„Botschafter Bayerns“ entdecken die Welt

3 days 21 hours ago

Kultusministerium vergibt begehrte Auslandsstipendien.

15 bayerische Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 15 und 18 Jahren verbringen das kommende Schuljahr im Ausland. Dr. Andrea Niedzela-Schmutte, stv. Amtschefin des Kultusministeriums, hat diese heute in Vertretung von Kultusministerin Anna Stolz offiziell in das Stipendienprogramm „Botschafter Bayerns“ aufgenommen. Die jungen Leute erkunden eines von weltweit elf Zielländern – darunter Frankreich, Tschechien, Polen, Südafrika, China und Brasilien. Während ihres Auslandsaufenthalts gehen die Jugendlichen zur Schule und leben in einer Gastfamilie. Unterstützt wird das Stipendienprogramm vom Deutschen Youth For Understanding Komitee e. V. (YFU).

Ein Auslandsjahr – mehr als nur Schule

Kultusministerin Anna Stolz betont: „Ein Auslandsjahr ist der perfekte Auftakt zu einer persönlichen Entdeckungsreise. Junge Menschen erweitern fernab der Heimat nicht nur ihren Horizont und ihre Sprachkenntnisse, sondern knüpfen auch wertvolle internationale Freundschaften. Diese prägenden Erfahrungen sind ein Schatz fürs Leben und stärken das Verständnis für andere Kulturen. Ein großes Dankeschön an alle Eltern für ihre Unterstützung und an die Gastfamilien für ihren großartigen täglichen Einsatz!“

Bei der feierlichen Übergabe der begehrten Urkunden im Kultusministerium wurden die Stipendiatinnen und Stipendiaten von Vertreterinnen und Vertretern der verschiedenen Generalkonsulate begrüßt und auf diese Weise symbolisch von ihren Gastländern aufgenommen.

Stipendienprogramm „Botschafter Bayerns“

Das Kultusministerium bietet mit dem Stipendienprogramm „Botschafter Bayerns“ Schülerinnen und Schülern im Alter zwischen 15 und 18 Jahren einen Auslandsaufenthalt für die Dauer eines Schuljahres in den folgenden elf Ländern an: Brasilien, Bulgarien, China, Frankreich, Indien, Irland, Polen, Rumänien, Südafrika, Tschechien und Ungarn. Musikalisch begabte Jugendliche können außerdem in Ungarn oder Tschechien von einem speziellen Stipendium mit Musikschwerpunkt profitieren.

Weitere Informationen finden Sie unter Schüleraustausch | International | Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus (bayern.de)

Die Namen, Schulen und Gastländer der „Botschafter Bayerns“, die das Schuljahr 2026/2027 im Ausland verbringen werden, finden Sie in der angehängten PDF-Datei und unter: Ergänzendes Pressematerial | Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Aus Pionierschulen wird eine Community – Erste PIZ-Schulen geben ihre Erfahrungen künftig bayernweit weiter

5 days 21 hours ago

Die ersten 50 Profilschulen für Informatik und Zukunftstechnologien (PIZ) haben ihre dreijährige Entwicklungsphase erfolgreich abgeschlossen.

Im Rahmen einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung an der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung (ALP) Dillingen ziehen Schulen aller drei PIZ-Kohorten Bilanz, präsentieren ihre erreichten Entwicklungsziele und stärken die Vernetzung innerhalb der stetig wachsenden PIZ-Community.

Kultusministerin Anna Stolz: „Die Profilschulen für Informatik und Zukunftstechnologien zeigen eindrucksvoll: Zukunft entsteht dort, wo Menschen neue Wege zu gehen. Hier wird nicht nur über Digitalisierung gesprochen – hier wird sie gestaltet. Unsere Schülerinnen und Schüler lernen, Zukunftstechnologien nicht nur zu nutzen, sondern sie zu verstehen, kritisch zu hinterfragen und kreativ einzusetzen. Besonders freut mich, dass aus den ersten Profilschulen jetzt eine starke Community wächst. Denn die besten Ideen entstehen, wenn Schulen voneinander lernen und gemeinsam Zukunft gestalten. Mein herzlicher Dank gilt allen Lehrkräften, Schulleitungen sowie den Mitgliedern des wissenschaftlichen Fachbeirats, die diesen Weg mit so viel Engagement gegangen sind.“

Bertram Brossardt , Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.: „Die Profilschulen haben über die letzten drei Jahre eindrucksvolle Ansätze gezeigt, wie wir beim Einsatz von Zukunftstechnologien im Schulalltag international den Anschluss halten können. Aus den innovativen Einzelprojekten entsteht nun eine starke Gemeinschaft von schulischen Kompetenzträgern mit Strahlkraft. Für die Zukunftsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandorts ist es entscheidend, junge Menschen frühzeitig und nachhaltig für die Schlüsselthemen der Zukunft zu begeistern und ihnen praxisnahe Kompetenzen zu vermitteln, die sie dann auch außerhalb der Schule zielgerichtet anwenden können. Gerne fördern wir deshalb das Projekt. Jetzt gilt es, auf den Erfahrungen der Vorreiter aufzubauen und die Maßnahme mit Nachdruck in die Breite zu tragen.“

Im Mittelpunkt der Abschlussveranstaltung stehen die Ergebnisse der ersten PIZ-Kohorte. Die Schulen präsentieren innovative Unterrichtskonzepte und Vorhaben aus den Bereichen Maker Education, Virtualisierung, Künstliche Intelligenz, Programmieren und Robotik sowie Informatikunterricht und Vielfalt. Die Beispiele reichen von kindgerechter KI-Bildung in der Grundschule über Robotik-, Virtual-Reality- und Drohnenprojekte bis hin zu modernen MINT-Konzepten an Realschulen, Gymnasien sowie beruflichen Schulen. Sie zeigen eindrucksvoll, wie informatische Bildung altersgerecht, praxisnah und zukunftsorientiert gestaltet werden kann. Mit dem Abschluss der ersten Kohorte beginnt zugleich ein neues Kapitel: Die PIZ-Schulen bringen ihre Erfahrungen künftig aktiv in das bayernweite Netzwerk ein und geben ihre erfolgreichen Konzepte an andere Schulen weiter.

Weitere Informationen

Die Maßnahme „Profilschule für Informatik und Zukunftstechnologien“ (PIZ) wurde mit Beginn des Schuljahres 2023/2024 gestartet. Der Status als Profilschule wird jeweils für drei Jahre verliehen. Ziel der Maßnahme ist es, Schulen aller Schularten bei der Entwicklung eines individuellen Profils in einem der fünf Themenbereiche Maker Education, Virtualisierung, Künstliche Intelligenz, Programmieren und Robotik sowie Informatikunterricht und Vielfalt zu unterstützen. Die Schulen werden von einem wissenschaftlichen Fachbeirat begleitet und durch Fortbildungsangebote sowie den schulartübergreifenden Austausch eng vernetzt. Mit dem erfolgreichen Abschluss der ersten Kohorte startet das Netzwerk der PIZ-Community und stärkt den Transfer innovativer Konzepte in die bayerische Bildungslandschaft.

Weiterführende Informationen unter: /piz

Prüfungskultur an beruflichen Schulen weiterentwickeln – Schulversuch erfolgreich abgeschlossen

5 days 21 hours ago

Mit einer Abschlussveranstaltung in München ist am 1. Juli der Schulversuch „Prüfungskultur innovativ für Berufliche Schulen“ der Stiftung Bildungspakt Bayern erfolgreich zu Ende gegangen.

Vierzehn berufliche Schulen aus ganz Bayern haben dabei neue Formen der Leistungsfeststellung entwickelt und erprobt. Ziel war es, die Prüfungskultur an die Anforderungen einer zunehmend digital geprägten Arbeitswelt anzupassen und zugleich die bewährten Grundsätze schulischer Leistungsbewertung zu bewahren.

Kultusministerin Anna Stolz: „Wenn sich die Welt verändert, müssen sich auch Prüfungen verändern. Nicht, weil wir weniger Leistung wollen – sondern weil wir Leistung künftig noch besser sichtbar machen wollen. Fachwissen bleibt die Grundlage. Gleichzeitig brauchen junge Menschen heute die Fähigkeit, Wissen anzuwenden, Probleme zu lösen, verantwortungsvoll mit Künstlicher Intelligenz umzugehen und im Team zu arbeiten. Der Schulversuch hat gezeigt: Moderne Prüfungsformate stärken genau diese Kompetenzen, ohne unseren hohen Qualitätsanspruch aufzugeben. So machen wir unsere Schülerinnen und Schüler stark für Ausbildung, Beruf und eine Welt im Wandel.“

Amtschef Martin Wunsch: „In schulischen Prüfungen sollen die Schülerinnen und Schüler zeigen, dass sie den Herausforderungen in der Lebens- und Berufswelt gewachsen sind. Deshalb müssen schulische Leistungsnachweise, auch unter sich wandelnden Rahmenbedingungen dazu beitragen, Schülerinnen und Schüler im mündigen Denken und Handeln zu stärken, und ihre zentrale Funktion erfüllen: Leistung verlässlich, nachvollziehbar und vergleichbar abzubilden. Der Schulversuch hat gezeigt, dass sich innovative Prüfungsformate und hohe Qualitätsstandards dabei sinnvoll miteinander verbinden lassen.“

Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.: „Unsere Schülerinnen und Schüler sind die Fachkräfte von morgen und entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandortes. Um sie gut auf die Anforderungen einer sich verändernden Arbeitswelt vorzubereiten, muss auch die Prüfungskultur im leistungsstarken bayerischen Bildungssystem weiterentwickelt werden. Ziel muss es sein, Kernfähigkeiten wie Kreativität, Problemlösungskompetenzen, Teamarbeit und Transferleistungen gezielter abzubilden. Genau hier setzt ‚Prüfungskultur innovativ‘ an. Wir begrüßen daher die jüngste Ausweitung des Modellversuchs auf Berufliche Schulen, Fachoberschulen und Berufliche Oberschulen, das verstärkt die Verzahnung von Schule und Wirtschaft. Jetzt gilt es, die Ergebnisse sukzessive in der Fläche zu verankern.“

Bei der Abschlussveranstaltung präsentierten die Modellschulen ihre Erfahrungen und Ergebnisse. Vorgestellt wurden unter anderem projektorientierte Leistungsnachweise, digitale Lernumgebungen mit Feedback sowie kollaborative und KI-gestützte Prüfungsformate. Im Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern aus Schule, Wissenschaft, Wirtschaft und Bildungsverwaltung wurde deutlich: Fachwissen bleibt die Grundlage schulischer Bildung. Moderne Leistungsnachweise können diese Grundlage sinnvoll ergänzen und Kompetenzen sichtbar machen, die in Ausbildung und Beruf gefordert sind.

