Starke Ideen für Europas Zukunft!

1 month ago

Kultusministerin Anna Stolz beglückwünscht die bayerischen Siegerinnen und Sieger im Rahmen der Landespreisverleihung des Europäischen Wettbewerbs.

Wie steht es um Recht und Respekt in Europa und wie werden diese Werte im Alltag umgesetzt? Mit diesen tiefgründigen Fragestellungen beschäftigten sich bemerkenswert viele Schülerinnen und Schüler bei der 73. Auflage des Europäischen Wettbewerbs unter dem Motto „Dein Europa: Recht, Respekt – Realität?!“ . Im Mittelpunkt ihrer kreativen und mitunter auch kritischen Beiträge standen u.a. Menschenrechte, Gleichberechtigung, gesellschaftlicher Zusammenhalt sowie demokratische Prinzipien und deren Beachtung in Europa. Im festlichen Ambiente des Kuppelsaals der Staatskanzlei erhielten die bayerischen Bundessiegerinnen und -sieger des „Europäischen Wettbewerbs“ vergangenen Samstag dafür nun ihre verdiente Auszeichnung.

Kultusministerin Anna Stolz gratulierte den Preisträgerinnen und Preisträgern im Vorfeld herzlich: „ Recht und Respekt sind keine theoretischen Begriffe – sie sind das Fundament, auf dem unser Zusammenleben in Europa ruht. Unsere Schülerinnen und Schüler haben mit ihren besonders innovativen und kreativen Arbeiten eindrucksvoll bewiesen, wie wir diese Werte im Alltag mit Leben füllen und verteidigen können. Es ist schön zu sehen, dass unsere jungen Menschen Verantwortung für ein gerechtes Miteinander und die Zukunft eines respektvollen Europas übernehmen, denn genau darauf kommt es an!“

Bayerns Europaminister Eric Beißwenger betont: „Das Motto verweist auf die entscheidende Grundlage Europas: Europa ist eine Wertegemeinschaft. Die Idee Europas steht für Freiheit, Demokratie und Rechtsstaat. Die Verantwortung dafür, dass diese Werte auch gelebt und in die Realität umgesetzt werden, trägt jede und jeder Einzelne von uns. Deshalb ist es sehr ermutigend, wenn sich gerade junge Menschen damit auseinandersetzen. Ein Realitäts-Check schafft Bewusstsein für die eigene Verantwortung und macht Mut für Verbesserungsvorschläge. Ich erlebe immer wieder großen Rückhalt für die europäische Idee. Viele engagierte Menschen, die sich für Frieden, Gerechtigkeit und internationalen Austausch einsetzen – so wie heute!“

Ministerialdirigentin Dr. Christine Modesto ,Leiterin der Realschulabteilung im Kultusministerium, war als Vertreterin des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus bei der Preisverleihung vor Ort: „ Die eingereichten Arbeiten machen Mut, denn sie zeigen das enorme Engagement unserer Schülerinnen und Schüler für ein wertebasiertes Europa. Der Europäische Wettbewerb regt genau den Dialog an, den wir heute so dringend brauchen, und motiviert zum Mitmachen. Die Botschaft ist klar: Ein gerechtes Miteinander ist nicht selbstverständlich. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt, an dem wir alle täglich arbeiten müssen.“

Informationen zur 73. Runde des Europäischen Wettbewerbs 2026

Auch in der 73. Runde des Europäischen Wettbewerbs mit 13Aufgaben rund um das Motto „Dein Europa: Recht, Respekt – Realität?!“ machten in diesem Jahr ca. 75.000 Schülerinnen und Schüler mit. Sie befassten sich in ihren rund 20.000 kreativen bildnerischen Arbeiten, Texten und medialen Projekten mit dem Thema Recht und Respekt. Allein in Bayern haben mehr als 18.000 Schülerinnen und Schüler von 229 Schulen am Europäischen Wettbewerb teilgenommen. Bayern erzielte dabei 79 von insgesamt 501 vergebenen Bundespreisen.

Die bayerischen Bundessiegerinnen und Bundessieger mit der Auszeichnung „Beste Arbeit“:

Veit-Höser-Gymnasium Bogen:

Dreyer, Elena (Modul 2-1: Kinderrechte – (k)ein Märchen?

Alexander-von-Humboldt-Gymnasium Schweinfurt:

Richter, Polina (Modul 3-1: Hier bin ich Mensch – hier darf ich’s sein!)

Gustav-von-Schlör-Schule. Staatliche Fachoberschule Weiden i. d. Oberpfalz:

Laidley, Kayla (Modul 4-1: Heißer Planet – schrumpfende Rechte?)

