Das Nürnberger Land, das Oberallgäu sowie die Stadt und der Landkreis Rosenheim werden offiziell als neue „Inklusiven Regionen“ ausgezeichnet.
Wo Vielfalt als Gewinn und Gemeinschaft als Selbstverständlichkeit gelebt werden, entsteht echte Zukunft: Im feierlichen Rahmen wurden am heutigen Donnerstag im Bayerischen Kultusministerium das Nürnberger Land, das Oberallgäu sowie die Stadt und der Landkreis Rosenheim offiziell als neue „Inklusive Regionen“ ausgezeichnet. Mit dieser besonderen Ehrung wird das herausragende regionale Engagement für Inklusion und Chancengerechtigkeit gewürdigt. Durch die drei Neuzugänge umfasst das bayernweite Netzwerk zum Schuljahr 2026/2027 bereits 14 „Inklusive Regionen“, die sich für ein barrierefreies und selbstverständliches Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung einsetzen.
Darin sieht auch Kultusministerin Anna Stolz ein wichtiges Signal : „Hand in Hand für eine starke Gemeinschaft und gelebte Inklusion – für ihr außergewöhnliches Engagement zeichnen wir das Nürnberger Land, das Oberallgäu sowie die Stadt und den Landkreis Rosenheim offiziell als ‚Inklusive Regionen‘ aus. Meinen herzlichen Glückwunsch dazu! Ihre überzeugenden Konzepte führen uns vor Augen, was möglich ist, wenn Schulen und alle Kooperationspartner einen gemeinsamen Kurs fahren. So werden nicht nur Barrieren in den Köpfen und im Alltag abgebaut, sondern auch die Voraussetzungen geschaffen, damit junge Menschen mit und ohne Einschränkungen ihre Träume verwirklichen können. Ein gut ausgebautes Netzwerk bringt uns dem Ziel immer näher, dass ganz Bayern eine große Inklusive Region wird.“
Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf betonte: „Teilhabe ist kein Luxus, sondern ein Grundrecht. Mir ist es ein Anliegen, dass alle jungen Menschen – egal, ob mit oder ohne Behinderung – zusammen lernen, lachen und ihre Freizeit verbringen. Das Nürnberger Land, das Oberallgäu und Stadt und Land Rosenheim werden für ihr vorbildliches Engagement mit dem Prädikat ‚Inklusive Region‘ ausgezeichnet. Wir haben damit 14 ‚Inklusive Regionen‘ in Bayern, in denen Schulen, Kommunen und Jugendhilfe eng zusammenarbeiten und Inklusion stärken. Das Familienland Bayern ist gemeinsam stark.“
Eindrücke der VeranstaltungEindrücke der VeranstaltungEindrücke der VeranstaltungEindrücke der VeranstaltungEindrücke der VeranstaltungEindrücke der VeranstaltungInitiative „Inklusive Regionen“Das Kultusministerium startete im Jahr 2019 gemeinsam mit dem Sozialministerium die Initiative „Inklusive Regionen“. Dabei stand die 2015 gegründete „Modellregion Inklusion“ Kempten Pate.
Die Initiative setzt auf die Vernetzung und systematische Kooperation schulischer und außerschulischer Akteure in den Regionen, um gemeinsam individuell passgenaue und vertiefte Formen eines gemeinsamen Unterrichts und abgestimmte unterstützende Angebote für Schülerinnen und Schüler mit und ohne sonderpädagogischen bzw. besonderen Förderbedarf zu erproben.
Außerdem zeigt die Initiative eindrucksvoll, wie durch starke Kooperationen Chancengerechtigkeit und gesellschaftlicher Zusammenhalt vor Ort konkret verwirklicht werden. Das wachsende Netzwerk dient als Ideengeber und Vorbild, um die Inklusion in ganz Bayern flächendeckend und praxisnah voranzubringen.
In Bayern tragen nun folgende 14 Regionen das Prädikat „Inklusive Region“:
Das Kultusministerium startete im Jahr 2019 gemeinsam mit dem Sozialministerium die Initiative „Inklusive Regionen“. Dabei stand die 2015 gegründete „Modellregion Inklusion“ Kempten Pate.
Die Initiative setzt auf die Vernetzung und systematische Kooperation schulischer und außerschulischer Akteure in den Regionen, um gemeinsam individuell passgenaue und vertiefte Formen eines gemeinsamen Unterrichts und abgestimmte unterstützende Angebote für Schülerinnen und Schüler mit und ohne sonderpädagogischen bzw. besonderen Förderbedarf zu erproben.
