Wissenschaft trifft Unterrichtspraxis

1 month 1 week ago
Im Rahmen der Schulversuche KI@school und „proof“ der Stiftung Bildungspakt Bayern zeigt eine Forschungstagung, wie Kinder und Jugendliche individuell gefördert werden können. Dabei spielt KI oft eine zentrale, aber nicht die alleinige Rolle.

Medien verstehen statt konsumieren: Schülermedientage 2026 starten mit vielfältigem Programm

1 month 1 week ago

Vom 4. bis 8. Mai 2026 finden die Schülermedientage als Kooperation der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit mit zahlreichen regionalen und überregionalen Medienhäusern statt. Dazu zählen viele Tageszeitungsverlage sowie der Bayerische Rundfunk. Im Mittelpunkt steht dabei, Schülerinnen und Schülern aus ganz Bayern die Möglichkeit zu geben, unmittelbar und auf Augenhöhe mit Medienexpertinnen und -experten ins Gespräch zu kommen.

Kultusministerin Anna Stolz betont die Bedeutung der Veranstaltung: „Digitale Medien sind für viele Kinder und Jugendliche ein fester Bestandteil des Alltags. Umso entscheidender ist eine starke Medienbildung – in der Schule wie außerhalb. Die Schülermedientage leisten hier einen wichtigen Beitrag: Sie vermitteln ganz praxisnah kritisches Denken und einen souveränen Umgang mit Informationen. Gerade angesichts von Fake News und gezielter Manipulation ist es unverzichtbar, Inhalte einordnen und bewerten zu können. So werden unsere jungen Menschen gezielt darauf vorbereitet, informiert, kritisch und selbstbestimmt an unserer Wissensgesellschaft teilzunehmen.“

Auch Rupert Grübl, Direktor der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, unterstreicht den Mehrwert: „Die Schülermedientage ermöglichen jungen Menschen einen direkten Austausch mit Journalistinnen und Journalisten. Sie erfahren aus erster Hand, wie Recherche funktioniert, wie Nachrichten entstehen und wie Desinformation erkannt werden kann. Das stärkt nicht nur Medienkompetenz, sondern auch das Verständnis für demokratische Prozesse.“

In zahlreichen Webtalks und Workshops erhalten die Jugendlichen spannende Einblicke in die Welt der Medien: Von der Frage, wie weit Meinungsfreiheit im Netz gehen darf, über Faktenchecks internationaler Berichterstattung bis hin zu Herausforderungen durch Künstliche Intelligenz im Journalismus. Auch Themen wie Lokaljournalismus, Social Media, Influencer-Kultur und die Zukunft von Radio, Fernsehen und Schülerzeitungen stehen auf dem Programm.

Rund um den Internationalen Tag der Pressefreiheit finden die Schülermedientage erneut als digitales Angebot für bayerische Schulen statt. Täglich werden mehrere Live-Sessions aus dem Studio der MEDIASCHOOL BAYERN übertragen. Ergänzt wird das Programm durch Schul- und Redaktionsbesuche, bei denen Medienschaffende direkt vor Ort mit Klassen ins Gespräch kommen.

Zu den Programmhöhepunkten zählen unter anderem Diskussionen über Hass im Netz, internationale Berichterstattung, Polizeirecherche, Fehlerkultur im Journalismus sowie die Zukunft des Lokaljournalismus. Vertreterinnen und Vertreter führender Medienhäuser geben dabei praxisnahe Einblicke in ihren Arbeitsalltag.

Hintergrund: Schülermedientage

Bayernweit melden sich jährlich mehr als 1.000 Schulklassen zu den Schülermedientagen an. Mehrere tausend Schülerinnen und Schüler verfolgen täglich die Liveformate und nutzen die Möglichkeit, sich aktiv zu beteiligen: Fragen können digital eingereicht und direkt in die Gespräche eingebunden werden.