Weitere Informationen zum Schulversuch „Prüfungskultur innovativ für Berufliche Schulen“:

Der Schulversuch wurde von der Stiftung Bildungspakt Bayern gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus durchgeführt. Im Mittelpunkt standen die Frage, wie Prüfungen fachliches Wissen und dessen Anwendung gleichermaßen abbilden können, sowie die Erprobung neuer Formate – von projektorientierten Leistungsnachweisen über automatisierte Tests in mebis bis hin zu kollaborativen und KI-gestützten Aufgabenformaten. Die Ergebnisse des Schulversuchs sollen Impulse für die Weiterentwicklung der Prüfungskultur an beruflichen Schulen in Bayern geben. Weiterführende Informationen unter: PROJEKTE Prüfungskultur innovativ – Stiftung Bildungspakt Bayern

Innovative Impulse für den Unterricht

1 week 4 days ago

Preisverleihung und Ausstellungen im Rahmen des bayernweiten Schülerwettbewerbs „Add it – design your school!“.

Wie sind Räume, Objekte und Prozesse gestaltet, die den Alltag der Schülerinnen und Schüler prägen? Wie reagiert Design auf ihre Bedürfnisse? Welche Veränderungen wünschen sie sich? Wo lassen sich vielleicht das Leben und Lernen in der Schule ganz neu denken? Schule erkunden, neu denken, gestalten – darum geht es beim Designwettbewerb „Add it – design your school!“, der von der Stiftung art 131 und der Stiftung Bünemann in Kooperation mit der Neuen Sammlung – The Design Museum in München und dem Neuen Museum Nürnberg ausgerichtet wird.

Kultusministerin Anna Stolz sieht den Wettbewerb als echten Gewinn für den Lebensraum Schule:„Jugendliche möchten ihre Welt aktiv mitgestalten – mit kreativen Ideen und dem Mut, Neues auszuprobieren, gerade an einem Ort, wo sie viel Zeit verbringen. Genau dafür steht der Wettbewerb ‚Add-it‘. Kunst und Design eröffnen jungen Menschen Räume, in denen sie gemeinsam denken, entwerfen und Zukunft sichtbar machen. Kreativität ist so viel mehr als schönes Gestalten, denn sie stärkt Teamgeist, Verantwortung und die Fähigkeit, unsere Gesellschaft weiterzuentwickeln. Meinen herzlichen Glückwunsch an die diesjährigen Siegerteams, die mit ihrem Engagement eindrucksvoll gezeigt haben, wie gemeinsam starke Ideen für den Raum Schule entstehen und umgesetzt werden.“

Prof. Dr. Angelika Nollert , Direktorin der Neuen Sammlung, hebt hervor:

Für Die Neue Sammlung sind Kooperationen mit Schulen von zentraler Bedeutung. Denn die Inhalte von Design möchten wir mit Schülerinnen und Schülern diskutieren, eine praktische Umsetzung fördern und Entwurfsideen der Museumsöffentlichkeit zugänglich machen.“

Hintergrundinfos zum Wettbewerb Add it – design your school!

Der Wettbewerb ermutigt Jugendliche dazu, ihre eigene Schulumgebung mit frischem Blick wahrzunehmen. Über 3000 Jugendliche aus ganz Bayern haben sich mit der an professionellen Designprozessen orientierten Wettbewerbsaufgabe auseinandergesetzt. Unterstützt von ihren Lehrkräften und im Team haben sie eigene „Add-ons“ entwickelt, Ergänzungen, die ihre Umgebung funktionaler, individueller oder attraktiver machen. In zwei Fortbildungen erhielten die Lehrkräfte vorab die Möglichkeit, die Aufgabestellung kennenzulernen und mit professioneller Unterstützung selbst durchzuspielen. So ist es gelungen, einen intensiven, mehrschrittigen Designprozess in den Unterricht zu integrieren, der von der Recherche vor Ort über eine methodengestützte Ideenfindung und Weiterentwicklung bis zum detaillierten Entwurf und Modellbau führt. Die vielseitigen und überraschenden Einreichungen zeigen, dass sich die Jugendlichen sehr intensiv und kreativ mit ihrem Lebensraum Schule auseinander-gesetzt haben. Die Ausstellung bietet die Chance, Schule mit den Augen der Jugendlichen zu sehen und ihre Ideen für eine zukünftige Gestaltung kennenzulernen.

Bei „Add it – design your school!“ handelt es sich um einen Wettbewerb, der vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus und der Stiftung art 131 in Kooperation mit der Bünemann Stiftung, der Neuen Sammlung – The Design Museum und dem Neuen Museum Nürnberg durchgeführt wird.

Alle Preisträgerprojekte, Schülerinnen/Schüler und Schulen:

Projekt: „Heat on“

Maurice Leister, Mika Haug, Otto-von-Taube-Gymnasium, Gauting

Projekt: „Sit‘ n‘ Store“

Theresa Gießler, Theo Schindler, Otto-von-Taube-Gymnasium, Gauting

Projekt: „Aqua Split“

Lena Merkl, Johanna Richter, Maya Jendro, Otto-Hahn-Gymnasium Marktredwitz

Projekt: „Müllinator

Alisa Schmidt, Lea Ress, Franziska Schmitt, Johann-Phillipp von Schönborn Gymnasium Münnerstadt

Projekt: Sponge Box

Hannes Thummerer und Finn Geiling, Johann-Phillipp von Schönborn Gymnasium Münnerstadt

Projekt: „Geländertisch“

Lukas Grube, Realschule Zusmarshausen

Projekt: „Wobble Stopper“

Güburg Arnold, Layla Alqawasma, Rudolf-Diesel-Gymnasium, Augsburg

Projekt: „ Aha Moment

Lisa Aumeier, Laura Schwalbe, Realschule Freiham

Projekt: „ Jacken Jäger

Clara Mücklausch, Antonia Fischer, Malin Naumann, FOS St. Matthias Waldram

Die neun Siegerteams werden die Modelle ihrer „Add-ons“ zusammen mit einer Dokumentation ihres Entstehungsprozesses zunächst im X-D-E-P-O-T der Neuen Sammlung in der Pinakothek der Moderne in München und anschließend im Neuen Museum Nürnberg der Öffentlichkeit präsentieren.

Die Preisverleihung fand am 25. Juni 2026 im X-D-E-P-O-T der Neuen Sammlung – The Design Museum in München statt.

Die Siegerteams dürfen sich über ein Designobjekt sowie einen Schnuppertag in einem Designbüro freuen.

Begleitendes Pressematerial finden Sie unter: /presse/ergaenzendes-pressematerial

Zeiträume der Ausstellungen (mit Führungen von Schülerinnen und Schülern sowie dem wedesign-Team):

Ausstellung vom 26. Juni 2026 bis 12. Juli 2026

X-D-E-P-O-T, Pinakothek der Moderne

Ausstellung vom 23. Juli 2026 bis 2. August 2026

Neues Museum Nürnberg

Erster Abschlussjahrgang des neuen neunjährigen Gymnasiums erhält Abiturzeugnisse

1 week 4 days ago

Am 26. Juni erhalten die ersten Abiturientinnen und Abiturienten des neuen neunjährigen Gymnasiums ihre Abiturzeugnisse. Damit ist der Aufbau des G9 erfolgreich abgeschlossen.

Kultusministerin Anna Stolz beglückwünscht die rund 30.000 Absolventinnen und Absolventen: „Ich gratuliere allen Abiturientinnen und Abiturienten zu ihrem Erfolg! Unsere Schülerinnen und Schüler konnten selbstbewusst in ihre Prüfungen gehen und ihre Potenziale hervorragend ausschöpfen. Die erste Prüfungsrunde im neuen G9 hat gezeigt, dass alle Beteiligten besonders gut auf die neu konzipierte Oberstufe und die Abiturprüfungen vorbereitet waren: Bayerns Gymnasiallehrkräfte haben unsere Schülerinnen und Schüler des ersten G9-Jahrgangs mit hoher Professionalität und großem Engagement unterstützt. Wir haben bewusst auf mehr Lernzeit gesetzt und deutlich mehr Spielraum für eine individuelle Profilbildung gegeben. Die Leistungen in den beiden Abschlussjahren und in den Abiturprüfungen sind ein deutliches Zeichen dafür, dass sich unsere Schülerinnen und Schüler zu starken Persönlichkeiten entwickeln können und dabei ihre Talente und ihre Leistungsfähigkeit voll ausschöpfen konnten. Mein herzlicher Dank geht an unsere Lehrkräfte und Schulleitungen für die ausgezeichnete Vorbereitung und die Durchführung der Prüfungen. Ich bin mir gemeinsam mit den gymnasialen Verbänden sicher, dass wir mit dem neuen G9 genau den richtigen Weg eingeschlagen haben.“

Die guten Abiturergebnisse bestätigen den Eindruck aus der Qualifikationsphase:

Michael Schwägerl, der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes (bpv),sieht den ersten Praxistest des neuen G9 als bestanden an: „Ein Jahr mehr Lernzeit und damit auch ein Jahr mehr Reife zeigen Wirkung: Der erste Abiturjahrgang im neuen G9 hat die Möglichkeiten der neuen Oberstufe genutzt und zeigt sich auch den stärker kompetenzorientierten Prüfungsaufgaben klar gewachsen. Wir gratulieren zum guten Ergebnis.“

„Der Abiturjahrgang 2026 ist ein auffallend starker und motivierter Jahrgang und die Schulen haben den Übergang zum neunjährigen Gymnasium organisatorisch und pädagogisch-didaktisch hervorragend bewältigt“, konstatiert der Vorsitzende der Bayerischen Direktorenvereinigung, Günter Manhardt.

Der Vorsitzende der Landeselternvereinigung der bayerischen Gymnasien, Sven Clement, hebt hervor: „Nach allen Rückmeldungen, die uns erreicht haben, waren die ersten G9 Prüfungsaufgaben fair, realistisch und für die Abiturientinnen und Abiturienten gut zu bewältigen. Die engagierte Unterstützung durch die Fachlehrkräfte wird von uns Eltern ausdrücklich anerkannt und geschätzt. Das insgesamt gute Abschneiden dürfte daneben sowohl der verlängerten Lernzeit als auch der stärkeren Fokussierung in der Qualifikationsphase zu verdanken sein. Gerade die Möglichkeit, ein den Interessen und Stärken der Schülerinnen und Schüler entsprechendes Leistungsfach zu wählen, trägt unseres Erachtens maßgeblich zu dieser positiven Entwicklung bei.“

Mit 2,13 fällt der diesjährige vorläufige Abiturdurchschnitt im Vergleich zu den letzten zehn G8-Abiturjahrgängen (Durchschnittswert rund 2,25) besser aus. Dabei ist zu berücksichtigen, dass es sich hierbei um den ersten Abiturjahrgang nach dem Systemwechsel vom G8 zum G9 in der neu gestalteten G9-Oberstufe handelt. Der Anteil der Schülerinnen und Schüler des ersten G9-Prüfungsjahrgangs, die morgen ihr Abiturzeugnis erhalten, liegt voraussichtlich bei rund 98%. Diese Werte beziehen sich auf Schülerinnen und Schüler öffentlicher und staatlich anerkannter Schulen.