Außerdem zeigt die Initiative eindrucksvoll, wie durch starke Kooperationen Chancengerechtigkeit und gesellschaftlicher Zusammenhalt vor Ort konkret verwirklicht werden. Das wachsende Netzwerk dient als Ideengeber und Vorbild, um die Inklusion in ganz Bayern flächendeckend und praxisnah voranzubringen.
In Bayern tragen nun folgende 14 Regionen das Prädikat „Inklusive Region“:
Kultusministerin Anna Stolz und Wissenschaftsminister Markus Blume stellen bayerischen Masterplan Lehrkräftebildung vor – neues Praxisjahr als Herzstück.
Bayern stellt die Lehrkräftebildung neu auf. Mit dem Masterplan Lehrkräftebildung werden Studium, Vorbereitungsdienst und Fortbildung enger verzahnt und stärker an den Anforderungen des Lehrerberufs ausgerichtet. Herzstück ist ein neues intensives Praxisjahr: Die schulische Praxis wächst um rund 50 Prozent auf 300 Stunden; vorgesehen sind mindestens 20 eigene Unterrichtsversuche. Zugleich werden Ausbildung und Prüfungen konsequent weiterentwickelt.
Kultusministerin Anna Stolz dazu: „Entscheidend ist, was am Ende bei den Schülerinnen und Schülern ankommt. Lehrkräfte vermitteln nicht nur Wissen. Sie wecken Neugier, entdecken Talente und geben Orientierung. Genau darauf richten wir unsere Lehrkräftebildung noch stärker aus: mit deutlich mehr Praxis und einer engen Begleitung auf dem Weg in den Beruf. Denn mehr Praxis heißt nicht einfach: früher vor die Klasse. Es heißt: selbst unterrichten, Rückmeldung bekommen, reflektieren – und mit jedem Mal sicherer werden.“
Wissenschaftsminister Markus Blume dazu: „Wir machen das Lehramtsstudium attraktiver, praxisnäher und fit für die Zukunft. Dafür verzahnen wir alle Phasen der Ausbildung enger miteinander, stärken die Rolle der Universitäten in allen Phasen und – ganz zentral: Wir bringen das Klassenzimmer in die Uni und die Uni ins Klassenzimmer. Praxis wird das verbindende Element aller Phasen der Lehrkräftebildung. Kern des Masterplans ist deshalb das neue Praxisjahr, in dem die Studierenden über ein komplettes Schuljahr hinweg authentische Erfahrungen an den Schulen machen. Das heißt: Mehr Unterrichtsversuche, engere pädagogisch-fachdidaktische Begleitung, mehr Reflexion schon während des Studiums. Und wir stärken die Fachdidaktiken. Dazu gehört auch, dass neue praxisorientierte und berufsfeldbezogene Lehrveranstaltungen angeboten werden. Und: Mit einem zusätzlichen Praxis- und Prüfungssemester passen wir die Regelstudienzeiten an – das bringt mehr Raum für das, was wichtig ist: praktische Erfahrung und passgenaue Examensvorbereitung. Mit der neuen Lehramtsausbildung geben wir den angehenden Lehrerinnen und Lehrern in Studium und Referendariat Hands-on-Fähigkeiten für den täglichen Unterricht mit auf den Weg.“
Kultusministerin Anna Stolz und Wissenschaftsminister Markus Blume stellen bayerischen Masterplan Lehrkräftebildung vor – neues Praxisjahr als Herzstück.
Bayern stellt die Lehrkräftebildung neu auf. Mit dem Masterplan Lehrkräftebildung werden Studium, Vorbereitungsdienst und Fortbildung enger verzahnt und stärker an den Anforderungen des Lehrerberufs ausgerichtet. Herzstück ist ein neues intensives Praxisjahr: Die schulische Praxis wächst um rund 50 Prozent auf 300 Stunden; vorgesehen sind mindestens 20 eigene Unterrichtsversuche. Zugleich werden Ausbildung und Prüfungen konsequent weiterentwickelt.