Staatliche Fachoberschule Unterschleißheim:

Lecherbauer, Magdalena (Modul 4-3: Wohnen als Selbstverständlichkeit?!)

Der Europäische Wettbewerb

Europa auf kreative Weise entdecken und mitgestalten – das ist das Ziel des Europäischen Wettbewerbs. Von der ersten Jahrgangsstufe bis zum Abitur sind alle Schülerinnen und Schüler eingeladen, zu aktuellen europäischen Themen innovative Beiträge einzureichen. Ob Gemälde, Fotos, Collagen, Skulpturen, Texte, Essays, Poetry Slams, Reden, Podcasts, Videoclips, Interviews, Comics, Musikstücke, Medienkampagnen oder Onlinebeiträge: Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Der Wettbewerb fordert jungen Menschen dazu auf, sich mit europäischen Themen und Fragestellungen im Unterricht intensiv auseinanderzusetzen, und verfolgt das Ziel, den Europagedanken zu stärken. Die aktuellen und vielfältigen Themen zeigen zudem, wie die Zusammenarbeit auf europäischer Ebene effektiv gelingen kann und welche Synergien sich daraus ergeben können.

Kritisch, wortgewandt und am Puls der Zeit

1 month ago

Auszeichnung für die besten bayerischen Schülerzeitungsredaktionen beim Schülerwettbewerb „Blattmacher“.

Sie recherchieren sorgfältig, hinterfragen kritisch und bringen die Themen, die Jugendliche bewegen, auf den Punkt. Die Rede ist von den besten Nachwuchsjournalisten des Landes, die bei der diesjährigen Runde des Schülerwettbewerbs „Blattmacher“ für ihre herausragenden Schülerzeitungen prämiert wurden. Wie auch in den Jahren zuvor fand die Preisverleihung im Literaturhaus München statt, als Vertreterin des Kultusministeriums überreichte Abteilungsleiterin Dr. Christine Modesto die Urkunden an die Bestplatzierten.

Erst im letzten Jahr feierte der erfolgreiche Schülerzeitungswettbewerb sein 20-jähriges Jubiläum. Seit 2005 wurden hunderte Redaktionen ausgezeichnet und gefördert.

In den Augen von Kultusministerin Anna Stolz kann der Wettbewerb durchaus ein Sprungbrett für eine journalistische Karriere sein: „ Wer heute eine Schülerzeitung aufschlägt, bekommt einen Einblick in modernen Journalismus: kritisch, kreativ und voller Tatendrang. Die jungen Redaktionsteams zeigen Haltung und packen Themen an, die ihre Lebenswelt, aber auch die Gesellschaft allgemein bewegen. Genau darauf kommt es an, denn dieses Engagement ist der Treibstoff für unsere Demokratie. Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinnerinnen und Gewinner zu dieser starken Leistung! Mein Dank gilt ebenso allen Lehrkräften, die den Jugendlichen Raum für ihre Stimme geben und sie bei der redaktionellen Arbeit tatkräftig unterstützen.“

Roman Deininger , stellvertretender Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung, hob hervor: „Viele Journalistinnen und Journalisten, die man im Fernsehen sieht oder in der Zeitung liest, haben mal bei Schülerzeitungen angefangen. Die Arbeit dort ist ein wunderbarer Weg, um ein paar Dinge über die Medienwelt herauszufinden: wie Nachrichten zustande kommen, wie man Dinge verständlich erklärt und wie man seriöse Quellen von Fake News unterscheidet. Das alles hilft einem auch später weiter, selbst wenn man nicht in den Journalismus geht. Und wenn ich so sehe, was für tolle Arbeit die jungen Kolleginnen und Kollegen beim Blattmacher abgeliefert haben, dann mache ich mir um die Zukunft unseres Berufs keine Sorgen. Herzlichen Dank euch allen!“

Der Wettbewerb wird unter anderem auch von der in München ansässigen Nemetschek Stiftung gefördert.

Silke Zimmermann , Geschäftsführende Vorständin der Nemetschek Stiftung, betonte: „Schülerzeitungen bieten jungen Menschen die Möglichkeit, mit Neugier, Kreativität und in eigener Verantwortung ihre Themen in die Öffentlichkeit zu bringen. Der Blattmacher-Wettbewerb zeigt Jahr für Jahr, mit wie viel Leidenschaft, Ideenreichtum und journalistischem Anspruch Schülerinnen und Schüler in Bayern Aspekte des Schulalltags sowie Themen des gesellschaftlichen Lebens aufgreifen, recherchieren und beleuchten. Schülerzeitungen sind daher weit mehr als ein Schulprojekt – sie sind ein wichtiger Baustein des demokratischen Miteinanders.Als Stiftung freuen wir uns, dieses Engagement gemeinsam mit unseren Kooperationspartnerinnen zu fördern und sichtbar zu machen."

