Neue Wertebotschafterinnen und Wertebotschafter stärken Bayerns Schulgemeinschaften

2 days 23 hours ago

Rund 200 Schülerinnen und Schüler aus ganz Bayern haben ihre Ausbildung zu Wertebotschafterinnen und Wertebotschaftern erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen der Initiative „Werte machen Schule“ setzen sich die Jugendlichen an ihren Schulen künftig ein für ein respektvolles, verantwortungsbewusstes und wertschätzendes Miteinander.

Kultusministerin Anna Stolz betont: „Ich freue mich sehr, dass die Schülerinnen und Schüler mit ihrer erfolgreichen Ausbildung zu Wertebotschafterinnen und Wertebotschaftern ein starkes Zeichen für Respekt, Zusammenhalt und Demokratie setzen. Sie zeigen, dass Empathie, Verantwortung und gegenseitige Wertschätzung unverzichtbare Grundlagen eines guten Miteinanders sind. Mit ihrem vorbildlichen Engagement tragen sie dazu bei, unsere Schulen jeden Tag ein Stück lebenswerter zu machen. Zu diesem wichtigen Erfolg gratuliere ich herzlich. Junge Menschen, die Verantwortung übernehmen, Haltung zeigen und sich mit Herz, Mut und Engagement für unsere Gesellschaft einsetzen, brauchen wir heute mehr denn je.“

Mit einem neu strukturierten Ausbildungskonzept konnte die Zahl der Teilnehmenden im Schuljahr 2025/2026 im Vergleich zu den Vorjahren verdoppelt werden. Das Interesse an der Wertebotschafterausbildung war so groß, dass trotz der höheren Ausbildungskapazitäten nicht alle Schülerinnen und Schüler berücksichtigt werden konnten. Im nächsten Schuljahr geht das Erfolgsprojekt in eine neue Runde, so dass sich interessierte Schulen erneut bewerben können.

Seit 2018 bildet das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus im Rahmen der Initiative „Werte machen Schule“ Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Jahrgangsstufe zu Wertebotschafterinnen und Wertebotschaftern aus. Sie initiieren an ihren Schulen unter anderem Werte-AGs, Projekttage oder andere Aktionen und sensibilisieren ihre Mitschülerinnen und Mitschüler auf Augenhöhe für Werte wie Respekt, Toleranz, Verantwortung und Gerechtigkeit. Seit dem Start der Initiative wurden mehr als 700 Schülerinnen und Schüler zu Wertebotschafterinnen und Wertebotschaftern ausgebildet. Mit ihrem Engagement leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Wertebildung und zu einem respektvollen Miteinander an Bayerns Schulen.

An der Wertebotschafter-Ausbildung haben Schülerinnen und Schüler der folgenden Schulen teilgenommen:

Oberbayern

  • Abenstal Realschule, Staatliche Realschule Au in der Hallertau
  • Camerloher-Gymnasium Freising
  • Chiemgau-Gymnasium Traunstein
  • Dante-Gymnasium München
  • Dientzenhofer-Schule, Staatliche Realschule Brannenburg
  • Erzbischöfliche Maria-Ward Realschule Nymphenburg
  • Erasmus-Grasser-Gymnasium München
  • Ernst-Mach-Gymnasium Haar
  • Erzbischöfliche St. Irmengard-Realschule Garmisch-Patenkirchen
  • Erzbischöfliches St.-Irmengard-Gymnasium Garmisch-Partenkirchen
  • Ferdinand-von-Miller-Schule, Staatliche Realschule Fürstenfeldbruck
  • Gabrieli-Gymnasium Eichstätt
  • Graf-Rasso-Gymnasium Fürstenfeldbruck
  • Gunetzrhainer-Schule, Staatliche Realschule Miesbach
  • Gymnasium Bad Aibling
  • Gymnasium München Riem
  • Gymnasium Putzbrunn
  • Gymnasium Weilheim i. OB
  • Inntal-Gymnasium Raubling
  • Maria-Ward-Realschule Altötting
  • Marieluise-Fleißer-Realschule, Staatliche Realschule München III
  • Max-Josef-Stift München
  • Mittelschule Feldkirchen-Westerham
  • Mittelschule an der Rockefeller-Straße 11, München
  • Oskar-von-Miller-Gymnasium München
  • Private Wirtschaftsschule Gester
  • Schulbetriebs-GmbH, Mühldorf a. Inn
  • Staatliche Realschule Kösching
  • Staatliche Realschule Oberding
  • Staatliche Realschule Bad Tölz
  • Staatliche Realschule Peißenberg
  • Staatliches Gymnasium Holzkirchen
  • Städtische Werner-von-Siemens-Realschule München
  • Wilhelm-Leibl-Schule, Staatliche Realschule Bad Aibling
  • Christoph-Scheiner-Gymnasium Ingolstadt

Niederbayern

  • Adalbert-Stifter-Gymnasium Passau
  • Drei-Quellen-Realschule, Staatliche Realschule Bad Griesbach i. Rottal
  • Förderzentrum Förderschwerpunkt Sprache am Institut für Hören und Sprache in Straubing
  • Gisela-Gymnasium Passau-Niedernburg
  • Gymnasium Leopoldinum Passau
  • Gymnasium Röhrmoos
  • Gymnasium Untergriesbach
  • Herzog-Ludwig-Mittelschule Bogen
  • Herzog-Tassilo-Realschule, Staatliche Realschule Dingolfing
  • Isar Mittelschule Plattling
  • Karl-von-Closen-Gymnasium Eggenfelden
  • Maria-Ward-Realschule Neuhaus a. Inn
  • Mittelschule Eggenfelden
  • Robert-Koch-Gymnasium Deggendorf
  • Sonderpädagogisches Förderzentrum Viechtach Paul-Maurer-Schule
  • St.-Gotthard-Gymnasium der Benediktiner Niederaltaich
  • Staatliche Realschule Arnstorf
  • Staatliche Realschule Ergolding
  • Staatliche Wirtschaftsschule Deggendorf

Oberpfalz

  • Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium Schwandorf
  • Dr.-Johanna-Decker-Gymnasium Amberg der Schulstiftung der Diözese Regensburg
  • Gymnasium Eschenbach
  • Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasium Nabburg
  • Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium Cham
  • Konrad-Max-Kunz-Realschule, Staatliche Realschule Schwandorf
  • Marienrealschule Cham der Schulstiftung der Diözese Regensburg
  • Mittelschule Altenstadt a. d. Waldnaab
  • Mittelschule Pressath
  • Mittelschule Waldsassen
  • Pfalzgraf-Friedrich-Mittelschule Vohenstrauß
  • Private Schulen Pindl GmbH Realschule Regensburg
  • Staatliche Wirtschaftsschule Eschenbach i. d. OPf.
  • Staatliche Wirtschaftsschule Neumarkt i.d.OPf.
  • Staatliche Realschule Furth i. Wald

Oberfranken

  • Caspar-Vischer-Gymnasium Kulmbach
  • Gymnasium Christian-Ernestinum Bayreuth
  • Jean-Paul-Gymnasium Hof
  • Kaiser-Heinrich-Gymnasium Bamberg
  • Luisenburg-Gymnasium Wunsiedel
  • Markgraf-Friedrich-Schule, Staatliche Realschule Rehau
  • Mittelschule Gräfenberg
  • Mittelschule Oberkotzau
  • Mittelschule Pressig
  • Richard-Wagner-Gymnasium Bayreuth
  • Schiller-Gymnasium Hof
  • Sigmund-Wann-Realschule, Staatliche Realschule Wunsiedel
  • Staatliche Realschule Selb

Mittelfranken

  • Gymnasium Hilpoltstein
  • Gymnasium Stein
  • Johann-Steingruber-Schule Staatliche Realschule Ansbach
  • Johannes-Scharrer-Realschule, Staatliche Realschule Hersbruck
  • Markgraf-Georg-Friedrich-Realschule, Staatliche Realschule Heilsbronn
  • Mittelschule Erlangen Eichendorffschule
  • Mittelschule Hahnenkamm Heidenheim
  • Mittelschule Herrieden
  • Mittelschule Schnaittach
  • Peter-Henlein-Realschule, Staatliche Realschule Nürnberg I
  • Pirckheimer-Gymnasium Nürnberg
  • Sigmund-Schuckert-Gymnasium Nürnberg
  • Staatliches Gymnasium Wendelstein
  • Werner-von-Siemens-Gymnasium Weißenburg
  • Wolfram-von-Eschenbach-Gymnasium Schwabach

Unterfranken

  • Armin-Knab-Gymnasium Kitzingen
  • David-Schuster-Realschule, Staatliche Realschule Würzburg III
  • Edith-Stein-Schule, Staatliche Realschule Alzenau
  • Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasium Lohr
  • Friedrich-Dessauer-Gymnasium Aschaffenburg
  • Friedrich-Koenig-Gymnasium Würzburg
  • Gymnasium Marktbreit
  • Gymnasium Veitshöchheim
  • Johann-Peter-Wagner-Mittelschule Theres
  • Konrad-von-Querfurt-Mittelschule Karlstadt
  • Leo Weismantel-Realschule, Private Realschule d. Realschulvereins Marktbreit e.V.
  • Mittelschule Burkardroth
  • Olympia-Morata-Gymnasium Schweinfurt
  • Siebold-Gymnasium Würzburg
  • Staatliche Realschule Hösbach
  • Staatliche Wirtschaftsschule Bad Neustadt a. d. Saale
  • Wallburg-Realschule Staatliche Realschule Eltmann
  • Wilhelm-Sattler-Realschule, Staatliche Realschule Schweinfurt

Schwaben

  • Anton-Rauch-Realschule, Staatliche Realschule Wertingen
  • Gymnasium Königsbrunn
  • Gymnasium Lindenberg i. Allgäu
  • Gymnasium Wertingen
  • Illertal-Gymnasium Vöhringen
  • Maria-Ward-Realschule Augsburg d. Schulwerks der Diözese Augsburg
  • Mittelschule Mindelheim
  • Realschule an der Salzstraße, Staatliche Realschule Kempten
  • Staatliche Realschule Bobingen
  • Staatliche Realschule Kaufering

Stolz und Glauber: Zukunftsthemen im Blick / 115 Schulen für Einsatz in der Verbraucherbildung ausgezeichnet

2 days 23 hours ago

Für ihren besonderen Einsatz in der Verbraucherbildung werden auch in diesem Jahr Schulen in ganz Bayern als „Partnerschule Verbraucherbildung“ ausgezeichnet.