Organisiert werden die Schülermedientage von der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit in Kooperation mit der MEDIASCHOOL BAYERN, dem Verband Bayerischer Zeitungsverleger, dem Bayerischen Rundfunk sowie weiteren Partnern.

Für die vertiefende Auseinandersetzung stellt die Bayerische Landeszentrale ergänzend Unterrichtsmaterialien zu Themen wie Desinformation, Propaganda und Pressefreiheit im Rahmen des Formats „Zeit für Politik“ zur Verfügung: https://www.blz.bayern.de/zeit-fuer-politik.html

Fachtagung in Berlin: Strategien gegen Antiziganismus im Bildungsbereich im Fokus

1 month 2 weeks ago

Die Kultusministerkonferenz hat gemeinsam mit dem Zentralrat Deutscher Sinti und Roma zur Fachtagung „Wissensvermittlung über Sinti und Roma – Strategien gegen Antiziganismus“ in die Bayerische Vertretung in Berlin eingeladen.

Im Mittelpunkt der Tagung stehen Wege, wie Schulen Wissen über Sinti und Roma stärken und Diskriminierung wirksam begegnen können.

Anna Stolz, Präsidentin der Bildungsministerkonferenz und Bayerische Kultusministerin, erklärt: „Antiziganismus hat in unseren Schulen keinen Platz. Es ist unser gemeinsamer Auftrag, Bildungseinrichtungen als diskriminierungsfreie Räume zu gestalten und allen Kindern gleiche Chancen zu eröffnen. Dafür brauchen wir fundiertes Wissen über die Geschichte und Gegenwart der Sinti und Roma – und Sensibilität im schulischen Alltag. Schule ist dabei ein zentraler Ort, um Haltung zu vermitteln und Respekt zu stärken. Der heutige Fachtag ist ein wichtiger Schritt, um den Austausch zu vertiefen und voneinander zu lernen. Entscheidend ist, dass wir diesen Weg gemeinsam weitergehen – in enger Zusammenarbeit mit den Minderheitenvertretungen.“

Romani Rose, Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, betont: „Es ist die Aufgabe unserer Bildungseinrichtungen, durch Aufklärung und Wissensvermittlung schon frühzeitig dem jahrhundertealten antiziganistischem Rassismus entgegenzuwirken. Dabei ist es vor allem wichtig, dem tradierten Bild des „Fremden“ die mehr als 600-jährige Geschichte der Sinti und Roma in Deutschland mit ihren kulturellen Beiträgen entgegenzusetzen. Wissensvermittlung und Information sind die wichtigsten Voraussetzungen, um Antiziganismus zu bekämpfen und damit sollte bereits in den Schulen begonnen werden.“

Weitere Informationen:

Anlass der Tagung ist die gemeinsame Empfehlung der Kultusministerkonferenz und des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma zum Umgang mit Antiziganismus in der Schule, die im März 2025 beschlossen wurde. Sie baut auf einer Erklärung aus dem Jahr 2022 auf und bietet konkrete Orientierung für den schulischen Alltag.

Die Empfehlung umfasst unter anderem eine Definition von Antiziganismus, einen Überblick über historische und aktuelle Herausforderungen im Bildungssystem sowie konkrete Ansätze für Prävention und Intervention. Dabei werden Themen wie historisch-politische Bildung, Medienbildung, Sprachsensibilität und professionelles Handeln von Lehrkräften aufgegriffen.

Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass Antiziganismus weiterhin auch im Bildungsbereich verbreitet ist. Dokumentiert werden unter anderem Diskriminierungen und Benachteiligungen von Schülerinnen und Schülern. Die Fachtagung soll daher zur weiteren Sensibilisierung beitragen und den Austausch zwischen den Fachvertretern und Multiplikatoren aus vielen Bundesländern stärken.

