard-Gymnasium der Benediktiner Niederaltaich
  • Staatliche Realschule Arnstorf
  • Staatliche Realschule Ergolding
  • Staatliche Wirtschaftsschule Deggendorf

Oberpfalz

  • Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium Schwandorf
  • Dr.-Johanna-Decker-Gymnasium Amberg der Schulstiftung der Diözese Regensburg
  • Gymnasium Eschenbach
  • Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasium Nabburg
  • Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium Cham
  • Konrad-Max-Kunz-Realschule, Staatliche Realschule Schwandorf
  • Marienrealschule Cham der Schulstiftung der Diözese Regensburg
  • Mittelschule Altenstadt a. d. Waldnaab
  • Mittelschule Pressath
  • Mittelschule Waldsassen
  • Pfalzgraf-Friedrich-Mittelschule Vohenstrauß
  • Private Schulen Pindl GmbH Realschule Regensburg
  • Staatliche Wirtschaftsschule Eschenbach i. d. OPf.
  • Staatliche Wirtschaftsschule Neumarkt i.d.OPf.
  • Staatliche Realschule Furth i. Wald

Oberfranken

  • Caspar-Vischer-Gymnasium Kulmbach
  • Gymnasium Christian-Ernestinum Bayreuth
  • Jean-Paul-Gymnasium Hof
  • Kaiser-Heinrich-Gymnasium Bamberg
  • Luisenburg-Gymnasium Wunsiedel
  • Markgraf-Friedrich-Schule, Staatliche Realschule Rehau
  • Mittelschule Gräfenberg
  • Mittelschule Oberkotzau
  • Mittelschule Pressig
  • Richard-Wagner-Gymnasium Bayreuth
  • Schiller-Gymnasium Hof
  • Sigmund-Wann-Realschule, Staatliche Realschule Wunsiedel
  • Staatliche Realschule Selb

Mittelfranken

  • Gymnasium Hilpoltstein
  • Gymnasium Stein
  • Johann-Steingruber-Schule Staatliche Realschule Ansbach
  • Johannes-Scharrer-Realschule, Staatliche Realschule Hersbruck
  • Markgraf-Georg-Friedrich-Realschule, Staatliche Realschule Heilsbronn
  • Mittelschule Erlangen Eichendorffschule
  • Mittelschule Hahnenkamm Heidenheim
  • Mittelschule Herrieden
  • Mittelschule Schnaittach
  • Peter-Henlein-Realschule, Staatliche Realschule Nürnberg I
  • Pirckheimer-Gymnasium Nürnberg
  • Sigmund-Schuckert-Gymnasium Nürnberg
  • Staatliches Gymnasium Wendelstein
  • Werner-von-Siemens-Gymnasium Weißenburg
  • Wolfram-von-Eschenbach-Gymnasium Schwabach

Unterfranken

  • Armin-Knab-Gymnasium Kitzingen
  • David-Schuster-Realschule, Staatliche Realschule Würzburg III
  • Edith-Stein-Schule, Staatliche Realschule Alzenau
  • Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasium Lohr
  • Friedrich-Dessauer-Gymnasium Aschaffenburg
  • Friedrich-Koenig-Gymnasium Würzburg
  • Gymnasium Marktbreit
  • Gymnasium Veitshöchheim
  • Johann-Peter-Wagner-Mittelschule Theres
  • Konrad-von-Querfurt-Mittelschule Karlstadt
  • Leo Weismantel-Realschule, Private Realschule d. Realschulvereins Marktbreit e.V.
  • Mittelschule Burkardroth
  • Olympia-Morata-Gymnasium Schweinfurt
  • Siebold-Gymnasium Würzburg
  • Staatliche Realschule Hösbach
  • Staatliche Wirtschaftsschule Bad Neustadt a. d. Saale
  • Wallburg-Realschule Staatliche Realschule Eltmann
  • Wilhelm-Sattler-Realschule, Staatliche Realschule Schweinfurt

Schwaben

  • Anton-Rauch-Realschule, Staatliche Realschule Wertingen
  • Gymnasium Königsbrunn
  • Gymnasium Lindenberg i. Allgäu
  • Gymnasium Wertingen
  • Illertal-Gymnasium Vöhringen
  • Maria-Ward-Realschule Augsburg d. Schulwerks der Diözese Augsburg
  • Mittelschule Mindelheim
  • Realschule an der Salzstraße, Staatliche Realschule Kempten
  • Staatliche Realschule Bobingen
  • Staatliche Realschule Kaufering

Stolz und Glauber: Zukunftsthemen im Blick / 115 Schulen für Einsatz in der Verbraucherbildung ausgezeichnet

2 days 23 hours ago

Für ihren besonderen Einsatz in der Verbraucherbildung werden auch in diesem Jahr Schulen in ganz Bayern als „Partnerschule Verbraucherbildung“ ausgezeichnet.

Bayerns Kultusministerin Anna Stolz hebt hervor: „Verbraucherbildung schafft Orientierung, stärkt Eigenverantwortung, eröffnet Chancen und ist somit eine unverzichtbare Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben. Angesichts einer zunehmend dynamischen Wirtschaftswelt mit vielfältigen digitalen Angeboten ist es unsere Aufgabe, unsere Schülerinnen und Schüler zu souveränen und reflektierten Konsumentscheidern zu machen. Unsere bayerischen Partnerschulen Verbraucherbildung leisten hier Herausragendes: Sie holen das Thema Finanzen direkt in die Klassenzimmer – praxisnah und mit sehr hoher Qualität. Ich gratuliere den heutigen Preisträgern von Herzen. Die Auszeichnung als Partnerschule Verbraucherbildung ist eine verdiente Anerkennung dieses besonderen Einsatzes.“

Bayerns Verbraucherschutzminister Thorsten Glauber betonte anlässlich der Vergabe der Urkunden an 115 Schulen: „Junge Menschen interessieren sich stark für zentrale Zukunftsthemen wie Finanzen, nachhaltiger Konsum, Ernährung oder den verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet. Es freut mich, dass wieder zahlreiche Schulen engagiert mitgemacht und so kreative Ergebnisse erzielt haben. Als Verbraucherschutzminister ist es mir ein großes Anliegen, dass junge Menschen Alltagskompetenzen bereits in der Schule erwerben. Kinder und Jugendliche müssen so früh wie möglich auf die immer komplexer werdende Konsumwelt vorbereitet werden. Dazu leistet unser gemeinsames Programm 'Partnerschule Verbraucherbildung Bayern' einen bedeutenden Beitrag.“

Clever im Alltag – dafür brauchen Schülerinnen und Schüler Wissen und Kompetenzen in den Bereichen Finanzen, Konsum, Medien, Umwelt und Ernährung, kurz: Verbraucherbildung. Hier setzt das Projekt „Partnerschule Verbraucherbildung Bayern“ an: Mit dem von Verbraucherschutz- und Kultusministerium gemeinsam getragenen Programm werden Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler ermutigt, kompetent und eigenverantwortlich im Verbraucheralltag zu handeln.

Durch verschiedene Projekte, Schulaktionen und Ausstellungen sollen Schülerinnen und Schüler motiviert werden, sich mit mindestens zwei Verbraucherthemen intensiver zu beschäftigen. Schwerpunkte der teilnehmenden Schulen in diesem Jahr waren unter anderem die Themen „Geld und Finanzen: Wir blicken durch!“ und „Werbetricks? Wir checken's!“. Ausgezeichnete Schulen erhalten neben einer Urkunde ein umfangreiches Auszeichnungspaket. 18 Schulen erhalten zusätzlich ein Preisgeld in Höhe von 300 Euro für ihre besonders gelungenen Beiträge zum Wettbewerbsthema „Geld und Finanzen: Wir blicken durch!“.

Bereits seit 2015 setzen sich Schülerinnen und Schüler bayerischer Schulen mit großem Engagement für die Verbraucherbildung ein. Initiiert durch das Bayerische Verbraucherschutzministerium sowie das Bayerische Kultusministerium und umgesetzt in Kooperation mit dem VerbraucherService Bayern im KDFB e.V. (VSB), ist das Programm Partnerschule fester Bestandteil der schulischen Verbraucherbildung in Bayern.

Weiterführende Informationen gibt es unter:

https://verbraucherbildung.bayern.de/schule/programm_partnerschule/partnerschulen/index.html

Folgende allgemeinbildende und berufliche Schulen erhalten in diesem Jahr die Auszeichnung „Partnerschule Verbraucherbildung Bayern“:

Oberbayern:

  • Realschule Gute Änger Freising
  • Staatliches Gymnasium Fürstenried München
  • Maria-Ward-Realschule Neuburg an der Donau
  • Mittelschule Haar
  • Rainer-Maria-Rilke-Gymnasium Icking
  • Thomas-Mann-Gymnasium München
  • Wirtschaftsschule Alpenland des Landkreises Rosenheim Bad Aibling
  • Staatliche Realschule Peißenberg
  • Abenstal Realschule - Staatliche Realschule Au in der Hallertau
  • Orlando-di-Lasso Realschule Maisach
  • Joseph-von-Fraunhofer-Schule - Staatliche Realschule München II
  • Grundschule Söchtenau (Prämie)
  • Willibald-Gymnasium Eichstätt (Prämie)
  • Humboldt-Gymnasium Vaterstetten Baldham
  • Reiffenstuel-Realschule - Staatliche Realschule Traunstein
  • Städtisches Bertolt-Brecht-Gymnasium München
  • FOSBOS Neuburg an der Donau (Prämie)
  • Feodor-Lynen-Gymnasium Planegg
  • Städtische Berufsschule für Versicherungs- und Personalwesen München
  • Erzbischöfliche St.-Ursula-Realschule - Schloss Hohenburg Lenggries
  • Carl-Steinmeier-Mittelschule Hohenbrunn Riemerling (Prämie)
  • Dominik-Brunner-Realschule Poing
  • Private Wirtschaftsschule Dr. Kalscheuer Traunstein
  • Josef-Breher-Mittelschule Pullach
  • Städtisches Sophie-Scholl-Gymnasium München
  • Katharinen-Gymnasium Ingolstadt
  • Georg-Kerschensteiner-Grundschule Forstinning (Prämie)
  • SFZ München Nord-Ost (Prämie)
  • Werdenfels-Gymnasium Garmisch-Partenkirchen

Niederbayern

  • Staatliche Wirtschaftsschule Deggendorf
  • Berufsfachschule für Kinderpflege Grafenau am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Waldkirchen
  • Johann-Simon-Mayr-Schule Staatliche Realschule Riedenburg
  • Gymnasium Ergolding
  • Freiherr-von-Weichs-Grundschule Ascha
  • Anton-Bruckner-Gymnasium Straubing
  • Johannes-Gutenberg-Gymnasium Waldkirchen
  • Wirtschaftsschule der Schulstiftung Seligenthal Landshut
  • Realschule im Dreiburgenland Tittling
  • Grundschule Rattiszell (Prämie)
  • Staatliches Berufliches Schulzentrum Kelheim
  • Staatliche Realschule Landshut
  • FOSBOS Straubing - Staatliche Fachoberschule und Berufsoberschule
  • Herzog-Ludwig-Mittelschule Bogen
  • Grund- und Mittelschule Gangkofen
  • Jakob-Sandtner-Schule - Staatliche Realschule Straubing
  • Auersperg-Gymnasium der Maria-Ward-Schulstiftung Passau Freudenhain
  • Berufsschule und Fachoberschule Regen
  • Grundschule Offenstetten Abensberg (Prämie)
  • Staatliche Realschule Schöllnach

Oberpfalz

  • Berufliche Oberschule Regensburg
  • Grundschule Wolfstein Neumarkt (Prämie)
  • Franz-Xaver-von-Schönwerth-Realschule Amberg
  • Grundschule Hagelstadt (Prämie)
  • Private Berufsschule des St. Michaels-Werk Grafenwöhr (Prämie)
  • Max-Ullrich-von-Drechsel-Realschule – Staatliche Realschule Regenstauf
  • Staatliche Realschule Berching (Prämie)
  • Realschule am Tor zur Oberpfalz Kemnath
  • Gymnasium Parsberg
  • Staatliches Berufliches Schulzentrum Weiden in der Oberpfalz
  • Willibald-Gluck-Gymnasium Neumarkt in der Oberpfalz
  • Robert-Schuman-Gymnasium Cham
  • Johann-Michael-Fischer-Gymnasium Burglengenfeld
  • Elly-Heuss-Gymnasium Weiden in der Oberpfalz
  • Albertus-Magnus-Gymnasium Regensburg
  • Ostendorfer-Gymnasium Neumarkt in der Oberpfalz
  • Sophie-Scholl-Realschule für Mädchen Weiden
  • Staatliches Gymnasium Neutraubling
  • Realschule Waldmünchen
  • Pestalozzi-Mittelschule Weiden
  • Stiftland-Gymnasiums Tirschenreuth (Prämie)
  • Albert-Schweitzer-Realschule - Staatliche Realschule Regensburg II
  • Edith-Stein-Realschule Parsberg