Bayerns Kultusministerin Anna Stolz hebt hervor: „Verbraucherbildung schafft Orientierung, stärkt Eigenverantwortung, eröffnet Chancen und ist somit eine unverzichtbare Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben. Angesichts einer zunehmend dynamischen Wirtschaftswelt mit vielfältigen digitalen Angeboten ist es unsere Aufgabe, unsere Schülerinnen und Schüler zu souveränen und reflektierten Konsumentscheidern zu machen. Unsere bayerischen Partnerschulen Verbraucherbildung leisten hier Herausragendes: Sie holen das Thema Finanzen direkt in die Klassenzimmer – praxisnah und mit sehr hoher Qualität. Ich gratuliere den heutigen Preisträgern von Herzen. Die Auszeichnung als Partnerschule Verbraucherbildung ist eine verdiente Anerkennung dieses besonderen Einsatzes.“

Bayerns Verbraucherschutzminister Thorsten Glauber betonte anlässlich der Vergabe der Urkunden an 115 Schulen: „Junge Menschen interessieren sich stark für zentrale Zukunftsthemen wie Finanzen, nachhaltiger Konsum, Ernährung oder den verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet. Es freut mich, dass wieder zahlreiche Schulen engagiert mitgemacht und so kreative Ergebnisse erzielt haben. Als Verbraucherschutzminister ist es mir ein großes Anliegen, dass junge Menschen Alltagskompetenzen bereits in der Schule erwerben. Kinder und Jugendliche müssen so früh wie möglich auf die immer komplexer werdende Konsumwelt vorbereitet werden. Dazu leistet unser gemeinsames Programm 'Partnerschule Verbraucherbildung Bayern' einen bedeutenden Beitrag.“

Clever im Alltag – dafür brauchen Schülerinnen und Schüler Wissen und Kompetenzen in den Bereichen Finanzen, Konsum, Medien, Umwelt und Ernährung, kurz: Verbraucherbildung. Hier setzt das Projekt „Partnerschule Verbraucherbildung Bayern“ an: Mit dem von Verbraucherschutz- und Kultusministerium gemeinsam getragenen Programm werden Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler ermutigt, kompetent und eigenverantwortlich im Verbraucheralltag zu handeln.

Durch verschiedene Projekte, Schulaktionen und Ausstellungen sollen Schülerinnen und Schüler motiviert werden, sich mit mindestens zwei Verbraucherthemen intensiver zu beschäftigen. Schwerpunkte der teilnehmenden Schulen in diesem Jahr waren unter anderem die Themen „Geld und Finanzen: Wir blicken durch!“ und „Werbetricks? Wir checken's!“. Ausgezeichnete Schulen erhalten neben einer Urkunde ein umfangreiches Auszeichnungspaket. 18 Schulen erhalten zusätzlich ein Preisgeld in Höhe von 300 Euro für ihre besonders gelungenen Beiträge zum Wettbewerbsthema „Geld und Finanzen: Wir blicken durch!“.

Bereits seit 2015 setzen sich Schülerinnen und Schüler bayerischer Schulen mit großem Engagement für die Verbraucherbildung ein. Initiiert durch das Bayerische Verbraucherschutzministerium sowie das Bayerische Kultusministerium und umgesetzt in Kooperation mit dem VerbraucherService Bayern im KDFB e.V. (VSB), ist das Programm Partnerschule fester Bestandteil der schulischen Verbraucherbildung in Bayern.

Weiterführende Informationen gibt es unter:

https://verbraucherbildung.bayern.de/schule/programm_partnerschule/partnerschulen/index.html

Folgende allgemeinbildende und berufliche Schulen erhalten in diesem Jahr die Auszeichnung „Partnerschule Verbraucherbildung Bayern“:

Oberbayern:

  • Realschule Gute Änger Freising
  • Staatliches Gymnasium Fürstenried München
  • Maria-Ward-Realschule Neuburg an der Donau
  • Mittelschule Haar
  • Rainer-Maria-Rilke-Gymnasium Icking
  • Thomas-Mann-Gymnasium München
  • Wirtschaftsschule Alpenland des Landkreises Rosenheim Bad Aibling
  • Staatliche Realschule Peißenberg
  • Abenstal Realschule - Staatliche Realschule Au in der Hallertau
  • Orlando-di-Lasso Realschule Maisach
  • Joseph-von-Fraunhofer-Schule - Staatliche Realschule München II
  • Grundschule Söchtenau (Prämie)
  • Willibald-Gymnasium Eichstätt (Prämie)
  • Humboldt-Gymnasium Vaterstetten Baldham
  • Reiffenstuel-Realschule - Staatliche Realschule Traunstein
  • Städtisches Bertolt-Brecht-Gymnasium München
  • FOSBOS Neuburg an der Donau (Prämie)
  • Feodor-Lynen-Gymnasium Planegg
  • Städtische Berufsschule für Versicherungs- und Personalwesen München
  • Erzbischöfliche St.-Ursula-Realschule - Schloss Hohenburg Lenggries
  • Carl-Steinmeier-Mittelschule Hohenbrunn Riemerling (Prämie)
  • Dominik-Brunner-Realschule Poing
  • Private Wirtschaftsschule Dr. Kalscheuer Traunstein
  • Josef-Breher-Mittelschule Pullach
  • Städtisches Sophie-Scholl-Gymnasium München
  • Katharinen-Gymnasium Ingolstadt
  • Georg-Kerschensteiner-Grundschule Forstinning (Prämie)
  • SFZ München Nord-Ost (Prämie)
  • Werdenfels-Gymnasium Garmisch-Partenkirchen

Niederbayern

  • Staatliche Wirtschaftsschule Deggendorf
  • Berufsfachschule für Kinderpflege Grafenau am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Waldkirchen
  • Johann-Simon-Mayr-Schule Staatliche Realschule Riedenburg
  • Gymnasium Ergolding
  • Freiherr-von-Weichs-Grundschule Ascha
  • Anton-Bruckner-Gymnasium Straubing
  • Johannes-Gutenberg-Gymnasium Waldkirchen
  • Wirtschaftsschule der Schulstiftung Seligenthal Landshut
  • Realschule im Dreiburgenland Tittling
  • Grundschule Rattiszell (Prämie)
  • Staatliches Berufliches Schulzentrum Kelheim
  • Staatliche Realschule Landshut
  • FOSBOS Straubing - Staatliche Fachoberschule und Berufsoberschule
  • Herzog-Ludwig-Mittelschule Bogen
  • Grund- und Mittelschule Gangkofen
  • Jakob-Sandtner-Schule - Staatliche Realschule Straubing
  • Auersperg-Gymnasium der Maria-Ward-Schulstiftung Passau Freudenhain
  • Berufsschule und Fachoberschule Regen
  • Grundschule Offenstetten Abensberg (Prämie)
  • Staatliche Realschule Schöllnach

Oberpfalz

  • Berufliche Oberschule Regensburg
  • Grundschule Wolfstein Neumarkt (Prämie)
  • Franz-Xaver-von-Schönwerth-Realschule Amberg
  • Grundschule Hagelstadt (Prämie)
  • Private Berufsschule des St. Michaels-Werk Grafenwöhr (Prämie)
  • Max-Ullrich-von-Drechsel-Realschule – Staatliche Realschule Regenstauf
  • Staatliche Realschule Berching (Prämie)
  • Realschule am Tor zur Oberpfalz Kemnath
  • Gymnasium Parsberg
  • Staatliches Berufliches Schulzentrum Weiden in der Oberpfalz
  • Willibald-Gluck-Gymnasium Neumarkt in der Oberpfalz
  • Robert-Schuman-Gymnasium Cham
  • Johann-Michael-Fischer-Gymnasium Burglengenfeld
  • Elly-Heuss-Gymnasium Weiden in der Oberpfalz
  • Albertus-Magnus-Gymnasium Regensburg
  • Ostendorfer-Gymnasium Neumarkt in der Oberpfalz
  • Sophie-Scholl-Realschule für Mädchen Weiden
  • Staatliches Gymnasium Neutraubling
  • Realschule Waldmünchen
  • Pestalozzi-Mittelschule Weiden
  • Stiftland-Gymnasiums Tirschenreuth (Prämie)
  • Albert-Schweitzer-Realschule - Staatliche Realschule Regensburg II
  • Edith-Stein-Realschule Parsberg

Oberfranken

  • Staatliche Wirtschaftsschule Hof
  • Jacob-Ellrod-Schule Gefrees
  • Gymnasium Christian-Ernestinum - Bayreuth
  • Staatliche Realschule Hirschaid
  • Frankenwald-Gymnasium Kronach
  • Johannes-Kepler-Realschule Bayreuth (Prämie)
  • Maria-Ward-Gymnasium Bamberg

Mittelfranken

  • Mittelschule Feuchtwangen-Land
  • Staatliche Realschule Hilpoltstein
  • Städtische und Staatliche Wirtschaftsschule Nürnberg
  • Berufliche Oberschule der Stadt Nürnberg
  • Berufliche Schule Direktorat 7 Nürnberg
  • Leopold-Ullstein-Realschule - Staatliche Realschule Fürth (Prämie)