Im ersten G9-Abiturjahrgang haben sich zentrale Elemente des neuen G9 bewährt:

  • Ein großes Plus des G9 ist die längere Lernzeit: Sie schafft deutlich mehr Raum für nachhaltiges Lernen, vertieftes Verständnis und ermöglicht weniger Nachmittagsunterricht.
  • Die neue Oberstufe (Jahrgangsstufe 12 und 13) bietet Schülerinnen und Schülern erweiterte Möglichkeiten zur individuellen Profilbildung (z. B. die neuen Leistungsfächer auf erhöhtem Anforderungsniveau). Die Schülerinnen und Schüler haben auch von den Neuerungen bei der Wahl der Abiturprüfungsfächer profitiert: Rund ein Drittel der Prüflinge hat eines der beiden Fächer Deutsch und Mathematik mündlich abgelegt, gut ein Viertel hat sich für zwei Abiturprüfungsfächer aus demselben Aufgabenfeld entschieden, z. B. Biologie mit Physik oder Geschichte mit Politik und Gesellschaft. Solche Möglichkeiten gab es im G8 nicht und wie erwartet zeigt sich, dass Neigungsorientierung, hohes Interesse am jeweiligen Fach sowie inhaltliche Vertiefung auch mit besonders guten Ergebnissen einhergehen.
  • Mit der neuen Oberstufe und der ersten Abiturprüfung im G9 setzt Bayern weiterhin im Rahmen der deutschlandweiten Vereinbarungen hohe Qualitätsstandards, u.a. mit der Beibehaltung des Fünf-Fächer-Abiturs und der Verpflichtung zum Abitur in drei Fächern auf erhöhtem Anforderungsniveau, darunter die weiterhin fest verankerten Kernkompetenzfächer Deutsch und Mathematik.
  • Unser bayerischer Weg ist auch im Zusammenhang mit dem gemeinsamen Ziel einer besseren Vergleichbarkeit der Abiturprüfungen zu sehen; hierzu trägt vor allem der ländergemeinsame Abituraufgabenpool mit identischen Prüfungsaufgaben in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch, Französisch – und seit diesem Jahr erstmals auch in Biologie, Chemie und Physik – bei.

Bereits in der Vergangenheit erzielten unsere bayerischen Absolventinnen und Absolventen im Ländervergleich besonders gute Leistungen, der bayerische Abiturnotendurchschnitt lag regelmäßig in der Spitzengruppe der Länder mit den besten Ergebnissen.

Die erste Abiturrunde im neuen G9 an Bayerns Gymnasien wurde damit geordnet, verlässlich und auf hohem Niveau durchgeführt.

Die Übersicht „Aktuelles: Abiturprüfung 2026“ auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus enthält zahlreiche wissenswerte Informationen rund um das diesjährige Abitur:

Aktuelles: Abiturprüfung 2026 | Gymnasium | Schularten | Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Kultus- und Finanzministerium ermöglichen Neugründung: Landeshauptstadt München erhält weitere staatliche Realschule

1 week 5 days ago

Grünes Licht aus zwei Ministerien: Künftig wird es eine siebte staatliche Realschule in München geben. Kultusministerin Anna Stolz und Finanzminister Albert Füracker stimmen der Neugründung einer weiteren staatlichen Realschule im Stadtgebiet der Landeshauptstadt München zu.

Für Kultusministerin Anna Stolz ist dies ein besonderer Grund zur Freude: „Unsere Realschulen sind eine zentrale Säule im bayerischen Schulsystem – die große Nachfrage zeigt, wie sehr diese Schulart von Schülerinnen, Schülern und Eltern geschätzt wird. Die neue staatliche Realschule wird die Bildungslandschaft in der Landeshauptstadt München bereichern, indem künftig mehr Kinder und Jugendliche ein wohnortnahes Bildungsangebot erhalten. Zugleich werden die bestehenden Realschulen von einer spürbaren Entlastung profitieren.“

„Mit der neuen staatlichen Realschule in München machen wir einen weiteren wichtigen Schritt, um dem steigenden Bedarf an hochwertigen Bildungsangeboten direkt vor Ort gerecht zu werden. Damit stärken wir die Bildungsvielfalt in München und schaffen zusätzliche, wohnortnahe Schulplätze für junge Menschen. Besonders die Realschule verbindet praxisnahe Ausbildung mit einer fundierten Allgemeinbildung und eröffnet unseren Schülerinnen und Schülern vielfältige Zukunftsperspektiven. Investitionen in Bildung sind immer auch eine starke Investition in die Zukunft unseres Landes – rund ein Drittel des gesamten Haushaltsvolumens des Freistaats fließt deshalb in die Bildung“, betont Finanz- und Heimatminister Albert Füracker.

Zum Hintergrund:

Ausschlaggebend für die Entscheidung war der prognostizierte Bedarf an Realschulplätzen im Stadtgebiet der Landeshauptstadt München. Die Neuerrichtung eines weiteren staatlichen Realschulstandortes im Münchner Süden wird dieser absehbar hohen Nachfrage gerecht und bringt den für die bestehenden Realschulen der Landeshauptstadt München gewünschten Entlastungseffekt.

Aktuell gibt es fünf staatliche Realschulen in der Landeshauptstadt. Ab dem Schuljahr 2026/2027 wird die Staatliche Realschule München IV eigenständig.

„Optime fecistis!“ – Auszeichnung für Bayerns beste „Lateiner“ und „Griechen“

1 week 6 days ago

Ministerialdirigent Dr. Wolfgang Mutter ehrt die Finalistinnen und Finalisten beim Landeswettbewerb Alte Sprachen.

Den sprichwörtlichen Lorbeerkranz haben sich die zehn Finalistinnen und Finalisten des Landeswettbewerbs Alte Sprachen redlich verdient: Mit beeindruckender sprachlicher Präzision, fundierter Fachkenntnis und besonderer Kreativität erzielten sie herausragende Leistungen in Latein und Griechisch und setzten sich damit in drei anspruchsvollen Wettbewerbsrunden gegen zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Bayern durch. Für diesen außergewöhnlichen Erfolg übereichte der Leiter der Gymnasialabteilung, Ministerialdirigent Dr. Wolfgang Mutter ihnen am heutigen Dienstag im ehrwürdigen Ambiente des Alten Ministergangs im Bayerischen Kultusministerium ihre Urkunden.

Auch Kultusministerin Anna Stolz zeigte sich beeindruckt von den Spitzenleistungen: „Was für ein großartiger Erfolg! Meinen herzlichen Glückwunsch an unsere diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger! Sie haben nicht nur ihr außergewöhnliches Sprachgefühl und ihr fachliches Know-how unter Beweis gestellt, sondern auch gezeigt, wie topaktuell und lebendig die Alten Sprachen bis heute sind. Latein und Griechisch sind der Schlüssel zu einer Welt, die uns bis heute prägt. Wer antike Texte erschließt, gewinnt neue Perspektiven auf Geschichte, Gesellschaft und Gegenwart – und so auch immer für das eigene Denken. Eine Erfahrung, die weit über den Unterricht hinausreicht und junge Menschen in ihrer persönlichen Entwicklung unglaublich bereichert.“

Neben den Urkunden dürfen sich die Siegerinnen und Sieger über attraktive Buchpreise sowie ein Preisgeld freuen. Auf die drei Landessiegerinnen und Landessieger wartet ein besonderes Highlight: Sie werden der Studienstiftung des Deutschen Volkes zur Aufnahme vorgeschlagen.

Ministerialdirigent Dr. Wolfgang Mutter beglückwünschte die Abiturientinnen und Abiturienten: „Der Landeswettbewerb Alte Sprachen zeigt eindrucksvoll: Latein und Griechisch sind faszinierende Fächer – die Begeisterung dafür ist in den Wettbewerbsbeiträgen deutlich spürbar. Gerade in Zeiten von KI und Informationsflut stärkt humanistische Bildung die Fähigkeit, kritisch zu denken und Orientierung zu gewinnen. Unsere Finalistinnen und Finalisten haben in drei anspruchsvollen Wettbewerbsrunden eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wie sicher sie die Alten Sprachen beherrschen, und dabei beeindruckende Brücken in die Gegenwart geschlagen. Herzlichen Glückwunsch zu dieser herausragenden Leistung!

Als Landessiegerinnen und Landessieger 2026 wurden ausgezeichnet:

  • Ellen Disch, Melanchton-Gymnasium Nürnberg
  • Anna Hartl, Gymnasium bei St. Stephan Augsburg
  • Simon Reichl, Gymnasium Markt Indersdorf

Als weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Finalrunde wurden ebenfalls ausgezeichnet (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Theresa Knoll, Albrecht-Ernst-Gymnasium Oettingen
  • Johannes Megele, Albertus-Magnus-Gymnasium Regensburg
  • Marius Mutsch, Wirsberg-Gymnasium Würzburg
  • Michael Nathrath, Karlsgymnasium München
  • Hannah Neubauer, Wilhelmsgymnasium München
  • Christoph Schaller, Karlsgymnasium München
  • Emma Steiger, Mariengymnasium Regensburg

Der Wettbewerb findet in den Jahrgangsstufen 12 und 13 des bayerischen Gymnasiums statt. Insgesamt beteiligten sich über 1000 Oberstufenschülerinnen und -schüler an der aktuellen 38. Wettbewerbsrunde – so viele wie noch nie. Der Landeswettbewerb wird traditionell von der Elisabeth-J.-Saal-Stiftung in Kooperation mit dem Kultusministerium durchgeführt. Die Stiftung hat sich die Förderung der humanistischen Bildung zum Ziel gesetzt und unterstützt besonders begabte Nachwuchstalente in den Alten Sprachen z. B. mit einem jährlichen Rhetorikseminar oder verleiht Anerkennungspreise für herausragende W-Seminararbeiten in den Fächern Latein und Griechisch.

Auf der Zielgeraden zum mittleren Schulabschluss

2 weeks ago

Abschlussprüfungen für rund 61.000 Schülerinnen und Schüler beginnen – Kultusministerin Anna Stolz betont: „Die Mittelschule ist das Sprungbrett für vielfältige Bildungs- und Berufswege.“

Für rund 61.000 Schülerinnen und Schüler der bayerischen Mittelschulen beginnen am Dienstag die schriftlichen Abschlussprüfungen. Damit befinden sie sich auf der Zielgeraden zum mittleren Schulabschluss an der Mittelschule oder dem qualifizierenden Abschluss der Mittelschule.

Kultusministerin Anna Stolz betont nach dem kürzlichen Start der Mittelschulinitiative: „ Unsere Mittelschulen sind echte Orte des Anpackens. Hier werden Talente entdeckt und gefördert – ob im Handwerk oder in sozialen Berufen – und gleichzeitig Türen zu vielen weiteren Bildungs- und Berufswegen geöffnet. Egal, ob es danach in der Schule weitergeht oder direkt ins Berufsleben: Ein Abschluss an der bayerischen Mittelschule macht stark für jeden Weg!“

Natürlich drückt die Kultusministerin auch für die anstehenden Prüfungen fest die Daumen: „Liebe Schülerinnen und Schüler, mit den Abschlussprüfungen habt ihr den wichtigsten Meilenstein eurer Schulzeit erreicht. Der Abschluss an der Mittelschule eröffnet euch viele Chancen für eure Zukunft! Ihr habt viel gelernt und seid auch dank eurer Lehrkräfte gut vorbereitet! Ich wünsche euch viel Erfolg, gute Nerven und Vertrauen in eure Stärken!“

Prüfungen zum mittleren Schulabschluss und qualifizierenden Abschluss

Vom 23. bis 25. Juni 2026 treten rund 18.000 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 des Mittlere-Reife-Zugs und der Vorbereitungsklassen zu den zentral gestellten Prüfungen zum Erreichen des mittleren Schulabschlusses an der Mittelschule an. An der besonderen Leistungsfeststellung zum Erwerb des qualifizierenden Abschlusses der Mittelschule nehmen rund 43.000 Schülerinnen und Schüler teil. Diese finden vom 26. Juni bis 1. Juli 2026 statt.