Weichen gestellt: Kultus- und Finanzministerium ermöglichen ein neues Gymnasium in der Gemeinde Heßdorf

1 month 2 weeks ago

Nun ist es offiziell – Kultusministerin Anna Stolz und Finanzminister Albert Füracker haben grünes Licht für ein neues Gymnasium in der Gemeinde Heßdorf erteilt und dem Antrag des Landkreises Erlangen-Höchstadt zugestimmt.

„Das ist ein echter Meilenstein und ein starkes Signal für den Landkreis Erlangen-Höchstadt! Wir rechnen damit, dass die Zahl der Gymnasiasten auch in den nächsten Jahren weiter ansteigen wird. Mit dem neuen Gymnasium in der Gemeinde Heßdorf reagieren wir auf diese Entwicklung und stellen damit sicher, dass unsere Schülerinnen und Schüler auch in Zukunft auf hervorragende Rahmenbedingungen und optimale Bildungsvoraussetzungen in der Region zählen können“, freut sich Kultusministerin Anna Stolz.

Finanz- und Heimatminister Albert Füracker unterstreicht: „Durch das neue Gymnasium in der Gemeinde Heßdorf setzen wir ein klares Zeichen zur Förderung einer wachsenden Region und stärken die schulische Infrastruktur. So ermöglichen wir heimatnahe Bildung in modernen Lernumgebungen, um die Schülerinnen und Schüler optimal auf Studium und Beruf vorzubereiten. Bildung ist das Fundament einer florierenden Gesellschaft und die wichtigste Investition, die wir für die kommenden Generationen tätigen können. Auch im neuen Haushalt 2026/2027 bleiben die Ausgaben für Bildung mit rund einem Drittel der Gesamtausgaben deshalb der größte Posten – so machen wir Bayern fit für die Zukunft!“

Die Entscheidung basiert auf der prognostizierten fortschreitenden Zunahme der Schülerzahlen im Gymnasialbereich im Landkreis Erlangen-Höchstadt. Die bestehenden Gymnasien sind bereits stark ausgelastet und können die künftig zu erwartenden Schülerinnen und Schüler nicht mehr vollständig aufnehmen. Vor diesem Hintergrund ist die Errichtung eines weiteren staatlichen Gymnasiums erforderlich, um eine bedarfsgerechte schulische Versorgung sicherzustellen.

Das Ehrenamt ist Herz und Motor der Gesellschaft

1 month 2 weeks ago

Besondere Auszeichnung für besonders engagierte Schülerinnen und Schüler.

Tue Gutes und rede darüber! Im feierlichen Ambiente des Fürstensaals der Würzburger Residenz zeichnete Kultusministerin Anna Stolz zusammen mit der Bayerischen Ehrenamtsbeauftragten Gabi Schmidt am heutigen Mittwoch über 150 Schülerinnen und Schüler aus den Regierungsbezirken Oberfranken, Mittelfranken, Unterfranken und Oberpfalz für ihr außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement an ihren Schulen aus und überreichte ihnen als Anerkennung eine Urkunde.

„Das Ehrenamt ist Herz und Motor unserer Gesellschaft! Gemeinsam die Ärmel hochkrempeln und anpacken – das macht nicht nur Spaß, das verbindet auch! Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement zeigen unsere Schülerinnen und Schüler, was es heißt, sich für andere stark zu machen. Sie übernehmen Verantwortung, bringen frische Ideen ein und tun damit jede Menge Gutes für unsere Gesellschaft. Und dabei geben sie etwas ganz Besonderes weiter – positive Energie, die ansteckt, andere mitzieht und die Gemeinschaft wachsen lässt. Vielen Dank für so viel Leidenschaft und Einsatz!“, betonte Kultusministerin Anna Stolz .

Wie vielfältig und lebendig das Ehrenamt an Schulen ist, zeigt der beeindruckende Einsatz der Kinder und Jugendlichen: Ob in der Schülermitverantwortung, in Projekten der Erinnerungskultur, als Medienscouts, Kulturlotsen oder im Schulsanitätsdienst – die ausgezeichneten Schülerinnen und Schüler bringen sich tatkräftig ein, setzen neue Impulse und stärken damit das Miteinander an ihren Schulen und weit darüber hinaus.