Unterfranken

  • Staatliche Realschule Schonungen
  • Staatliche Realschule Dettelbach
  • Maria-Ward-Schule Aschaffenburg (Prämie)
  • Mädchenrealschule Volkach
  • Armin-Knab-Gymnasium Kitzingen
  • Karl-Theodor-von-Dalberg-Gymnasium Aschaffenburg
  • Martin-Pollich-Gymnasium Mellrichstadt
  • Ludwig-Derleth-Realschule Gerolzhofen
  • Friedrich-Koenig-Gymnasium Würzburg

Schwaben

  • Realschule an der Salzstraße Kempten
  • Christoph-Probst-Realschule Neu-Ulm
  • Maria-Ward-Realschule Günzburg (Prämie)
  • Lindenschule Mittelschule Memmingen
  • Bodensee-Gymnasium Lindau
  • Berufsschule 4 Augsburg – Welserschule
  • Sophie-La-Roche-Realschule Kaufbeuren
  • Moll-Berczy-Mittelschule Wallerstein
  • Hans-Leipelt-Schule Donauwörth
  • Robert-Schuman-Mittelschule Sankt Mang Kempten
  • Staatliche Realschule Zusmarshausen
  • Staatliches Gymnasium Füssen
  • Staatliche Realschule Lindau - Realschule im Dreiländereck
  • Joseph-Bernhart-Gymnasium Türkheim (Prämie)
  • Staatliche Berufsschule Immenstadt im Allgäu
  • Christoph-von-Schmid Realschule Thannhausen
  • Staatliche Realschule Mering
  • Staatliche Berufsschule Höchstädt an der Donau
  • Staatliche Fachoberschule Lindau (Bodensee)
  • Staatliche Realschule Vöhringen
  • Mittelschule Babenhausen

Weltklasse in Mathematik

4 days 23 hours ago

Drei bayerische Schüler brillieren bei der Internationalen Mathematik-Olympiade in Shanghai

1x Gold und 2x Bronze – dieser Erfolg kann sich sehen lassen! Alle drei bayerischen Teilnehmer der renommierten Internationalen Mathematik-Olympiade (IMO) in China haben mit herausragenden Leistungen überzeugt und Medaillen für den Freistaat geholt. Damit unterstreichen sie eindrucksvoll ihr außergewöhnliches mathematisches Know-how und gehören zur internationalen Spitze ihres Faches. Während sich Grigorii Kukanov (Städtisches Adolf-Weber-Gymnasium München)und David Kurniady (Albert-Schweitzer-Gymnasium Erlangen ) eine Bronzemedaille sicherten, konnte sich Johannes Jacob (Maria-Theresia-Gymnasium München)sogar über Gold freuen.

Kultusministerin Anna Stolz beglückwünscht die Mathe-Asse: „ Was für ein Triumph! Unsere drei bayerischen Schüler haben sich mit ihrer Neugier, Leidenschaft und Leistungsbereitschaft auf der internationalen Bühne gegen die besten Nachwuchsmathematiker der Welt behauptet. Ganz besonders freue ich mich natürlich, dass nach 2022 wieder eine Goldmedaille nach Bayern geht. Dazu gratuliere ich von Herzen! Mit diesem großartigen Ergebnis haben sie ein starkes Ausrufezeichen für die exzellente mathematische Bildung und die leistungsfähige Wettbewerbsstruktur in Bayern gesetzt − und das weit über die Landesgrenzen hinweg.“

Das deutsche Team bestand aus insgesamt sechs Teilnehmern - die Hälfte davon aus Bayern - und erreichte im Ländervergleich einen sehr guten 19. Platz von insgesamt 117 teilnehmenden Ländern.

Die Mathematik-Olympiade

Bei der Internationalen Mathematik-Olympiade handelt es sich um einen Klausurwettbewerb für besonders begabte Schülerinnen und Schüler, die sich der internationalen Konkurrenz stellen möchten. Seit 1959 wird die Mathematik-Olympiade jährlich in einem anderen Gastland veranstaltet. Fast 700 Mathe-Talente aus über 100 Ländern nehmen mittlerweile daran teil. Gastgeber der 67. Auflage war in diesem Jahr China, im kommenden Jahr geht es nach Ungarn. In Deutschland werden der Auswahlwettbewerb sowie die Vorbereitungsseminare über die Bundesweiten Mathematik-Wettbewerbe des Talentförderzentrums Bildung & Begabung organisiert.

Weitere Informationen erhalten Sie unter Auswahlwettbewerb zur Internationalen Mathematik-Olympiade - Bundesweite Mathematik-Wettbewerbe sowie IMO - International Mathematical Olympiad

15 Jahre MINT21 an der Realschule – 15 Jahre erfolgreiche Förderung des Nachwuchses in den MINT-Fächern

4 days 23 hours ago

Die MINT21 -Initiative an den bayerischen Realschulen kann auf 15 erfolgreiche Jahre zurückblicken. Im Rahmen einer Festveranstaltung im Haus der Bayerischen Wirtschaft wurde zudem der Staffelstab an die neue Projektleitung übergeben: Ab dem Schuljahr 2026/2027 wird die Initiative vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus (StMUK) fortgeführt.

Kultusministerin Anna Stolz betonte im Vorfeld: „15 Jahre MINT21-Initiative an den bayerischen Realschulen sind eine echte Erfolgsgeschichte, die weit über den Unterricht hinausreicht. Sie stärkt junge Menschen, fördert ihre Neugier und schafft das Fundament für eine selbstbewusste Zukunftsgestaltung. MINT-Bildung steht heute mehr denn je für Neugier, Kreativität und Verantwortung. Mein herzlicher Dank gilt allen Lehrkräften, Schulleitungen sowie den engagierten Partnerinnen und Partnern, die diese Initiative mit großem Einsatz und Weitblick getragen haben und weiterhin tragen. Ich wünsche MINT21 auch für die kommenden Jahre, dass sie weiterhin Funken der Begeisterung entfacht und viele junge Menschen an unseren Realschulen ermutigt, die Zukunft mit ihren Ideen und ihrer Tatkraft mitzugestalten.“

Martin Wunsch , Amtschef des Kultusministeriums, unterstreicht: „Mit der Initiative MINT21 zeigen die Netzwerk-Realschulen im Freistaat eindrucksvoll, wie man junge Menschen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik begeistern kann. Ihr praxisnaher Unterricht und unzählige innovative Projekte leisten einen wesentlichen Beitrag dazu, MINT-Themen fest im Schulleben zu verankern und junge Talente zu fördern. Dabei rücken digitale Themen und Zukunftstechnologien immer stärker in den Mittelpunkt von MINT21 – von Programmierung und Künstlicher Intelligenz bis hin zu Robotik. Davon profitieren die Kinder und Jugendlichen ebenso wie unsere Gesellschaft und der Wirtschaftsstandort Bayern. Deshalb freuen wir uns als Kultusministerium, ab dem kommenden Schuljahr die Projektleitung und Koordination bei MINT21 übernehmen zu dürfen. In einem starken Team mit unseren Projektpartnern entwickeln wir die Initiative konsequent und zukunftsfest weiter.“

Die Jubiläumsveranstaltung gab einen umfassenden Einblick in die Ziele und Inhalte der Initiative. Neben Interviewrunden mit Partnern und Förderern standen vor allem die Schülerinnen und Schüler im Fokus. Stellvertretend für die derzeit 77 MINT21-Netzwerkschulen in Bayern präsentierten die Staatlichen Realschulen aus Riedenburg, Trostberg, Bruckmühl und Bayreuth eindrucksvoll schuleigene Projekte.

Hauptförderer der Initiative sind bayme vbm – Die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber und die vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. Durchgeführt wird das Projekt vom bbw – Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V.

Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. lobt den Wert der Initiative für unseren Wirtschaftsstandort: „Die bayerischen Unternehmen sind auch in den aktuell wirtschaftlich herausfordernden Zeiten auf gut qualifizierte MINT-Nachwuchskräfte angewiesen. Deshalb müssen wir junge Menschen frühzeitig für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik begeistern, die Talente von morgen fördern und sie über die hervorragenden Perspektiven einer MINT-Karriere informieren. Genau hier setzt die MINT21-Initiative an den bayerischen Realschulen an . Deshalb fördern wir die Initiative bereits von Beginn an. Wir gratulieren zu 15 Jahren erfolgreicher Umsetzung.“

Hubert Schurkus , Präsident des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft, bekräftigt: „Nachhaltige MINT-Bildung entsteht nicht allein durch Lehrpläne – sondern dort, wo junge Menschen selbst ausprobieren, tüfteln und Lösungen entwickeln. Genau dafür hat MINT21 den Schulen seit 15 Jahren wertvolle Impulse gegeben. Als Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft ist es uns wichtig, Schülerinnen und Schüler frühzeitig für Zukunftsthemen zu begeistern. Wir wollen sie zum Fragenstellen ermutigen, ihnen die persönlichen und beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten rund um Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik aufzeigen. Denn MINT21 stärkt die Jugendlichen darin, eigene Ideen zu verfolgen und damit ihre Zukunft aktiv zu gestalten.“

Blick in die Zukunft

Nach nunmehr 15 Jahren der sehr erfolgreichen Kooperation mit dem StMUK beenden bayme vbm vbwund bbw mit Ablauf des Schuljahres 2025/2026 die Projektleitung und Koordination der Initiative MINT21DIGITAL an bayerischen Realschulen.

Die Initiative wird ab dem Schuljahr 2026/2027 vom StMUK fortgeführt, die neue Projektkoordination übernehmen dann die Dienststelle des Ministerialbeauftragten für Niederbayern und zwei MINT-Lehrkräfte aus dem MINT21-Netzwerk der bayerischen Realschulen. bayme vbm vbw und bbw werden weiterhin als Kooperationspartner beraten und unterstützen.