Zentrale Abschlussprüfungen werden in den Fächern Deutsch bzw. Deutsch als Zweitsprache (ausschließlich zum Erwerb des qualifizierenden Abschlusses der Mittelschule), Mathematik und Englisch/Muttersprache gestellt. Darüber hinaus gibt es die sogenannte Projektprüfung. Hier stellen die Prüflinge ihre Kompetenzen im Rahmen eines Projekts unter Beweis. Zudem können sie in der besonderen Leistungsfeststellung zum qualifizierenden Abschluss nach Wahl eine Prüfung in den Fächern Sport, Musik, Kunst, Informatik, Informatik und digitales Gestalten, Buchführung sowie Religionslehre, Ethik und Islamischer Unterricht ablegen. Das Fach Englisch kann nach Wahl durch das Fach Natur und Technik oder Geschichte/Politik/Geographie ersetzt werden.

Termine der Abschlussprüfungen 2026 an Mittelschulen:

Abschlussprüfungen zum Erwerb des mittleren Schulabschlusses an der Mittelschule:

23. Juni: Deutsch

24. Juni: Englisch/Muttersprache

25. Juni: Mathematik

Besondere Leistungsfeststellungen zum Erwerb des qualifizierenden Abschlusses der Mittelschule:

26. Juni: Muttersprache

29. Juni: Englisch

30. Juni: Deutsch/Deutsch als Zweitsprache

1. Juli: Mathematik

Die Mittelschule in Bayern

Die Mittelschule verbindet konsequente Praxis- und Berufsorientierung mit individueller Förderung und Persönlichkeitsbildung. Sie bereitet auf eine duale Ausbildung vor und eröffnet zugleich vielfältige Bildungswege im durchlässigen bayerischen Schulsystem bis hin zur Hochschulreife. Zuletzt besuchten rund 207.000 Schülerinnen und Schüler diese Schulart. Außerdem treten nach wie vor mehr als ein Viertel aller Schülerinnen und Schüler nach der Jahrgangsstufe 4 an die Mittelschule über (28,7 Prozent im Schuljahr 2024/25).

Nähere Informationen zur Mittelschulinitiative finden Sie unter Initiative „Mittelschule – stark für jeden Weg“

Weitere Informationen zur Bayerischen Mittelschule finden Sie unter: Mittelschule | Schularten | Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus (bayern.de)

Sprachliche und kulturelle Vielfalt der Superlative - Bayern nach 2019 wieder Gastgeber des „Sprachenfests“

2 weeks ago

Beim diesjährigen Bundesfinale Fremdsprachen in der Wettbewerbskategorie „Team Schule“, auch als „Sprachenfest“ bekannt, zeigten die Landessiegerteams aus ganz Deutschland souveräne Sprachbeherrschung in Kombination mit sprühender Kreativität. Für Bayern gingen das Albertus-Magnus-Gymnasiums Regensburg, das Gymnasium Penzberg und das Kaspar-Zeuß-Gymnasium Kronach mit ihren innovativen Gruppenprojekten ins Rennen. Nach 2019 fand auch sehr zur Freude der Kultusministerin das dreitätige Sprachenfest vom 18. bis zum 20. Juni erneut im Freistaat statt.

„Ich bin begeistert, mit wie viel kreativer Power unsere Schülerinnen und Schüler das Motto ‚Sprachen verbinden überall‘ zum Leben erwecken! Ob selbstgedrehte Clips oder packende Theaterstücke – hier zeigt sich, dass Sprachenlernen heute so viel mehr ist als Vokabellernen. Wer fremde Sprachen beherrscht, beweist ein echtes Gespür für Kultur und baut mutig Brücken in einer globalen Welt. Das Faszinierende am Sprachenfest ist das perfekte Zusammenspiel aus Teamgeist und Innovationsfreude. Mein großer Dank geht an alle Lehrkräfte, die unsere jungen Sprachgenies so tatkräftig unterstützt und ihnen dadurch den Weg auf die Bühne geebnet haben. Ich wünsche allen Teilnehmenden ein Fest voller Inspiration und toller Begegnungen“, so Kultusministerin Anna Stolz, die in dem Wettbewerb eine große Bereicherung für das Schulleben sieht.

Amtschef des bayerischen Kultusministeriums, Martin Wunsch, der stellvertretend für die Kultusministerin an der Eröffnung des Sprachenfests teilnahm, hob hervor: „Fremdsprachen sind als Schlüssel zu anderen Sprachräumen und Denkweisen wichtige Zukunftskompetenzen. Die Beiträge zeigen eindrucksvoll, dass unsere Schülerinnen und Schüler Fremdsprachen auf professionellem Niveau beherrschen. Hier trifft echte sprachliche Exzellenz auf hohe Medienkompetenz – eine Kombination, von der die jungen Menschen im späteren Leben und ganz besonders auch in der international vernetzten Berufswelt profitieren werden. Herzlichen Glückwunsch zu diesen Spitzenleistungen!“

DieEhrung der Siegerinnen und Sieger fand am Samstag im würdevollen Ambiente der Münchner Residenz statt. Hier überreichte stellvertretend für die Kultusministerin Abteilungsleiterin Dr. Christine Modesto die Urkunden an die Siegerinnen und Sieger.

Hervorragendes bayerisches Abschneiden beim Bundesfinale

Beim dreitätigen „Sprachenfest“, das am 18. Juni im Schloss Dachau eröffnet und anschließend im Josef-Effner-Gymnasium ausgetragen wurde, sicherte sich das Albertus-Magnus-Gymnasium Regensburg mit seinem Beitrag „Nosce te ipsum – de deis detegendis“ einen ersten Platz sowie einen Preis der Schülerjury. Außerdem durften sich das Kaspar-Zeuß-Gymnasium Kronach mit seinem Beitrag „Mastérix chez les Trévires – Ab imo pectore“ über einen dritten Platz sowie einen Sonderpreis und das Gymnasium Penzberg mit dem Beitrag „Un dia sin internet, tres aventuras“ über einen Sonderpreis freuen.

Über den Bundeswettbewerb Fremdsprachen

Bereits zum 35. Mal ruft der Bundeswettbewerb Fremdsprachen junge Sprachenfans an den weiterführenden Schulen zur Teilnahme auf. Er fördert die Leidenschaft und Freude am Erlernen von anderen Sprachen – von Englisch über Französisch bis hin zu Latein und Altgriechisch. Seit 1979 wird er in Form eines Landes- und Bundeswettbewerbs ausgerichtet und gliedert sich hauptsächlich in die vier Kategorien: TEAM Schule, SOLO, SOLO PLUS und TEAM Beruf. Alle Siegerinnen und Sieger erhalten Geldpreise. Das Bayerische Kultusministerium unterstützt die Durchführung des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen in Bayern mit personellen und finanziellen Mitteln.

Innovativ, international und von höchster Qualität: Die Abschlussprüfungen 2026 an den Realschulen beginnen

2 weeks 3 days ago

Kultusministerin Anna Stolz wünscht knapp 35.000 Schülerinnen und Schülern erfolgreiche Prüfungen

Am Dienstag beginnen die schriftlichen Abschlussprüfungen an den Realschulen im Freistaat. Kultusministerin Anna Stolz nimmt dies zum Anlass, auf die wichtige Rolle der Realschulen für das bayerische Schulsystem hinzuweisen: „Die bayerische Realschule ist eine zentrale Säule im bayerischen Schulsystem. Sie ermöglicht jungen Menschen eine breite Auswahl an individuellen Bildungswegen. Die Realschulbildung bietet sowohl eine optimale Grundlage für eine erfolgreiche qualifizierte Berufsausbildung als auch für die schulische Weiterbildung bis hin zur allgemeinen Hochschulreife. Mit einer hervorragenden Verbindung von Theorie und Praxis, gezielter Förderung besonderer Talente und Stärken – etwa in den Bereichen Fremdsprachen, MINT, Sport, Musik und Kultur – bietet die Realschule jungen Menschen perfekte Startchancen für die Zukunft. Die gesamten Schulfamilien an unseren Realschulen unterstützen die Schülerinnen und Schüler bei ihrer Persönlichkeitsentwicklung, ihre Potenziale optimal zu entfalten und ihren eigenen Weg selbstbewusst zu gestalten. “

Die Ministerin dankt allen Lehrkräften und Schulleitungen für die professionelle Vorbereitung, pädagogische Unterstützung und enge Begleitung der Prüflinge. An die Schülerinnen und Schüler gerichtet sagt sie: „Der Realschulabschluss ist ein Qualitätsmerkmal! Er ist ein wertvoller Abschluss, auf den ihr stolz sein könnt. Vertraut auf eure Fähigkeiten und geht euren Weg mit Zuversicht. Für eure Prüfungen drücke ich euch fest die Daumen und wünsche euch ganz viel Erfolg!“

Der bayerische Realschulabschluss

An den Realschulen finden die diesjährigen schriftlichen Abschlussprüfungen vom 23. Juni bis 3. Juli 2026 statt. Alle bayerischen Realschülerinnen und Realschüler legen die Prüfungen in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik sowie – entsprechend dem Schwerpunkt der gewählten Ausbildungsrichtung – in einem weiteren Fach wie Physik, Betriebswirtschaftslehre/Rechnungswesen, Französisch, Kunst, Werken, Ernährung und Gesundheit oder Sozialwesen ab. An einigen Realschulen können die Schülerinnen und Schüler die Prüfung auch in den Profilfächern Musik, Spanisch, Tschechisch oder Sport absolvieren. An den Abendrealschulen kann das Profilfach Soziallehre belegt werden.

Im Rahmen der Bestenförderung haben begabte Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, eine Abschlussprüfung in einem weiteren Profilfach abzulegen. Weltweit einmalig: In die bayerische Realschulabschlussprüfung im Fach Französisch ist das internationale Sprachdiplom „Diplôme d’Études en Langue Française“ (DELF) integriert. Dies ermöglicht den Realschülerinnen und Realschülern, das weltweit anerkannte DELF-Diplom auf dem Niveau B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER) zu erlangen. Es bereichert das Bewerbungsportfolio und ist ein Leben lang gültig.

Die Realschule ist stets am Puls der Zeit. Erneut konnten alle öffentlichen und staatlich anerkannten Realschulen in Bayern eine bayernweit zentral gestellte, freiwillige Abschlussprüfung im Fach Informationstechnologie anbieten. Sie fand bereits im Frühjahr statt und wurde an 140 Realschulen durchgeführt. Die Prüflinge stellten dabei wichtige Kompetenzen u. a. in den Bereichen Datenbanksysteme und -netzwerke sowie im Modellieren und Codieren von Algorithmen unter Beweis. Dadurch werden die Realschülerinnen und Realschüler für die Anforderungen einer zukunftsgerichteten Ausbildung optimal vorbereitet.