Oberfranken

  • Staatliche Wirtschaftsschule Hof
  • Jacob-Ellrod-Schule Gefrees
  • Gymnasium Christian-Ernestinum - Bayreuth
  • Staatliche Realschule Hirschaid
  • Frankenwald-Gymnasium Kronach
  • Johannes-Kepler-Realschule Bayreuth (Prämie)
  • Maria-Ward-Gymnasium Bamberg

Mittelfranken

  • Mittelschule Feuchtwangen-Land
  • Staatliche Realschule Hilpoltstein
  • Städtische und Staatliche Wirtschaftsschule Nürnberg
  • Berufliche Oberschule der Stadt Nürnberg
  • Berufliche Schule Direktorat 7 Nürnberg
  • Leopold-Ullstein-Realschule - Staatliche Realschule Fürth (Prämie)

Unterfranken

  • Staatliche Realschule Schonungen
  • Staatliche Realschule Dettelbach
  • Maria-Ward-Schule Aschaffenburg (Prämie)
  • Mädchenrealschule Volkach
  • Armin-Knab-Gymnasium Kitzingen
  • Karl-Theodor-von-Dalberg-Gymnasium Aschaffenburg
  • Martin-Pollich-Gymnasium Mellrichstadt
  • Ludwig-Derleth-Realschule Gerolzhofen
  • Friedrich-Koenig-Gymnasium Würzburg

Schwaben

  • Realschule an der Salzstraße Kempten
  • Christoph-Probst-Realschule Neu-Ulm
  • Maria-Ward-Realschule Günzburg (Prämie)
  • Lindenschule Mittelschule Memmingen
  • Bodensee-Gymnasium Lindau
  • Berufsschule 4 Augsburg – Welserschule
  • Sophie-La-Roche-Realschule Kaufbeuren
  • Moll-Berczy-Mittelschule Wallerstein
  • Hans-Leipelt-Schule Donauwörth
  • Robert-Schuman-Mittelschule Sankt Mang Kempten
  • Staatliche Realschule Zusmarshausen
  • Staatliches Gymnasium Füssen
  • Staatliche Realschule Lindau - Realschule im Dreiländereck
  • Joseph-Bernhart-Gymnasium Türkheim (Prämie)
  • Staatliche Berufsschule Immenstadt im Allgäu
  • Christoph-von-Schmid Realschule Thannhausen
  • Staatliche Realschule Mering
  • Staatliche Berufsschule Höchstädt an der Donau
  • Staatliche Fachoberschule Lindau (Bodensee)
  • Staatliche Realschule Vöhringen
  • Mittelschule Babenhausen

Weltklasse in Mathematik

4 days 23 hours ago

Drei bayerische Schüler brillieren bei der Internationalen Mathematik-Olympiade in Shanghai

1x Gold und 2x Bronze – dieser Erfolg kann sich sehen lassen! Alle drei bayerischen Teilnehmer der renommierten Internationalen Mathematik-Olympiade (IMO) in China haben mit herausragenden Leistungen überzeugt und Medaillen für den Freistaat geholt. Damit unterstreichen sie eindrucksvoll ihr außergewöhnliches mathematisches Know-how und gehören zur internationalen Spitze ihres Faches. Während sich Grigorii Kukanov (Städtisches Adolf-Weber-Gymnasium München)und David Kurniady (Albert-Schweitzer-Gymnasium Erlangen ) eine Bronzemedaille sicherten, konnte sich Johannes Jacob (Maria-Theresia-Gymnasium München)sogar über Gold freuen.

Kultusministerin Anna Stolz beglückwünscht die Mathe-Asse: „ Was für ein Triumph! Unsere drei bayerischen Schüler haben sich mit ihrer Neugier, Leidenschaft und Leistungsbereitschaft auf der internationalen Bühne gegen die besten Nachwuchsmathematiker der Welt behauptet. Ganz besonders freue ich mich natürlich, dass nach 2022 wieder eine Goldmedaille nach Bayern geht. Dazu gratuliere ich von Herzen! Mit diesem großartigen Ergebnis haben sie ein starkes Ausrufezeichen für die exzellente mathematische Bildung und die leistungsfähige Wettbewerbsstruktur in Bayern gesetzt − und das weit über die Landesgrenzen hinweg.“

Das deutsche Team bestand aus insgesamt sechs Teilnehmern - die Hälfte davon aus Bayern - und erreichte im Ländervergleich einen sehr guten 19. Platz von insgesamt 117 teilnehmenden Ländern.

Die Mathematik-Olympiade

Bei der Internationalen Mathematik-Olympiade handelt es sich um einen Klausurwettbewerb für besonders begabte Schülerinnen und Schüler, die sich der internationalen Konkurrenz stellen möchten. Seit 1959 wird die Mathematik-Olympiade jährlich in einem anderen Gastland veranstaltet. Fast 700 Mathe-Talente aus über 100 Ländern nehmen mittlerweile daran teil. Gastgeber der 67. Auflage war in diesem Jahr China, im kommenden Jahr geht es nach Ungarn. In Deutschland werden der Auswahlwettbewerb sowie die Vorbereitungsseminare über die Bundesweiten Mathematik-Wettbewerbe des Talentförderzentrums Bildung & Begabung organisiert.

Weitere Informationen erhalten Sie unter Auswahlwettbewerb zur Internationalen Mathematik-Olympiade - Bundesweite Mathematik-Wettbewerbe sowie IMO - International Mathematical Olympiad

15 Jahre MINT21 an der Realschule – 15 Jahre erfolgreiche Förderung des Nachwuchses in den MINT-Fächern

4 days 23 hours ago

Die MINT21 -Initiative an den bayerischen Realschulen kann auf 15 erfolgreiche Jahre zurückblicken. Im Rahmen einer Festveranstaltung im Haus der Bayerischen Wirtschaft wurde zudem der Staffelstab an die neue Projektleitung übergeben: Ab dem Schuljahr 2026/2027 wird die Initiative vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus (StMUK) fortgeführt.

Kultusministerin Anna Stolz betonte im Vorfeld: „15 Jahre MINT21-Initiative an den bayerischen Realschulen sind eine echte Erfolgsgeschichte, die weit über den Unterricht hinausreicht. Sie stärkt junge Menschen, fördert ihre Neugier und schafft das Fundament für eine selbstbewusste Zukunftsgestaltung. MINT-Bildung steht heute mehr denn je für Neugier, Kreativität und Verantwortung. Mein herzlicher Dank gilt allen Lehrkräften, Schulleitungen sowie den engagierten Partnerinnen und Partnern, die diese Initiative mit großem Einsatz und Weitblick getragen haben und weiterhin tragen. Ich wünsche MINT21 auch für die kommenden Jahre, dass sie weiterhin Funken der Begeisterung entfacht und viele junge Menschen an unseren Realschulen ermutigt, die Zukunft mit ihren Ideen und ihrer Tatkraft mitzugestalten.“

Martin Wunsch , Amtschef des Kultusministeriums, unterstreicht: „Mit der Initiative MINT21 zeigen die Netzwerk-Realschulen im Freistaat eindrucksvoll, wie man junge Menschen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik begeistern kann. Ihr praxisnaher Unterricht und unzählige innovative Projekte leisten einen wesentlichen Beitrag dazu, MINT-Themen fest im Schulleben zu verankern und junge Talente zu fördern. Dabei rücken digitale Themen und Zukunftstechnologien immer stärker in den Mittelpunkt von MINT21 – von Programmierung und Künstlicher Intelligenz bis hin zu Robotik. Davon profitieren die Kinder und Jugendlichen ebenso wie unsere Gesellschaft und der Wirtschaftsstandort Bayern. Deshalb freuen wir uns als Kultusministerium, ab dem kommenden Schuljahr die Projektleitung und Koordination bei MINT21 übernehmen zu dürfen. In einem starken Team mit unseren Projektpartnern entwickeln wir die Initiative konsequent und zukunftsfest weiter.“

Die Jubiläumsveranstaltung gab einen umfassenden Einblick in die Ziele und Inhalte der Initiative. Neben Interviewrunden mit Partnern und Förderern standen vor allem die Schülerinnen und Schüler im Fokus. Stellvertretend für die derzeit 77 MINT21-Netzwerkschulen in Bayern präsentierten die Staatlichen Realschulen aus Riedenburg, Trostberg, Bruckmühl und Bayreuth eindrucksvoll schuleigene Projekte.

Hauptförderer der Initiative sind bayme vbm – Die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber und die vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. Durchgeführt wird das Projekt vom bbw – Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V.

Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. lobt den Wert der Initiative für unseren Wirtschaftsstandort: „Die bayerischen Unternehmen sind auch in den aktuell wirtschaftlich herausfordernden Zeiten auf gut qualifizierte MINT-Nachwuchskräfte angewiesen. Deshalb müssen wir junge Menschen frühzeitig für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik begeistern, die Talente von morgen fördern und sie über die hervorragenden Perspektiven einer MINT-Karriere informieren. Genau hier setzt die MINT21-Initiative an den bayerischen Realschulen an . Deshalb fördern wir die Initiative bereits von Beginn an. Wir gratulieren zu 15 Jahren erfolgreicher Umsetzung.“

Hubert Schurkus , Präsident des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft, bekräftigt: „Nachhaltige MINT-Bildung entsteht nicht allein durch Lehrpläne – sondern dort, wo junge Menschen selbst ausprobieren, tüfteln und Lösungen entwickeln. Genau dafür hat MINT21 den Schulen seit 15 Jahren wertvolle Impulse gegeben. Als Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft ist es uns wichtig, Schülerinnen und Schüler frühzeitig für Zukunftsthemen zu begeistern. Wir wollen sie zum Fragenstellen ermutigen, ihnen die persönlichen und beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten rund um Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik aufzeigen. Denn MINT21 stärkt die Jugendlichen darin, eigene Ideen zu verfolgen und damit ihre Zukunft aktiv zu gestalten.“

Blick in die Zukunft

Nach nunmehr 15 Jahren der sehr erfolgreichen Kooperation mit dem StMUK beenden bayme vbm vbwund bbw mit Ablauf des Schuljahres 2025/2026 die Projektleitung und Koordination der Initiative MINT21DIGITAL an bayerischen Realschulen.

Die Initiative wird ab dem Schuljahr 2026/2027 vom StMUK fortgeführt, die neue Projektkoordination übernehmen dann die Dienststelle des Ministerialbeauftragten für Niederbayern und zwei MINT-Lehrkräfte aus dem MINT21-Netzwerk der bayerischen Realschulen. bayme vbm vbw und bbw werden weiterhin als Kooperationspartner beraten und unterstützen.

Die Initiative MINT21

Die Initiative MINT21 wurde im Schuljahr 2010/2011 als Teil der Initiative Realschule 21 gestartet, um das besondere Bildungsangebot dieser Schulart weiterzuentwickeln. Ziel der Initiative war es von Beginn an, die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler im MINT-Bereich zu stärken und sie so sowohl auf anspruchsvolle Berufsausbildungen als auch auf die schulische Weiterbildung bis hin zur Hochschulreife noch besser vorzubereiten. Innerhalb von regionalen Realschulnetzwerken (bayernweit insgesamt 77 Realschulen) werden dabei in allen Aufsichtsbezirken neue Ansätze der Förderung in den mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Fächern erprobt und eingeführt. Ein weiterer Aspekt ist die Förderung besonders von Mädchen, denn deren Begabungen in den MINT-Fächern werden vielfach noch zu wenig ausgeschöpft. Die Initiative MINT21 hat sich zuletzt 2018 zu MINT21DIGITAL weiterentwickelt, um die fortschreitende Digitalisierung und neue Technologien der Lebens- und Berufswelt, wie z. B. KI oder Programmierung von Robotern, aufzugreifen und hier die Realschülerinnen und Realschüler zu reflektierten und kompetenten Anwendern und Gestaltern werden zu lassen. Die Initiative MINT21DIGITAL wird in partnerschaftlicher Kooperation von bayme vbm – Die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber, vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., bbw - Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. und dem Staatsministerium für Unterricht und Kultus durchgeführt. Um die Erfahrungen auch für andere Schulen zugänglich zu machen, stehen diese in Auswahl inklusive Arbeitsmaterialien in einer Datenbank im Realschulnetz unter dem folgenden Link zur Verfügung: BRN: MINT21 .

International und digital: Cambridge Prüfungen an Realschulen in Bayern

6 days 23 hours ago

Fast 3.000 Schülerinnen und Schüler aus ganz Bayern beeindrucken mit herausragenden Englischkenntnissen und erwerben das weltweit anerkannte Sprachdiplom.