Die Initiative MINT21

Die Initiative MINT21 wurde im Schuljahr 2010/2011 als Teil der Initiative Realschule 21 gestartet, um das besondere Bildungsangebot dieser Schulart weiterzuentwickeln. Ziel der Initiative war es von Beginn an, die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler im MINT-Bereich zu stärken und sie so sowohl auf anspruchsvolle Berufsausbildungen als auch auf die schulische Weiterbildung bis hin zur Hochschulreife noch besser vorzubereiten. Innerhalb von regionalen Realschulnetzwerken (bayernweit insgesamt 77 Realschulen) werden dabei in allen Aufsichtsbezirken neue Ansätze der Förderung in den mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Fächern erprobt und eingeführt. Ein weiterer Aspekt ist die Förderung besonders von Mädchen, denn deren Begabungen in den MINT-Fächern werden vielfach noch zu wenig ausgeschöpft. Die Initiative MINT21 hat sich zuletzt 2018 zu MINT21DIGITAL weiterentwickelt, um die fortschreitende Digitalisierung und neue Technologien der Lebens- und Berufswelt, wie z. B. KI oder Programmierung von Robotern, aufzugreifen und hier die Realschülerinnen und Realschüler zu reflektierten und kompetenten Anwendern und Gestaltern werden zu lassen. Die Initiative MINT21DIGITAL wird in partnerschaftlicher Kooperation von bayme vbm – Die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber, vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., bbw - Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. und dem Staatsministerium für Unterricht und Kultus durchgeführt. Um die Erfahrungen auch für andere Schulen zugänglich zu machen, stehen diese in Auswahl inklusive Arbeitsmaterialien in einer Datenbank im Realschulnetz unter dem folgenden Link zur Verfügung: BRN: MINT21 .

Workshop zum Unternehmertum

4 days 23 hours ago
Die OECD (Organisation for Economic Cooperation and Development) veranstaltet am 5. Oktober einen Workshop zu Unternehmertum und Zukunftsgestaltung für junge Menschen in Berlin. Noch bis 1. September anmelden!

MINT-Camps im Herbst

4 days 23 hours ago
Berufsorientierung kombiniert mit einem abwechslungsreichen Feriencamp? Jetzt bei den MINT-Camps der „Initiative Technik – Zukunft in Bayern“ anmelden!

International und digital: Cambridge Prüfungen an Realschulen in Bayern

6 days 23 hours ago

Fast 3.000 Schülerinnen und Schüler aus ganz Bayern beeindrucken mit herausragenden Englischkenntnissen und erwerben das weltweit anerkannte Sprachdiplom.

Mit einer Quote von nahezu 100 % haben die rund 3.000 Schülerinnen und Schüler, die sich für den Cambridge Preliminary English Test (PET) angemeldet hatten, die Prüfung bestanden. 79 % erzielten dabei die Prädikate „with merit“ oder „with distincion“ (mit Auszeichnung).

Kultusministerin Anna Stolz gratuliert den Schülerinnen und Schülern ausdrücklich und würdigte die Bedeutung des weltweit anerkannten Sprachzertifikats für die Zukunft der Jugendlichen: „Das Cambridge Zertifikat steht für wertvolle sprachliche Kenntnisse auf internationalem Niveau. Ich gratuliere allen Schülerinnen und Schülern ganz herzlich, die sich diese Auszeichnung mit ihrem Talent für Sprachen, ihrem Fleiß, und ihrem Engagement verdient haben. Sie haben damit den Grundstein für das Leben und Arbeiten in einer global vernetzten Welt gelegt und echte Zukunftskompetenzen bewiesen. Mein großer Dank gilt auch den Lehrkräften, die unsere Jugendlichen mit großem Einsatz auf diesem Weg begleiten und fördern.“

Das Cambridge Zertifikat genießt weltweit große Anerkennung, stärkt Chancen von Schülerinnen und Schülern auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt und zeigt zugleich außerordentliche Leistungsbereitschaft. Es prüft umfassend alle Sprachkompetenzen – Hörverstehen, Lese- und Schreibfertigkeiten sowie die mündliche Ausdrucksfähigkeit – und bestätigt damit die ausgezeichnete Qualität des Englischunterrichts an Bayerns Realschulen.

Die Möglichkeit zur digitalen Durchführung des PET-Tests nutzten in diesem Jahr ca. 200 Schülerinnen und Schüler an den vier Staatlichen Realschulen Neutraubling, Forchheim, Aschheim, Ebersberg. Sie bieten damit den jungen Menschen nicht nur eine zeitgemäße Prüfungserfahrung, sondern stärken auch ihre digitalen Kompetenzen. Bei einer modernen und zukunftsorientierten Prüfungskultur sind die bayerischen Realschulen stets am Puls der Zeit.

Die Einführung des digitalen Prüfungsformats wurde durch das Cambridge Institut in München koordiniert und begleitet. Durch die erfolgreiche Umsetzung und enge Zusammenarbeit mit den beteiligten Schulen konnten diese die digitalen Cambridge-Prüfungen eigenständig und erfolgreich durchführen.

Den eigenen Weg finden: Schulversuch QmBO stärkt Erfolg Beruflicher Orientierung an weiterführenden Schulen

1 week 2 days ago

Der Schulversuch „QmBO – Qualitätsmanagement Berufliche Orientierung an weiterführenden Schulen“ kann mittlerweile auf zwei erfolgreiche Jahre zurückblicken. Ziel des Projekts: die Stärkung der Beruflichen Orientierung als fächerübergreifendes Bildungs- und Erziehungsziel. Nun wurden im Haus der Bayerischen Wirtschaft erste Zwischenergebnisse vorgestellt.

Die bayerische Kultusministerin Anna Stolz unterstrich vorab: „Der Schulversuch zeigt eindrucksvoll, wie Schule und Berufspraxis für beide Seiten gewinnbringend zusammenarbeiten. Die Berufliche Orientierung ist für unsere Schülerinnen und Schüler ein Wegweiser, der verborgene Talente sichtbar macht und nachhaltig fördert. Für mich ist es entscheidend, dass die jungen Menschen an den weiterführenden Schulen frühzeitig, praxisnah und individuell auf ihrem Weg ins Berufsleben unterstützt werden. Hier setzt der Schulversuch QmBO wichtige Impulse, die Berufliche Orientierung systematisch, nachhaltig und innovativ weiterzuentwickeln. Mein besonderer Dank geht an die Schulfamilien der beteiligten Modellschulen sowie an unsere Partner – die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und das Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung.“

Im Rahmen der Informationsveranstaltung lobte Martin Wunsch, Amtschef des Kultusministeriums, die Zwischenergebnisse des Schulversuchs: „Die Berufliche Orientierung junger Menschen ist eine zentrale Aufgabe unserer Schulen. Sie ist als Bildungs- und Erziehungsziel fest verankert. Die Schülerinnen und Schüler sollen ihre Neigungen und Interessen entdecken und die vielen beruflichen Möglichkeiten kennenlernen, die es gibt. Sie sollen sich mit ihren Stärken und Schwächen beschäftigen und diese mit den Anforderungen der verschiedenen Berufe abgleichen. So entsteht eine tragfähige Grundlage für eine reflektierte Berufswahl. Damit diese wichtige Aufgabe gut gelingt, gibt es den Schulversuch QmBO. Die systematische Verbindung von Qualitätsmanagement und Wirkungsorientierung in der Beruflichen Orientierung ist in dieser Form bislang einzigartig. Hier übernimmt Bayern eine echte Vorreiterrolle auf Bundesebene. Die gewonnenen Erkenntnisse aus dem Schulversuch werden nicht nur für die beteiligten Schulen von großem Nutzen sein, sondern können auch Impulse für die Weiterentwicklung beruflicher Orientierung in ganz Deutschland geben.“

Bertram Brossardt , Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., betonte den Mehrwert des Projekts: „Die Angebote zur beruflichen Orientierung im Unterricht helfen Jugendlichen, ihre Stärken und Interessen früh zu erkennen. Gleichzeitig erfahren sie, wo der Arbeitsmarkt sie braucht. Davon profitieren auch unsere Unternehmen für ihre Arbeitskräfte- und Fachkräftesicherung. Denn diese bleibt trotz der aktuellen wirtschaftlichen und geopolitischen Herausforderungen eine wichtige Zukunftsaufgabe. Der Schulversuch hilft dabei, die Angebote zur beruflichen Orientierung noch gezielter auf die individuellen Bedürfnisse der Schulen und unterschiedlichen Schularten zuzuschneiden und so langfristig qualitativ zu verbessern. Die finale Projektphase bis Juli 2027 mit Fokus auf die umfassende Wirkungsmessung und wissenschaftliche Evaluierung aller erprobten Berufsorientierungsmaßnahmen ist nun besonders wichtig, weil sie hilft, die Qualitätsstandards flächendeckend an allen Schulen zu verankern.“

Hintergrundinformationen zum Schulversuch „QmBO – Qualitätsmanagement Berufliche Orientierung an weiterführenden Schulen“:

Seit dem Schuljahr 2024/2025 werden im Zuge des Schulversuchs QmBO Möglichkeiten erprobt und schulartspezifische Konzepte entwickelt, die die Qualität der schulinternen Maßnahmen verbessern sowie die Berufliche Orientierung stärker im Schulentwicklungsprozess etablieren. Der Schulversuch wird in Zusammenarbeit des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus mit dem Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) durchgeführt. Zusätzlich wird ein Projektbeirat eingerichtet, der sich aus Vertretungen des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, der Wirtschaft, Hochschulen und Bildungsträgern zusammensetzt.

In der zweiten Projektphase, die zum kommenden Schuljahr 2026/2027 beginnt, richtet sich der Fokus verstärkt auf die Wirkung einzelner Maßnahmen in der Beruflichen Orientierung. Dazu entwickeln und erproben die Modellschulen des Schulversuchs unter wissenschaftlicher Begleitung Evaluationsmaterialien, die Aufschluss darüber geben, inwieweit die durchgeführten Maßnahmen positive Auswirkungen auf die Fähigkeiten und Berufswahlkompetenzen der Schülerinnen und Schüler haben und die ursprüngliche Zielsetzung tatsächlich erreicht wurde.