Die zentral gestellten Sprechfertigkeitsprüfungen in Englisch, Französisch, Spanisch und Tschechisch fanden bereits vor Beginn des schriftlichen Prüfungszeitraums statt. Die praktischen Prüfungen in den Fächern Kunst, Werken, Ernährung und Gesundheit, Musik sowie Sport wurden ebenfalls vor den schriftlichen Prüfungen absolviert.

Termine der schriftlichen Prüfungen 2026

23. Juni: Spanisch/Tschechisch

24. Juni: Deutsch

25. Juni: Französisch

26. Juni: Englisch und Andere Fremdsprachen

29. Juni: Mathematik I und II

30. Juni: Betriebswirtschaftslehre/Rechnungswesen

01. Juli: Physik

02. Juli: Kunst, Ernährung und Gesundheit, Musik, Sport, Sozialwesen

03. Juli: Werken

Verschiedene Ausbildungsrichtungen an der Realschule

An den bayerischen Realschulen wählen die Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 7 – entsprechend ihrer Interessen und Begabungen –unterschiedliche Ausbildungsrichtungen: In Wahlpflichtfächergruppe I liegt der Schwerpunkt im mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Bereich, in Wahlpflichtfächergruppe II im wirtschaftlichen und in Wahlpflichtfächergruppe III im fremdsprachlichen bzw. musisch-gestaltenden, ernährungs- und gesundheitsbezogenen oder sozialen Bereich.

Weitere Informationen zur Bayerischen Realschule finden Sie unter: /lernen/schularten/realschule

Gemeinsam bewegen. Gemeinsam wachsen.

2 weeks 3 days ago

BMK-Präsidentin und Kultusministerin Anna Stolz beim „Jugend trainiert“-Grundschulwettbewerb beim FC Bayern München

Laufen, springen, werfen und gemeinsam als Team antreten: Rund 120 Schülerinnen und Schüler aus Münchner Grundschulen nehmen auf dem Trainingsgelände des FC Bayern München am „Jugend trainiert“-Grundschulwettbewerb der Deutschen Schulsportstiftung teil.

Kultusministerin und BMK-Präsidentin Anna Stolz betont: „Sport und Bewegung sind weit mehr als ein Ausgleich zum Schulalltag. Kinder erleben hier Teamgeist, Fairness und echte Gemeinschaft. Sie lernen, dranzubleiben, über sich hinauszuwachsen, und erleben, dass Einsatz sich lohnt. Schulsport-Wettbewerbe wie „Jugend trainiert“ verbinden Freude an Sport und Bewegung mit wertvollen Erfahrungen fürs Leben. Sie leisten wichtige Beiträge für die Talenterkennung und -entwicklung und damit auch für künftige spitzensportliche Erfolge bei Großereignissen. Ein besonderer Anreiz wären dabei Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland. Erst kürzlich haben wir bei der Bildungsministerkonferenz hier in München eine Olympia-Erklärung verabschiedet – denn wir wollen und können Olympia! Mein herzlicher Dank gilt der Deutschen Schulsportstiftung, dem FC Bayern München und allen Lehrkräften und Unterstützern, die solche Erlebnisse für unsere Kinder möglich machen.“

An verschiedenen Bewegungsstationen stellen die Schülerinnen und Schüler ihr Können, ihre Geschicklichkeit und ihren Teamgeist unter Beweis. Neben dem sportlichen Wettbewerb stehen vor allem die Freude an der Bewegung, das gemeinsame Erlebnis und der Teamgeist im Mittelpunkt.

Hintergrund:

Der „Jugend trainiert“-Grundschulwettbewerb wurde von der Deutschen Schulsportstiftung als Teamwettbewerb entwickelt, um Kinder bereits in der Grundschule für Sport und Bewegung zu begeistern, und stellt eine optimale Ergänzung des seit Jahren bestehenden, vielfältigen Schulsport‑Wettbewerbsangebots für Grundschulen in Bayern dar. Die Wettbewerbsaufgaben fördern sportartübergreifende vielfältige motorische Fähigkeiten, Teamarbeit und Fairness. Der Wettbewerb ist, anders als sein „großer Bruder“, der beliebte Schulsport-Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“, kein Qualifikationswettbewerb (mit Folgevergleichen auf Landes- und Bundesebene) und wurde als niederschwelliges Angebot für alle Grundschulen konzipiert. Er findet zwischen einzelnen Mannschaften einer Schulklasse, zwischen verschiedenen Klassen einer Schule oder auch zwischen Teams der ganzen Schule statt. Ziel ist es, Kinder frühzeitig für Sport und Bewegung zu begeistern und positive Bewegungserfahrungen zu ermöglichen. Weitere Informationen dazu unter: Jugend trainiert - Grundschulwettbewerb .

Kultusministerin Anna Stolz motiviert Prüflinge an Förderzentren und an Schulen für Kranke

2 weeks 3 days ago

Abschlussprüfungen starten ab 23. Juni

Ab Dienstag (23. Juni) starten die schriftlichen Abschlussprüfungen an den Förderzentren und an den Schulen für Kranke in Bayern. Betroffen sind alle Jugendlichen, die den mittleren Schulabschluss der Mittelschule bzw. den qualifizierenden Abschluss der Mittelschule zum Ziel haben. Kultusministerin Anna Stolz ermutigt die Schülerinnen und Schüler: „Die intensive Vorbereitung durch Eure Lehrkräfte hat das Fundament gelegt. Nun liegt es an Euch, Euer erlerntes Wissen erfolgreich abzurufen. Ihr könnt mit Zuversicht und Selbstvertrauen in die kommenden Prüfungen gehen. Für diese wichtigen Tage wünsche ich Euch maximalen Erfolg und alles Gute!“


Potenziale junger Menschen voll entfalten

„An unseren Förderschulen und Schulen für Kranke steht die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt – wir holen jedes Kind genau dort ab, wo es steht. Unsere hervorragend ausgebildeten Lehrkräfte stärken die Persönlichkeit der Heranwachsenden und begleiten gezielt ihre soziale und berufliche Entwicklung. Dabei zählt allein der Mensch: Jedes Kind erhält die optimale Unterstützung, völlig unabhängig von einer Einschränkung oder der aktuellen Lebenssituation“, betont Kultusministerin Anna Stolz.

In Bayern gibt es Förderzentren mit sieben unterschiedlichen Förderschwerpunkten, um die Schülerinnen und Schüler bestmöglich zu unterstützen. Auch die Prüfungen werden entsprechend den individuellen Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler z. B. für Sehen und Hören angepasst.

Kultusministerin Stolz weiter: „Förderzentren und Schule für Kranke schaffen einen geschützten Raum für individuelles Lernen. Die Lehrkräfte agieren mit herausragender Fachkompetenz und großer Empathie für die Bedürfnisse der Jugendlichen. Die erreichten Schulabschlüsse unterstreichen die Qualität ihrer Arbeit: Sie qualifizieren die Absolventinnen und Absolventen nachhaltig für den Arbeitsmarkt oder eine höhere schulische Qualifikation.“

Abschlussprüfungen zum Erwerb des mittleren Schulabschlusses an der Mittelschulstufe :

23. Juni: Deutsch

24. Juni: Muttersprache, Englisch, Deutsche Gebärdensprache

25. Juni: Mathematik

Besondere Leistungsfeststellungen zum Erwerb des qualifizierenden Abschlusses der Mittelschule :

26. Juni: Muttersprache

29. Juni: Englisch, Deutsche Gebärdensprache

30. Juni: Deutsch/Deutsch als Zweitsprache

01. Juli: Mathematik

Weitere Abschlussprüfungen an Förderzentren und Schulen für Kranke

Darüber hinaus finden an den Förderzentren die schriftlichen Abschlussprüfungen für den Abschluss im Bildungsgang Lernen sowieden erfolgreichen Mittelschulabschluss jeweils von Mai bis Juli statt. Im Unterschied zur Mittelschule müssen die Schülerinnen und Schüler hierfür schriftliche und praktische Prüfungen ablegen. Für diese beiden Abschlüsse legen die Schulen ihren Prüfungszeitraum individuell fest.

An den Schulen für Kranke finden die Abschlussprüfungen weiterer Schularten analog zu den Prüfungsterminen der jeweiligen Schulart statt.

Weitere Informationen zu den Förderzentren erhalten Sie hier: Förderschulformen | Förderschulen | Schularten | Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Weitere Informationen zu den Schulen für Kranke erhalten Sie hier: Schule für Kranke | weitere Schularten | Schularten | Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Stark in die Zukunft mit moderner Prüfungskultur

2 weeks 4 days ago

Kultusministerin Anna Stolz entwickelt die Prüfungskultur in Bayern im Dialog weiter und setzt auf mehr Spielraum für innovative Leistungsnachweise – Start zum Schuljahr 2026/2027

Bayern entwickelt die Prüfungskultur an seinen Schulen weiter. Dabei werden Spielräume für innovative Leistungsnachweise geschaffen, Lern- und Prüfungskompetenzen gestärkt und regelmäßige lernförderliche Rückmeldungen als fester Bestandteil des Lernprozesses professionalisiert. So können aktuelle Entwicklungen in der modernen Lebens- und Berufswelt auch in der Schule noch besser abgebildet werden. Gleichzeitig hält der Freistaat am hohen Qualitäts- und Leistungsanspruch fest.

Kultusministerin Anna Stolz betont: „Die Herausforderungen durch die Künstliche Intelligenz und den digitalen Wandel in all seinen Facetten nehmen in nahezu allen Lebensbereichen rasant zu. Die Schule ist von dieser Entwicklung nicht ausgenommen und mit Blick auf eine ganzheitliche Wissens- und Kompetenzvermittlung reichen Fachkenntnisse allein längst nicht mehr aus. Um in der Lebens- und Berufswelt der Zukunft bestehen zu können, brauchen unsere Schülerinnen und Schüler heute mehr denn je die Fähigkeit, Gelerntes anzuwenden, Informationen kritisch zu hinterfragen, eigenständig zu denken und zu urteilen und verantwortungsvoll mit digitalen Technologien umzugehen. Diese Kompetenzen müssen sich nicht nur im Unterricht, sondern auch in unseren Prüfungen widerspiegeln. Es ist daher an der Zeit, auch hier den nächsten Schritt zu gehen und die Prüfungskultur in Bayern konsequent weiter zu denken – praxisnah und zukunftsgerichtet.“

Die Weiterentwicklung basiert dabei auf drei zentralen Säulen:

Mehr Spielraum für innovative Prüfungsformate

Bewährte Formen der Leistungserhebung bleiben ein wichtiger Bestandteil des bayerischen Schulsystems. Gleichzeitig wird das Spektrum an Prüfungsformaten erweitert und Rechtssicherheit für innovative, digitale und lebensweltorientierte Leistungserhebungen geschaffen. Dazu zählen unter anderem Projekte, E-Portfolios, Erklärvideos oder auch mündliche Formen der Leistungserhebung wie die Debatte.