Kultusministerin Anna Stolz dazu: „Entscheidend ist, was am Ende bei den Schülerinnen und Schülern ankommt. Lehrkräfte vermitteln nicht nur Wissen. Sie wecken Neugier, entdecken Talente und geben Orientierung. Genau darauf richten wir unsere Lehrkräftebildung noch stärker aus: mit deutlich mehr Praxis und einer engen Begleitung auf dem Weg in den Beruf. Denn mehr Praxis heißt nicht einfach: früher vor die Klasse. Es heißt: selbst unterrichten, Rückmeldung bekommen, reflektieren – und mit jedem Mal sicherer werden.“
Wissenschaftsminister Markus Blume dazu: „Wir machen das Lehramtsstudium attraktiver, praxisnäher und fit für die Zukunft. Dafür verzahnen wir alle Phasen der Ausbildung enger miteinander, stärken die Rolle der Universitäten in allen Phasen und – ganz zentral: Wir bringen das Klassenzimmer in die Uni und die Uni ins Klassenzimmer. Praxis wird das verbindende Element aller Phasen der Lehrkräftebildung. Kern des Masterplans ist deshalb das neue Praxisjahr, in dem die Studierenden über ein komplettes Schuljahr hinweg authentische Erfahrungen an den Schulen machen. Das heißt: Mehr Unterrichtsversuche, engere pädagogisch-fachdidaktische Begleitung, mehr Reflexion schon während des Studiums. Und wir stärken die Fachdidaktiken. Dazu gehört auch, dass neue praxisorientierte und berufsfeldbezogene Lehrveranstaltungen angeboten werden. Und: Mit einem zusätzlichen Praxis- und Prüfungssemester passen wir die Regelstudienzeiten an – das bringt mehr Raum für das, was wichtig ist: praktische Erfahrung und passgenaue Examensvorbereitung. Mit der neuen Lehramtsausbildung geben wir den angehenden Lehrerinnen und Lehrern in Studium und Referendariat Hands-on-Fähigkeiten für den täglichen Unterricht mit auf den Weg.“
Der Masterplan bündelt zehn Handlungsfelder in den drei Säulen Praxisorientierung, Qualitätsentwicklung und Willkommenskultur. Im Studium stehen ein stärkerer Berufsbezug durch intensive Praxisphasen und die Vermittlung von berufsfeldrelevanten Inhalten und Schlüsselthemen im Fokus. Der Vorbereitungsdienst verankert aktuelle Anforderungen verbindlicher, qualifiziert die Ausbildenden gezielt weiter und gestaltet die Prüfungen praxisnäher. Hinzu kommen eine stärkere Anerkennung von Studienleistungen sowie Angebote zu Resilienz, Beratung und Onboarding.
Der Masterplan ist das Ergebnis eines seit 2024 strukturierten Entwicklungsprozesses. Die Empfehlungen einer Expertenkommission mit Vertretern der Wissenschaft und der Schulfamilie sowie weiteren Perspektiven aus der Schulpraxis und dem Vorbereitungsdienst sind in die Erarbeitung eingeflossen. Jetzt geht es Schritt für Schritt in die Umsetzung.
Masterplan Lehrkräftebildung auf einen BlickDer Masterplan entwickelt die Lehrkräftebildung über Studium, Vorbereitungsdienst und Fortbildung hinweg weiter. Die zehn Handlungsfelder des Masterplans gliedern sich in drei Säulen:
Der Masterplan entwickelt die Lehrkräftebildung über Studium, Vorbereitungsdienst und Fortbildung hinweg weiter. Die zehn Handlungsfelder des Masterplans gliedern sich in drei Säulen:
Säule 1: PraxisorientierungStärkerer Berufsfeldbezug ab dem 1. Semester | Handlungsfelder 1–3
Früher und intensiver in den Lehrerberuf hinein
Angehende Lehrkräfte sollen früher erleben und erproben, worauf es im Klassenzimmer ankommt. Dafür werden Berufsfeldbezug und Fachdidaktik im Studium deutlich gestärkt. Neue praxisorientierte Lehrveranstaltungen nehmen beispielsweise Classroom Management stärker in den Blick.
Herzstück ist das neue „Praxisjahr intensiv“. Die bisherigen Praktika werden gebündelt und um rund 50 Prozent auf insgesamt 300 Stunden ausgeweitet. Über ein ganzes Schuljahr hinweg erleben die Studierenden Schule kontinuierlich und übernehmen deutlich mehr selbst: Mindestens 20 eigene Unterrichtsversuche sind vorgesehen. Begleitet werden sie dabei von Schule und Universität; die Praxiserfahrungen werden wissenschaftlich reflektiert.