Auch die Bayerische Ehrenamtsbeauftragte Gabi Schmidt lobte das tolle Engagement der jungen Generation: „ Die Schülerinnen und Schüler zeigen eindrucksvoll, wie viel Engagement und Verantwortungsbewusstsein bereits in jungen Jahren gelebt wird. Neben ihren schulischen Verpflichtungen setzen sie sich mit Zeit, Energie und Herzblut für andere ein. Dieses freiwillige Engagement ist keine Selbstverständlichkeit, sondern ein wertvoller Beitrag für unsere Gesellschaft. Dafür gebührt ihnen unser aufrichtiger Dank und höchste Anerkennung. Sie sind Vorbilder, die Mut machen und unsere Gemeinschaft nachhaltig stärken. Unsere Jugend ist stark und empathisch.“

Informationen zu ehrenamtlichem Engagement im schulischen Umfeld

An den bayerischen Schulen wird das ehrenamtliche Engagement von Schülerinnen und Schüler besonders gefordert. Schulen können ehrenamtliche Arbeit von Schülerinnen und Schülern im Jahreszeugnis anerkennen lassen. Die Einsatzbereiche reichen von schulischen Aktivitäten über soziale und karitative Arbeit, freie Jugendarbeit, sicherheitsrelevante Ehrenämter (wie Freiwillige Feuerwehr, THW, Rettungsdienste) bis hin zu Sport sowie Natur- und Umweltschutz. Weitere Informationen finden Sie unter Ehrenamt | Schulentwicklung und Mitwirkung | Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus .

Aktionswoche „Zukunft säen“

1 month 2 weeks ago
Die Klimaschule Bayern lädt zum Internationalen Tag der Artenvielfalt zu einem Aktionstag ein. Schülerinnen und Schüler verteilen an den Schulen selbstgemachte „Seedbombs“, um für Artenvielfalt und Umweltschutz zu werben.

Lernen durch Engagement

1 month 2 weeks ago
Mit dem Schulpreis „Eine Klasse für sich und andere“ werden herausragende Schulprojekte ausgezeichnet, in denen sich Schülerinnen und Schüler für gesellschaftsrelevante Themen engagieren. Jetzt mitmachen!

Bilderbuchkoffer für Demokratie

1 month 2 weeks ago
Das Projekt „Bilderbuchkoffer für Demokratie“ der Internationalen Jugendbibliothek bietet Lehrkräften eine Bücherauswahl, die Grundschulkindern Themen wie Demokratie, Recht, Solidarität und gesellschaftliches Zusammenleben näherbringen.

Workshops für Lehrkräfte

1 month 2 weeks ago
Die Initiative Junge Forscherinnen und Forscher e. V. unterstützt engagierte Lehrkräfte, MINT-Kompetenzen forschend und spielerisch im Unterrichtsalltag umzusetzen.

Bayerns Mittelschulen sind „stark für jeden Weg“

1 month 2 weeks ago

Mehr Praxis. Mehr Chancen. Mehr Zukunft: Kultusministerin Anna Stolz stellt Mittelschulinitiative im Bayerischen Landtag vor.

Die Mittelschule in Bayern wird gezielt weiterentwickelt: Mit einem umfassenden Maßnahmenpaket stärkt das Kultusministerium Profil, Qualität und Zukunftsfähigkeit der Schulart. Im Zentrum stehen die Stärkung von Basiskompetenzen, mehr individuelle Lernzeit, noch mehr Praxisnähe und eine konsequente Ausrichtung auf erfolgreiche Bildungs- und Berufswege. Kultusministerin Anna Stolz betont bei der Vorstellung des Konzepts im Bayerischen Landtag: „Die Mittelschule ist eine starke Schulart zur individuellen Persönlichkeitsbildung und das Rückgrat der beruflichen Bildung in Bayern. Sie ist das Sprungbrett für vielfältige Bildungs- und Berufswege.“