Mit einer Quote von nahezu 100 % haben die rund 3.000 Schülerinnen und Schüler, die sich für den Cambridge Preliminary English Test (PET) angemeldet hatten, die Prüfung bestanden. 79 % erzielten dabei die Prädikate „with merit“ oder „with distincion“ (mit Auszeichnung).

Kultusministerin Anna Stolz gratuliert den Schülerinnen und Schülern ausdrücklich und würdigte die Bedeutung des weltweit anerkannten Sprachzertifikats für die Zukunft der Jugendlichen: „Das Cambridge Zertifikat steht für wertvolle sprachliche Kenntnisse auf internationalem Niveau. Ich gratuliere allen Schülerinnen und Schülern ganz herzlich, die sich diese Auszeichnung mit ihrem Talent für Sprachen, ihrem Fleiß, und ihrem Engagement verdient haben. Sie haben damit den Grundstein für das Leben und Arbeiten in einer global vernetzten Welt gelegt und echte Zukunftskompetenzen bewiesen. Mein großer Dank gilt auch den Lehrkräften, die unsere Jugendlichen mit großem Einsatz auf diesem Weg begleiten und fördern.“

Das Cambridge Zertifikat genießt weltweit große Anerkennung, stärkt Chancen von Schülerinnen und Schülern auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt und zeigt zugleich außerordentliche Leistungsbereitschaft. Es prüft umfassend alle Sprachkompetenzen – Hörverstehen, Lese- und Schreibfertigkeiten sowie die mündliche Ausdrucksfähigkeit – und bestätigt damit die ausgezeichnete Qualität des Englischunterrichts an Bayerns Realschulen.

Die Möglichkeit zur digitalen Durchführung des PET-Tests nutzten in diesem Jahr ca. 200 Schülerinnen und Schüler an den vier Staatlichen Realschulen Neutraubling, Forchheim, Aschheim, Ebersberg. Sie bieten damit den jungen Menschen nicht nur eine zeitgemäße Prüfungserfahrung, sondern stärken auch ihre digitalen Kompetenzen. Bei einer modernen und zukunftsorientierten Prüfungskultur sind die bayerischen Realschulen stets am Puls der Zeit.

Die Einführung des digitalen Prüfungsformats wurde durch das Cambridge Institut in München koordiniert und begleitet. Durch die erfolgreiche Umsetzung und enge Zusammenarbeit mit den beteiligten Schulen konnten diese die digitalen Cambridge-Prüfungen eigenständig und erfolgreich durchführen.

Den eigenen Weg finden: Schulversuch QmBO stärkt Erfolg Beruflicher Orientierung an weiterführenden Schulen

1 week 2 days ago

Der Schulversuch „QmBO – Qualitätsmanagement Berufliche Orientierung an weiterführenden Schulen“ kann mittlerweile auf zwei erfolgreiche Jahre zurückblicken. Ziel des Projekts: die Stärkung der Beruflichen Orientierung als fächerübergreifendes Bildungs- und Erziehungsziel. Nun wurden im Haus der Bayerischen Wirtschaft erste Zwischenergebnisse vorgestellt.

Die bayerische Kultusministerin Anna Stolz unterstrich vorab: „Der Schulversuch zeigt eindrucksvoll, wie Schule und Berufspraxis für beide Seiten gewinnbringend zusammenarbeiten. Die Berufliche Orientierung ist für unsere Schülerinnen und Schüler ein Wegweiser, der verborgene Talente sichtbar macht und nachhaltig fördert. Für mich ist es entscheidend, dass die jungen Menschen an den weiterführenden Schulen frühzeitig, praxisnah und individuell auf ihrem Weg ins Berufsleben unterstützt werden. Hier setzt der Schulversuch QmBO wichtige Impulse, die Berufliche Orientierung systematisch, nachhaltig und innovativ weiterzuentwickeln. Mein besonderer Dank geht an die Schulfamilien der beteiligten Modellschulen sowie an unsere Partner – die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und das Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung.“

Im Rahmen der Informationsveranstaltung lobte Martin Wunsch, Amtschef des Kultusministeriums, die Zwischenergebnisse des Schulversuchs: „Die Berufliche Orientierung junger Menschen ist eine zentrale Aufgabe unserer Schulen. Sie ist als Bildungs- und Erziehungsziel fest verankert. Die Schülerinnen und Schüler sollen ihre Neigungen und Interessen entdecken und die vielen beruflichen Möglichkeiten kennenlernen, die es gibt. Sie sollen sich mit ihren Stärken und Schwächen beschäftigen und diese mit den Anforderungen der verschiedenen Berufe abgleichen. So entsteht eine tragfähige Grundlage für eine reflektierte Berufswahl. Damit diese wichtige Aufgabe gut gelingt, gibt es den Schulversuch QmBO. Die systematische Verbindung von Qualitätsmanagement und Wirkungsorientierung in der Beruflichen Orientierung ist in dieser Form bislang einzigartig. Hier übernimmt Bayern eine echte Vorreiterrolle auf Bundesebene. Die gewonnenen Erkenntnisse aus dem Schulversuch werden nicht nur für die beteiligten Schulen von großem Nutzen sein, sondern können auch Impulse für die Weiterentwicklung beruflicher Orientierung in ganz Deutschland geben.“

Bertram Brossardt , Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., betonte den Mehrwert des Projekts: „Die Angebote zur beruflichen Orientierung im Unterricht helfen Jugendlichen, ihre Stärken und Interessen früh zu erkennen. Gleichzeitig erfahren sie, wo der Arbeitsmarkt sie braucht. Davon profitieren auch unsere Unternehmen für ihre Arbeitskräfte- und Fachkräftesicherung. Denn diese bleibt trotz der aktuellen wirtschaftlichen und geopolitischen Herausforderungen eine wichtige Zukunftsaufgabe. Der Schulversuch hilft dabei, die Angebote zur beruflichen Orientierung noch gezielter auf die individuellen Bedürfnisse der Schulen und unterschiedlichen Schularten zuzuschneiden und so langfristig qualitativ zu verbessern. Die finale Projektphase bis Juli 2027 mit Fokus auf die umfassende Wirkungsmessung und wissenschaftliche Evaluierung aller erprobten Berufsorientierungsmaßnahmen ist nun besonders wichtig, weil sie hilft, die Qualitätsstandards flächendeckend an allen Schulen zu verankern.“

Hintergrundinformationen zum Schulversuch „QmBO – Qualitätsmanagement Berufliche Orientierung an weiterführenden Schulen“:

Seit dem Schuljahr 2024/2025 werden im Zuge des Schulversuchs QmBO Möglichkeiten erprobt und schulartspezifische Konzepte entwickelt, die die Qualität der schulinternen Maßnahmen verbessern sowie die Berufliche Orientierung stärker im Schulentwicklungsprozess etablieren. Der Schulversuch wird in Zusammenarbeit des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus mit dem Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) durchgeführt. Zusätzlich wird ein Projektbeirat eingerichtet, der sich aus Vertretungen des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, der Wirtschaft, Hochschulen und Bildungsträgern zusammensetzt.

In der zweiten Projektphase, die zum kommenden Schuljahr 2026/2027 beginnt, richtet sich der Fokus verstärkt auf die Wirkung einzelner Maßnahmen in der Beruflichen Orientierung. Dazu entwickeln und erproben die Modellschulen des Schulversuchs unter wissenschaftlicher Begleitung Evaluationsmaterialien, die Aufschluss darüber geben, inwieweit die durchgeführten Maßnahmen positive Auswirkungen auf die Fähigkeiten und Berufswahlkompetenzen der Schülerinnen und Schüler haben und die ursprüngliche Zielsetzung tatsächlich erreicht wurde.

Folgende 23 Modellschulen nehmen am Schulversuch teil:

Mittelfranken:

  • Gymnasium Carolinum Ansbach
  • Mittelschule Scharrerschule Nürnberg
  • Wirtschaftsschule Nürnberg

Niederbayern:

  • Veit-Höser-Gymnasium Bogen
  • Staatliche Wirtschaftsschule Deggendorf

Oberbayern:

  • Staatliche FOS Erding
  • Orlando-di-Lasso-Realschule Maisach
  • Josef-Zerhoch-Mittelschule Peißenberg
  • Dominik-Brunner-Realschule Poing

Oberfranken:

  • Adalbert-Raps-Schule staatliche FOS Kulmbach
  • Herzog-Otto-Mittelschule Lichtenfels

Oberpfalz:

  • Markus-Gottwalt-Mittelschule Eschenbach
  • Mittelschule Grafenwöhr
  • Ostendorfer-Gymnasium Neumarkt

Schwaben:

  • Paul-Klee-Gymnasium Gersthofen
  • Heinrich-Sinz-Schule Ichenhausen
  • Realschule an der Salzstraße Kempten
  • Staatliche FOS Neu-Ulm
  • Anton-Jaumann-Realschule Wemding

Unterfranken:

  • Private Wirtschaftsschule Krauß Aschaffenburg
  • Friedrich-Dessauer-Gymnasium Aschaffenburg
  • Dr.-Auguste-Kirchner-Realschule Haßfurt
  • Hans-Schöbel-Schule Würzburg

Krone, Kunst, Kultur – König Ludwig I. auf den Fersen

1 week 3 days ago

Auszeichnung der besten Projekte im Schülerlandeswettbewerb „Erinnerungszeichen“.

Ein König, unzählige Spuren und jede Menge Geschichten, die darauf warten, entdeckt zu werden: Auch in diesem Jahr begeisterten sich fast 900 Schülerinnen und Schüler für die historische Spurensuche im Rahmen des Schülerlandeswettbewerbs „Erinnerungszeichen“, der dieses Mal unter dem Motto „Alles neu? Bayern zur Zeit Ludwigs I.“ stattfand. Die besten Projekte wurden am Donnerstag im feierlichen Ambiente des Senatssaals im Bayerischen Landtag von Landtagspräsidentin Ilse Aigner und Kultusministerin Anna Stolz ausgezeichnet.

„Die prämierten Beiträge sind echte Zeitreisen mit innovativem Blick. Sie machen deutlich: Geschichte lebt von den Menschen, die Fragen stellen, genau hinschauen und Neues entdecken wollen. Das schärft das Bewusstsein für demokratische Werte und fördert ein starkes Miteinander in unserer Gesellschaft. Unsere Schülerinnen und Schüler haben die Spuren König Ludwigs I. nicht nur gefunden, sie haben sie mit Kreativität, Engagement und beeindruckendem Ideenreichtum neu zum Leben erweckt. Ich gratuliere herzlich zur verdienten Auszeichnung und hoffe, dass ihre Begeisterung für die Vergangenheit noch lange anhält und weiterwächst“, so Kultusministerin Anna Stolz.

Ilse Aigner, Präsidentin des Bayerischen Landtags und Schirmherrin des Wettbewerbs, betont: „Die Schülerinnen und Schüler haben sich auch dieses Mal wieder mit enormem Engagement auf Spurensuche begeben und dabei in großartiger Weise gezeigt, wie lebendig Geschichte sein kann. Es beeindruckt mich sehr, wieviel Neugier, Beharrlichkeit und Kreativität in den ausgezeichneten Arbeiten steckt. Geschichte ist nicht nur eine Sammlung von längst vergangenen Ereignissen, sondern hilft uns, die Gegenwart zu verstehen! Und wer sich so intensiv mit unserer Vergangenheit auseinandersetzt, lernt, Zusammenhänge zu erkennen und Informationen kritisch zu hinterfragen. Gerade das brauchen wir für eine starke Demokratie. Mein Dank gilt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie den Lehrkräften, die sie auf diesem Weg begleitet und unterstützt haben.“

Insgesamt wurden bei der Veranstaltung 21 Schülergruppen ausgezeichnet, dazu wurden 16 Landespreise sowie fünf Sonderpreise vergeben. Ausgezeichnet wurden Schulen aller Schularten – von der Grundschule bis zur Berufsschule – aus dem ganzen Freistaat. Die Beiträge reichten von historischen Rückblicken und Ausstellungen bis zu digitalen Projekten, die Spuren von König Ludwig I. in der Heimat der Teilnehmenden dokumentierten.

Weitere Informationen zum Schülerlandeswettbewerb „Erinnerungszeichen“:

Der Schülerlandeswettbewerb „Erinnerungszeichen“ wurde 1998 ins Leben gerufen und findet seit 2007 jährlich statt. Ziel ist es, das Geschichtsbewusstsein von Schülerinnen und Schülern aller Altersstufen und Schularten zu fördern, sie zur eigenständigen Spurensuche in ihrem Lebensumfeld zu motivieren und ihre Präsentationskompetenz zu stärken.