Mit sogenannten Core Practices geht Bayern noch einen Schritt weiter: Zentrale Tätigkeiten guten Unterrichtens werden gezielt trainiert – zum Beispiel Lernfortschritte erkennen, gutes Feedback geben oder Unterrichtsstörungen vorbeugen. Modellversuche erproben diesen Ansatz an ausgewählten Universitätsstandorten.
Stärkerer Berufsfeldbezug ab dem 1. Semester | Handlungsfelder 1–3
Früher und intensiver in den Lehrerberuf hinein
Angehende Lehrkräfte sollen früher erleben und erproben, worauf es im Klassenzimmer ankommt. Dafür werden Berufsfeldbezug und Fachdidaktik im Studium deutlich gestärkt. Neue praxisorientierte Lehrveranstaltungen nehmen beispielsweise Classroom Management stärker in den Blick.
Herzstück ist das neue „Praxisjahr intensiv“. Die bisherigen Praktika werden gebündelt und um rund 50 Prozent auf insgesamt 300 Stunden ausgeweitet. Über ein ganzes Schuljahr hinweg erleben die Studierenden Schule kontinuierlich und übernehmen deutlich mehr selbst: Mindestens 20 eigene Unterrichtsversuche sind vorgesehen. Begleitet werden sie dabei von Schule und Universität; die Praxiserfahrungen werden wissenschaftlich reflektiert.
Mit sogenannten Core Practices geht Bayern noch einen Schritt weiter: Zentrale Tätigkeiten guten Unterrichtens werden gezielt trainiert – zum Beispiel Lernfortschritte erkennen, gutes Feedback geben oder Unterrichtsstörungen vorbeugen. Modellversuche erproben diesen Ansatz an ausgewählten Universitätsstandorten.
Säule 2: QualitätsentwicklungGenereller Qualitäts-Turbo | Handlungsfelder 4–7
Ausbildung an dem ausrichten, was Lehrkräfte heute können müssen
Schule verändert sich – und damit auch die Anforderungen an Lehrkräfte. Deshalb werden Themen wie Inklusion und der Umgang mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen, Demokratiebildung sowie Digitale Bildung und KI stärker und verbindlicher in der Ausbildung verankert.
Gleichzeitig rücken diejenigen stärker in den Fokus, die angehende Lehrkräfte ausbilden: Seminar- und Praktikumslehrkräfte werden gezielt weiterqualifiziert, Studium, Schulpraxis und Vorbereitungsdienst enger miteinander verbunden. Der Vorbereitungsdienst wird zudem über alle Lehrämter hinweg systematisch evaluiert und auf dieser Grundlage weiterentwickelt.
Auch bei den Prüfungen zählt künftig stärker die tatsächliche Unterrichtspraxis. Bei mehreren Lehrämtern ersetzt eine Sequenzprüfung eine der bisherigen Lehrproben: Bewertet wird damit nicht nur eine einzelne Unterrichtsstunde, sondern wie sich Lernen und Kompetenzaufbau über mehrere Stunden hinweg entwickeln. Die schriftliche Hausarbeit im Zweiten Staatsexamen entfällt.
Genereller Qualitäts-Turbo | Handlungsfelder 4–7
Ausbildung an dem ausrichten, was Lehrkräfte heute können müssen
Schule verändert sich – und damit auch die Anforderungen an Lehrkräfte. Deshalb werden Themen wie Inklusion und der Umgang mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen, Demokratiebildung sowie Digitale Bildung und KI stärker und verbindlicher in der Ausbildung verankert.
Gleichzeitig rücken diejenigen stärker in den Fokus, die angehende Lehrkräfte ausbilden: Seminar- und Praktikumslehrkräfte werden gezielt weiterqualifiziert, Studium, Schulpraxis und Vorbereitungsdienst enger miteinander verbunden. Der Vorbereitungsdienst wird zudem über alle Lehrämter hinweg systematisch evaluiert und auf dieser Grundlage weiterentwickelt.
Auch bei den Prüfungen zählt künftig stärker die tatsächliche Unterrichtspraxis. Bei mehreren Lehrämtern ersetzt eine Sequenzprüfung eine der bisherigen Lehrproben: Bewertet wird damit nicht nur eine einzelne Unterrichtsstunde, sondern wie sich Lernen und Kompetenzaufbau über mehrere Stunden hinweg entwickeln. Die schriftliche Hausarbeit im Zweiten Staatsexamen entfällt.