Aus der Praxis entwickelt – für die Zukunft gemacht

Die Initiative „Mittelschule – stark für jeden Weg“ baut auf einem breit angelegten Beteiligungsprozess mit der gesamten Mittelschulfamilie auf. In sog. „Mittelschulwerkstätten“ wurden zusammen mit Schulleitungen, der Schulaufsicht und weiteren Interessensträgern der Mittelschule konkrete Ideen erarbeitet. Rund 650 Rückmeldungen aus der Praxis sind in das Maßnahmenpaket eingeflossen. Bottom up, nicht top down. Von der Schulfamilie, für die Schulfamilie.

Mehr Zeit, mehr Flexibilität, mehr Chancen

Ein zentraler Baustein ist die Ausweitung des jahrgangsübergreifenden Lernens (JAMI). Dabei werden Schülerinnen und Schüler in den Jahrgangsstufen 5 und 6 gemeinsam unterrichtet und können diese Jahrgangsstufen bei Bedarf in drei Jahren durchlaufen – für mehr Zeit zum Lernen und nachhaltigen Bildungserfolg. „Kinder brauchen Zeit: zum Lernen, zum Wachsen und zur persönlichen Entwicklung“, so die Kultusministerin.

Zugleich erhalten Schulen unter anderem mehr Spielraum bei der Stundentafel, um gezielt auf unterschiedliche Lernbedarfe einzugehen und den Fokus auf den Erwerb von Basiskompetenzen zu richten. Leistungsstärkere Jugendliche profitieren von neuen Wegen zum mittleren Schulabschluss – und bleiben dabei im gewohnten Klassenverband.

Praxis stärken – Lernen neu denken

Die Mittelschule baut ihre besondere Stärke weiter aus: das Lernen durch praktische Erfahrungen. Projektarbeit wird künftig ab der 5. Jahrgangsstufe verbindlicher Bestandteil des Unterrichts und fließt stärker in die Bewertung ein. Auch Abschlussprüfungsformate werden moderner und lebensnäher gestaltet, etwa in den Verbundfächern Geschichte/Politik/Geographie sowie Natur und Technik.

Zudem wird die Berufsorientierung weiter gestärkt: mit zusätzlichen Intensivpraktika, individueller Begleitung und enger Zusammenarbeit mit Eltern und Betrieben. So lernen Jugendliche schon früh, Verantwortung zu übernehmen und ihre Stärken in der Praxis einzubringen.

Kultusministerin Anna Stolz sagt abschließend: „Die Mittelschule sichert Chancen und gestaltet Zukunft. Sie macht stark für jeden Weg. Mit unserem Maßnahmenpaket stärken wir unsere Lehrkräfte und Schulleitungen, die jeden Tag Großartiges leisten. Gleichzeitig investieren wir ganz gezielt in die Zukunft unserer Kinder – in ihre Talente, ihre Motivation und ihre Persönlichkeit. Wir können verdammt stolz auf diese jungen Menschen sein!“

Die Mittelschule in Bayern

Die Mittelschule verbindet konsequente Praxis- und Berufsorientierung mit individueller Förderung und Persönlichkeitsbildung. Sie bereitet auf eine duale Ausbildung vor und eröffnet zugleich vielfältige Bildungswege im durchlässigen bayerischen Schulsystem bis hin zur Hochschulreife. Zuletzt besuchten rund 207.000 Schülerinnen und Schüler diese Schulart. Außerdem treten nach wie vor mehr als ein Viertel aller Schülerinnen und Schüler nach der Jahrgangsstufe 4 an die Mittelschule über (28,7 Prozent im Schuljahr 2024/25).

Nähere Informationen zur Mittelschulinitiative finden Sie unter Initiative „Mittelschule – stark für jeden Weg“ .

Summa cum laude!