In der aktuellen Wettbewerbsrunde hatten sich 124 Redaktionen bayerischer Schülerzeitungen beworben. 21 von ihnen wurden nun in den sechs Schulkategorien Grundschule, Mittelschule, Förderschule, Realschule, Gymnasium und Berufliche Schulen sowie der schulartübergreifenden Online-Kategorie ausgezeichnet. Sie erhielten Geldpreise in Höhe von 200, 300 und 500 Euro.

Die Preisträgerredaktionen des Schülerzeitungswettbewerbs „Blattmacher“ 2025/2026:

GRUNDSCHULEN

1. Platz: Lesefuchs – Grundschule Inning am Holz

2. Platz: Hand in Hand mit Pfote – Grundschule Mauern

3. Platz: TiM: Mittendrin – Grundschule an der Türkenstraße 68 München

MITTELSCHULEN

1. Platz: MS Voice – Mittelschule Geretsried

2. Platz: Nachsitzer – Mittelschule Buchloe

3. Platz: Baumblatt – Freie Waldorfschule Weilheim-Huglfing

FÖRDERSCHULEN

1. Platz: Schoolmania – Michael-Atzesberger-Schule. Sonderpäd. Förderzentrum Hauzenberg

2. Platz: Kunterbunte Schatztruhe – Hans-Bayerlein-Schule. Sonderpäd. Förderzentrum Passau

3. Platz: Klassentratsch – Dr. Kurt-Blaser-Schule. Priv. Förderzentrum Bayreuth

GYMNASIEN

1. Platz: Blickkontakt – Städt. Von-Müller-Gymnasium Regensburg

2. Platz: Camerjäger – Camerloher-Gymnasium Freising

3. Platz: Konturen – Rhön-Gymnasium Bad Neustadt

REALSCHULEN

1. Platz: die Idee – Maria-Ward-Realschule Mindelheim des Schulwerks der Diözese Augsburg

2. Platz: &Punkt – Staatl. Realschule Schonungen

3. Platz: Blitzlicht – Hans-Maier-Realschule. Staatl. Realschule Ichenhausen

BERUFLICHE SCHULEN

1. Platz: FOSBOS USH Schülerzeitung – Staatl. Berufsoberschule Unterschleißheim

2. Platz: Wortwechsel – Staatl. Berufsoberschule Erding

3. Platz: Mein Holz – Staatl. Fachoberschulen Holzkirchen

KATEGORIE ONLINE-SCHÜLERZEITUNGEN

1. Platz: Blog im Blauen Land – Staatliche Realschule Murnau

2. Platz: Spickzettel – Joseph-Bernhardt-Gymnasium Türkheim

3. Platz: Frame – Apian-Gymnasium Ingolstadt


Weitere Informationen zum „Blattmacher“

Der Schülerzeitungswettbewerb „Blattmacher“ wird gemeinsam vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus und der Süddeutschen Zeitung GmbH ausgerichtet und von der Nemetschek Stiftung unterstützt. Eine Jury aus Schülerinnen und Schülern, Journalistinnen und Journalisten sowie Vertreterinnen und Vertretern des Bayerischen Kultusministeriums und der Nemetschek Stiftung hat die Preisträgerredaktionen ausgewählt. Der „Blattmacher“ stellt die Vorrunde des bundesweiten Schülerzeitungswettbewerbs der Länder dar.

Für Sonderpreise können sich Schülerzeitungen auch direkt unter https://schuelerzeitung.de/mitmachen bewerben.

Mit Leistung, Logik und Leidenschaft für Zahlen aufs Siegerpodest

1 month ago

Bayerns Schülerinnen und Schüler brillieren beim 28. Landeswettbewerb Mathematik.

Große Bühne für Bayerns beste Nachwuchsmathematikerinnen und -mathematiker: Im Marmorsaal der Nürnberger Akademie wurden sie am Freitag für ihre herausragenden Leistungen beim diesjährigen Landeswettbewerb Mathematik geehrt. Insgesamt neun Schulen erhielten für ihr exzellentes Abschneiden bei der 28. Auflage des Wettbewerbs Preisgelder von bis zu 1.500 Euro. Neben den Schulen durften auch die besten Schülerinnen und Schüler Urkunden und Geldpreise für ihre Spitzenleistungen in Empfang nehmen.