Folgende 23 Modellschulen nehmen am Schulversuch teil:

Mittelfranken:

  • Gymnasium Carolinum Ansbach
  • Mittelschule Scharrerschule Nürnberg
  • Wirtschaftsschule Nürnberg

Niederbayern:

  • Veit-Höser-Gymnasium Bogen
  • Staatliche Wirtschaftsschule Deggendorf

Oberbayern:

  • Staatliche FOS Erding
  • Orlando-di-Lasso-Realschule Maisach
  • Josef-Zerhoch-Mittelschule Peißenberg
  • Dominik-Brunner-Realschule Poing

Oberfranken:

  • Adalbert-Raps-Schule staatliche FOS Kulmbach
  • Herzog-Otto-Mittelschule Lichtenfels

Oberpfalz:

  • Markus-Gottwalt-Mittelschule Eschenbach
  • Mittelschule Grafenwöhr
  • Ostendorfer-Gymnasium Neumarkt

Schwaben:

  • Paul-Klee-Gymnasium Gersthofen
  • Heinrich-Sinz-Schule Ichenhausen
  • Realschule an der Salzstraße Kempten
  • Staatliche FOS Neu-Ulm
  • Anton-Jaumann-Realschule Wemding

Unterfranken:

  • Private Wirtschaftsschule Krauß Aschaffenburg
  • Friedrich-Dessauer-Gymnasium Aschaffenburg
  • Dr.-Auguste-Kirchner-Realschule Haßfurt
  • Hans-Schöbel-Schule Würzburg

Krone, Kunst, Kultur – König Ludwig I. auf den Fersen

1 week 3 days ago

Auszeichnung der besten Projekte im Schülerlandeswettbewerb „Erinnerungszeichen“.

Ein König, unzählige Spuren und jede Menge Geschichten, die darauf warten, entdeckt zu werden: Auch in diesem Jahr begeisterten sich fast 900 Schülerinnen und Schüler für die historische Spurensuche im Rahmen des Schülerlandeswettbewerbs „Erinnerungszeichen“, der dieses Mal unter dem Motto „Alles neu? Bayern zur Zeit Ludwigs I.“ stattfand. Die besten Projekte wurden am Donnerstag im feierlichen Ambiente des Senatssaals im Bayerischen Landtag von Landtagspräsidentin Ilse Aigner und Kultusministerin Anna Stolz ausgezeichnet.

„Die prämierten Beiträge sind echte Zeitreisen mit innovativem Blick. Sie machen deutlich: Geschichte lebt von den Menschen, die Fragen stellen, genau hinschauen und Neues entdecken wollen. Das schärft das Bewusstsein für demokratische Werte und fördert ein starkes Miteinander in unserer Gesellschaft. Unsere Schülerinnen und Schüler haben die Spuren König Ludwigs I. nicht nur gefunden, sie haben sie mit Kreativität, Engagement und beeindruckendem Ideenreichtum neu zum Leben erweckt. Ich gratuliere herzlich zur verdienten Auszeichnung und hoffe, dass ihre Begeisterung für die Vergangenheit noch lange anhält und weiterwächst“, so Kultusministerin Anna Stolz.

Ilse Aigner, Präsidentin des Bayerischen Landtags und Schirmherrin des Wettbewerbs, betont: „Die Schülerinnen und Schüler haben sich auch dieses Mal wieder mit enormem Engagement auf Spurensuche begeben und dabei in großartiger Weise gezeigt, wie lebendig Geschichte sein kann. Es beeindruckt mich sehr, wieviel Neugier, Beharrlichkeit und Kreativität in den ausgezeichneten Arbeiten steckt. Geschichte ist nicht nur eine Sammlung von längst vergangenen Ereignissen, sondern hilft uns, die Gegenwart zu verstehen! Und wer sich so intensiv mit unserer Vergangenheit auseinandersetzt, lernt, Zusammenhänge zu erkennen und Informationen kritisch zu hinterfragen. Gerade das brauchen wir für eine starke Demokratie. Mein Dank gilt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie den Lehrkräften, die sie auf diesem Weg begleitet und unterstützt haben.“

Insgesamt wurden bei der Veranstaltung 21 Schülergruppen ausgezeichnet, dazu wurden 16 Landespreise sowie fünf Sonderpreise vergeben. Ausgezeichnet wurden Schulen aller Schularten – von der Grundschule bis zur Berufsschule – aus dem ganzen Freistaat. Die Beiträge reichten von historischen Rückblicken und Ausstellungen bis zu digitalen Projekten, die Spuren von König Ludwig I. in der Heimat der Teilnehmenden dokumentierten.

Weitere Informationen zum Schülerlandeswettbewerb „Erinnerungszeichen“:

Der Schülerlandeswettbewerb „Erinnerungszeichen“ wurde 1998 ins Leben gerufen und findet seit 2007 jährlich statt. Ziel ist es, das Geschichtsbewusstsein von Schülerinnen und Schülern aller Altersstufen und Schularten zu fördern, sie zur eigenständigen Spurensuche in ihrem Lebensumfeld zu motivieren und ihre Präsentationskompetenz zu stärken.

Der Wettbewerb „Erinnerungszeichen“ wird vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus (StMUK) in Zusammenarbeit mit dem Haus der Bayerischen Geschichte (HdBG) veranstaltet. Er steht unter der Schirmherrschaft von Kultusministerin Anna Stolz und der Präsidentin des Bayerischen Landtags, Ilse Aigner.

Weitere Informationen dazu unter: Schülerinnen und Schüler erforschen Geschichte und Kultur ihrer Heimat | Wettbewerb | Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus


Übersicht über die ausgezeichneten Schulen 2025/2026:


Grundschulen:

1. Landespreis: Grundschule Puchheim Süd

2. Landespreis: St. Aloysius Bekenntnis-Grundschule der Priesterbruderschaft St. Pius X. in Memmingen

3. Landespreis: Grund- und Mittelschule Nabburg


Förderschulen:

1. Landespreis: Adolph-Kolping-Berufsschule Bamberg Private Berufsschule z. sopäd. Förd. Förderschwerpunkt Lernen i. Bamberg

2. Landespreis: Maria-Schwägerl-Schule Sonderpädagogisches Förderzentrum Nabburg


Mittelschulen:

1. Landespreis: Carl-Steinmeier-Mittelschule Hohenbrunn

2. Landespreis: Mittelschule Hummelsteiner Weg Nürnberg


Realschulen:

1. Landespreis: Staatl. Realschule Gute Änger Freising

2. Landespreis: Johann-Andreas-Schmeller-Realschule Ismaning

3. Landespreis: Staatliche Realschule Marktheidenfeld

Sonderpreis Einigung: Max-Ulrich-von Drechsel-Realschule Regenstauf


Gymnasien Jgst. 5-9:

1. Landespreis: Leonhard-Wagner-Gymnasium Schwabmünchen

2. Landespreis: Werner-Heisenberg-Gymnasium Garching

3. Landespreis: Gymnasium Vilshofen

Sonderpreis Jugendherbergswerk: Lise-Meitner-Gymnasium Unterhaching


Gymnasien Jgst. 10-12:

1. Landespreis: Johann-Michael-Fischer-Gymnasium Burglengenfeld

2. Landespreis: Hermann-Staudinger-Gymnasium Erlenbach am Main

3. Landespreis: Christian-Ernst-Gymnasium Erlangen

Sonderpreis Kreativität: Karl-Theodor-von-Dalberg-Gymnasium Aschaffenburg

Soderpreis Sparkasse: Gymnasium Ernestinum Coburg


Berufliche Schulen:

Sonderpreis Multiperspektivische Spurensuche: Staatlich anerkannte Herderschule Pielenhofen des Herder-Schulvereins e.V. Kallmünz

eSession liefert wertvollen Input

1 week 4 days ago
„Crossmedia" ist der größte Kreativwettbewerb für digitale Medien in Bayern und offen für Schülerinnen und Schüler aller Schularten und Altersstufen. Eingereicht werden können Projekte aus allen Fächern und Sparten. Jetzt in einer eSession der ALP Dillingen Infos zum Wettbewerb erhalten!

Starke Ideen für Europas Zukunft!

1 week 6 days ago

Kultusministerin Anna Stolz beglückwünscht die bayerischen Siegerinnen und Sieger im Rahmen der Landespreisverleihung des Europäischen Wettbewerbs.

Wie steht es um Recht und Respekt in Europa und wie werden diese Werte im Alltag umgesetzt? Mit diesen tiefgründigen Fragestellungen beschäftigten sich bemerkenswert viele Schülerinnen und Schüler bei der 73. Auflage des Europäischen Wettbewerbs unter dem Motto „Dein Europa: Recht, Respekt – Realität?!“ . Im Mittelpunkt ihrer kreativen und mitunter auch kritischen Beiträge standen u.a. Menschenrechte, Gleichberechtigung, gesellschaftlicher Zusammenhalt sowie demokratische Prinzipien und deren Beachtung in Europa. Im festlichen Ambiente des Kuppelsaals der Staatskanzlei erhielten die bayerischen Bundessiegerinnen und -sieger des „Europäischen Wettbewerbs“ vergangenen Samstag dafür nun ihre verdiente Auszeichnung.