Der Wettbewerb „Erinnerungszeichen“ wird vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus (StMUK) in Zusammenarbeit mit dem Haus der Bayerischen Geschichte (HdBG) veranstaltet. Er steht unter der Schirmherrschaft von Kultusministerin Anna Stolz und der Präsidentin des Bayerischen Landtags, Ilse Aigner.

Weitere Informationen dazu unter: Schülerinnen und Schüler erforschen Geschichte und Kultur ihrer Heimat | Wettbewerb | Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus


Übersicht über die ausgezeichneten Schulen 2025/2026:


Grundschulen:

1. Landespreis: Grundschule Puchheim Süd

2. Landespreis: St. Aloysius Bekenntnis-Grundschule der Priesterbruderschaft St. Pius X. in Memmingen

3. Landespreis: Grund- und Mittelschule Nabburg


Förderschulen:

1. Landespreis: Adolph-Kolping-Berufsschule Bamberg Private Berufsschule z. sopäd. Förd. Förderschwerpunkt Lernen i. Bamberg

2. Landespreis: Maria-Schwägerl-Schule Sonderpädagogisches Förderzentrum Nabburg


Mittelschulen:

1. Landespreis: Carl-Steinmeier-Mittelschule Hohenbrunn

2. Landespreis: Mittelschule Hummelsteiner Weg Nürnberg


Realschulen:

1. Landespreis: Staatl. Realschule Gute Änger Freising

2. Landespreis: Johann-Andreas-Schmeller-Realschule Ismaning

3. Landespreis: Staatliche Realschule Marktheidenfeld

Sonderpreis Einigung: Max-Ulrich-von Drechsel-Realschule Regenstauf


Gymnasien Jgst. 5-9:

1. Landespreis: Leonhard-Wagner-Gymnasium Schwabmünchen

2. Landespreis: Werner-Heisenberg-Gymnasium Garching

3. Landespreis: Gymnasium Vilshofen

Sonderpreis Jugendherbergswerk: Lise-Meitner-Gymnasium Unterhaching


Gymnasien Jgst. 10-12:

1. Landespreis: Johann-Michael-Fischer-Gymnasium Burglengenfeld

2. Landespreis: Hermann-Staudinger-Gymnasium Erlenbach am Main

3. Landespreis: Christian-Ernst-Gymnasium Erlangen

Sonderpreis Kreativität: Karl-Theodor-von-Dalberg-Gymnasium Aschaffenburg

Soderpreis Sparkasse: Gymnasium Ernestinum Coburg


Berufliche Schulen:

Sonderpreis Multiperspektivische Spurensuche: Staatlich anerkannte Herderschule Pielenhofen des Herder-Schulvereins e.V. Kallmünz

Starke Ideen für Europas Zukunft!

1 week 6 days ago

Kultusministerin Anna Stolz beglückwünscht die bayerischen Siegerinnen und Sieger im Rahmen der Landespreisverleihung des Europäischen Wettbewerbs.

Wie steht es um Recht und Respekt in Europa und wie werden diese Werte im Alltag umgesetzt? Mit diesen tiefgründigen Fragestellungen beschäftigten sich bemerkenswert viele Schülerinnen und Schüler bei der 73. Auflage des Europäischen Wettbewerbs unter dem Motto „Dein Europa: Recht, Respekt – Realität?!“ . Im Mittelpunkt ihrer kreativen und mitunter auch kritischen Beiträge standen u.a. Menschenrechte, Gleichberechtigung, gesellschaftlicher Zusammenhalt sowie demokratische Prinzipien und deren Beachtung in Europa. Im festlichen Ambiente des Kuppelsaals der Staatskanzlei erhielten die bayerischen Bundessiegerinnen und -sieger des „Europäischen Wettbewerbs“ vergangenen Samstag dafür nun ihre verdiente Auszeichnung.

Kultusministerin Anna Stolz gratulierte den Preisträgerinnen und Preisträgern im Vorfeld herzlich: „ Recht und Respekt sind keine theoretischen Begriffe – sie sind das Fundament, auf dem unser Zusammenleben in Europa ruht. Unsere Schülerinnen und Schüler haben mit ihren besonders innovativen und kreativen Arbeiten eindrucksvoll bewiesen, wie wir diese Werte im Alltag mit Leben füllen und verteidigen können. Es ist schön zu sehen, dass unsere jungen Menschen Verantwortung für ein gerechtes Miteinander und die Zukunft eines respektvollen Europas übernehmen, denn genau darauf kommt es an!“

Bayerns Europaminister Eric Beißwenger betont: „Das Motto verweist auf die entscheidende Grundlage Europas: Europa ist eine Wertegemeinschaft. Die Idee Europas steht für Freiheit, Demokratie und Rechtsstaat. Die Verantwortung dafür, dass diese Werte auch gelebt und in die Realität umgesetzt werden, trägt jede und jeder Einzelne von uns. Deshalb ist es sehr ermutigend, wenn sich gerade junge Menschen damit auseinandersetzen. Ein Realitäts-Check schafft Bewusstsein für die eigene Verantwortung und macht Mut für Verbesserungsvorschläge. Ich erlebe immer wieder großen Rückhalt für die europäische Idee. Viele engagierte Menschen, die sich für Frieden, Gerechtigkeit und internationalen Austausch einsetzen – so wie heute!“

Ministerialdirigentin Dr. Christine Modesto ,Leiterin der Realschulabteilung im Kultusministerium, war als Vertreterin des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus bei der Preisverleihung vor Ort: „ Die eingereichten Arbeiten machen Mut, denn sie zeigen das enorme Engagement unserer Schülerinnen und Schüler für ein wertebasiertes Europa. Der Europäische Wettbewerb regt genau den Dialog an, den wir heute so dringend brauchen, und motiviert zum Mitmachen. Die Botschaft ist klar: Ein gerechtes Miteinander ist nicht selbstverständlich. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt, an dem wir alle täglich arbeiten müssen.“

Informationen zur 73. Runde des Europäischen Wettbewerbs 2026

Auch in der 73. Runde des Europäischen Wettbewerbs mit 13Aufgaben rund um das Motto „Dein Europa: Recht, Respekt – Realität?!“ machten in diesem Jahr ca. 75.000 Schülerinnen und Schüler mit. Sie befassten sich in ihren rund 20.000 kreativen bildnerischen Arbeiten, Texten und medialen Projekten mit dem Thema Recht und Respekt. Allein in Bayern haben mehr als 18.000 Schülerinnen und Schüler von 229 Schulen am Europäischen Wettbewerb teilgenommen. Bayern erzielte dabei 79 von insgesamt 501 vergebenen Bundespreisen.

Die bayerischen Bundessiegerinnen und Bundessieger mit der Auszeichnung „Beste Arbeit“:

Veit-Höser-Gymnasium Bogen:

Dreyer, Elena (Modul 2-1: Kinderrechte – (k)ein Märchen?

Alexander-von-Humboldt-Gymnasium Schweinfurt:

Richter, Polina (Modul 3-1: Hier bin ich Mensch – hier darf ich’s sein!)

Gustav-von-Schlör-Schule. Staatliche Fachoberschule Weiden i. d. Oberpfalz:

Laidley, Kayla (Modul 4-1: Heißer Planet – schrumpfende Rechte?)

Staatliche Fachoberschule Unterschleißheim:

Lecherbauer, Magdalena (Modul 4-3: Wohnen als Selbstverständlichkeit?!)

Der Europäische Wettbewerb

Europa auf kreative Weise entdecken und mitgestalten – das ist das Ziel des Europäischen Wettbewerbs. Von der ersten Jahrgangsstufe bis zum Abitur sind alle Schülerinnen und Schüler eingeladen, zu aktuellen europäischen Themen innovative Beiträge einzureichen. Ob Gemälde, Fotos, Collagen, Skulpturen, Texte, Essays, Poetry Slams, Reden, Podcasts, Videoclips, Interviews, Comics, Musikstücke, Medienkampagnen oder Onlinebeiträge: Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Der Wettbewerb fordert jungen Menschen dazu auf, sich mit europäischen Themen und Fragestellungen im Unterricht intensiv auseinanderzusetzen, und verfolgt das Ziel, den Europagedanken zu stärken. Die aktuellen und vielfältigen Themen zeigen zudem, wie die Zusammenarbeit auf europäischer Ebene effektiv gelingen kann und welche Synergien sich daraus ergeben können.

Kritisch, wortgewandt und am Puls der Zeit

1 week 6 days ago

Auszeichnung für die besten bayerischen Schülerzeitungsredaktionen beim Schülerwettbewerb „Blattmacher“.

Sie recherchieren sorgfältig, hinterfragen kritisch und bringen die Themen, die Jugendliche bewegen, auf den Punkt. Die Rede ist von den besten Nachwuchsjournalisten des Landes, die bei der diesjährigen Runde des Schülerwettbewerbs „Blattmacher“ für ihre herausragenden Schülerzeitungen prämiert wurden. Wie auch in den Jahren zuvor fand die Preisverleihung im Literaturhaus München statt, als Vertreterin des Kultusministeriums überreichte Abteilungsleiterin Dr. Christine Modesto die Urkunden an die Bestplatzierten.

Erst im letzten Jahr feierte der erfolgreiche Schülerzeitungswettbewerb sein 20-jähriges Jubiläum. Seit 2005 wurden hunderte Redaktionen ausgezeichnet und gefördert.

In den Augen von Kultusministerin Anna Stolz kann der Wettbewerb durchaus ein Sprungbrett für eine journalistische Karriere sein: „ Wer heute eine Schülerzeitung aufschlägt, bekommt einen Einblick in modernen Journalismus: kritisch, kreativ und voller Tatendrang. Die jungen Redaktionsteams zeigen Haltung und packen Themen an, die ihre Lebenswelt, aber auch die Gesellschaft allgemein bewegen. Genau darauf kommt es an, denn dieses Engagement ist der Treibstoff für unsere Demokratie. Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinnerinnen und Gewinner zu dieser starken Leistung! Mein Dank gilt ebenso allen Lehrkräften, die den Jugendlichen Raum für ihre Stimme geben und sie bei der redaktionellen Arbeit tatkräftig unterstützen.“

Roman Deininger , stellvertretender Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung, hob hervor: „Viele Journalistinnen und Journalisten, die man im Fernsehen sieht oder in der Zeitung liest, haben mal bei Schülerzeitungen angefangen. Die Arbeit dort ist ein wunderbarer Weg, um ein paar Dinge über die Medienwelt herauszufinden: wie Nachrichten zustande kommen, wie man Dinge verständlich erklärt und wie man seriöse Quellen von Fake News unterscheidet. Das alles hilft einem auch später weiter, selbst wenn man nicht in den Journalismus geht. Und wenn ich so sehe, was für tolle Arbeit die jungen Kolleginnen und Kollegen beim Blattmacher abgeliefert haben, dann mache ich mir um die Zukunft unseres Berufs keine Sorgen. Herzlichen Dank euch allen!“

Der Wettbewerb wird unter anderem auch von der in München ansässigen Nemetschek Stiftung gefördert.

Silke Zimmermann , Geschäftsführende Vorständin der Nemetschek Stiftung, betonte: „Schülerzeitungen bieten jungen Menschen die Möglichkeit, mit Neugier, Kreativität und in eigener Verantwortung ihre Themen in die Öffentlichkeit zu bringen. Der Blattmacher-Wettbewerb zeigt Jahr für Jahr, mit wie viel Leidenschaft, Ideenreichtum und journalistischem Anspruch Schülerinnen und Schüler in Bayern Aspekte des Schulalltags sowie Themen des gesellschaftlichen Lebens aufgreifen, recherchieren und beleuchten. Schülerzeitungen sind daher weit mehr als ein Schulprojekt – sie sind ein wichtiger Baustein des demokratischen Miteinanders.Als Stiftung freuen wir uns, dieses Engagement gemeinsam mit unseren Kooperationspartnerinnen zu fördern und sichtbar zu machen."

In der aktuellen Wettbewerbsrunde hatten sich 124 Redaktionen bayerischer Schülerzeitungen beworben. 21 von ihnen wurden nun in den sechs Schulkategorien Grundschule, Mittelschule, Förderschule, Realschule, Gymnasium und Berufliche Schulen sowie der schulartübergreifenden Online-Kategorie ausgezeichnet. Sie erhielten Geldpreise in Höhe von 200, 300 und 500 Euro.