Kultusministerin Anna Stolz gratuliert allen Siegerinnen und Siegern zu den beeindruckenden Ergebnissen: „ Mathematik ist wie ein Berggipfel, den man mit Ausdauer und Cleverness erklimmt – und unseren Schülerinnen und Schüler ist das beim Landeswettbewerb mit Bravour gelungen. Sie haben alle Challenges mit Logik und Leidenschaft für Zahlen gemeistert! Zu dieser herausragenden Leistung gratuliere ich den Mathe-Champions ganz herzlich. Hinter jedem Erfolg steht natürlich auch ein starkes Team: Ein großes Dankeschön geht an die engagierten Lehrkräfte, die als Mentorinnen und Mentoren den Weg zu diesen brillanten Leistungen geebnet haben. Dieses großartige Abschneiden zeigt einmal mehr: Bayerns Mathe-Unterricht läuft auf absolutem Top-Niveau!“


Über den Landeswettbewerb Mathematik:

Seit dem Schuljahr 1998/1999 richtet das Kultusministerium den Wettbewerb für den talentierten Mathe-Nachwuchs der bayerischen Realschulen und Gymnasien bis einschließlich der 10. Jahrgangsstufe aus. Insgesamt nahmen in diesem Jahr über 1.000 Schülerinnen und Schüler am Wettbewerb teil, der durch die Stiftung der Nürnberger Versicherung und die WWK Versicherungen unterstützt wird. An die erfolgreichsten Schulen werden Preisgelder zwischen 1.000 Euro und 1.500 Euro vergeben. Damit soll insbesondere das Engagement bei der Förderung mathematischer Begabung honoriert werden. Die Schulen können die Preisgelder für wichtige Anschaffungen oder Projekte aus dem Bereich der Mathematik nutzen. Der Erfolg einer Schule wird unter Berücksichtigung der Anzahl der Teilnehmenden, dem durchschnittlichen Erfolg sowie der Größe der Schule bestimmt.

Folgende fünf besonders erfolgreiche Landessiegerinnen und -sieger wurden im Rahmen des Festakts prämiert (Urkunde + 100 Euro Geldpreis):

  • Maximilian Erdmann, Albert-Schweitzer-Gymnasium Erlangen
  • Jonathan Geier, Spessart-Gymnasium Alzenau
  • Aaron Lux, Deutschhaus-Gymnasium Würzburg
  • Moritz Anton, Staatliches Gymnasium Kirchseeon
  • Sophie Chen, Gymnasium Kirchheim b. München

Die neun erfolgreichsten Schulen des 28. Landeswettbewerbs Mathematik 2026 waren:

  • Maria-Theresia-Gymnasium München (1. Preis 1.500 Euro)
  • Otto-von-Taube-Gymnasium Gauting (2. Preis 1.250 Euro)
  • Deutschhaus-Gymnasium Würzburg (2. Preis 1.250 Euro)
  • Dürer-Gymnasium Nürnberg (3. Preis 1.000 Euro)
  • Sebastian-Finsterwalder-Gymnasium Rosenheim (3. Preis 1.000 Euro)
  • Gymnasium bei St. Stephan Augsburg (3. Preis 1.000 Euro)
  • Werner-von-Siemens-Gymnasium Regensburg (3. Preis 1.000 Euro)
  • Gymnasium Ernestinum Coburg (3. Preis 1.000 Euro)
  • Evangelische Realschule Ortenburg (3. Preis 1.000 Euro)

Unter den 17 Bundessiegern des Bundeswettbewerbs Mathematik sind acht aus Bayern. Auch diese wurden ausgezeichnet:

  • Lars Krabbenhöft, Gymnasium Höchstadt a. d. Aisch
  • Alexander Koblbauer, Tassilo-Gymnasium Simbach a. Inn
  • Antonia Zerbs, Maria-Theresia-Gymnasium München
  • David Lindenthal, Rudolf- Steiner-Schule Nürnberg
  • Johannes Jacob, Maria-Theresia-Gymnasium München
  • Benjamin Graf, Hochfranken-Gymnasium Naila
  • Nikola Kostadinov, Hermann-Staudinger-Gymnasium Erlenbach a.M.
  • Grigorii Kukanov, Städtisches Adolf-Weber-Gymnasium München

Außerdem geehrt wurden die bayerischen Teilnehmer an der Internationalen Mathematik-Olympiade, die in den nächsten beiden Wochen in China (Shanghai) stattfindet:

  • Johannes Jacob, Maria-Theresia-Gymnasium München
  • Grigorii Kukanov, Städtisches Adolf-Weber-Gymnasium München
  • David Kurniady, Albert-Schweitzer-Gymnasium Erlangen

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter http://www.lwmb.de.