1 month 3 weeks ago
Schülerinnen und Schüler glänzen mit hervorragenden Leistungen beim Landeswettbewerb Alte Sprachen. Kultusministerin Anna Stolz spricht ihre Anerkennung aus.

Summa cum laude!

1 month 3 weeks ago

Schülerinnen und Schüler glänzen mit hervorragenden Leistungen beim Landeswettbewerb Alte Sprachen.

Dafür gäbe es auch im antiken Rom ein „summa cum laude“: Den ersten „Landeswettbewerb Alte Sprachen“ im neuen neunjährigen Gymnasium, an dem weit über 1000 Schülerinnen und Schüler aus ganz Bayern teilgenommen haben, gewannen Ellen Disch (Melanchthon-Gymnasium Nürnberg), Anna Hartl (Gymnasium bei St. Stephan Augsburg) und Simon Reichl (Gymnasium Markt Indersdorf). Sie überzeugten in den drei Wettbewerbsrunden nicht nur durch ihre exzellenten sprachlichen Fähigkeiten beim Übersetzen. Auch knifflige Fragen rund um die Antike, die Interpretation eines lateinischen oder griechischen Texts und das Kolloquium – die letzte Wettbewerbsrunde – meisterten sie durch ihre Kreativität und ihr Können mit Bravour.

Kultusministerin Anna Stolz zeigt sich beeindruckt von den Spitzenleistungen:

„Meine allerherzlichste Gratulation zu diesem herausragenden Erfolg! Die sprachliche Präzision der Siegerbeiträge, das fachliche Know-How unserer Schülerinnen und Schüler – aber vor allem ihre Begeisterung für die Antike haben mich echt beeindruckt! Das zeigt: Die Fächer Latein und Griechisch bilden eine lebendige Brücke von der Vergangenheit in die Gegenwart. Hier lernen junge Menschen klar zu analysieren sowie kritisch zu denken und entwickeln ein feines Gespür für Sprache, Werte, Kultur und Gemeinschaft – ein unverzichtbares Kompetenzpaket in der heutigen Zeit, mit dem man auch für die Zukunft bestens aufgestellt ist.“

Drei Runden im Landeswettbewerb Alte Sprachen

In der ersten Runde waren von den Teilnehmerinnen und Teilnehmer vertiefte Sprachkenntnisse, Scharfsinn und Kreativität im Umgang mit lateinischen bzw. griechischen Texten gefragt, die aus der Feder des früheren Papstes Franziskus sowie des spätantiken Autors Dion Chrysostomos stammen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beschäftigten sich darin u. a. mit den hochaktuellen Themen „Menschenrechte“ und „Selbstbewusste Frauen“.

Die Besten traten anschließend in Runde zwei zu einer Interpretationsklausur an. Im Fach Latein hatten sie die Aufgabe, eine Textstelle aus Ovids Tristien zu interpretieren. Hier stellten sich die Schülerinnen und Schüler neben der Interpretation des Textes der Herausforderung, einen Leserbrief, einen Podcast oder einen Social-Media-Thread aus der Perspektive einer Person, die ihre Heimat aufgeben muss, zu verfassen. Im Fach Griechisch setzten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit der „Verfassungsdebatte“ in Herodots Historien auseinander. Auch hier war der Text zuerst zu interpretieren – um dann aus der Sicht eines Zeitreisenden ein Plädoyer für die Demokratie zu verfassen.

In der finalen dritten Runde waren die besten zehn Kandidatinnen und Kandidaten zu einem Kolloquium ins Bayerische Kultusministerium eingeladen. Dort konnten sie das Prüfergremium durch ihr umfassendes Wissen und ihre fachlichen Perspektiven – auch weit über die Antike hinaus – überzeugen.