Säule 3: WillkommenskulturStarke Rahmenbedingungen für starke Lehrkräfte | Handlungsfelder 8–10
Gut durch Ausbildung und Berufseinstieg begleiten
Wer Lehrkraft werden will, soll auf diesem anspruchsvollen Weg verlässlich begleitet werden. Deshalb wird zunächst sichtbar gemacht und anerkannt, was Studierende tatsächlich leisten: Praxiszeiten und die Vorbereitung auf das Erste Staatsexamen werden stärker berücksichtigt. Insgesamt werden dafür 30 Leistungspunkte abgebildet; die Regelstudienzeit wird entsprechend angepasst. Gleichzeitig geht es um einen guten Start in den Beruf. Die Angebote von LehrKraftStärken werden systematisch im Vorbereitungsdienst verankert und unterstützen angehende Lehrkräfte bei Resilienz und Selbstfürsorge. Hinzu kommen verbindlichere Beratung und ein verbessertes Onboarding an den Übergängen vom Studium in den Vorbereitungsdienst und weiter in den Beruf.
Starke Rahmenbedingungen für starke Lehrkräfte | Handlungsfelder 8–10
Gut durch Ausbildung und Berufseinstieg begleiten
Wer Lehrkraft werden will, soll auf diesem anspruchsvollen Weg verlässlich begleitet werden. Deshalb wird zunächst sichtbar gemacht und anerkannt, was Studierende tatsächlich leisten: Praxiszeiten und die Vorbereitung auf das Erste Staatsexamen werden stärker berücksichtigt. Insgesamt werden dafür 30 Leistungspunkte abgebildet; die Regelstudienzeit wird entsprechend angepasst. Gleichzeitig geht es um einen guten Start in den Beruf. Die Angebote von LehrKraftStärken werden systematisch im Vorbereitungsdienst verankert und unterstützen angehende Lehrkräfte bei Resilienz und Selbstfürsorge. Hinzu kommen verbindlichere Beratung und ein verbessertes Onboarding an den Übergängen vom Studium in den Vorbereitungsdienst und weiter in den Beruf.
Starke Rahmenbedingungen für starke Lehrkräfte | Handlungsfelder 8–10
Gut durch Ausbildung und Berufseinstieg begleiten
Wer Lehrkraft werden will, soll auf diesem anspruchsvollen Weg verlässlich begleitet werden. Deshalb wird zunächst sichtbar gemacht und anerkannt, was Studierende tatsächlich leisten: Praxiszeiten und die Vorbereitung auf das Erste Staatsexamen werden stärker berücksichtigt. Insgesamt werden dafür 30 Leistungspunkte abgebildet; die Regelstudienzeit wird entsprechend angepasst. Gleichzeitig geht es um einen guten Start in den Beruf. Die Angebote von LehrKraftStärken werden systematisch im Vorbereitungsdienst verankert und unterstützen angehende Lehrkräfte bei Resilienz und Selbstfürsorge. Hinzu kommen verbindlichere Beratung und ein verbessertes Onboarding an den Übergängen vom Studium in den Vorbereitungsdienst und weiter in den Beruf.
Bayerische Schülerinnen und Schüler auf Erfolgskurs beim BundesUmweltWettbewerb.
„Vom Wissen zum nachhaltigen Handeln“ – Unter diesem Motto stand auch heuer der BundesUmweltWettbewerb (BUW), bei dem Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland mit besonders innovativen und kreativen Projekten bewiesen, wie Umweltschutz und Nachhaltigkeit in Zukunft aussehen können. Die bayerischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer sicherten sich dabei zur Freude von Kultusministerin Anna Stolz einen Hauptpreis und zwei Sonderpreise: „Was für ein toller Erfolg für unsere bayerischen Schülerinnen und Schüler! Es ist schön zu sehen, mit wieviel Tatkraft, Innovationsfreude und Ausdauer sie ihre Visionen beim BundesUmweltWettbewerb umgesetzt haben. Genau diesen Mut, sich für die Umwelt einzusetzen, brauchen wir in unserer Gesellschaft. Sie warten nicht darauf, dass andere die Zukunft gestalten, sie legen selbst los. Damit sind sie echte Vorbilder!“
Bei der diesjährigen 36. Runde des BundesUmweltWettbewerbs wurden insgesamt 371 Projektarbeiten eingereicht, 60 davon stammten von Schülerinnen und Schülern zwischen 10 und 20 Jahren aus dem Freistaat.