Jung, politisch, exzellent: Kultusministerium würdigt Spitzen-Seminararbeiten

1 month 1 week ago

Fünf Schülerinnen und Schüler beim Abiturpreis Politik und Gesellschaft 2026 im Maximilianeum ausgezeichnet

Rund 100 Einreichungen und ein starkes Zeichen für politische Bildung: Im Maximilianeum hat Dr. Wolfgang Mutter, Leiter der Gymnasialabteilung am Kultusministerium, in Vertretung von Kultusministerin Anna Stolz die besten Seminararbeiten des Abiturjahrgangs 2026 im Bereich Politik und Gesellschaft prämiert. Mit dem Preis, den der Landesverband Bayern der Deutschen Vereinigung für politische Bildung e.V. (DVPB) regelmäßig auslobt, werden besonders herausragende Seminararbeiten zu politischen und gesellschaftlichen Themen ausgezeichnet.

„Der Abiturpreis ‚Politik und Gesellschaft‘ würdigt den Beitrag junger Menschen zu aktuellen politischen Debatten. In ihren exzellenten Seminararbeiten setzten sich die Absolventinnen und Absolventen mit komplexen Themen wie der Rolle von Verfassungsgerichten, den Wahlkampfstrategien verschiedener Parteien oder russischer Desinformation auseinander. Solche kritischen Geister sind das Fundament unserer Demokratie. Neben den Preisträgerinnen und Preisträgern gebührt auch den betreuenden Lehrkräften großer Dank für die Begleitung zu diesen Höchstleistungen“, zeigte sich Kultusministerin Anna Stolz beeindruckt.

Auch Landtagspräsidentin Ilse Aigner – Schirmherrin des Preises – hob bei der Verleihung im Maximilianeum die großartigen Leistungen der Schülerinnen und Schüler hervor: „Die Arbeiten der Preisträgerinnen und Preisträger machen mir Mut. Sie zeugen von demokratischem Bewusstsein, das unser Gemeinwesen stärker macht. Was andere abschreckt, hat Sie motiviert. Das imponiert mir sehr. Sie zeigen Haltung. Sie durchschlagen das Dickicht von Desinformation, schaffen sich freie Sicht auf die Fakten. Den Ernst der Lage haben Sie erkannt, aber Sie lassen sich davon nicht einschüchtern. Davon lebt unsere Gesellschaft. Davon lebt unsere Demokratie!“

Eine Jury, die aus Mitgliedern der DVPB, Lehrkräften und im Hochschulbereich tätigen Personen bestand, wählte aus den rund 100 eingereichten Arbeiten fünf herausragende aus. Mit dem Preis sollen die politische Bildung und das Demokratieverständnis bei jungen Menschen gefördert werden.

Die beste Arbeit wird dabei mit 300 Euro prämiert. Zusätzlich bekommen die Preisträgerinnen und Preisträger Gutscheine für die Teilnahme an Angeboten der Akademie für Politische Bildung in Tutzing. Die Überreichung der Geldpreise sowie diverser Gutscheine wird durch die Heinz und Sybille-Laufer-Stiftung für politische Wissenschaft bzw. von der Akademie für Politische Bildung Tutzing ermöglicht. Seit dem Start des Preises vor sieben Jahren wurden durch die Jury insgesamt rund 770 Arbeiten aus ganz Bayern begutachtet.

Die Preisträgerinnen und Preisträger 2026

1. Platz:

Noah Fläming, Christoph-Probst-Gymnasium Gilching:

Rolle und Absicherung von Verfassungsgerichten (W-Seminar „Rechte Tendenzen in der EU“, Leitfach PuG)

2. Platz:

Simon Tuschak, Camerloher Gymnasium Freising:

Die Wahlkampfstrategien von AfD und FPÖ (W-Seminar „Extremismus“, Leitfach PuG)

3. Platz (zweimal vergeben) :

Paula Büchl , Gymnasium Höchstadt an der Aisch:

Thematische Annäherung etablierter Parteien an Rechtsaußenparteien am Beispiel der Union und der AfD (W-Seminar „Demokratie in Gefahr“, Leitfach PuG)

Carolin Ruppert, Dr.-Johanna-Decker-Gymnasium Amberg der Schulstiftung der Diözese Regensburg:

Russische Propaganda durch Fake News (W-Seminar „Krieg in der Ukraine“, Leitfach PuG)

Sonderpreis:

Sarah Müller, Simpert-Kraemer-Gymnasium Krumbach:

Werte am Simpert-Kraemer-Gymnasium gefördert? (W-Seminar „Demokratie in Gefahr“, Leitfach PuG)

Eine wichtige Investition in die Zukunft der Eingliederungshilfe

1 month 1 week ago

Kultus- und Finanzministerium geben grünes Licht für eine neue Staatliche Fachschule für Heilerziehungspflegehilfe in Traunstein.