Kultusministerin Anna Stolz gratulierte den Preisträgerinnen und Preisträgern im Vorfeld herzlich: „ Recht und Respekt sind keine theoretischen Begriffe – sie sind das Fundament, auf dem unser Zusammenleben in Europa ruht. Unsere Schülerinnen und Schüler haben mit ihren besonders innovativen und kreativen Arbeiten eindrucksvoll bewiesen, wie wir diese Werte im Alltag mit Leben füllen und verteidigen können. Es ist schön zu sehen, dass unsere jungen Menschen Verantwortung für ein gerechtes Miteinander und die Zukunft eines respektvollen Europas übernehmen, denn genau darauf kommt es an!“

Bayerns Europaminister Eric Beißwenger betont: „Das Motto verweist auf die entscheidende Grundlage Europas: Europa ist eine Wertegemeinschaft. Die Idee Europas steht für Freiheit, Demokratie und Rechtsstaat. Die Verantwortung dafür, dass diese Werte auch gelebt und in die Realität umgesetzt werden, trägt jede und jeder Einzelne von uns. Deshalb ist es sehr ermutigend, wenn sich gerade junge Menschen damit auseinandersetzen. Ein Realitäts-Check schafft Bewusstsein für die eigene Verantwortung und macht Mut für Verbesserungsvorschläge. Ich erlebe immer wieder großen Rückhalt für die europäische Idee. Viele engagierte Menschen, die sich für Frieden, Gerechtigkeit und internationalen Austausch einsetzen – so wie heute!“

Ministerialdirigentin Dr. Christine Modesto ,Leiterin der Realschulabteilung im Kultusministerium, war als Vertreterin des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus bei der Preisverleihung vor Ort: „ Die eingereichten Arbeiten machen Mut, denn sie zeigen das enorme Engagement unserer Schülerinnen und Schüler für ein wertebasiertes Europa. Der Europäische Wettbewerb regt genau den Dialog an, den wir heute so dringend brauchen, und motiviert zum Mitmachen. Die Botschaft ist klar: Ein gerechtes Miteinander ist nicht selbstverständlich. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt, an dem wir alle täglich arbeiten müssen.“

Informationen zur 73. Runde des Europäischen Wettbewerbs 2026

Auch in der 73. Runde des Europäischen Wettbewerbs mit 13Aufgaben rund um das Motto „Dein Europa: Recht, Respekt – Realität?!“ machten in diesem Jahr ca. 75.000 Schülerinnen und Schüler mit. Sie befassten sich in ihren rund 20.000 kreativen bildnerischen Arbeiten, Texten und medialen Projekten mit dem Thema Recht und Respekt. Allein in Bayern haben mehr als 18.000 Schülerinnen und Schüler von 229 Schulen am Europäischen Wettbewerb teilgenommen. Bayern erzielte dabei 79 von insgesamt 501 vergebenen Bundespreisen.

Die bayerischen Bundessiegerinnen und Bundessieger mit der Auszeichnung „Beste Arbeit“:

Veit-Höser-Gymnasium Bogen:

Dreyer, Elena (Modul 2-1: Kinderrechte – (k)ein Märchen?

Alexander-von-Humboldt-Gymnasium Schweinfurt:

Richter, Polina (Modul 3-1: Hier bin ich Mensch – hier darf ich’s sein!)

Gustav-von-Schlör-Schule. Staatliche Fachoberschule Weiden i. d. Oberpfalz:

Laidley, Kayla (Modul 4-1: Heißer Planet – schrumpfende Rechte?)

Staatliche Fachoberschule Unterschleißheim:

Lecherbauer, Magdalena (Modul 4-3: Wohnen als Selbstverständlichkeit?!)

Der Europäische Wettbewerb

Europa auf kreative Weise entdecken und mitgestalten – das ist das Ziel des Europäischen Wettbewerbs. Von der ersten Jahrgangsstufe bis zum Abitur sind alle Schülerinnen und Schüler eingeladen, zu aktuellen europäischen Themen innovative Beiträge einzureichen. Ob Gemälde, Fotos, Collagen, Skulpturen, Texte, Essays, Poetry Slams, Reden, Podcasts, Videoclips, Interviews, Comics, Musikstücke, Medienkampagnen oder Onlinebeiträge: Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Der Wettbewerb fordert jungen Menschen dazu auf, sich mit europäischen Themen und Fragestellungen im Unterricht intensiv auseinanderzusetzen, und verfolgt das Ziel, den Europagedanken zu stärken. Die aktuellen und vielfältigen Themen zeigen zudem, wie die Zusammenarbeit auf europäischer Ebene effektiv gelingen kann und welche Synergien sich daraus ergeben können.

Kritisch, wortgewandt und am Puls der Zeit

1 week 6 days ago

Auszeichnung für die besten bayerischen Schülerzeitungsredaktionen beim Schülerwettbewerb „Blattmacher“.

Sie recherchieren sorgfältig, hinterfragen kritisch und bringen die Themen, die Jugendliche bewegen, auf den Punkt. Die Rede ist von den besten Nachwuchsjournalisten des Landes, die bei der diesjährigen Runde des Schülerwettbewerbs „Blattmacher“ für ihre herausragenden Schülerzeitungen prämiert wurden. Wie auch in den Jahren zuvor fand die Preisverleihung im Literaturhaus München statt, als Vertreterin des Kultusministeriums überreichte Abteilungsleiterin Dr. Christine Modesto die Urkunden an die Bestplatzierten.

Erst im letzten Jahr feierte der erfolgreiche Schülerzeitungswettbewerb sein 20-jähriges Jubiläum. Seit 2005 wurden hunderte Redaktionen ausgezeichnet und gefördert.

In den Augen von Kultusministerin Anna Stolz kann der Wettbewerb durchaus ein Sprungbrett für eine journalistische Karriere sein: „ Wer heute eine Schülerzeitung aufschlägt, bekommt einen Einblick in modernen Journalismus: kritisch, kreativ und voller Tatendrang. Die jungen Redaktionsteams zeigen Haltung und packen Themen an, die ihre Lebenswelt, aber auch die Gesellschaft allgemein bewegen. Genau darauf kommt es an, denn dieses Engagement ist der Treibstoff für unsere Demokratie. Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinnerinnen und Gewinner zu dieser starken Leistung! Mein Dank gilt ebenso allen Lehrkräften, die den Jugendlichen Raum für ihre Stimme geben und sie bei der redaktionellen Arbeit tatkräftig unterstützen.“

Roman Deininger , stellvertretender Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung, hob hervor: „Viele Journalistinnen und Journalisten, die man im Fernsehen sieht oder in der Zeitung liest, haben mal bei Schülerzeitungen angefangen. Die Arbeit dort ist ein wunderbarer Weg, um ein paar Dinge über die Medienwelt herauszufinden: wie Nachrichten zustande kommen, wie man Dinge verständlich erklärt und wie man seriöse Quellen von Fake News unterscheidet. Das alles hilft einem auch später weiter, selbst wenn man nicht in den Journalismus geht. Und wenn ich so sehe, was für tolle Arbeit die jungen Kolleginnen und Kollegen beim Blattmacher abgeliefert haben, dann mache ich mir um die Zukunft unseres Berufs keine Sorgen. Herzlichen Dank euch allen!“

Der Wettbewerb wird unter anderem auch von der in München ansässigen Nemetschek Stiftung gefördert.

Silke Zimmermann , Geschäftsführende Vorständin der Nemetschek Stiftung, betonte: „Schülerzeitungen bieten jungen Menschen die Möglichkeit, mit Neugier, Kreativität und in eigener Verantwortung ihre Themen in die Öffentlichkeit zu bringen. Der Blattmacher-Wettbewerb zeigt Jahr für Jahr, mit wie viel Leidenschaft, Ideenreichtum und journalistischem Anspruch Schülerinnen und Schüler in Bayern Aspekte des Schulalltags sowie Themen des gesellschaftlichen Lebens aufgreifen, recherchieren und beleuchten. Schülerzeitungen sind daher weit mehr als ein Schulprojekt – sie sind ein wichtiger Baustein des demokratischen Miteinanders.Als Stiftung freuen wir uns, dieses Engagement gemeinsam mit unseren Kooperationspartnerinnen zu fördern und sichtbar zu machen."

In der aktuellen Wettbewerbsrunde hatten sich 124 Redaktionen bayerischer Schülerzeitungen beworben. 21 von ihnen wurden nun in den sechs Schulkategorien Grundschule, Mittelschule, Förderschule, Realschule, Gymnasium und Berufliche Schulen sowie der schulartübergreifenden Online-Kategorie ausgezeichnet. Sie erhielten Geldpreise in Höhe von 200, 300 und 500 Euro.

Die Preisträgerredaktionen des Schülerzeitungswettbewerbs „Blattmacher“ 2025/2026:

GRUNDSCHULEN

1. Platz: Lesefuchs – Grundschule Inning am Holz

2. Platz: Hand in Hand mit Pfote – Grundschule Mauern

3. Platz: TiM: Mittendrin – Grundschule an der Türkenstraße 68 München

MITTELSCHULEN

1. Platz: MS Voice – Mittelschule Geretsried

2. Platz: Nachsitzer – Mittelschule Buchloe

3. Platz: Baumblatt – Freie Waldorfschule Weilheim-Huglfing

FÖRDERSCHULEN

1. Platz: Schoolmania – Michael-Atzesberger-Schule. Sonderpäd. Förderzentrum Hauzenberg

2. Platz: Kunterbunte Schatztruhe – Hans-Bayerlein-Schule. Sonderpäd. Förderzentrum Passau

3. Platz: Klassentratsch – Dr. Kurt-Blaser-Schule. Priv. Förderzentrum Bayreuth

GYMNASIEN

1. Platz: Blickkontakt – Städt. Von-Müller-Gymnasium Regensburg

2. Platz: Camerjäger – Camerloher-Gymnasium Freising

3. Platz: Konturen – Rhön-Gymnasium Bad Neustadt

REALSCHULEN

1. Platz: die Idee – Maria-Ward-Realschule Mindelheim des Schulwerks der Diözese Augsburg

2. Platz: &Punkt – Staatl. Realschule Schonungen

3. Platz: Blitzlicht – Hans-Maier-Realschule. Staatl. Realschule Ichenhausen

BERUFLICHE SCHULEN

1. Platz: FOSBOS USH Schülerzeitung – Staatl. Berufsoberschule Unterschleißheim

2. Platz: Wortwechsel – Staatl. Berufsoberschule Erding

3. Platz: Mein Holz – Staatl. Fachoberschulen Holzkirchen

KATEGORIE ONLINE-SCHÜLERZEITUNGEN

1. Platz: Blog im Blauen Land – Staatliche Realschule Murnau

2. Platz: Spickzettel – Joseph-Bernhardt-Gymnasium Türkheim

3. Platz: Frame – Apian-Gymnasium Ingolstadt


Weitere Informationen zum „Blattmacher“

Der Schülerzeitungswettbewerb „Blattmacher“ wird gemeinsam vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus und der Süddeutschen Zeitung GmbH ausgerichtet und von der Nemetschek Stiftung unterstützt. Eine Jury aus Schülerinnen und Schülern, Journalistinnen und Journalisten sowie Vertreterinnen und Vertretern des Bayerischen Kultusministeriums und der Nemetschek Stiftung hat die Preisträgerredaktionen ausgewählt. Der „Blattmacher“ stellt die Vorrunde des bundesweiten Schülerzeitungswettbewerbs der Länder dar.