Am Landeswettbewerb Alte Sprachen können Schülerinnen und Schüler teilnehmen, die in der Jahrgangsstufe 12 des Gymnasiums einen Kurs oder ein Seminar in Latein und bzw. oder Griechisch belegen. Der Wettbewerb wird jährlich vom Staatsministerium für Unterricht und Kultus in Zusammenarbeit mit der Elisabeth-J.-Saal-Stiftung veranstaltet. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden unter anderem der Studienstiftung des Deutschen Volkes zur Aufnahme vorgeschlagen. Darüber hinaus erhalten Teilnehmerinnen und Teilnehmer ab der zweiten Runde wertvolle Preise.

Workshop zum Iran-Krieg

1 month 3 weeks ago
Viele Jugendliche verfolgen die Kriegsereignisse im Iran ungefiltert über soziale Medien, wo sie oft auf gezielte Propaganda und Falschnachrichten treffen. Lehrkräfte erhalten in einer eSession der ALP Dillingen Impulse für die Behandlung des Themas im Unterricht.

Raus aus den Rollenklischees!

1 month 3 weeks ago

Mädchen und Jungen entdecken neue Berufswelten am Girls‘ Day und Boys‘ Day.

Typisch Mädchen, typisch Junge? Von wegen! Am 23. April finden bundesweit wieder die beiden Aktionstage Girls‘ Day und Boys‘ Day statt. Mädchen und Jungen bietet sich hier die Chance, in Berufe hineinzuschnuppern, in denen der Anteil von Frauen bzw. Männern noch bei weniger als 40 Prozent liegt. Auch Kultusministerin Anna Stolz sieht in der Initiative eine absolute Bereicherung: „Chancengleichheit beginnt nicht erst im Berufsleben, sie beginnt schon viel früher mit der Frage: Was traue ich mir zu? Der Girls’ und Boys‘ Day ist eine großartige Erfahrung für unsere Schülerinnen und Schüler, denn er zeigt eindrucksvoll: Interessen sind vielfältig, Talente sind individuell und die Zukunft gehört denen, die sich trauen, auch mal eher ungewöhnliche Wege zu gehen. Und das ganz unabhängig von den Geschlechterrollen!“

Weitere Informationen zum Girls‘ Day und Boys‘ Day

An den bundesweiten Aktionstagen „Girls‘ Day – Mädchen-Zukunftstag“ (seit 2001) und „Boys‘ Day – Jungen-Zukunftstag“ (seit 2011) besuchen Schülerinnen und Schüler ab der 5. Jahrgangsstufe Betriebe, Unternehmen oder Hochschulen und gewinnen dabei wertvolle Einblicke in Berufsfelder, die noch immer vorwiegend von Frauen oder Männern ausgeübt werden. Die Aktionstage sind ein fester Bestandteil des Schuljahres und sind bayernweit sehr beliebt.

Weitere Informationen zu den beiden Aktionstagen finden Sie auf der Internetseite der bundesweiten Koordinierungsstelle:

https://www.girls-day.de/ bzw. https://www.boys-day.de/.

Außerdem stehen Ihnen Fotos zu den Aktionstagen unter

Pressematerial | Girls'Day und Pressefotos | Boys'Day zur Verfügung.

Zwischen zwei Buchdeckeln beginnt das Abenteuer!

1 month 3 weeks ago

Am 23. April dreht sich wieder alles ums Lesen und auch in diesem Jahr warten rund um den „Welttag des Buches“ viele tolle Aktionen auf Kinder und Jugendliche.

Ein besonderes Highlight ist dabei die Aktion „Ich schenk dir eine Geschichte“, bei der sich Schülerinnen und Schüler der 4. und 5. Jahrgangsstufe über einen Gutschein für den Comicroman „Der fliegende Klassenscooter“ freuen dürfen. Dieser Gutschein kann in einer der bundesweit rund 3.300 beteiligten Buchhandlungen eingelöst werden.