Ein starker Impuls für die soziale Infrastruktur: Die Errichtung einer Staatlichen Fachschule für Heilerziehungspflegehilfe am Beruflichen Schulzentrum Traunstein zum Schuljahr 2027/2028 setzt ein wichtiges Zeichen für gelebte Inklusion und eine Betreuung mit Herz. Mit dem „grünen Licht“ von Kultus- und Finanzministerium für die neue Schule wird nicht nur die Region gestärkt, sondern auch die Fachkräfteversorgung in der Eingliederungshilfe nachhaltig gesichert. Bemerkenswert dabei ist: Die neue Fachschule für Heilerziehungspflegehilfe ist die erste Staatliche Fachschule dieser Art in Bayern.

Kultusministerin Anna Stolz sieht in der Neugründung einen entscheidenden Schritt für die Stärkung der Region: „ Hinter jeder erfolgreichen Betreuung steht eine starke Persönlichkeit. Genau diese Menschen wollen wir in Traunstein ausbilden. Mit der neuen Staatlichen Fachschule für Heilerziehungspflegehilfe schaffen wir einen modernen Ort der Begegnung und der praxisnahen Ausbildung, die im Anschluss viele berufliche Perspektiven bietet. Wir investieren somit gezielt in die Herzensbildung und Zukunft der Region, denn professionelle Unterstützung und Begleitung von Menschen mit Beeinträchtigungen ist und bleibt ein wichtiges Rückgrat unserer Gesellschaft.“

Finanz- und Heimatminister Albert Füracker betont: Die Errichtung der ersten Staatlichen Fachschule für Heilerziehungspflegehilfe in Bayern ist ein Meilenstein – für die Region Traunstein und für ganz Bayern. Damit würdigen wir die wertvolle Arbeit der Heilerziehungspflegehelferinnen und Heilerziehungspflegehelfer, die tagtäglich mit großem Engagement und Herz Menschen mit Unterstützungsbedarf begleiten. Diese neue Schule eröffnet jungen Menschen eine attraktive Ausbildung und sichert die Zukunft eines unverzichtbaren Berufs in unserer Heimat. Das ist ein starkes Zeichen für gelebte Inklusion in Bayern.“

Weitere Informationen

In Traunstein besteht bereits seit dem Schuljahr 2022/2023 eine Fachschule für Heilerziehungspflege. Die Ausbildung an der neuen Fachschule für Heilerziehungspflegehilfe befähigt die Schülerinnen und Schüler zur Tätigkeit als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter der Heilerziehungspflegerin oder des Heilerziehungspflegers im jeweiligen Aufgabenbereich. Zudem bietet die neue Fachschule für Heilerziehungspflegehilfe die erforderliche berufliche Vorbildung für einen möglichen anschließenden Besuch der Fachschule für Heilerziehungspflege. Gerade in der Eingliederungshilfe sowie der integrativen und inklusiven Kinder- und Jugendhilfe besteht nach wie vor ein außerordentlich hoher und akuter Bedarf an Fachkräften, dem durch das wohnortnahe und kostenlose staatliche Bildungsangebot entgegengewirkt werden soll.

Französisch-Lehrkräfte lernen Belgien kennen

1 month 1 week ago
Vom 15. bis 20. November veranstaltet der Pädagogische Austauschdienst (PAD) der Kultusministerkonferenz eine Fortbildungsveranstaltung für deutsche Französisch-Lehrkräfte in Belgien. Eine Anmeldung ist bis 28. Juli möglich.

„Young carers“ unterstützen

1 month 1 week ago
Viele Kinder und Jugendliche übernehmen neben dem Schulalltag Verantwortung für die Betreuung und Pflege von Angehörigen. Das Angebot der Johanniter superhands unterstützt Sozialarbeitende, Lehrkräfte und Pflegekräfte beim Umgang mit den „young carers“.