Anna Stolz hierzu: „Wer neue Wege gehen möchte, braucht dafür auch die nötige Zeit und den passenden Rahmen. Um den Schulen Spielräume zu eröffnen, geben wir ihnen deshalb die Möglichkeit, die Zahl der Leistungsnachweise in verschiedenen Bereichen flexibler zu gestalten und so zusätzliche pädagogische Freiräume zu gewinnen.“

Individuelle Entwicklung gezielt begleiten & Stark für Leistung

Bayern hält mit der Weiterentwicklung an seinem hohen Leistungsanspruch fest. Gleichzeitig sollen Schülerinnen und Schüler künftig noch gezielter dabei unterstützt werden, mit herausfordernden Situationen souverän umzugehen. Neue Module zur Stärkung von Lern- und Prüfungskompetenzen fördern die zielgerichtete Prüfungsvorbereitung, den konstruktiven Umgang mit Leistungssituationen und die Fähigkeit, durch positive wie negative Erfahrungen zu wachsen.

Doch gute Leistungen entstehen nicht erst am Tag der Prüfung. Sie sind das Ergebnis eines vorausgehenden Lernprozesses. Deshalb setzen wir künftig noch stärker auf regelmäßige, lernförderliche Rückmeldungen, die Schülerinnen und Schülern Orientierung geben und sie in ihrer Entwicklung unterstützen – auch schon vor der Prüfung. Digitale Anwendungen und datenschutzkonforme KI-Angebote wie AIS.chat oder das neue KI-Tool der BayernCloud Schule eröffnen dabei zusätzliche Möglichkeiten für passgenaue und zeitnahe Rückmeldungen.

Der Weg zur neuen Prüfungskultur

Die Weiterentwicklung der Prüfungskultur geht auf Anregungen aus dem Dialogprozess „Zukunftswerkstatt“ zurück, den die Ministerin zu Beginn ihrer Amtszeit mit Vertreterinnen und Vertretern der gesamten Schulfamilie gestartet hatte. Zur Unterstützung von Schulen und Lehrkräften werden umfangreiche Praxismaterialien, Good-Practice-Beispiele und Fortbildungsangebote bereitgestellt. Ein neues Portal des Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) bündelt künftig Informationen zu innovativen Leistungserhebungen, lernförderlichem Feedback sowie zur Förderung von Lern- und Prüfungskompetenzen. Damit unterstützen wir auch Vergleichbarkeit und Transparenz bei der Umsetzung vor Ort.

Die nun auf den Weg gebrachten Maßnahmen und Ideen zum Schuljahr 2026/2027 stellen einen ersten Schritt dar. Zunächst sollen dabei gute Erfahrungen aus der Praxis aufgegriffen und flächendeckend etabliert werden. Der von der Kultusministerin angestoßene Prozess zur Weiterentwicklung der Prüfungskultur wird indes fortgesetzt.

Und so betont Anna Stolz abschließend: „Veränderung braucht Mut zum Anfang und Zeit für den Einstieg. Deshalb begleiten wir unsere Schulen auf diesem Weg und bieten die nötige Unterstützung. Gemeinsam schaffen wir eine Prüfungskultur, die am Puls der Zeit ist und junge Menschen bestmöglich auf ihre Zukunft vorbereitet. Damit bayerische Bildung auch morgen spitze ist!“

Weitere Informationen zur Weiterentwicklung der Prüfungskultur finden Sie unter Prüfungskultur | Unterrichtsalltag | Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Kulturfonds Bayern 2026: „Eine nachhaltige Investition in unsere Gesellschaft“

2 weeks 4 days ago

Durch den Kulturfonds werden in diesem Jahr über 20 Projekte der kulturellen Bildung finanziell unterstützt.

Der „Kulturfonds Bayern 2026 – Kulturelle Bildung“: eine wertvolle Unterstützung für partizipative Projekte der kulturellen Bildung. Kultusministerin Anna Stolz zeigt sich beeindruckt von den zahlreichen Initiativen, die gefördert werden können. „Kulturelle Bildung fördert Kreativität, stärkt kritisches Denken und verbindet Menschen über Grenzen hinweg. Sie leistet in einer Zeit, in der gesellschaftlicher Zusammenhalt wichtiger denn je ist, einen unschätzbaren Beitrag. Gerade deshalb freue ich mich, dass wir mit dem Kulturfonds 2026 erneut zahlreiche Projekte unterstützen können. Ich bin mir sicher: Das ist eine nachhaltige Investition in unsere Gesellschaft – insbesondere in die Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen. Mein Dank gilt allen, die sich mit so großem Engagement und einer ansteckenden Leidenschaft für die kulturelle Bildung in Bayern einsetzen“, so die Ministerin.

Durch den Kulturfonds werden in diesem Jahr über 20 Initiativen finanziell unterstützt – von Kunstprojekten über Theaterarbeit bis hin zu Musik- und Tanzprojekten spiegelt sich darin die ganze Vielfalt der kulturellen Bildung in Bayern wider.

Die vollständige Liste der geförderten Projekte ist zu finden unter:

Ergänzendes Pressematerial | Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Bayern startet umfassende Offensive für mehr digitale Balance bei Kindern und Jugendlichen

2 weeks 5 days ago

Neue Agenda stärkt Medienkompetenz, unterstützt Eltern und schafft klare Leitplanken im digitalen Alltag

Kinder und Jugendliche wachsen heute überwiegend mit Smartphones, Messenger-Diensten und sozialen Medien auf. Digitale Medien eröffnen enorme Chancen für Bildung, Kommunikation und gesellschaftliche Teilhabe. Gleichzeitig zeigen aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse immer deutlicher die Risiken einer übermäßigen Nutzung – von Konzentrationsproblemen über psychische Belastungen bis hin zu erheblichen gesundheitlichen Schäden.

Deshalb setzt das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus mit der neuen Agenda „Digitale Balance im Alltag von Schülerinnen und Schülern“ auf eine umfassende Offensive für einen gesunden, reflektierten und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien. Diese geht Hand in Hand mit der Bayerischen Präventionsstrategie gegen problematische digitale Mediennutzung bei Kindern und Jugendlichen des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit, Pflege und Prävention.

Kultusministerin Anna Stolz: „Digitale Medien gehören heute selbstverständlich zum Alltag junger Menschen. Deshalb dürfen wir Kinder und Jugendliche mit den Herausforderungen der digitalen Welt nicht allein lassen. Mit unserer Agenda gehen wir in die Offensive und spannen einen Schutzschirm für unsere jungen Leute auf: Wir stärken die Medienkompetenz unserer Schülerinnen und Schüler, unterstützen Eltern mit konkreter Orientierung und schaffen klare Leitplanken dort, wo Schutz notwendig ist. Unser Ansatz ist klar: stärken, sensibilisieren und schützen. Wir wollen junge Menschen stark machen für eine digitale Welt voller Chancen – und sie gleichzeitig vor den Risiken einer übermäßigen Nutzung schützen.“

Gesundheitsministerin Judith Gerlach: „Mit unserer Bayerischen Präventionsstrategie gegen problematische digitale Mediennutzung bei Kindern und Jugendlichen ergänzen wir die neue Agenda der Staatsregierung. Damit wollen wir die mentale Gesundheit junger Menschen in Bezug auf Medienkonsum fördern und riskanten Verhaltensweisen vorbeugen. Denn die gesundheitlichen Risiken sind bereits heute erkennbar: Kinder und Jugendliche mit einem übermäßigen Konsum insbesondere von sozialen Medien leiden häufiger unter Symptomen wie depressiven Stimmungen, Schlafstörungen oder Einsamkeit.“

Gerlach ergänzte: „ Mit unserem Maßnahmenpaket wollen wir Kinder und Jugendliche zu einem verantwortungsvollen und gesunden Umgang mit digitalen Medien befähigen. Gleichzeitig sollen Eltern und Schulen bei der Medienerziehung unterstützt werden. Dabei setzen wir bereits früh an und wenden uns schon an werdende Eltern. Denn d igitale Medien sind meist von Anfang an Bestandteil des Familienalltags. Das kann sich auf Kinder auswirken, noch bevor diese selbst digitale Medien nutzen. Eltern und Bezugspersonen haben eine wichtige Vorbildrolle inne, weshalb wir Informationen zu diesem Thema unter anderem über Kinderarztpraxen vermitteln wollen. “

Das Maßnahmenpaket der Ministerien:

Neue Angebote für Schülerinnen und Schüler: Chat-Kompass und Social-Media-Kompass

Ein zentrales Element der Agenda ist der Ausbau des erfolgreichen digitalkompass.schule.

Künftig stehen erstmals zwei neue Unterstützungsangebote zur Verfügung:

  • ein Chat-Kompass für die Grundschule,
  • ein Social-Media-Kompass für die weiterführenden Schulen.

Die praxisnahen Materialien greifen konkrete Herausforderungen aus dem Alltag junger Menschen auf – von den Regeln einer respektvollen Kommunikation in Messenger-Diensten über Cybermobbing und Datenschutz bis hin zu Fake News und Deepfakes.

Medienkompetenz wird weiter gestärkt

Medienbildung ist bereits heute fächerübergreifend verankert. Im Zuge der laufenden Lehrplanüberarbeitung wird sie künftig auch noch stärker in den Fachlehrplänen integriert werden.

Ziel ist es, junge Menschen besser dazu zu befähigen, Informationen kritisch einzuordnen, Manipulation zu erkennen, persönliche Daten zu schützen und Verantwortung im digitalen Raum zu übernehmen.

Neues Informationspaket für Familien

Viele Eltern wünschen sich Orientierung bei Fragen rund um die Smartphone-Nutzung, Messenger-Dienste oder soziale Medien.

Deshalb stellen das Kultus-, das Gesundheits- und das Digitalministerium erstmals ein gemeinsames Informationspaket zur Medienerziehung bereit.

Es bündelt die wichtigsten Angebote und Materialien – darunter den Medienführerschein Bayern, „Medien kindersicher“ , das digitale Präventionsprogramm des Universitätsklinikums Tübingen „ ISES! “ sowie einen neuen Orientierungsrahmen für Eltern mit altersgerechten Empfehlungen zur Nutzung von Smartphones, Messenger-Diensten und sozialen Medien.

Die Angebote werden sowohl digital auf der Website des Kultusministeriums als auch in gedruckter Form zur Verfügung stehen.

Ergänzend werden Elternabende, Informationsveranstaltungen und weitere Dialogangebote ausgebaut. Auch mit Elterncafés und regionalen Veranstaltungsformaten soll das Thema künftig noch stärker in die Fläche getragen werden. Ziel ist es, Eltern nicht nur Informationen bereitzustellen, sondern sie bei Fragen rund um die Smartphone-Nutzung und soziale Medien ganz konkret zu unterstützen.

Zudem sollen im „Suchtmonitor Bayern 2026“ des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit Zahlen und Fakten zum Thema digitale Medien zur Verfügung gestellt werden. Dies soll die Öffentlichkeit dazu befähigen, die Auswirkungen digitaler Medien auf die Gesundheit besser einordnen zu können.

Prävention und Beratung werden weiter ausgebaut

Darüber hinaus werden bestehende Präventions- und Beratungsangebote gezielt gestärkt.