Für Sonderpreise können sich Schülerzeitungen auch direkt unter https://schuelerzeitung.de/mitmachen bewerben.

Mit Leistung, Logik und Leidenschaft für Zahlen aufs Siegerpodest

2 weeks 2 days ago

Bayerns Schülerinnen und Schüler brillieren beim 28. Landeswettbewerb Mathematik.

Große Bühne für Bayerns beste Nachwuchsmathematikerinnen und -mathematiker: Im Marmorsaal der Nürnberger Akademie wurden sie am Freitag für ihre herausragenden Leistungen beim diesjährigen Landeswettbewerb Mathematik geehrt. Insgesamt neun Schulen erhielten für ihr exzellentes Abschneiden bei der 28. Auflage des Wettbewerbs Preisgelder von bis zu 1.500 Euro. Neben den Schulen durften auch die besten Schülerinnen und Schüler Urkunden und Geldpreise für ihre Spitzenleistungen in Empfang nehmen.

Kultusministerin Anna Stolz gratuliert allen Siegerinnen und Siegern zu den beeindruckenden Ergebnissen: „ Mathematik ist wie ein Berggipfel, den man mit Ausdauer und Cleverness erklimmt – und unseren Schülerinnen und Schüler ist das beim Landeswettbewerb mit Bravour gelungen. Sie haben alle Challenges mit Logik und Leidenschaft für Zahlen gemeistert! Zu dieser herausragenden Leistung gratuliere ich den Mathe-Champions ganz herzlich. Hinter jedem Erfolg steht natürlich auch ein starkes Team: Ein großes Dankeschön geht an die engagierten Lehrkräfte, die als Mentorinnen und Mentoren den Weg zu diesen brillanten Leistungen geebnet haben. Dieses großartige Abschneiden zeigt einmal mehr: Bayerns Mathe-Unterricht läuft auf absolutem Top-Niveau!“


Über den Landeswettbewerb Mathematik:

Seit dem Schuljahr 1998/1999 richtet das Kultusministerium den Wettbewerb für den talentierten Mathe-Nachwuchs der bayerischen Realschulen und Gymnasien bis einschließlich der 10. Jahrgangsstufe aus. Insgesamt nahmen in diesem Jahr über 1.000 Schülerinnen und Schüler am Wettbewerb teil, der durch die Stiftung der Nürnberger Versicherung und die WWK Versicherungen unterstützt wird. An die erfolgreichsten Schulen werden Preisgelder zwischen 1.000 Euro und 1.500 Euro vergeben. Damit soll insbesondere das Engagement bei der Förderung mathematischer Begabung honoriert werden. Die Schulen können die Preisgelder für wichtige Anschaffungen oder Projekte aus dem Bereich der Mathematik nutzen. Der Erfolg einer Schule wird unter Berücksichtigung der Anzahl der Teilnehmenden, dem durchschnittlichen Erfolg sowie der Größe der Schule bestimmt.

Folgende fünf besonders erfolgreiche Landessiegerinnen und -sieger wurden im Rahmen des Festakts prämiert (Urkunde + 100 Euro Geldpreis):

  • Maximilian Erdmann, Albert-Schweitzer-Gymnasium Erlangen
  • Jonathan Geier, Spessart-Gymnasium Alzenau
  • Aaron Lux, Deutschhaus-Gymnasium Würzburg
  • Moritz Anton, Staatliches Gymnasium Kirchseeon
  • Sophie Chen, Gymnasium Kirchheim b. München

Die neun erfolgreichsten Schulen des 28. Landeswettbewerbs Mathematik 2026 waren:

  • Maria-Theresia-Gymnasium München (1. Preis 1.500 Euro)
  • Otto-von-Taube-Gymnasium Gauting (2. Preis 1.250 Euro)
  • Deutschhaus-Gymnasium Würzburg (2. Preis 1.250 Euro)
  • Dürer-Gymnasium Nürnberg (3. Preis 1.000 Euro)
  • Sebastian-Finsterwalder-Gymnasium Rosenheim (3. Preis 1.000 Euro)
  • Gymnasium bei St. Stephan Augsburg (3. Preis 1.000 Euro)
  • Werner-von-Siemens-Gymnasium Regensburg (3. Preis 1.000 Euro)
  • Gymnasium Ernestinum Coburg (3. Preis 1.000 Euro)
  • Evangelische Realschule Ortenburg (3. Preis 1.000 Euro)

Unter den 17 Bundessiegern des Bundeswettbewerbs Mathematik sind acht aus Bayern. Auch diese wurden ausgezeichnet:

  • Lars Krabbenhöft, Gymnasium Höchstadt a. d. Aisch
  • Alexander Koblbauer, Tassilo-Gymnasium Simbach a. Inn
  • Antonia Zerbs, Maria-Theresia-Gymnasium München
  • David Lindenthal, Rudolf- Steiner-Schule Nürnberg
  • Johannes Jacob, Maria-Theresia-Gymnasium München
  • Benjamin Graf, Hochfranken-Gymnasium Naila
  • Nikola Kostadinov, Hermann-Staudinger-Gymnasium Erlenbach a.M.
  • Grigorii Kukanov, Städtisches Adolf-Weber-Gymnasium München

Außerdem geehrt wurden die bayerischen Teilnehmer an der Internationalen Mathematik-Olympiade, die in den nächsten beiden Wochen in China (Shanghai) stattfindet:

  • Johannes Jacob, Maria-Theresia-Gymnasium München
  • Grigorii Kukanov, Städtisches Adolf-Weber-Gymnasium München
  • David Kurniady, Albert-Schweitzer-Gymnasium Erlangen

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter http://www.lwmb.de.

Jung, politisch, exzellent: Kultusministerium würdigt Spitzen-Seminararbeiten

2 weeks 3 days ago

Fünf Schülerinnen und Schüler beim Abiturpreis Politik und Gesellschaft 2026 im Maximilianeum ausgezeichnet

Rund 100 Einreichungen und ein starkes Zeichen für politische Bildung: Im Maximilianeum hat Dr. Wolfgang Mutter, Leiter der Gymnasialabteilung am Kultusministerium, in Vertretung von Kultusministerin Anna Stolz die besten Seminararbeiten des Abiturjahrgangs 2026 im Bereich Politik und Gesellschaft prämiert. Mit dem Preis, den der Landesverband Bayern der Deutschen Vereinigung für politische Bildung e.V. (DVPB) regelmäßig auslobt, werden besonders herausragende Seminararbeiten zu politischen und gesellschaftlichen Themen ausgezeichnet.

„Der Abiturpreis ‚Politik und Gesellschaft‘ würdigt den Beitrag junger Menschen zu aktuellen politischen Debatten. In ihren exzellenten Seminararbeiten setzten sich die Absolventinnen und Absolventen mit komplexen Themen wie der Rolle von Verfassungsgerichten, den Wahlkampfstrategien verschiedener Parteien oder russischer Desinformation auseinander. Solche kritischen Geister sind das Fundament unserer Demokratie. Neben den Preisträgerinnen und Preisträgern gebührt auch den betreuenden Lehrkräften großer Dank für die Begleitung zu diesen Höchstleistungen“, zeigte sich Kultusministerin Anna Stolz beeindruckt.

Auch Landtagspräsidentin Ilse Aigner – Schirmherrin des Preises – hob bei der Verleihung im Maximilianeum die großartigen Leistungen der Schülerinnen und Schüler hervor: „Die Arbeiten der Preisträgerinnen und Preisträger machen mir Mut. Sie zeugen von demokratischem Bewusstsein, das unser Gemeinwesen stärker macht. Was andere abschreckt, hat Sie motiviert. Das imponiert mir sehr. Sie zeigen Haltung. Sie durchschlagen das Dickicht von Desinformation, schaffen sich freie Sicht auf die Fakten. Den Ernst der Lage haben Sie erkannt, aber Sie lassen sich davon nicht einschüchtern. Davon lebt unsere Gesellschaft. Davon lebt unsere Demokratie!“

Eine Jury, die aus Mitgliedern der DVPB, Lehrkräften und im Hochschulbereich tätigen Personen bestand, wählte aus den rund 100 eingereichten Arbeiten fünf herausragende aus. Mit dem Preis sollen die politische Bildung und das Demokratieverständnis bei jungen Menschen gefördert werden.

Die beste Arbeit wird dabei mit 300 Euro prämiert. Zusätzlich bekommen die Preisträgerinnen und Preisträger Gutscheine für die Teilnahme an Angeboten der Akademie für Politische Bildung in Tutzing. Die Überreichung der Geldpreise sowie diverser Gutscheine wird durch die Heinz und Sybille-Laufer-Stiftung für politische Wissenschaft bzw. von der Akademie für Politische Bildung Tutzing ermöglicht. Seit dem Start des Preises vor sieben Jahren wurden durch die Jury insgesamt rund 770 Arbeiten aus ganz Bayern begutachtet.