Bayerische Schülerinnen und Schüler auf Erfolgskurs beim BundesUmweltWettbewerb.
„Vom Wissen zum nachhaltigen Handeln“ – Unter diesem Motto stand auch heuer der BundesUmweltWettbewerb (BUW), bei dem Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland mit besonders innovativen und kreativen Projekten bewiesen, wie Umweltschutz und Nachhaltigkeit in Zukunft aussehen können. Die bayerischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer sicherten sich dabei zur Freude von Kultusministerin Anna Stolz einen Hauptpreis und zwei Sonderpreise: „Was für ein toller Erfolg für unsere bayerischen Schülerinnen und Schüler! Es ist schön zu sehen, mit wieviel Tatkraft, Innovationsfreude und Ausdauer sie ihre Visionen beim BundesUmweltWettbewerb umgesetzt haben. Genau diesen Mut, sich für die Umwelt einzusetzen, brauchen wir in unserer Gesellschaft. Sie warten nicht darauf, dass andere die Zukunft gestalten, sie legen selbst los. Damit sind sie echte Vorbilder!“
Bei der diesjährigen 36. Runde des BundesUmweltWettbewerbs wurden insgesamt 371 Projektarbeiten eingereicht, 60 davon stammten von Schülerinnen und Schülern zwischen 10 und 20 Jahren aus dem Freistaat.
HintergrundinformationenZentrale Aufgabe beim BundesUmweltWettbewerb ist es, Ursachen und Zusammenhänge eines Umweltproblems zu untersuchen. Ausgehend davon sollen dann Lösungswege entwickelt, in ersten Schritten umgesetzt und in einer Projektarbeit schriftlich dokumentiert werden. Das Thema ist dabei frei wählbar. Ökologische, ökonomische, soziale, kulturelle und technische Zusammenhänge sollten im Rahmen der Arbeit berücksichtigt werden.
Urkunden sowie Geld- und Sachpreise in einem Gesamtwert von ca. 25.000 Euro sind für die Gewinnerinnen und Gewinner vorgesehen. Ausgewählte Preisträgerinnen und Preisträger, die eine besondere Begabung bei der Bearbeitung von Umweltthemen zeigen, können für Maßnahmen der Begabtenförderung vorgeschlagen werden.
Zentrale Aufgabe beim BundesUmweltWettbewerb ist es, Ursachen und Zusammenhänge eines Umweltproblems zu untersuchen. Ausgehend davon sollen dann Lösungswege entwickelt, in ersten Schritten umgesetzt und in einer Projektarbeit schriftlich dokumentiert werden. Das Thema ist dabei frei wählbar. Ökologische, ökonomische, soziale, kulturelle und technische Zusammenhänge sollten im Rahmen der Arbeit berücksichtigt werden.
Urkunden sowie Geld- und Sachpreise in einem Gesamtwert von ca. 25.000 Euro sind für die Gewinnerinnen und Gewinner vorgesehen. Ausgewählte Preisträgerinnen und Preisträger, die eine besondere Begabung bei der Bearbeitung von Umweltthemen zeigen, können für Maßnahmen der Begabtenförderung vorgeschlagen werden.
Die bayerischen Gewinnerinnen und GewinnerHauptpreisBUW I
Entwicklung eines nachhaltigen Zeckenabweisemittels auf Basis von Pelargonien für Bergschafe (Preisgeld 1.000 Euro)
Sophia Maria Clement, E rzbischöfliches St.-Irmengard-Gymnasium, Garmisch-Partenkirchen
SonderpreiseBUW I
Renaturierung von Flüssen im urbanen Raum am Beispiel der Regnitz in Bamberg (Preisgeld 500 Euro)
Ludwig Weiß, Dientzenhofer-Gymnasium, Bamberg
BUW II
Umweltbewusstsein im Kindergartenalter: Wie Kinder lernen, Verantwortung für Natur und Umwelt zu übernehmen (Preisgeld 750 Euro)
Lena Brandl, Berufliche Oberschule Regen Staatliche Fachoberschule, Regen
BUW I
Renaturierung von Flüssen im urbanen Raum am Beispiel der Regnitz in Bamberg (Preisgeld 500 Euro)
Ludwig Weiß, Dientzenhofer-Gymnasium, Bamberg
BUW II
Umweltbewusstsein im Kindergartenalter: Wie Kinder lernen, Verantwortung für Natur und Umwelt zu übernehmen (Preisgeld 750 Euro)
Lena Brandl, Berufliche Oberschule Regen Staatliche Fachoberschule, Regen
Weitere InformationenWeitere InformationenWeitere InformationenWeitere InformationenKultusministerin Anna Stolz beglückwünscht die neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten der Stiftung Maximilianeum und der Wittelsbacher Jubiläumsstiftung.