Dazu gehören etablierte Programme zur Förderung von Lebenskompetenzen bei Kindern und Jugendlichen wie Klasse2000, IPSY oder REBOUND. Zudem wird es spezifische Angebote zur Prävention exzessiver Mediennutzung sowie zur Stärkung der Medienkompetenz geben, wie beispielsweise Net-Piloten und PROTECT, sowie schulische und außerschulische Beratungsangebote.

Beratungslehrkräfte und Schulpsychologinnen und Schulpsychologen werden hierfür gezielt unterstützt und bestehende Informations- und Unterstützungsstrukturen weiterentwickelt.

Klare Leitplanken für einen altersgerechten Umgang mit Smartphones

Teil der Agenda sind auch klare Rahmenbedingungen für die private Nutzung digitaler Geräte im Schulalltag.

Künftig gelten die Beschränkungen für die private Handynutzung an Schulen grundsätzlich bis einschließlich Jahrgangsstufe 7.

Damit setzt Bayern auf einen altersgerechten Umgang mit digitalen Geräten und stärkt Schule als Ort der Konzentration, der Begegnung und des gemeinsamen Lernens.

Das Maßnahmenpaket greift systematisch ineinander und reicht von der Grundschule über die Abschlussklassen bis hin zu Elternarbeit, Suchtprävention, Beratung und Kinder- und Jugendschutz. Es bildet ein abgestimmtes Gesamtkonzept für mehr digitale Balance bei Kindern und Jugendlichen.

Fachtagung „Dimension Digitalisierung – Gesund. Digital. Lernen.“

2 weeks 5 days ago

Länder diskutieren Medienkompetenz und Wohlbefinden in der digitalen Welt

Die Fachtagung „Dimension Digitalisierung – Gesund. Digital. Lernen.“ in der Bayerischen Vertretung in Berlin wird am 17. und 18. Juni 2026 vom Forum Bildung Digitalisierung gemeinsam mit der Bildungsministerkonferenz (BMK) und dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus ausgerichtet.

Anna Stolz, Präsidentin der Bildungsministerkonferenz und Bayerische Staatsministerin für Unterricht und Kultus: „Medienkompetenz entsteht nicht automatisch mit einem bestimmten Geburtstag. Junge Menschen müssen erst lernen, Informationen kritisch einzuordnen, Manipulation zu erkennen und Fakten von Fälschungen zu unterscheiden. Schule hat dabei eine Schlüsselrolle: Sie gibt Orientierung und vermittelt die Kompetenzen, die junge Menschen für ein gesundes und erfolgreiches Leben in einer digitalen Welt brauchen. Mit dieser Fachtagung setzen wir ein deutliches Zeichen für eine Digitalisierung mit Konzept und Augenmaß.“

Ralph Müller-Eiselt, Vorstand des Forum Bildung Digitalisierung: „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt ist eine zentrale gesellschaftliche Aufgabe. Dabei gilt es, die digitale Lebensrealität von Kindern und Jugendlichen ernst zu nehmen. Digitale Räume konsequenter zu regulieren reicht deshalb nicht aus. Schule muss die Medien- und Gesundheitskompetenzen von Kindern und Jugendlichen systematisch stärken und sie befähigen, sich im digitalen Raum selbstbestimmt und sicher zu bewegen.“

Mit dem diesjährigen Schwerpunktthema der Fachtagung rückt das Präsidentschaftsland Bayern die Frage in den Mittelpunkt, wie Digitalisierung pädagogisch sinnvoll gestaltet und zugleich das Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen gestärkt werden kann. Ziel der Tagung ist es, mit rund 150 Vertreterinnen und Vertretern aus Bildungsverwaltung, Wissenschaft, Schulpraxis und Zivilgesellschaft erfolgreiche Ansätze aus den Ländern sichtbar zu machen und den fachlichen Austausch über gemeinsame Herausforderungen und Lösungswege zu fördern. In zehn Fachforen werden wissenschaftliche Perspektiven, Good-Practice-Beispiele aus den Ländern sowie bundesweite Initiativen unter anderem zu den Themen Social Media, Cybermobbing, exzessive Mediennutzung, Resilienz sowie die Auswirkungen digitaler Medien auf Gesundheit und Wohlbefinden vorgestellt.

Hintergrund

Die Fachtagung „Dimension Digitalisierung“ wird jährlich vom Forum Bildung Digitalisierung in Kooperation mit der Bildungsministerkonferenz veranstaltet und fördert den länderübergreifenden Austausch zu zentralen Zukunftsfragen schulischer Bildung in einer Kultur der Digitalität.

Die diesjährige Fachtagung steht unter dem Motto „Gesund. Digital. Lernen.“ und greift damit das Leitthema der bayerischen Präsidentschaft der Bildungsministerkonferenz auf. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Kinder und Jugendliche in einer digital geprägten Welt gesund, resilient und medienkompetent aufwachsen können.

Zu den Referierenden zählen unter anderem Prof. Dr. Klaus Hurrelmann, Prof. Dr. Rudolf Kammerl, Prof. Dr. Sonja Ganguin, Prof. Dr. Peter Vorderer, Prof. Dr. Thomas-Gabriel Rüdiger sowie weitere Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Bildungspraxis und Zivilgesellschaft.

Zielgerade Richtung Abschluss: Bayerische Wirtschaftsschulen starten in die schriftlichen Abschlussprüfungen

2 weeks 6 days ago

Für rund 4.600 Schülerinnen und Schüler an den bayerischen Wirtschaftsschulen beginnt die entscheidende Phase ihrer Schulzeit: Mit den schriftlichen Abschlussprüfungen geht es auf die Zielgerade zum mittleren Schulabschluss.

Kultusministerin Anna Stolz wünscht allen Prüflingen viel Erfolg: „Die Wirtschaftsschule bereitet euch ganz besonders auf Ausbildung, Beruf und Arbeitswelt vor. In den vergangenen Jahren habt ihr euch viel Wissen und wichtige Kompetenzen für euren weiteren Lebensweg erarbeitet und intensiv auf den Abschluss vorbereitet. Deshalb: Vertraut auf euch und eure Fähigkeiten. Bleibt konzentriert. Jetzt könnt ihr zeigen, was in euch steckt. Für die bevorstehenden Prüfungen wünsche ich euch viel Erfolg und starke Nerven. Meine Daumen sind fest für euch gedrückt!“

Der erfolgreiche Abschluss der Wirtschaftsschule entspricht einem mittleren Schulabschluss und eröffnet vielfältige Perspektiven. Die Absolventinnen und Absolventen können sowohl eine duale Ausbildung beginnen – in kaufmännischen Berufen häufig mit verkürzter Ausbildungsdauer – als auch eine weiterführende Schule bis hin zum Abitur besuchen.

Hintergrundinformationen:

Bayerischen Wirtschaftsschulen sind stark für Ausbildung, Beruf und Zukunft

Die bayerischen Wirtschaftsschulen sind bundesweit einzigartig. Als berufsvorbereitende Schulen vermitteln sie jungen Menschen insbesondere Kompetenzen im Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung und bereiten sie gezielt auf Ausbildung, Beruf und weiterführende Bildungswege vor.

Vielfältige Wege zum Abschluss

Jugendliche in Bayern können den Abschluss an der Wirtschaftsschule über verschiedene Wege erwerben. Die Wirtschaftsschule umfasst – je nach Form – die Jahrgangsstufen 7 bis 10 in der vierstufigen Form, die Jahrgangsstufen 8 bis 10 in der dreistufigen Form sowie die Jahrgangsstufen 10 und 11 in der zweistufigen Form.

Für die drei- und vierstufige Form sind rund 2.700 Schülerinnen und Schüler zu den Prüfungen angemeldet. In der zweistufigen Form (Jahrgangsstufen 10 und 11) legen rund 1.900 Schülerinnen und Schüler die Abschlussprüfungen ab.

Insgesamt besuchen derzeit rund 18.000 Schülerinnen und Schüler eine bayerische Wirtschaftsschule. Seit dem Schuljahr 2020/2021 steht die Schulart bereits Schülerinnen und Schülern ab der Jahrgangsstufe 6 offen. Darüber hinaus wird die Wirtschaftsschule ab Jahrgangsstufe 5 im Rahmen eines Schulversuchs erprobt.

Schriftliche Abschlussprüfungen 2026 an den Wirtschaftsschulen

18. Juni 2026: Deutsch

19. Juni 2026: Mathematik

22. Juni 2026: Englisch

23. Juni 2026: Ersatzfremdsprache

24. Juni 2026: Betriebswirtschaftliche Steuerung und Kontrolle

Weitere Informationen zu den bayerischen Wirtschaftsschulen finden Sie unter: Wirtschaftsschule | Schularten | Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus .

Klug, schlagfertig, überzeugend – Bayerische Schülerin holt Bundessieg bei „Jugend debattiert“

2 weeks 6 days ago

Kultusministerin Anna Stolz gratuliert Theresa Schneider vom Karl-Theodor-von-Dalberg-Gymnasium Aschaffenburg zum sensationellen Erfolg.

Überzeugende Argumente, solides Fachwissen und eine überragende Gesprächsfähigkeit – mit diesen Stärken ließ die Aschaffenburger Schülerin Theresa Schneider beim Bundesfinale des Schülerwettbewerbs „Jugend debattiert“, das am vergangenen Samstag in Berlin stattfand, die Konkurrenz hinter sich. In der Altersgruppe I der Jahrgangsstufen 8 bis 10 argumentierte sie überaus fundiert und rhetorisch brillant für das „Verbot von Influencer-Tätigkeiten für Kinder und Jugendliche“, was auch die Jury begeisterte, der u.a. die Journalistin Sandra Maischberger angehörte.

Kultusministerin Anna Stolz gratuliert Theresa Schneider zur Spitzenleistung: „Wer so überzeugend debattiert, zeigt, wie lebendig Demokratie sein kann. Theresa Schneider hat nicht nur klug und schlagfertig argumentiert, sondern ihre Gedanken auf den Punkt gebracht und sich gleichzeitig offen für andere Standpunkte gezeigt. Das macht eine gute Debatte aus. Meinen herzlichen Glückwunsch zu diesem beeindruckenden Erfolg! Bayern kann stolz auf eine so starke junge Debattantin sein!“

Theresa Schneider hatte sich nach ihrem Sieg im Landesfinale von „Jugend debattiert“ am 20. April 2026 im Bayerischen Landtag für den Bundeswettbewerb in Berlin qualifiziert.

Hintergrundinformationen zum Wettbewerb „Jugend debattiert“

Der Wettbewerb „Jugend debattiert“ findet auf Schul-, Regional-, Landes- und Bundesebene statt. Bei den Altersgruppen gibt es zwei Aufteilungen: Altersgruppe I in der 8. mit 10. Jahrgangsstufe, Altersgruppe II in der 11. mit 13. Jahrgangsstufe. Bei den Debatten treten jeweils zwei Pro- und Contra-Redner gegeneinander an. Jede Debatte dauert insgesamt 24 Minuten. In der Eröffnungsrunde hat jeder der vier Teilnehmer zwei Minuten Zeit, um seinen Standpunkt deutlich zu machen. Einer freien Aussprache von insgesamt zwölf Minuten Dauer schließen sich vier Schlussworte von je einer Minute an. Die Jury achtet bei ihrer Bewertung auf die Sachkenntnis, das Ausdrucksvermögen, die Gesprächsfähigkeit und die Überzeugungskraft der Redner. In Bayern nahmen in diesem Jahr Schülerinnen und Schüler aus 142 Schulen an dem Wettbewerb teil.