Kultusministerin Anna Stolz sieht im Lesen eine unverzichtbare Bereicherung: „Wischen und Scrollen gehören selbstverständlich zu unserem Alltag dazu, aber Lesen bleibt in jedem Fall die Schlüsselkompetenz. Es stärkt Konzentration, Sprachgefühl und die Fähigkeit, die Welt hinter den schnellen Bildern zu verstehen. Und genau das brauchen unsere Kinder und Jugendlichen, um ihre Lebenswelt aktiv mitgestalten zu können. Der ‚Welttag des Buches‘ lädt sie dazu ein. Bücher sind einfach der perfekte Ausgleich zur digitalen Dauer-Action auf unseren Bildschirmen.“

Dr. Klaus Beckschulte, Geschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels – Landesverband Bayern e.V.: „Am Welttag des Buches feiern Buchhandlungen und Verlage das Lesen. Buchhändlerinnen und Buchhändler empfangen nicht nur sehr viele Schulklassen, um ihnen das diesjährige, wieder eigens geschriebene Welttagsbuch zu schenken, sie laden zusätzlich kleine wie große Leserinnen und Leser zu vielfältigen Veranstaltungen ein. Auf dem neuen Portal https://www.welttag-des-buches.de/ sind alle Angebote zu finden.“

Stellenwert der Leseförderung größer als je zuvor

Den Schulen in Bayern ist es ein großes Anliegen, die Lesekompetenz zu stärken und auch die Freude am Lesen nachhaltig zu fördern. Zu diesem Zweck arbeiten das Kultusministerium und die bayerischen Schulen mit vielen Partnern eng zusammen. Auch in diesem Jahr übernimmt das Kultusministerium wieder die Schirmherrschaft über die im Rahmen des Welttags des Buches stattfindende Aktion „Ich schenk dir eine Geschichte“, eine Aktion von Stiftung Lesen, Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, cbj Verlag, Deutsche Post und DHL sowie dem ZDF.

Aktion „Ich schenk dir eine Geschichte“

Im Rahmen der Geschenk-Aktion, die in diesem Jahr bereits zum 30. Mal stattfindet, erhalten die teilnehmenden Kinder der 4.und 5. Jahrgangsstufe einen Gutschein für das Welttagsbuch von Andreas Hüging und Angelika Niestrath (mit Illustrationen von Timo Grubing), in dem in diesem Jahr besonders die Themen „Forschen für die Zukunft“ und „Begeisterung für Naturwissenschaften“ eine tragende Rolle spielen. Den Buchgutschein können die Kinder vom 20. April bis 31. Mai bei einem Klassenbesuch in einer der rund 3.300 teilnehmenden Buchhandlungen einlösen. Zusätzlich haben sie die Möglichkeit, bei einem Schreib- und Kreativwettbewerb sowie einem Quiz zahlreiche Preise zu gewinnen. In diesem Jahr nehmen weit mehr als eine Million Schülerinnen und Schüler in ganz Deutschland an der Aktion teil.

Leseförderungsinitiative #lesen.bayern

Das Kultusministerium unterstützt mit der schulart- und fächerübergreifenden Leseförderungsinitiative #lesen.bayern die Schulen dabei, die Lesekompetenz der bayerischen Schülerinnen und Schüler altersgerecht und auch fachspezifisch zu fördern. Hierfür wurde ein Leitfaden am Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung erstellt und das Online- Unterstützungsportal #lesen.bayern entwickelt. Dieses hält für Kinder und Jugendliche sowie Eltern und Lehrkräfte zahlreiche Lesetipps bereit.

Die gemeinsame Initiative vorlesen.zuhören.bewegen des Kultus- und des Sozialministeriums gibt zudem Familien, Erzieherinnen und Erziehern sowie Lehrkräften viele wertvolle Anregungen rund um das Vorlesen und bietet tolle Vorlesevideos prominenter Lesebotschafterinnen und -botschafter auf dem Portal www.vorlesen.bayern.de.

Weitere Informationen finden sich hier: Ich schenk dir eine Geschichte

Wohnortnah bewerben

1 month 3 weeks ago
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