Die Preisträgerredaktionen des Schülerzeitungswettbewerbs „Blattmacher“ 2025/2026:

GRUNDSCHULEN

1. Platz: Lesefuchs – Grundschule Inning am Holz

2. Platz: Hand in Hand mit Pfote – Grundschule Mauern

3. Platz: TiM: Mittendrin – Grundschule an der Türkenstraße 68 München

MITTELSCHULEN

1. Platz: MS Voice – Mittelschule Geretsried

2. Platz: Nachsitzer – Mittelschule Buchloe

3. Platz: Baumblatt – Freie Waldorfschule Weilheim-Huglfing

FÖRDERSCHULEN

1. Platz: Schoolmania – Michael-Atzesberger-Schule. Sonderpäd. Förderzentrum Hauzenberg

2. Platz: Kunterbunte Schatztruhe – Hans-Bayerlein-Schule. Sonderpäd. Förderzentrum Passau

3. Platz: Klassentratsch – Dr. Kurt-Blaser-Schule. Priv. Förderzentrum Bayreuth

GYMNASIEN

1. Platz: Blickkontakt – Städt. Von-Müller-Gymnasium Regensburg

2. Platz: Camerjäger – Camerloher-Gymnasium Freising

3. Platz: Konturen – Rhön-Gymnasium Bad Neustadt

REALSCHULEN

1. Platz: die Idee – Maria-Ward-Realschule Mindelheim des Schulwerks der Diözese Augsburg

2. Platz: &Punkt – Staatl. Realschule Schonungen

3. Platz: Blitzlicht – Hans-Maier-Realschule. Staatl. Realschule Ichenhausen

BERUFLICHE SCHULEN

1. Platz: FOSBOS USH Schülerzeitung – Staatl. Berufsoberschule Unterschleißheim

2. Platz: Wortwechsel – Staatl. Berufsoberschule Erding

3. Platz: Mein Holz – Staatl. Fachoberschulen Holzkirchen

KATEGORIE ONLINE-SCHÜLERZEITUNGEN

1. Platz: Blog im Blauen Land – Staatliche Realschule Murnau

2. Platz: Spickzettel – Joseph-Bernhardt-Gymnasium Türkheim

3. Platz: Frame – Apian-Gymnasium Ingolstadt


Weitere Informationen zum „Blattmacher“

Der Schülerzeitungswettbewerb „Blattmacher“ wird gemeinsam vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus und der Süddeutschen Zeitung GmbH ausgerichtet und von der Nemetschek Stiftung unterstützt. Eine Jury aus Schülerinnen und Schülern, Journalistinnen und Journalisten sowie Vertreterinnen und Vertretern des Bayerischen Kultusministeriums und der Nemetschek Stiftung hat die Preisträgerredaktionen ausgewählt. Der „Blattmacher“ stellt die Vorrunde des bundesweiten Schülerzeitungswettbewerbs der Länder dar.

Für Sonderpreise können sich Schülerzeitungen auch direkt unter https://schuelerzeitung.de/mitmachen bewerben.

Mit Leistung, Logik und Leidenschaft für Zahlen aufs Siegerpodest

2 weeks 2 days ago

Bayerns Schülerinnen und Schüler brillieren beim 28. Landeswettbewerb Mathematik.

Große Bühne für Bayerns beste Nachwuchsmathematikerinnen und -mathematiker: Im Marmorsaal der Nürnberger Akademie wurden sie am Freitag für ihre herausragenden Leistungen beim diesjährigen Landeswettbewerb Mathematik geehrt. Insgesamt neun Schulen erhielten für ihr exzellentes Abschneiden bei der 28. Auflage des Wettbewerbs Preisgelder von bis zu 1.500 Euro. Neben den Schulen durften auch die besten Schülerinnen und Schüler Urkunden und Geldpreise für ihre Spitzenleistungen in Empfang nehmen.

Kultusministerin Anna Stolz gratuliert allen Siegerinnen und Siegern zu den beeindruckenden Ergebnissen: „ Mathematik ist wie ein Berggipfel, den man mit Ausdauer und Cleverness erklimmt – und unseren Schülerinnen und Schüler ist das beim Landeswettbewerb mit Bravour gelungen. Sie haben alle Challenges mit Logik und Leidenschaft für Zahlen gemeistert! Zu dieser herausragenden Leistung gratuliere ich den Mathe-Champions ganz herzlich. Hinter jedem Erfolg steht natürlich auch ein starkes Team: Ein großes Dankeschön geht an die engagierten Lehrkräfte, die als Mentorinnen und Mentoren den Weg zu diesen brillanten Leistungen geebnet haben. Dieses großartige Abschneiden zeigt einmal mehr: Bayerns Mathe-Unterricht läuft auf absolutem Top-Niveau!“


Über den Landeswettbewerb Mathematik:

Seit dem Schuljahr 1998/1999 richtet das Kultusministerium den Wettbewerb für den talentierten Mathe-Nachwuchs der bayerischen Realschulen und Gymnasien bis einschließlich der 10. Jahrgangsstufe aus. Insgesamt nahmen in diesem Jahr über 1.000 Schülerinnen und Schüler am Wettbewerb teil, der durch die Stiftung der Nürnberger Versicherung und die WWK Versicherungen unterstützt wird. An die erfolgreichsten Schulen werden Preisgelder zwischen 1.000 Euro und 1.500 Euro vergeben. Damit soll insbesondere das Engagement bei der Förderung mathematischer Begabung honoriert werden. Die Schulen können die Preisgelder für wichtige Anschaffungen oder Projekte aus dem Bereich der Mathematik nutzen. Der Erfolg einer Schule wird unter Berücksichtigung der Anzahl der Teilnehmenden, dem durchschnittlichen Erfolg sowie der Größe der Schule bestimmt.

Folgende fünf besonders erfolgreiche Landessiegerinnen und -sieger wurden im Rahmen des Festakts prämiert (Urkunde + 100 Euro Geldpreis):

  • Maximilian Erdmann, Albert-Schweitzer-Gymnasium Erlangen
  • Jonathan Geier, Spessart-Gymnasium Alzenau
  • Aaron Lux, Deutschhaus-Gymnasium Würzburg
  • Moritz Anton, Staatliches Gymnasium Kirchseeon
  • Sophie Chen, Gymnasium Kirchheim b. München

Die neun erfolgreichsten Schulen des 28. Landeswettbewerbs Mathematik 2026 waren:

  • Maria-Theresia-Gymnasium München (1. Preis 1.500 Euro)
  • Otto-von-Taube-Gymnasium Gauting (2. Preis 1.250 Euro)
  • Deutschhaus-Gymnasium Würzburg (2. Preis 1.250 Euro)
  • Dürer-Gymnasium Nürnberg (3. Preis 1.000 Euro)
  • Sebastian-Finsterwalder-Gymnasium Rosenheim (3. Preis 1.000 Euro)
  • Gymnasium bei St. Stephan Augsburg (3. Preis 1.000 Euro)
  • Werner-von-Siemens-Gymnasium Regensburg (3. Preis 1.000 Euro)
  • Gymnasium Ernestinum Coburg (3. Preis 1.000 Euro)
  • Evangelische Realschule Ortenburg (3. Preis 1.000 Euro)

Unter den 17 Bundessiegern des Bundeswettbewerbs Mathematik sind acht aus Bayern. Auch diese wurden ausgezeichnet:

  • Lars Krabbenhöft, Gymnasium Höchstadt a. d. Aisch
  • Alexander Koblbauer, Tassilo-Gymnasium Simbach a. Inn
  • Antonia Zerbs, Maria-Theresia-Gymnasium München
  • David Lindenthal, Rudolf- Steiner-Schule Nürnberg
  • Johannes Jacob, Maria-Theresia-Gymnasium München
  • Benjamin Graf, Hochfranken-Gymnasium Naila
  • Nikola Kostadinov, Hermann-Staudinger-Gymnasium Erlenbach a.M.
  • Grigorii Kukanov, Städtisches Adolf-Weber-Gymnasium München

Außerdem geehrt wurden die bayerischen Teilnehmer an der Internationalen Mathematik-Olympiade, die in den nächsten beiden Wochen in China (Shanghai) stattfindet:

  • Johannes Jacob, Maria-Theresia-Gymnasium München
  • Grigorii Kukanov, Städtisches Adolf-Weber-Gymnasium München
  • David Kurniady, Albert-Schweitzer-Gymnasium Erlangen

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter http://www.lwmb.de.

Jung, politisch, exzellent: Kultusministerium würdigt Spitzen-Seminararbeiten

2 weeks 3 days ago

Fünf Schülerinnen und Schüler beim Abiturpreis Politik und Gesellschaft 2026 im Maximilianeum ausgezeichnet

Rund 100 Einreichungen und ein starkes Zeichen für politische Bildung: Im Maximilianeum hat Dr. Wolfgang Mutter, Leiter der Gymnasialabteilung am Kultusministerium, in Vertretung von Kultusministerin Anna Stolz die besten Seminararbeiten des Abiturjahrgangs 2026 im Bereich Politik und Gesellschaft prämiert. Mit dem Preis, den der Landesverband Bayern der Deutschen Vereinigung für politische Bildung e.V. (DVPB) regelmäßig auslobt, werden besonders herausragende Seminararbeiten zu politischen und gesellschaftlichen Themen ausgezeichnet.

„Der Abiturpreis ‚Politik und Gesellschaft‘ würdigt den Beitrag junger Menschen zu aktuellen politischen Debatten. In ihren exzellenten Seminararbeiten setzten sich die Absolventinnen und Absolventen mit komplexen Themen wie der Rolle von Verfassungsgerichten, den Wahlkampfstrategien verschiedener Parteien oder russischer Desinformation auseinander. Solche kritischen Geister sind das Fundament unserer Demokratie. Neben den Preisträgerinnen und Preisträgern gebührt auch den betreuenden Lehrkräften großer Dank für die Begleitung zu diesen Höchstleistungen“, zeigte sich Kultusministerin Anna Stolz beeindruckt.

Auch Landtagspräsidentin Ilse Aigner – Schirmherrin des Preises – hob bei der Verleihung im Maximilianeum die großartigen Leistungen der Schülerinnen und Schüler hervor: „Die Arbeiten der Preisträgerinnen und Preisträger machen mir Mut. Sie zeugen von demokratischem Bewusstsein, das unser Gemeinwesen stärker macht. Was andere abschreckt, hat Sie motiviert. Das imponiert mir sehr. Sie zeigen Haltung. Sie durchschlagen das Dickicht von Desinformation, schaffen sich freie Sicht auf die Fakten. Den Ernst der Lage haben Sie erkannt, aber Sie lassen sich davon nicht einschüchtern. Davon lebt unsere Gesellschaft. Davon lebt unsere Demokratie!“

Eine Jury, die aus Mitgliedern der DVPB, Lehrkräften und im Hochschulbereich tätigen Personen bestand, wählte aus den rund 100 eingereichten Arbeiten fünf herausragende aus. Mit dem Preis sollen die politische Bildung und das Demokratieverständnis bei jungen Menschen gefördert werden.

Die beste Arbeit wird dabei mit 300 Euro prämiert. Zusätzlich bekommen die Preisträgerinnen und Preisträger Gutscheine für die Teilnahme an Angeboten der Akademie für Politische Bildung in Tutzing. Die Überreichung der Geldpreise sowie diverser Gutscheine wird durch die Heinz und Sybille-Laufer-Stiftung für politische Wissenschaft bzw. von der Akademie für Politische Bildung Tutzing ermöglicht. Seit dem Start des Preises vor sieben Jahren wurden durch die Jury insgesamt rund 770 Arbeiten aus ganz Bayern begutachtet.

Die Preisträgerinnen und Preisträger 2026

1. Platz:

Noah Fläming, Christoph-Probst-Gymnasium Gilching:

Rolle und Absicherung von Verfassungsgerichten (W-Seminar „Rechte Tendenzen in der EU“, Leitfach PuG)

2. Platz:

Simon Tuschak, Camerloher Gymnasium Freising:

Die Wahlkampfstrategien von AfD und FPÖ (W-Seminar „Extremismus“, Leitfach PuG)

3. Platz (zweimal vergeben) :

Paula Büchl , Gymnasium Höchstadt an der Aisch:

Thematische Annäherung etablierter Parteien an Rechtsaußenparteien am Beispiel der Union und der AfD (W-Seminar „Demokratie in Gefahr“, Leitfach PuG)

Carolin Ruppert, Dr.-Johanna-Decker-Gymnasium Amberg der Schulstiftung der Diözese Regensburg:

Russische Propaganda durch Fake News (W-Seminar „Krieg in der Ukraine“, Leitfach PuG)

Sonderpreis:

Sarah Müller, Simpert-Kraemer-Gymnasium Krumbach:

Werte am Simpert-Kraemer-Gymnasium gefördert? (W-Seminar „Demokratie in Gefahr“, Leitfach PuG)

Eine wichtige Investition in die Zukunft der Eingliederungshilfe

2 weeks 3 days ago

Kultus- und Finanzministerium geben grünes Licht für eine neue Staatliche Fachschule für Heilerziehungspflegehilfe in Traunstein.