Schulsport im Sommer sicher organisiert

1 month 1 week ago
Die hohen Temperaturen in den letzten Wochen haben gezeigt: Sport im Sommer kann herausfordernd sein. Die Kommunale Unfallversicherung Bayern (KUVB) und die Bayerische Landesunfallkasse (Bayer. LUK) haben einen Praxisleitfaden zum Schulsport unter Hitzebedingungen veröffentlicht.

Neuer Ministerialbeauftragter für die Beruflichen Oberschulen in Ostbayern

1 month 1 week ago

Kultusministerin Anna Stolz ernennt Oberstudiendirektor Markus Domeier zum Nachfolger von Angela Hendschke-Lug.

Wechsel an der Spitze in Ostbayern: Zum 1. August 2026 übernimmt Oberstudiendirektor Markus Domeier, der aktuelle Leiter der Beruflichen Oberschule Neumarkt, das Amt des Ministerialbeauftragten für die Beruflichen Oberschulen. „Mit Markus Domeier gewinnt die Region eine erfahrene und zukunftsorientierte Führungspersönlichkeit mit klarem Kompass, starken Visionen und genau dem richtigen Gespür für die Schule von morgen. Als Schulleiter in Neumarkt hat er bereits eindrucksvoll gezeigt, wie man Innovation, Digitalisierung und pädagogische Verantwortung mit Leben füllt. Ich bin mir sicher: Mit seiner Begeisterung und seiner großen Expertise wird er die ostbayerischen Beruflichen Oberschulen weiter voranbringen und wichtige Impulse für die Zukunft setzen. Für seine neue verantwortungsvolle Aufgabe wünsche ich ihm von Herzen viel Erfolg, Tatkraft und eine glückliche Hand. Ich freue mich sehr auf den gemeinsamen Weg und die Zusammenarbeit!“, so Kultusministerin Anna Stolz.

Mit der Ernennung ist ein anspruchsvolles Aufgabenspektrum verbunden: Als unverzichtbares Bindeglied verknüpfen die Ministerialbeauftragten die Schulen vor Ort direkt mit dem Ministerium. Sie agieren als zentrale regionale Ansprechpartner, führen die Schulaufsicht, leisten fundierte Beratung und stoßen Schulentwicklungsprozesse aktiv an. Der ostbayerische Bezirk umfasst dabei insgesamt 26 staatliche, kommunale und private Fach- und Berufsoberschulen.

Markus Domeier studierte Berufspädagogik in der Fachrichtung Elektrotechnik sowie die Fächer Mathematik und Physik. Nach vierjähriger Tätigkeit als Lehrkraft sammelte er bereits von 2005 bis 2010 wertvolle ministerielle Erfahrung im Referat für die Beruflichen Oberschulen am Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus. Anschließend wirkte er vier Jahre lang als Ständiger Stellvertreter des Schulleiters am Beruflichen Schulzentrum Kelheim. Seit 2014 leitet er erfolgreich die Geschicke der Beruflichen Oberschule Neumarkt. Unter seiner Führung entwickelte sich die Schule zur „Digitalen Schule“ sowie zur „Profilschule für Informatik und Zukunftstechnologien“ weiter. Dabei setzte er wegweisende Akzente in den Bereichen Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Demokratieerziehung, Wertebildung und Medienkompetenz. Zudem engagierte er sich überregional in verschiedenen Gremien für die Weiterentwicklung der Fach- und Berufsoberschulen in Bayern.

Zugleich dankt die Kultusministerin der bisherigen Ministerialbeauftragten für die Beruflichen Oberschulen in Ostbayern, Angela Hendschke-Lug: „Angela Hendschke-Lug hat in den vergangenen fünf Jahren Großartiges geleistet! Sie war für die Beruflichen Oberschulen in Ostbayern und für unser Ministerium eine engagierte, kompetente und verlässliche Partnerin. Mit Herzblut und wertvollen Impulsen hat sie vor allem die Unterrichtsentwicklung nachhaltig geprägt und weiter vorangebracht. Ich danke ihr von Herzen für ihr unermüdliches Engagement und ihren täglichen Einsatz.“

Bayernweiter Austausch zu Wirtschaft und Recht

1 month 1 week ago
Seit mehr als 40 Jahren ist die Wirtschaftsphilologentagung fester Bestandteil der gymnasialen Lehrerfortbildung in Bayern. Am 1. und 2. Oktober 2026 findet sie an der Universität Bayreuth statt. Die Anmeldung ist jetzt möglich.