Fachliche Topleistungen, ein beeindruckendes Allgemeinwissen sowie eine überzeugende Persönlichkeit – diese außergewöhnliche Gesamtkombination zeichnet acht Abiturientinnen und Abiturienten des Jahrgangs 2026 besonders aus, die nun in die Stiftung Maximilianeum bzw. in die Wittelsbacher Jubiläumsstiftung aufgenommen werden.
Zu dieser besonderen Ehre gratuliert auch Kultusministerin Anna Stolz: „Es gibt Momente, die Türen öffnen – und genau ein solcher ist für die acht neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten nun gekommen. Ab sofort dürfen sie das Maximilianeum ihr neues Zuhause nennen, denn sie bringen genau das mit, was Bildung ausmacht: Wissen, das sie weiterbringt, und eine Persönlichkeit, die inspiriert! Ich wünsche den neuen Maximilianeerinnen und Maximilianeern, dass sie die einmaligen Chancen des Stipendiums nutzen und ihren Weg auch weiterhin mit viel Power und Mut gehen. Ich bin mir sicher: Wir werden noch viel von ihnen hören!“
Die neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten der Stiftung Maximilianeum bzw. der Wittelsbacher Jubiläumsstiftung sind (in alphabetischer Reihenfolge):
Kultusministerin Anna Stolz beglückwünscht die neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten der Stiftung Maximilianeum und der Wittelsbacher Jubiläumsstiftung.
Fachliche Topleistungen, ein beeindruckendes Allgemeinwissen sowie eine überzeugende Persönlichkeit – diese außergewöhnliche Gesamtkombination zeichnet acht Abiturientinnen und Abiturienten des Jahrgangs 2026 besonders aus, die nun in die Stiftung Maximilianeum bzw. in die Wittelsbacher Jubiläumsstiftung aufgenommen werden.
Zu dieser besonderen Ehre gratuliert auch Kultusministerin Anna Stolz: „Es gibt Momente, die Türen öffnen – und genau ein solcher ist für die acht neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten nun gekommen. Ab sofort dürfen sie das Maximilianeum ihr neues Zuhause nennen, denn sie bringen genau das mit, was Bildung ausmacht: Wissen, das sie weiterbringt, und eine Persönlichkeit, die inspiriert! Ich wünsche den neuen Maximilianeerinnen und Maximilianeern, dass sie die einmaligen Chancen des Stipendiums nutzen und ihren Weg auch weiterhin mit viel Power und Mut gehen. Ich bin mir sicher: Wir werden noch viel von ihnen hören!“
Die neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten der Stiftung Maximilianeum bzw. der Wittelsbacher Jubiläumsstiftung sind (in alphabetischer Reihenfolge):
Die neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten der Stiftung Maximilianeum für Studenten bzw. der Wittelsbacher Jubiläumsstiftung für Studentinnen haben ihr Abitur in Dachau, Donauwörth, Forchheim, München, Ottobeuren, Schifferstadt und Türkheim abgelegt. Sie können nun ab ihrem Studienbeginn im Maximilianeum in München wohnen, das auch Sitz des bayerischen Landtags ist, und erhalten dort freie Kost und Logis. Darüber hinaus fördert die Stiftung Auslandsaufenthalte, unter anderem in Paris oder Oxford. Zudem erkunden die Stipendiatinnen und Stipendiaten jährlich eine sehenswerte Region Europas. Auch Sprachkurse zählen zum festen Angebot der Stiftung.
Die neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten der Stiftung Maximilianeum für Studenten bzw. der Wittelsbacher Jubiläumsstiftung für Studentinnen haben ihr Abitur in Dachau, Donauwörth, Forchheim, München, Ottobeuren, Schifferstadt und Türkheim abgelegt. Sie können nun ab ihrem Studienbeginn im Maximilianeum in München wohnen, das auch Sitz des bayerischen Landtags ist, und erhalten dort freie Kost und Logis. Darüber hinaus fördert die Stiftung Auslandsaufenthalte, unter anderem in Paris oder Oxford. Zudem erkunden die Stipendiatinnen und Stipendiaten jährlich eine sehenswerte Region Europas. Auch Sprachkurse zählen zum festen Angebot der Stiftung.