„Jugend debattiert“ ist eine Initiative des Bundespräsidenten und steht unter seiner Schirmherrschaft. Partner sind die Gemeinnützige Hertie Stiftung und die Heinz Nixdorf Stiftung. Der Landeswettbewerb in Bayern wird durch Mittel des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus finanziert und durch den Bayerischen Landtag unterstützt.

Weitere Informationen sowie Fotos vom Bundesfinale von Jugend debattiert 2026

finden Sie unter https://www.jugend-debattiert.de und Jugend debattiert: Bundesfinale 2026

Kultusministerin Anna Stolz ernennt Nürnberger Land zur neuen Inklusiven Region

3 weeks ago

Ein weiterer wichtiger Schritt vorwärts für die Inklusion in Bayern: Ab dem Schuljahr 2026/2027 wird nun auch das Nürnberger Land zur Inklusiven Region. Im Bewerbungsverfahren überzeugte es durch ein beeindruckendes, über viele Jahre gewachsenes Netzwerk. Dieses ist darauf ausgerichtet, Inklusion in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens nachhaltig zu verankern. Die bereichsübergreifende Zusammenarbeit von Schulen, Jugendhilfe, Kommunen sowie zahlreichen weiteren Partnern bildet dafür eine zentrale Grundlage. Besonders hervorzuheben ist hier die aktive Einbindung von Menschen mit Behinderung und deren Familien in die Arbeit der Steuergruppe. Zudem setzt das Nürnberger Land einen Schwerpunkt auf die Gestaltung des Übergangs von der Kita in die Schule.

Kultusministerin Anna Stolz beglückwünscht die neue Inklusive Region: „ Im Nürnberger Land arbeiten viele Partner Hand in Hand, um Teilhabe von Anfang an zu ermöglichen und Barrieren abzubauen. Besonders bemerkenswert ist, dass Menschen mit Beeinträchtigung und ihre Familien aktiv an den Entwicklungsprozessen beteiligt werden. Gleichzeitig setzt der Fokus auf den Übergang von der Kita in die Schule ein wichtiges Signal. Dieses Zusammenspiel aus Vernetzung, Beteiligung und gemeinsamer Verantwortung macht das Nürnberger Land zu einem überzeugenden Beispiel für gelebte Inklusion. Allen Beteiligten spreche ich dafür meine Anerkennung und meinen herzlichen Dank aus.“


BayernsSozialministerin Ulrike Scharf betont:„Im Nürnberger Land wird Inklusion gelebt und alle Akteure arbeiten eng zusammen. Ein Netzwerk aus Schulen, Beratungsstellen und Initiativen schafft barrierefreieLernumgebungen. So erhält jedes Kind die passende Förderung.Mit dem Prädikat ‚Inklusive Region‘ wird ein starkes Zeichen gesetzt und das EngagementderLandkreisesichtbar: Bayern ist gemeinsam stark.“

Armin Kroder, Landrat des Nürnberger Lands : „Die Ernennung zur ‚Inklusiven Region‘ ist eine großartige Anerkennung für die leidenschaftliche Arbeit, die im Nürnberger Land seit Jahren von vielen Akteuren geleistet wird. Dafür danke ich allen Beteiligten ausdrücklich. Inklusion gelingt nur, wenn Schulen, Kommunen, die Jugendhilfe und die Familien an einem Strang ziehen. Sie ist kein Zustand, den man einmal erreicht, sondern eine Daueraufgabe, die wir im Nürnberger Land auch weiterhin als Gemeinschaft anpacken. Wir freuen uns darauf, ab dem Schuljahr 2026/2027 mit dieser Auszeichnung im Rücken noch mehr Brücken zu bauen."

Norbert Dünkel, Mitglied des Bayerischen Landtags : „Als fraktionsübergreifender Sprecher für die Inklusion im Bayerischen Landtag habe ich mich gerne dafür eingesetzt, dass auch mein Heimatlandkreis Inklusive Region wird. Ich freue mich außerordentlich, dass das Nürnberger Land mit der heutigen Ernennung für alle Bemühungen unserer Schulen vor Ort honoriert wird. Damit wird eine weitere Professionalisierung der Unterstützung von Schülerinnen und Schülern mit Förderbedarf auf den Weg gebracht, die Vernetzung aller Schularten gestärkt und mehr personelle Unterstützung ermöglicht. Besonders stolz bin ich, dass unsere Schulen im Landkreis diesen Weg nun beschreiten, nachdem wir den Prozess 2022 mit meiner Impulsveranstaltung gemeinsam angestoßen haben."

Felix Locke, Mitglied des Bayerischen Landtags: „Als Heimatlandkreis liegt mir das Nürnberger Land besonders am Herzen. Die Ernennung zur ,Inklusiven Region‘ zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind: hin zu einer Gesellschaft, in der jeder Mensch seine Fähigkeiten einbringen und selbstbestimmt leben kann. Mein Dank gilt allen Beteiligten, die sich tagtäglich für mehr Teilhabe und ein inklusives Miteinander einsetzen.“


Initiative „Inklusive Regionen“

Das Kultusministerium startete im Jahr 2019 gemeinsam mit dem Sozialministerium die Initiative „Inklusive Regionen“. Dabei stand die 2015 gegründete „Modellregion Inklusion“ Kempten Pate.

Die Initiative setzt auf die Vernetzung und systematische Kooperation schulischer und außerschulischer Akteure in den Regionen, um gemeinsam individuell passgenaue und vertiefte Formen eines gemeinsamen Unterrichts und abgestimmter unterstützender Angebote für Schülerinnen und Schüler mit und ohne sonderpädagogischen bzw. besonderen Förderbedarf zu erproben.

In Bayern tragen nun folgende Regionen das Prädikat „Inklusive Region“:

  • Ansbach (Landkreis)
  • Aschaffenburg (Stadt und Landkreis)
  • Augsburg (Region Nord-West/ Oberhausen)
  • Coburg (Stadt und Landkreis)
  • Hof (Stadt)
  • Kempten (Stadt)
  • Landshut (Stadt und Landkreis)
  • Miltenberg (Landkreis)
  • Nürnberger Land (Landkreis)
  • Oberallgäu (Landkreis)
  • Ostallgäu (Landkreis)
  • Rosenheim (Stadt und Landkreis)
  • Tirschenreuth (Landkreis)
  • Weilheim-Schongau (Landkreis)

Oberallgäu wird Inklusive Region

3 weeks ago

Ein weiteres starkes Zeichen für gelebte Inklusion und Chancengleichheit: Das Oberallgäu wird ab dem Schuljahr 2026/2027 Teil des bayernweiten Netzwerks der Inklusiven Regionen. Im Bewerbungsverfahren überzeugte das Oberallgäu insbesondere durch die langjährig etablierte und bereichsübergreifende Zusammenarbeit von Schulen, Jugendhilfe, Kommunen und weiteren Partnern.

Grundlage des Erfolgs ist eine gemeinsame pädagogische Haltung, die individuelle Förderung und Teilhabe in den Mittelpunkt stellt. Besondere Akzente setzt das Oberallgäu zudem mit seiner intensiven Elternarbeit, etwa durch das Programm „FiSCH – Familie in der Schule“ und gemeinsame Elterntrainings mit der Jugendhilfe.

Kultusministerin Anna Stolz sieht in der neuen Inklusiven Region einen echten Gewinn: „ Das Oberallgäu steht beispielhaft für gelingende Inklusion: Schülerinnen und Schüler mit und ohne Beeinträchtigung lernen selbstverständlich miteinander. Die Auszeichnung als, Inklusive Region‘ würdigt das starke Netzwerk aus regionalen Partnern, die gemeinsam Verantwortung übernehmen. Sie alle haben ein Ziel: Jedes Kind und jeden Jugendlichen mit seinen individuellen Stärken und Bedürfnissen in den Blick zu nehmen und bestmöglich zu unterstützen. Das Oberallgäu sendet damit ein starkes Signal für gelebte Inklusion, Chancengerechtigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Für dieses vorbildliche Engagement danke ich allen schulischen und außerschulischen Akteuren sehr herzlich.“

Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf hob hervor : „Das Oberallgäu setzt ein starkes Zeichen für Teilhabe. Vernetzte Angebote und individuelle Unterstützung machen Inklusion zum Alltag. Schulen, Sportvereine und Freizeiteinrichtungen entwickeln passgenaue Lern‑ und Förderkonzepte.Mit dem Prädikat ‚Inklusive Region‘ wird ein starkes Zeichen gesetzt und das Engagement der Landkreise sichtbar: Bayern ist gemeinsam stark.“

Christian Wilhelm, Landrat des Landkreises Oberallgäu:

Im Landkreis Oberallgäu sollen allen Kindern und Jugendlichen – unabhängig von Förderbedarf oder Lebenslage – möglichst wohnortnahe, passgenaue und chancengerechte Bildungswege von der frühkindlichen Entwicklung bis zur beruflichen Weiterentwicklung ermöglicht werden. Die Bildungsregion Oberallgäu versteht Inklusion schon bisher als gemeinsamen Bildungs- und Entwicklungsauftrag. Die Ernennung zur Inklusiven Region bestätigt unseren Weg der gemeinsamen Verantwortung und Haltung von Regel- und Förderschulen sowie Kommunen und dem Landkreis. Darauf können wir stolz sein. Mein Dank gilt allen Akteurinnen und Akteuren, die täglich dazu beitragen, dass Inklusion bei uns nicht nur ein Anspruch bleibt, sondern gelebte Wirklichkeit ist.“

Initiative „Inklusive Regionen“

Das Kultusministerium startete im Jahr 2019 gemeinsam mit dem Sozialministerium die Initiative „Inklusive Regionen“. Dabei stand die 2015 gegründete „Modellregion Inklusion“ Kempten Pate.

Die Initiative setzt auf die Vernetzung und systematische Kooperation schulischer und außerschulischer Akteure in den Regionen, um gemeinsam individuell passgenaue und vertiefte Formen eines gemeinsamen Unterrichts und abgestimmter unterstützender Angebote für Schülerinnen und Schüler mit und ohne sonderpädagogischen bzw. besonderen Förderbedarfen zu erproben.

In Bayern tragen nun folgende Regionen das Prädikat „Inklusive Region“:

  • Ansbach (Landkreis)
  • Aschaffenburg (Stadt und Landkreis)
  • Augsburg (Region Nord-West/ Oberhausen)
  • Coburg (Stadt und Landkreis)
  • Hof (Stadt)
  • Kempten (Stadt)
  • Landshut (Stadt und Landkreis)
  • Miltenberg (Landkreis)
  • Nürnberger Land (Landkreis)
  • Oberallgäu (Landkreis)
  • Ostallgäu (Landkreis)
  • Rosenheim (Stadt und Landkreis)
  • Tirschenreuth (Landkreis)
  • Weilheim-Schongau (Landkreis)
11 hours 26 minutes ago
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