Die Preisträgerinnen und Preisträger 2026

1. Platz:

Noah Fläming, Christoph-Probst-Gymnasium Gilching:

Rolle und Absicherung von Verfassungsgerichten (W-Seminar „Rechte Tendenzen in der EU“, Leitfach PuG)

2. Platz:

Simon Tuschak, Camerloher Gymnasium Freising:

Die Wahlkampfstrategien von AfD und FPÖ (W-Seminar „Extremismus“, Leitfach PuG)

3. Platz (zweimal vergeben) :

Paula Büchl , Gymnasium Höchstadt an der Aisch:

Thematische Annäherung etablierter Parteien an Rechtsaußenparteien am Beispiel der Union und der AfD (W-Seminar „Demokratie in Gefahr“, Leitfach PuG)

Carolin Ruppert, Dr.-Johanna-Decker-Gymnasium Amberg der Schulstiftung der Diözese Regensburg:

Russische Propaganda durch Fake News (W-Seminar „Krieg in der Ukraine“, Leitfach PuG)

Sonderpreis:

Sarah Müller, Simpert-Kraemer-Gymnasium Krumbach:

Werte am Simpert-Kraemer-Gymnasium gefördert? (W-Seminar „Demokratie in Gefahr“, Leitfach PuG)

Eine wichtige Investition in die Zukunft der Eingliederungshilfe

2 weeks 3 days ago

Kultus- und Finanzministerium geben grünes Licht für eine neue Staatliche Fachschule für Heilerziehungspflegehilfe in Traunstein.

Ein starker Impuls für die soziale Infrastruktur: Die Errichtung einer Staatlichen Fachschule für Heilerziehungspflegehilfe am Beruflichen Schulzentrum Traunstein zum Schuljahr 2027/2028 setzt ein wichtiges Zeichen für gelebte Inklusion und eine Betreuung mit Herz. Mit dem „grünen Licht“ von Kultus- und Finanzministerium für die neue Schule wird nicht nur die Region gestärkt, sondern auch die Fachkräfteversorgung in der Eingliederungshilfe nachhaltig gesichert. Bemerkenswert dabei ist: Die neue Fachschule für Heilerziehungspflegehilfe ist die erste Staatliche Fachschule dieser Art in Bayern.

Kultusministerin Anna Stolz sieht in der Neugründung einen entscheidenden Schritt für die Stärkung der Region: „ Hinter jeder erfolgreichen Betreuung steht eine starke Persönlichkeit. Genau diese Menschen wollen wir in Traunstein ausbilden. Mit der neuen Staatlichen Fachschule für Heilerziehungspflegehilfe schaffen wir einen modernen Ort der Begegnung und der praxisnahen Ausbildung, die im Anschluss viele berufliche Perspektiven bietet. Wir investieren somit gezielt in die Herzensbildung und Zukunft der Region, denn professionelle Unterstützung und Begleitung von Menschen mit Beeinträchtigungen ist und bleibt ein wichtiges Rückgrat unserer Gesellschaft.“

Finanz- und Heimatminister Albert Füracker betont: Die Errichtung der ersten Staatlichen Fachschule für Heilerziehungspflegehilfe in Bayern ist ein Meilenstein – für die Region Traunstein und für ganz Bayern. Damit würdigen wir die wertvolle Arbeit der Heilerziehungspflegehelferinnen und Heilerziehungspflegehelfer, die tagtäglich mit großem Engagement und Herz Menschen mit Unterstützungsbedarf begleiten. Diese neue Schule eröffnet jungen Menschen eine attraktive Ausbildung und sichert die Zukunft eines unverzichtbaren Berufs in unserer Heimat. Das ist ein starkes Zeichen für gelebte Inklusion in Bayern.“

Weitere Informationen

In Traunstein besteht bereits seit dem Schuljahr 2022/2023 eine Fachschule für Heilerziehungspflege. Die Ausbildung an der neuen Fachschule für Heilerziehungspflegehilfe befähigt die Schülerinnen und Schüler zur Tätigkeit als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter der Heilerziehungspflegerin oder des Heilerziehungspflegers im jeweiligen Aufgabenbereich. Zudem bietet die neue Fachschule für Heilerziehungspflegehilfe die erforderliche berufliche Vorbildung für einen möglichen anschließenden Besuch der Fachschule für Heilerziehungspflege. Gerade in der Eingliederungshilfe sowie der integrativen und inklusiven Kinder- und Jugendhilfe besteht nach wie vor ein außerordentlich hoher und akuter Bedarf an Fachkräften, dem durch das wohnortnahe und kostenlose staatliche Bildungsangebot entgegengewirkt werden soll.

Französisch-Lehrkräfte lernen Belgien kennen

2 weeks 3 days ago
Vom 15. bis 20. November veranstaltet der Pädagogische Austauschdienst (PAD) der Kultusministerkonferenz eine Fortbildungsveranstaltung für deutsche Französisch-Lehrkräfte in Belgien. Eine Anmeldung ist bis 28. Juli möglich.

„Young carers“ unterstützen

2 weeks 3 days ago
Viele Kinder und Jugendliche übernehmen neben dem Schulalltag Verantwortung für die Betreuung und Pflege von Angehörigen. Das Angebot der Johanniter superhands unterstützt Sozialarbeitende, Lehrkräfte und Pflegekräfte beim Umgang mit den „young carers“.

Schulsport im Sommer sicher organisiert

2 weeks 4 days ago
Die hohen Temperaturen in den letzten Wochen haben gezeigt: Sport im Sommer kann herausfordernd sein. Die Kommunale Unfallversicherung Bayern (KUVB) und die Bayerische Landesunfallkasse (Bayer. LUK) haben einen Praxisleitfaden zum Schulsport unter Hitzebedingungen veröffentlicht.

Neuer Ministerialbeauftragter für die Beruflichen Oberschulen in Ostbayern

2 weeks 4 days ago

Kultusministerin Anna Stolz ernennt Oberstudiendirektor Markus Domeier zum Nachfolger von Angela Hendschke-Lug.

Wechsel an der Spitze in Ostbayern: Zum 1. August 2026 übernimmt Oberstudiendirektor Markus Domeier, der aktuelle Leiter der Beruflichen Oberschule Neumarkt, das Amt des Ministerialbeauftragten für die Beruflichen Oberschulen. „Mit Markus Domeier gewinnt die Region eine erfahrene und zukunftsorientierte Führungspersönlichkeit mit klarem Kompass, starken Visionen und genau dem richtigen Gespür für die Schule von morgen. Als Schulleiter in Neumarkt hat er bereits eindrucksvoll gezeigt, wie man Innovation, Digitalisierung und pädagogische Verantwortung mit Leben füllt. Ich bin mir sicher: Mit seiner Begeisterung und seiner großen Expertise wird er die ostbayerischen Beruflichen Oberschulen weiter voranbringen und wichtige Impulse für die Zukunft setzen. Für seine neue verantwortungsvolle Aufgabe wünsche ich ihm von Herzen viel Erfolg, Tatkraft und eine glückliche Hand. Ich freue mich sehr auf den gemeinsamen Weg und die Zusammenarbeit!“, so Kultusministerin Anna Stolz.

Mit der Ernennung ist ein anspruchsvolles Aufgabenspektrum verbunden: Als unverzichtbares Bindeglied verknüpfen die Ministerialbeauftragten die Schulen vor Ort direkt mit dem Ministerium. Sie agieren als zentrale regionale Ansprechpartner, führen die Schulaufsicht, leisten fundierte Beratung und stoßen Schulentwicklungsprozesse aktiv an. Der ostbayerische Bezirk umfasst dabei insgesamt 26 staatliche, kommunale und private Fach- und Berufsoberschulen.

Markus Domeier studierte Berufspädagogik in der Fachrichtung Elektrotechnik sowie die Fächer Mathematik und Physik. Nach vierjähriger Tätigkeit als Lehrkraft sammelte er bereits von 2005 bis 2010 wertvolle ministerielle Erfahrung im Referat für die Beruflichen Oberschulen am Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus. Anschließend wirkte er vier Jahre lang als Ständiger Stellvertreter des Schulleiters am Beruflichen Schulzentrum Kelheim. Seit 2014 leitet er erfolgreich die Geschicke der Beruflichen Oberschule Neumarkt. Unter seiner Führung entwickelte sich die Schule zur „Digitalen Schule“ sowie zur „Profilschule für Informatik und Zukunftstechnologien“ weiter. Dabei setzte er wegweisende Akzente in den Bereichen Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Demokratieerziehung, Wertebildung und Medienkompetenz. Zudem engagierte er sich überregional in verschiedenen Gremien für die Weiterentwicklung der Fach- und Berufsoberschulen in Bayern.

Zugleich dankt die Kultusministerin der bisherigen Ministerialbeauftragten für die Beruflichen Oberschulen in Ostbayern, Angela Hendschke-Lug: „Angela Hendschke-Lug hat in den vergangenen fünf Jahren Großartiges geleistet! Sie war für die Beruflichen Oberschulen in Ostbayern und für unser Ministerium eine engagierte, kompetente und verlässliche Partnerin. Mit Herzblut und wertvollen Impulsen hat sie vor allem die Unterrichtsentwicklung nachhaltig geprägt und weiter vorangebracht. Ich danke ihr von Herzen für ihr unermüdliches Engagement und ihren täglichen Einsatz.“

Bayernweiter Austausch zu Wirtschaft und Recht

2 weeks 4 days ago
Seit mehr als 40 Jahren ist die Wirtschaftsphilologentagung fester Bestandteil der gymnasialen Lehrerfortbildung in Bayern. Am 1. und 2. Oktober 2026 findet sie an der Universität Bayreuth statt. Die Anmeldung ist jetzt möglich.