Ein starker Impuls für die soziale Infrastruktur: Die Errichtung einer Staatlichen Fachschule für Heilerziehungspflegehilfe am Beruflichen Schulzentrum Traunstein zum Schuljahr 2027/2028 setzt ein wichtiges Zeichen für gelebte Inklusion und eine Betreuung mit Herz. Mit dem „grünen Licht“ von Kultus- und Finanzministerium für die neue Schule wird nicht nur die Region gestärkt, sondern auch die Fachkräfteversorgung in der Eingliederungshilfe nachhaltig gesichert. Bemerkenswert dabei ist: Die neue Fachschule für Heilerziehungspflegehilfe ist die erste Staatliche Fachschule dieser Art in Bayern.

Kultusministerin Anna Stolz sieht in der Neugründung einen entscheidenden Schritt für die Stärkung der Region: „ Hinter jeder erfolgreichen Betreuung steht eine starke Persönlichkeit. Genau diese Menschen wollen wir in Traunstein ausbilden. Mit der neuen Staatlichen Fachschule für Heilerziehungspflegehilfe schaffen wir einen modernen Ort der Begegnung und der praxisnahen Ausbildung, die im Anschluss viele berufliche Perspektiven bietet. Wir investieren somit gezielt in die Herzensbildung und Zukunft der Region, denn professionelle Unterstützung und Begleitung von Menschen mit Beeinträchtigungen ist und bleibt ein wichtiges Rückgrat unserer Gesellschaft.“

Finanz- und Heimatminister Albert Füracker betont: Die Errichtung der ersten Staatlichen Fachschule für Heilerziehungspflegehilfe in Bayern ist ein Meilenstein – für die Region Traunstein und für ganz Bayern. Damit würdigen wir die wertvolle Arbeit der Heilerziehungspflegehelferinnen und Heilerziehungspflegehelfer, die tagtäglich mit großem Engagement und Herz Menschen mit Unterstützungsbedarf begleiten. Diese neue Schule eröffnet jungen Menschen eine attraktive Ausbildung und sichert die Zukunft eines unverzichtbaren Berufs in unserer Heimat. Das ist ein starkes Zeichen für gelebte Inklusion in Bayern.“

Weitere Informationen

In Traunstein besteht bereits seit dem Schuljahr 2022/2023 eine Fachschule für Heilerziehungspflege. Die Ausbildung an der neuen Fachschule für Heilerziehungspflegehilfe befähigt die Schülerinnen und Schüler zur Tätigkeit als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter der Heilerziehungspflegerin oder des Heilerziehungspflegers im jeweiligen Aufgabenbereich. Zudem bietet die neue Fachschule für Heilerziehungspflegehilfe die erforderliche berufliche Vorbildung für einen möglichen anschließenden Besuch der Fachschule für Heilerziehungspflege. Gerade in der Eingliederungshilfe sowie der integrativen und inklusiven Kinder- und Jugendhilfe besteht nach wie vor ein außerordentlich hoher und akuter Bedarf an Fachkräften, dem durch das wohnortnahe und kostenlose staatliche Bildungsangebot entgegengewirkt werden soll.

Neuer Ministerialbeauftragter für die Beruflichen Oberschulen in Ostbayern

2 weeks 4 days ago

Kultusministerin Anna Stolz ernennt Oberstudiendirektor Markus Domeier zum Nachfolger von Angela Hendschke-Lug.

Wechsel an der Spitze in Ostbayern: Zum 1. August 2026 übernimmt Oberstudiendirektor Markus Domeier, der aktuelle Leiter der Beruflichen Oberschule Neumarkt, das Amt des Ministerialbeauftragten für die Beruflichen Oberschulen. „Mit Markus Domeier gewinnt die Region eine erfahrene und zukunftsorientierte Führungspersönlichkeit mit klarem Kompass, starken Visionen und genau dem richtigen Gespür für die Schule von morgen. Als Schulleiter in Neumarkt hat er bereits eindrucksvoll gezeigt, wie man Innovation, Digitalisierung und pädagogische Verantwortung mit Leben füllt. Ich bin mir sicher: Mit seiner Begeisterung und seiner großen Expertise wird er die ostbayerischen Beruflichen Oberschulen weiter voranbringen und wichtige Impulse für die Zukunft setzen. Für seine neue verantwortungsvolle Aufgabe wünsche ich ihm von Herzen viel Erfolg, Tatkraft und eine glückliche Hand. Ich freue mich sehr auf den gemeinsamen Weg und die Zusammenarbeit!“, so Kultusministerin Anna Stolz.

Mit der Ernennung ist ein anspruchsvolles Aufgabenspektrum verbunden: Als unverzichtbares Bindeglied verknüpfen die Ministerialbeauftragten die Schulen vor Ort direkt mit dem Ministerium. Sie agieren als zentrale regionale Ansprechpartner, führen die Schulaufsicht, leisten fundierte Beratung und stoßen Schulentwicklungsprozesse aktiv an. Der ostbayerische Bezirk umfasst dabei insgesamt 26 staatliche, kommunale und private Fach- und Berufsoberschulen.

Markus Domeier studierte Berufspädagogik in der Fachrichtung Elektrotechnik sowie die Fächer Mathematik und Physik. Nach vierjähriger Tätigkeit als Lehrkraft sammelte er bereits von 2005 bis 2010 wertvolle ministerielle Erfahrung im Referat für die Beruflichen Oberschulen am Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus. Anschließend wirkte er vier Jahre lang als Ständiger Stellvertreter des Schulleiters am Beruflichen Schulzentrum Kelheim. Seit 2014 leitet er erfolgreich die Geschicke der Beruflichen Oberschule Neumarkt. Unter seiner Führung entwickelte sich die Schule zur „Digitalen Schule“ sowie zur „Profilschule für Informatik und Zukunftstechnologien“ weiter. Dabei setzte er wegweisende Akzente in den Bereichen Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Demokratieerziehung, Wertebildung und Medienkompetenz. Zudem engagierte er sich überregional in verschiedenen Gremien für die Weiterentwicklung der Fach- und Berufsoberschulen in Bayern.

Zugleich dankt die Kultusministerin der bisherigen Ministerialbeauftragten für die Beruflichen Oberschulen in Ostbayern, Angela Hendschke-Lug: „Angela Hendschke-Lug hat in den vergangenen fünf Jahren Großartiges geleistet! Sie war für die Beruflichen Oberschulen in Ostbayern und für unser Ministerium eine engagierte, kompetente und verlässliche Partnerin. Mit Herzblut und wertvollen Impulsen hat sie vor allem die Unterrichtsentwicklung nachhaltig geprägt und weiter vorangebracht. Ich danke ihr von Herzen für ihr unermüdliches Engagement und ihren täglichen Einsatz.“

„Botschafter Bayerns“ entdecken die Welt

3 weeks 2 days ago

Kultusministerium vergibt begehrte Auslandsstipendien.

15 bayerische Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 15 und 18 Jahren verbringen das kommende Schuljahr im Ausland. Dr. Andrea Niedzela-Schmutte, stv. Amtschefin des Kultusministeriums, hat diese heute in Vertretung von Kultusministerin Anna Stolz offiziell in das Stipendienprogramm „Botschafter Bayerns“ aufgenommen. Die jungen Leute erkunden eines von weltweit elf Zielländern – darunter Frankreich, Tschechien, Polen, Südafrika, China und Brasilien. Während ihres Auslandsaufenthalts gehen die Jugendlichen zur Schule und leben in einer Gastfamilie. Unterstützt wird das Stipendienprogramm vom Deutschen Youth For Understanding Komitee e. V. (YFU).

Ein Auslandsjahr – mehr als nur Schule

Kultusministerin Anna Stolz betont: „Ein Auslandsjahr ist der perfekte Auftakt zu einer persönlichen Entdeckungsreise. Junge Menschen erweitern fernab der Heimat nicht nur ihren Horizont und ihre Sprachkenntnisse, sondern knüpfen auch wertvolle internationale Freundschaften. Diese prägenden Erfahrungen sind ein Schatz fürs Leben und stärken das Verständnis für andere Kulturen. Ein großes Dankeschön an alle Eltern für ihre Unterstützung und an die Gastfamilien für ihren großartigen täglichen Einsatz!“

Bei der feierlichen Übergabe der begehrten Urkunden im Kultusministerium wurden die Stipendiatinnen und Stipendiaten von Vertreterinnen und Vertretern der verschiedenen Generalkonsulate begrüßt und auf diese Weise symbolisch von ihren Gastländern aufgenommen.

Stipendienprogramm „Botschafter Bayerns“

Das Kultusministerium bietet mit dem Stipendienprogramm „Botschafter Bayerns“ Schülerinnen und Schülern im Alter zwischen 15 und 18 Jahren einen Auslandsaufenthalt für die Dauer eines Schuljahres in den folgenden elf Ländern an: Brasilien, Bulgarien, China, Frankreich, Indien, Irland, Polen, Rumänien, Südafrika, Tschechien und Ungarn. Musikalisch begabte Jugendliche können außerdem in Ungarn oder Tschechien von einem speziellen Stipendium mit Musikschwerpunkt profitieren.

Weitere Informationen finden Sie unter Schüleraustausch | International | Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus (bayern.de)

Die Namen, Schulen und Gastländer der „Botschafter Bayerns“, die das Schuljahr 2026/2027 im Ausland verbringen werden, finden Sie in der angehängten PDF-Datei und unter: Ergänzendes Pressematerial | Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Aus Pionierschulen wird eine Community – Erste PIZ-Schulen geben ihre Erfahrungen künftig bayernweit weiter

3 weeks 4 days ago

Die ersten 50 Profilschulen für Informatik und Zukunftstechnologien (PIZ) haben ihre dreijährige Entwicklungsphase erfolgreich abgeschlossen.

Im Rahmen einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung an der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung (ALP) Dillingen ziehen Schulen aller drei PIZ-Kohorten Bilanz, präsentieren ihre erreichten Entwicklungsziele und stärken die Vernetzung innerhalb der stetig wachsenden PIZ-Community.

Kultusministerin Anna Stolz: „Die Profilschulen für Informatik und Zukunftstechnologien zeigen eindrucksvoll: Zukunft entsteht dort, wo Menschen neue Wege zu gehen. Hier wird nicht nur über Digitalisierung gesprochen – hier wird sie gestaltet. Unsere Schülerinnen und Schüler lernen, Zukunftstechnologien nicht nur zu nutzen, sondern sie zu verstehen, kritisch zu hinterfragen und kreativ einzusetzen. Besonders freut mich, dass aus den ersten Profilschulen jetzt eine starke Community wächst. Denn die besten Ideen entstehen, wenn Schulen voneinander lernen und gemeinsam Zukunft gestalten. Mein herzlicher Dank gilt allen Lehrkräften, Schulleitungen sowie den Mitgliedern des wissenschaftlichen Fachbeirats, die diesen Weg mit so viel Engagement gegangen sind.“

Bertram Brossardt , Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.: „Die Profilschulen haben über die letzten drei Jahre eindrucksvolle Ansätze gezeigt, wie wir beim Einsatz von Zukunftstechnologien im Schulalltag international den Anschluss halten können. Aus den innovativen Einzelprojekten entsteht nun eine starke Gemeinschaft von schulischen Kompetenzträgern mit Strahlkraft. Für die Zukunftsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandorts ist es entscheidend, junge Menschen frühzeitig und nachhaltig für die Schlüsselthemen der Zukunft zu begeistern und ihnen praxisnahe Kompetenzen zu vermitteln, die sie dann auch außerhalb der Schule zielgerichtet anwenden können. Gerne fördern wir deshalb das Projekt. Jetzt gilt es, auf den Erfahrungen der Vorreiter aufzubauen und die Maßnahme mit Nachdruck in die Breite zu tragen.“

Im Mittelpunkt der Abschlussveranstaltung stehen die Ergebnisse der ersten PIZ-Kohorte. Die Schulen präsentieren innovative Unterrichtskonzepte und Vorhaben aus den Bereichen Maker Education, Virtualisierung, Künstliche Intelligenz, Programmieren und Robotik sowie Informatikunterricht und Vielfalt. Die Beispiele reichen von kindgerechter KI-Bildung in der Grundschule über Robotik-, Virtual-Reality- und Drohnenprojekte bis hin zu modernen MINT-Konzepten an Realschulen, Gymnasien sowie beruflichen Schulen. Sie zeigen eindrucksvoll, wie informatische Bildung altersgerecht, praxisnah und zukunftsorientiert gestaltet werden kann. Mit dem Abschluss der ersten Kohorte beginnt zugleich ein neues Kapitel: Die PIZ-Schulen bringen ihre Erfahrungen künftig aktiv in das bayernweite Netzwerk ein und geben ihre erfolgreichen Konzepte an andere Schulen weiter.