Aufnahmeverfahren für die StiftungenUm in die Stiftung Maximilianeum bzw. die Wittelsbacher Jubiläumsstiftung aufgenommen zu werden, durchlaufen die Bewerberinnen und Bewerber ein mehrstufiges Verfahren. Sie müssen unter anderem hervorragende Leistungen in allen Fächern vorweisen, in die Förderung nach dem Bayerischen Eliteförderungsgesetz („Max Weber-Programm“) aufgenommen werden und sich im Rahmen einer Sonderprüfung im Kultusministerium mit den besten Abiturientinnen und Abiturienten aus ganz Bayern messen. Dabei wird besonderer Wert auf ihre Fähigkeit zum Transfer und zum vernetzten Denken sowie auf vielfältige Interessen und soziale Kompetenz gelegt. Ein Auswahlgespräch vor dem Kuratorium der Stiftung bildet den Abschluss des Aufnahmeverfahrens.
Um in die Stiftung Maximilianeum bzw. die Wittelsbacher Jubiläumsstiftung aufgenommen zu werden, durchlaufen die Bewerberinnen und Bewerber ein mehrstufiges Verfahren. Sie müssen unter anderem hervorragende Leistungen in allen Fächern vorweisen, in die Förderung nach dem Bayerischen Eliteförderungsgesetz („Max Weber-Programm“) aufgenommen werden und sich im Rahmen einer Sonderprüfung im Kultusministerium mit den besten Abiturientinnen und Abiturienten aus ganz Bayern messen. Dabei wird besonderer Wert auf ihre Fähigkeit zum Transfer und zum vernetzten Denken sowie auf vielfältige Interessen und soziale Kompetenz gelegt. Ein Auswahlgespräch vor dem Kuratorium der Stiftung bildet den Abschluss des Aufnahmeverfahrens.
Stiftung Maximilianeum und Wittelsbacher JubiläumsstiftungDie private Stiftung Maximilianeum geht auf König Max II. von Bayern zurück. Sie wurde 1852 eingerichtet, um besonders begabte Studenten aller Schichten zu fördern. Nach dem Willen des Stifters ist die Unterstützung Bewerbern aus Bayern oder den ehemals zu Bayern gehörenden Gebieten der linksrheinischen Pfalz sowie des Saarpfalzkreises vorbehalten. 1980 wurde für hochbegabte Abiturientinnen zusätzlich die Wittelsbacher Jubiläumsstiftung eingerichtet.
Die private Stiftung Maximilianeum geht auf König Max II. von Bayern zurück. Sie wurde 1852 eingerichtet, um besonders begabte Studenten aller Schichten zu fördern. Nach dem Willen des Stifters ist die Unterstützung Bewerbern aus Bayern oder den ehemals zu Bayern gehörenden Gebieten der linksrheinischen Pfalz sowie des Saarpfalzkreises vorbehalten. 1980 wurde für hochbegabte Abiturientinnen zusätzlich die Wittelsbacher Jubiläumsstiftung eingerichtet.
Die private Stiftung Maximilianeum geht auf König Max II. von Bayern zurück. Sie wurde 1852 eingerichtet, um besonders begabte Studenten aller Schichten zu fördern. Nach dem Willen des Stifters ist die Unterstützung Bewerbern aus Bayern oder den ehemals zu Bayern gehörenden Gebieten der linksrheinischen Pfalz sowie des Saarpfalzkreises vorbehalten. 1980 wurde für hochbegabte Abiturientinnen zusätzlich die Wittelsbacher Jubiläumsstiftung eingerichtet.
Die private Stiftung Maximilianeum geht auf König Max II. von Bayern zurück. Sie wurde 1852 eingerichtet, um besonders begabte Studenten aller Schichten zu fördern. Nach dem Willen des Stifters ist die Unterstützung Bewerbern aus Bayern oder den ehemals zu Bayern gehörenden Gebieten der linksrheinischen Pfalz sowie des Saarpfalzkreises vorbehalten. 1980 wurde für hochbegabte Abiturientinnen zusätzlich die Wittelsbacher Jubiläumsstiftung eingerichtet.