Weitere Informationen

Die Maßnahme „Profilschule für Informatik und Zukunftstechnologien“ (PIZ) wurde mit Beginn des Schuljahres 2023/2024 gestartet. Der Status als Profilschule wird jeweils für drei Jahre verliehen. Ziel der Maßnahme ist es, Schulen aller Schularten bei der Entwicklung eines individuellen Profils in einem der fünf Themenbereiche Maker Education, Virtualisierung, Künstliche Intelligenz, Programmieren und Robotik sowie Informatikunterricht und Vielfalt zu unterstützen. Die Schulen werden von einem wissenschaftlichen Fachbeirat begleitet und durch Fortbildungsangebote sowie den schulartübergreifenden Austausch eng vernetzt. Mit dem erfolgreichen Abschluss der ersten Kohorte startet das Netzwerk der PIZ-Community und stärkt den Transfer innovativer Konzepte in die bayerische Bildungslandschaft.

Weiterführende Informationen unter: /piz

Prüfungskultur an beruflichen Schulen weiterentwickeln – Schulversuch erfolgreich abgeschlossen

3 weeks 4 days ago

Mit einer Abschlussveranstaltung in München ist am 1. Juli der Schulversuch „Prüfungskultur innovativ für Berufliche Schulen“ der Stiftung Bildungspakt Bayern erfolgreich zu Ende gegangen.

Vierzehn berufliche Schulen aus ganz Bayern haben dabei neue Formen der Leistungsfeststellung entwickelt und erprobt. Ziel war es, die Prüfungskultur an die Anforderungen einer zunehmend digital geprägten Arbeitswelt anzupassen und zugleich die bewährten Grundsätze schulischer Leistungsbewertung zu bewahren.

Kultusministerin Anna Stolz: „Wenn sich die Welt verändert, müssen sich auch Prüfungen verändern. Nicht, weil wir weniger Leistung wollen – sondern weil wir Leistung künftig noch besser sichtbar machen wollen. Fachwissen bleibt die Grundlage. Gleichzeitig brauchen junge Menschen heute die Fähigkeit, Wissen anzuwenden, Probleme zu lösen, verantwortungsvoll mit Künstlicher Intelligenz umzugehen und im Team zu arbeiten. Der Schulversuch hat gezeigt: Moderne Prüfungsformate stärken genau diese Kompetenzen, ohne unseren hohen Qualitätsanspruch aufzugeben. So machen wir unsere Schülerinnen und Schüler stark für Ausbildung, Beruf und eine Welt im Wandel.“

Amtschef Martin Wunsch: „In schulischen Prüfungen sollen die Schülerinnen und Schüler zeigen, dass sie den Herausforderungen in der Lebens- und Berufswelt gewachsen sind. Deshalb müssen schulische Leistungsnachweise, auch unter sich wandelnden Rahmenbedingungen dazu beitragen, Schülerinnen und Schüler im mündigen Denken und Handeln zu stärken, und ihre zentrale Funktion erfüllen: Leistung verlässlich, nachvollziehbar und vergleichbar abzubilden. Der Schulversuch hat gezeigt, dass sich innovative Prüfungsformate und hohe Qualitätsstandards dabei sinnvoll miteinander verbinden lassen.“

Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.: „Unsere Schülerinnen und Schüler sind die Fachkräfte von morgen und entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandortes. Um sie gut auf die Anforderungen einer sich verändernden Arbeitswelt vorzubereiten, muss auch die Prüfungskultur im leistungsstarken bayerischen Bildungssystem weiterentwickelt werden. Ziel muss es sein, Kernfähigkeiten wie Kreativität, Problemlösungskompetenzen, Teamarbeit und Transferleistungen gezielter abzubilden. Genau hier setzt ‚Prüfungskultur innovativ‘ an. Wir begrüßen daher die jüngste Ausweitung des Modellversuchs auf Berufliche Schulen, Fachoberschulen und Berufliche Oberschulen, das verstärkt die Verzahnung von Schule und Wirtschaft. Jetzt gilt es, die Ergebnisse sukzessive in der Fläche zu verankern.“

Bei der Abschlussveranstaltung präsentierten die Modellschulen ihre Erfahrungen und Ergebnisse. Vorgestellt wurden unter anderem projektorientierte Leistungsnachweise, digitale Lernumgebungen mit Feedback sowie kollaborative und KI-gestützte Prüfungsformate. Im Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern aus Schule, Wissenschaft, Wirtschaft und Bildungsverwaltung wurde deutlich: Fachwissen bleibt die Grundlage schulischer Bildung. Moderne Leistungsnachweise können diese Grundlage sinnvoll ergänzen und Kompetenzen sichtbar machen, die in Ausbildung und Beruf gefordert sind.

Weitere Informationen zum Schulversuch „Prüfungskultur innovativ für Berufliche Schulen“:

Der Schulversuch wurde von der Stiftung Bildungspakt Bayern gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus durchgeführt. Im Mittelpunkt standen die Frage, wie Prüfungen fachliches Wissen und dessen Anwendung gleichermaßen abbilden können, sowie die Erprobung neuer Formate – von projektorientierten Leistungsnachweisen über automatisierte Tests in mebis bis hin zu kollaborativen und KI-gestützten Aufgabenformaten. Die Ergebnisse des Schulversuchs sollen Impulse für die Weiterentwicklung der Prüfungskultur an beruflichen Schulen in Bayern geben. Weiterführende Informationen unter: PROJEKTE Prüfungskultur innovativ – Stiftung Bildungspakt Bayern

Innovative Impulse für den Unterricht

1 month ago

Preisverleihung und Ausstellungen im Rahmen des bayernweiten Schülerwettbewerbs „Add it – design your school!“.

Wie sind Räume, Objekte und Prozesse gestaltet, die den Alltag der Schülerinnen und Schüler prägen? Wie reagiert Design auf ihre Bedürfnisse? Welche Veränderungen wünschen sie sich? Wo lassen sich vielleicht das Leben und Lernen in der Schule ganz neu denken? Schule erkunden, neu denken, gestalten – darum geht es beim Designwettbewerb „Add it – design your school!“, der von der Stiftung art 131 und der Stiftung Bünemann in Kooperation mit der Neuen Sammlung – The Design Museum in München und dem Neuen Museum Nürnberg ausgerichtet wird.

Kultusministerin Anna Stolz sieht den Wettbewerb als echten Gewinn für den Lebensraum Schule:„Jugendliche möchten ihre Welt aktiv mitgestalten – mit kreativen Ideen und dem Mut, Neues auszuprobieren, gerade an einem Ort, wo sie viel Zeit verbringen. Genau dafür steht der Wettbewerb ‚Add-it‘. Kunst und Design eröffnen jungen Menschen Räume, in denen sie gemeinsam denken, entwerfen und Zukunft sichtbar machen. Kreativität ist so viel mehr als schönes Gestalten, denn sie stärkt Teamgeist, Verantwortung und die Fähigkeit, unsere Gesellschaft weiterzuentwickeln. Meinen herzlichen Glückwunsch an die diesjährigen Siegerteams, die mit ihrem Engagement eindrucksvoll gezeigt haben, wie gemeinsam starke Ideen für den Raum Schule entstehen und umgesetzt werden.“

Prof. Dr. Angelika Nollert , Direktorin der Neuen Sammlung, hebt hervor:

Für Die Neue Sammlung sind Kooperationen mit Schulen von zentraler Bedeutung. Denn die Inhalte von Design möchten wir mit Schülerinnen und Schülern diskutieren, eine praktische Umsetzung fördern und Entwurfsideen der Museumsöffentlichkeit zugänglich machen.“

Hintergrundinfos zum Wettbewerb Add it – design your school!

Der Wettbewerb ermutigt Jugendliche dazu, ihre eigene Schulumgebung mit frischem Blick wahrzunehmen. Über 3000 Jugendliche aus ganz Bayern haben sich mit der an professionellen Designprozessen orientierten Wettbewerbsaufgabe auseinandergesetzt. Unterstützt von ihren Lehrkräften und im Team haben sie eigene „Add-ons“ entwickelt, Ergänzungen, die ihre Umgebung funktionaler, individueller oder attraktiver machen. In zwei Fortbildungen erhielten die Lehrkräfte vorab die Möglichkeit, die Aufgabestellung kennenzulernen und mit professioneller Unterstützung selbst durchzuspielen. So ist es gelungen, einen intensiven, mehrschrittigen Designprozess in den Unterricht zu integrieren, der von der Recherche vor Ort über eine methodengestützte Ideenfindung und Weiterentwicklung bis zum detaillierten Entwurf und Modellbau führt. Die vielseitigen und überraschenden Einreichungen zeigen, dass sich die Jugendlichen sehr intensiv und kreativ mit ihrem Lebensraum Schule auseinander-gesetzt haben. Die Ausstellung bietet die Chance, Schule mit den Augen der Jugendlichen zu sehen und ihre Ideen für eine zukünftige Gestaltung kennenzulernen.

Bei „Add it – design your school!“ handelt es sich um einen Wettbewerb, der vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus und der Stiftung art 131 in Kooperation mit der Bünemann Stiftung, der Neuen Sammlung – The Design Museum und dem Neuen Museum Nürnberg durchgeführt wird.

Alle Preisträgerprojekte, Schülerinnen/Schüler und Schulen:

Projekt: „Heat on“

Maurice Leister, Mika Haug, Otto-von-Taube-Gymnasium, Gauting

Projekt: „Sit‘ n‘ Store“

Theresa Gießler, Theo Schindler, Otto-von-Taube-Gymnasium, Gauting

Projekt: „Aqua Split“

Lena Merkl, Johanna Richter, Maya Jendro, Otto-Hahn-Gymnasium Marktredwitz

Projekt: „Müllinator

Alisa Schmidt, Lea Ress, Franziska Schmitt, Johann-Phillipp von Schönborn Gymnasium Münnerstadt

Projekt: Sponge Box

Hannes Thummerer und Finn Geiling, Johann-Phillipp von Schönborn Gymnasium Münnerstadt

Projekt: „Geländertisch“

Lukas Grube, Realschule Zusmarshausen

Projekt: „Wobble Stopper“

Güburg Arnold, Layla Alqawasma, Rudolf-Diesel-Gymnasium, Augsburg

Projekt: „ Aha Moment

Lisa Aumeier, Laura Schwalbe, Realschule Freiham

Projekt: „ Jacken Jäger

Clara Mücklausch, Antonia Fischer, Malin Naumann, FOS St. Matthias Waldram

Die neun Siegerteams werden die Modelle ihrer „Add-ons“ zusammen mit einer Dokumentation ihres Entstehungsprozesses zunächst im X-D-E-P-O-T der Neuen Sammlung in der Pinakothek der Moderne in München und anschließend im Neuen Museum Nürnberg der Öffentlichkeit präsentieren.

Die Preisverleihung fand am 25. Juni 2026 im X-D-E-P-O-T der Neuen Sammlung – The Design Museum in München statt.

Die Siegerteams dürfen sich über ein Designobjekt sowie einen Schnuppertag in einem Designbüro freuen.

Begleitendes Pressematerial finden Sie unter: /presse/ergaenzendes-pressematerial

Zeiträume der Ausstellungen (mit Führungen von Schülerinnen und Schülern sowie dem wedesign-Team):

Ausstellung vom 26. Juni 2026 bis 12. Juli 2026

X-D-E-P-O-T, Pinakothek der Moderne

Ausstellung vom 23. Juli 2026 bis 2. August 2026

Neues Museum Nürnberg

Erster Abschlussjahrgang des neuen neunjährigen Gymnasiums erhält Abiturzeugnisse

1 month ago

Am 26. Juni erhalten die ersten Abiturientinnen und Abiturienten des neuen neunjährigen Gymnasiums ihre Abiturzeugnisse. Damit ist der Aufbau des G9 erfolgreich abgeschlossen.

Kultusministerin Anna Stolz beglückwünscht die rund 30.000 Absolventinnen und Absolventen: „Ich gratuliere allen Abiturientinnen und Abiturienten zu ihrem Erfolg! Unsere Schülerinnen und Schüler konnten selbstbewusst in ihre Prüfungen gehen und ihre Potenziale hervorragend ausschöpfen. Die erste Prüfungsrunde im neuen G9 hat gezeigt, dass alle Beteiligten besonders gut auf die neu konzipierte Oberstufe und die Abiturprüfungen vorbereitet waren: Bayerns Gymnasiallehrkräfte haben unsere Schülerinnen und Schüler des ersten G9-Jahrgangs mit hoher Professionalität und großem Engagement unterstützt. Wir haben bewusst auf mehr Lernzeit gesetzt und deutlich mehr Spielraum für eine individuelle Profilbildung gegeben. Die Leistungen in den beiden Abschlussjahren und in den Abiturprüfungen sind ein deutliches Zeichen dafür, dass sich unsere Schülerinnen und Schüler zu starken Persönlichkeiten entwickeln können und dabei ihre Talente und ihre Leistungsfähigkeit voll ausschöpfen konnten. Mein herzlicher Dank geht an unsere Lehrkräfte und Schulleitungen für die ausgezeichnete Vorbereitung und die Durchführung der Prüfungen. Ich bin mir gemeinsam mit den gymnasialen Verbänden sicher, dass wir mit dem neuen G9 genau den richtigen Weg eingeschlagen haben.“

Die guten Abiturergebnisse bestätigen den Eindruck aus der Qualifikationsphase:

Michael Schwägerl, der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes (bpv),sieht den ersten Praxistest des neuen G9 als bestanden an: „Ein Jahr mehr Lernzeit und damit auch ein Jahr mehr Reife zeigen Wirkung: Der erste Abiturjahrgang im neuen G9 hat die Möglichkeiten der neuen Oberstufe genutzt und zeigt sich auch den stärker kompetenzorientierten Prüfungsaufgaben klar gewachsen. Wir gratulieren zum guten Ergebnis.“

„Der Abiturjahrgang 2026 ist ein auffallend starker und motivierter Jahrgang und die Schulen haben den Übergang zum neunjährigen Gymnasium organisatorisch und pädagogisch-didaktisch hervorragend bewältigt“, konstatiert der Vorsitzende der Bayerischen Direktorenvereinigung, Günter Manhardt.

Der Vorsitzende der Landeselternvereinigung der bayerischen Gymnasien, Sven Clement, hebt hervor: „Nach allen Rückmeldungen, die uns erreicht haben, waren die ersten G9 Prüfungsaufgaben fair, realistisch und für die Abiturientinnen und Abiturienten gut zu bewältigen. Die engagierte Unterstützung durch die Fachlehrkräfte wird von uns Eltern ausdrücklich anerkannt und geschätzt. Das insgesamt gute Abschneiden dürfte daneben sowohl der verlängerten Lernzeit als auch der stärkeren Fokussierung in der Qualifikationsphase zu verdanken sein. Gerade die Möglichkeit, ein den Interessen und Stärken der Schülerinnen und Schüler entsprechendes Leistungsfach zu wählen, trägt unseres Erachtens maßgeblich zu dieser positiven Entwicklung bei.“

Mit 2,13 fällt der diesjährige vorläufige Abiturdurchschnitt im Vergleich zu den letzten zehn G8-Abiturjahrgängen (Durchschnittswert rund 2,25) besser aus. Dabei ist zu berücksichtigen, dass es sich hierbei um den ersten Abiturjahrgang nach dem Systemwechsel vom G8 zum G9 in der neu gestalteten G9-Oberstufe handelt. Der Anteil der Schülerinnen und Schüler des ersten G9-Prüfungsjahrgangs, die morgen ihr Abiturzeugnis erhalten, liegt voraussichtlich bei rund 98%. Diese Werte beziehen sich auf Schülerinnen und Schüler öffentlicher und staatlich anerkannter Schulen.

Im ersten G9-Abiturjahrgang haben sich zentrale Elemente des neuen G9 bewährt:

  • Ein großes Plus des G9 ist die längere Lernzeit: Sie schafft deutlich mehr Raum für nachhaltiges Lernen, vertieftes Verständnis und ermöglicht weniger Nachmittagsunterricht.
  • Die neue Oberstufe (Jahrgangsstufe 12 und 13) bietet Schülerinnen und Schülern erweiterte Möglichkeiten zur individuellen Profilbildung (z. B. die neuen Leistungsfächer auf erhöhtem Anforderungsniveau). Die Schülerinnen und Schüler haben auch von den Neuerungen bei der Wahl der Abiturprüfungsfächer profitiert: Rund ein Drittel der Prüflinge hat eines der beiden Fächer Deutsch und Mathematik mündlich abgelegt, gut ein Viertel hat sich für zwei Abiturprüfungsfächer aus demselben Aufgabenfeld entschieden, z. B. Biologie mit Physik oder Geschichte mit Politik und Gesellschaft. Solche Möglichkeiten gab es im G8 nicht und wie erwartet zeigt sich, dass Neigungsorientierung, hohes Interesse am jeweiligen Fach sowie inhaltliche Vertiefung auch mit besonders guten Ergebnissen einhergehen.
  • Mit der neuen Oberstufe und der ersten Abiturprüfung im G9 setzt Bayern weiterhin im Rahmen der deutschlandweiten Vereinbarungen hohe Qualitätsstandards, u.a. mit der Beibehaltung des Fünf-Fächer-Abiturs und der Verpflichtung zum Abitur in drei Fächern auf erhöhtem Anforderungsniveau, darunter die weiterhin fest verankerten Kernkompetenzfächer Deutsch und Mathematik.
  • Unser bayerischer Weg ist auch im Zusammenhang mit dem gemeinsamen Ziel einer besseren Vergleichbarkeit der Abiturprüfungen zu sehen; hierzu trägt vor allem der ländergemeinsame Abituraufgabenpool mit identischen Prüfungsaufgaben in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch, Französisch – und seit diesem Jahr erstmals auch in Biologie, Chemie und Physik – bei.

Bereits in der Vergangenheit erzielten unsere bayerischen Absolventinnen und Absolventen im Ländervergleich besonders gute Leistungen, der bayerische Abiturnotendurchschnitt lag regelmäßig in der Spitzengruppe der Länder mit den besten Ergebnissen.

Die erste Abiturrunde im neuen G9 an Bayerns Gymnasien wurde damit geordnet, verlässlich und auf hohem Niveau durchgeführt.

Die Übersicht „Aktuelles: Abiturprüfung 2026“ auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus enthält zahlreiche wissenswerte Informationen rund um das diesjährige Abitur:

Aktuelles: Abiturprüfung 2026 | Gymnasium | Schularten | Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Kultus- und Finanzministerium ermöglichen Neugründung: Landeshauptstadt München erhält weitere staatliche Realschule

1 month ago

Grünes Licht aus zwei Ministerien: Künftig wird es eine siebte staatliche Realschule in München geben. Kultusministerin Anna Stolz und Finanzminister Albert Füracker stimmen der Neugründung einer weiteren staatlichen Realschule im Stadtgebiet der Landeshauptstadt München zu.

Für Kultusministerin Anna Stolz ist dies ein besonderer Grund zur Freude: „Unsere Realschulen sind eine zentrale Säule im bayerischen Schulsystem – die große Nachfrage zeigt, wie sehr diese Schulart von Schülerinnen, Schülern und Eltern geschätzt wird. Die neue staatliche Realschule wird die Bildungslandschaft in der Landeshauptstadt München bereichern, indem künftig mehr Kinder und Jugendliche ein wohnortnahes Bildungsangebot erhalten. Zugleich werden die bestehenden Realschulen von einer spürbaren Entlastung profitieren.“

„Mit der neuen staatlichen Realschule in München machen wir einen weiteren wichtigen Schritt, um dem steigenden Bedarf an hochwertigen Bildungsangeboten direkt vor Ort gerecht zu werden. Damit stärken wir die Bildungsvielfalt in München und schaffen zusätzliche, wohnortnahe Schulplätze für junge Menschen. Besonders die Realschule verbindet praxisnahe Ausbildung mit einer fundierten Allgemeinbildung und eröffnet unseren Schülerinnen und Schülern vielfältige Zukunftsperspektiven. Investitionen in Bildung sind immer auch eine starke Investition in die Zukunft unseres Landes – rund ein Drittel des gesamten Haushaltsvolumens des Freistaats fließt deshalb in die Bildung“, betont Finanz- und Heimatminister Albert Füracker.

Zum Hintergrund:

Ausschlaggebend für die Entscheidung war der prognostizierte Bedarf an Realschulplätzen im Stadtgebiet der Landeshauptstadt München. Die Neuerrichtung eines weiteren staatlichen Realschulstandortes im Münchner Süden wird dieser absehbar hohen Nachfrage gerecht und bringt den für die bestehenden Realschulen der Landeshauptstadt München gewünschten Entlastungseffekt.

Aktuell gibt es fünf staatliche Realschulen in der Landeshauptstadt. Ab dem Schuljahr 2026/2027 wird die Staatliche Realschule München IV eigenständig.

„Optime fecistis!“ – Auszeichnung für Bayerns beste „Lateiner“ und „Griechen“

1 month ago

Ministerialdirigent Dr. Wolfgang Mutter ehrt die Finalistinnen und Finalisten beim Landeswettbewerb Alte Sprachen.

Den sprichwörtlichen Lorbeerkranz haben sich die zehn Finalistinnen und Finalisten des Landeswettbewerbs Alte Sprachen redlich verdient: Mit beeindruckender sprachlicher Präzision, fundierter Fachkenntnis und besonderer Kreativität erzielten sie herausragende Leistungen in Latein und Griechisch und setzten sich damit in drei anspruchsvollen Wettbewerbsrunden gegen zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Bayern durch. Für diesen außergewöhnlichen Erfolg übereichte der Leiter der Gymnasialabteilung, Ministerialdirigent Dr. Wolfgang Mutter ihnen am heutigen Dienstag im ehrwürdigen Ambiente des Alten Ministergangs im Bayerischen Kultusministerium ihre Urkunden.

Auch Kultusministerin Anna Stolz zeigte sich beeindruckt von den Spitzenleistungen: „Was für ein großartiger Erfolg! Meinen herzlichen Glückwunsch an unsere diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger! Sie haben nicht nur ihr außergewöhnliches Sprachgefühl und ihr fachliches Know-how unter Beweis gestellt, sondern auch gezeigt, wie topaktuell und lebendig die Alten Sprachen bis heute sind. Latein und Griechisch sind der Schlüssel zu einer Welt, die uns bis heute prägt. Wer antike Texte erschließt, gewinnt neue Perspektiven auf Geschichte, Gesellschaft und Gegenwart – und so auch immer für das eigene Denken. Eine Erfahrung, die weit über den Unterricht hinausreicht und junge Menschen in ihrer persönlichen Entwicklung unglaublich bereichert.“

Neben den Urkunden dürfen sich die Siegerinnen und Sieger über attraktive Buchpreise sowie ein Preisgeld freuen. Auf die drei Landessiegerinnen und Landessieger wartet ein besonderes Highlight: Sie werden der Studienstiftung des Deutschen Volkes zur Aufnahme vorgeschlagen.

Ministerialdirigent Dr. Wolfgang Mutter beglückwünschte die Abiturientinnen und Abiturienten: „Der Landeswettbewerb Alte Sprachen zeigt eindrucksvoll: Latein und Griechisch sind faszinierende Fächer – die Begeisterung dafür ist in den Wettbewerbsbeiträgen deutlich spürbar. Gerade in Zeiten von KI und Informationsflut stärkt humanistische Bildung die Fähigkeit, kritisch zu denken und Orientierung zu gewinnen. Unsere Finalistinnen und Finalisten haben in drei anspruchsvollen Wettbewerbsrunden eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wie sicher sie die Alten Sprachen beherrschen, und dabei beeindruckende Brücken in die Gegenwart geschlagen. Herzlichen Glückwunsch zu dieser herausragenden Leistung!

Als Landessiegerinnen und Landessieger 2026 wurden ausgezeichnet:

  • Ellen Disch, Melanchton-Gymnasium Nürnberg
  • Anna Hartl, Gymnasium bei St. Stephan Augsburg
  • Simon Reichl, Gymnasium Markt Indersdorf

Als weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Finalrunde wurden ebenfalls ausgezeichnet (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Theresa Knoll, Albrecht-Ernst-Gymnasium Oettingen
  • Johannes Megele, Albertus-Magnus-Gymnasium Regensburg
  • Marius Mutsch, Wirsberg-Gymnasium Würzburg
  • Michael Nathrath, Karlsgymnasium München
  • Hannah Neubauer, Wilhelmsgymnasium München
  • Christoph Schaller, Karlsgymnasium München
  • Emma Steiger, Mariengymnasium Regensburg

Der Wettbewerb findet in den Jahrgangsstufen 12 und 13 des bayerischen Gymnasiums statt. Insgesamt beteiligten sich über 1000 Oberstufenschülerinnen und -schüler an der aktuellen 38. Wettbewerbsrunde – so viele wie noch nie. Der Landeswettbewerb wird traditionell von der Elisabeth-J.-Saal-Stiftung in Kooperation mit dem Kultusministerium durchgeführt. Die Stiftung hat sich die Förderung der humanistischen Bildung zum Ziel gesetzt und unterstützt besonders begabte Nachwuchstalente in den Alten Sprachen z. B. mit einem jährlichen Rhetorikseminar oder verleiht Anerkennungspreise für herausragende W-Seminararbeiten in den Fächern Latein und Griechisch.

9 hours 45 minutes ago
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