Schulsport im Sommer sicher organisiert

1 month 1 week ago
Die hohen Temperaturen in den letzten Wochen haben gezeigt: Sport im Sommer kann herausfordernd sein. Die Kommunale Unfallversicherung Bayern (KUVB) und die Bayerische Landesunfallkasse (Bayer. LUK) haben einen Praxisleitfaden zum Schulsport unter Hitzebedingungen veröffentlicht.

„Botschafter Bayerns“ entdecken die Welt

1 month 1 week ago

Kultusministerium vergibt begehrte Auslandsstipendien.

15 bayerische Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 15 und 18 Jahren verbringen das kommende Schuljahr im Ausland. Dr. Andrea Niedzela-Schmutte, stv. Amtschefin des Kultusministeriums, hat diese heute in Vertretung von Kultusministerin Anna Stolz offiziell in das Stipendienprogramm „Botschafter Bayerns“ aufgenommen. Die jungen Leute erkunden eines von weltweit elf Zielländern – darunter Frankreich, Tschechien, Polen, Südafrika, China und Brasilien. Während ihres Auslandsaufenthalts gehen die Jugendlichen zur Schule und leben in einer Gastfamilie. Unterstützt wird das Stipendienprogramm vom Deutschen Youth For Understanding Komitee e. V. (YFU).

Ein Auslandsjahr – mehr als nur Schule

Kultusministerin Anna Stolz betont: „Ein Auslandsjahr ist der perfekte Auftakt zu einer persönlichen Entdeckungsreise. Junge Menschen erweitern fernab der Heimat nicht nur ihren Horizont und ihre Sprachkenntnisse, sondern knüpfen auch wertvolle internationale Freundschaften. Diese prägenden Erfahrungen sind ein Schatz fürs Leben und stärken das Verständnis für andere Kulturen. Ein großes Dankeschön an alle Eltern für ihre Unterstützung und an die Gastfamilien für ihren großartigen täglichen Einsatz!“

Bei der feierlichen Übergabe der begehrten Urkunden im Kultusministerium wurden die Stipendiatinnen und Stipendiaten von Vertreterinnen und Vertretern der verschiedenen Generalkonsulate begrüßt und auf diese Weise symbolisch von ihren Gastländern aufgenommen.

Stipendienprogramm „Botschafter Bayerns“

Das Kultusministerium bietet mit dem Stipendienprogramm „Botschafter Bayerns“ Schülerinnen und Schülern im Alter zwischen 15 und 18 Jahren einen Auslandsaufenthalt für die Dauer eines Schuljahres in den folgenden elf Ländern an: Brasilien, Bulgarien, China, Frankreich, Indien, Irland, Polen, Rumänien, Südafrika, Tschechien und Ungarn. Musikalisch begabte Jugendliche können außerdem in Ungarn oder Tschechien von einem speziellen Stipendium mit Musikschwerpunkt profitieren.

Weitere Informationen finden Sie unter Schüleraustausch | International | Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus (bayern.de)

Die Namen, Schulen und Gastländer der „Botschafter Bayerns“, die das Schuljahr 2026/2027 im Ausland verbringen werden, finden Sie in der angehängten PDF-Datei und unter: Ergänzendes Pressematerial | Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Aus Pionierschulen wird eine Community – Erste PIZ-Schulen geben ihre Erfahrungen künftig bayernweit weiter

1 month 2 weeks ago

Die ersten 50 Profilschulen für Informatik und Zukunftstechnologien (PIZ) haben ihre dreijährige Entwicklungsphase erfolgreich abgeschlossen.

Im Rahmen einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung an der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung (ALP) Dillingen ziehen Schulen aller drei PIZ-Kohorten Bilanz, präsentieren ihre erreichten Entwicklungsziele und stärken die Vernetzung innerhalb der stetig wachsenden PIZ-Community.

Kultusministerin Anna Stolz: „Die Profilschulen für Informatik und Zukunftstechnologien zeigen eindrucksvoll: Zukunft entsteht dort, wo Menschen neue Wege zu gehen. Hier wird nicht nur über Digitalisierung gesprochen – hier wird sie gestaltet. Unsere Schülerinnen und Schüler lernen, Zukunftstechnologien nicht nur zu nutzen, sondern sie zu verstehen, kritisch zu hinterfragen und kreativ einzusetzen. Besonders freut mich, dass aus den ersten Profilschulen jetzt eine starke Community wächst. Denn die besten Ideen entstehen, wenn Schulen voneinander lernen und gemeinsam Zukunft gestalten. Mein herzlicher Dank gilt allen Lehrkräften, Schulleitungen sowie den Mitgliedern des wissenschaftlichen Fachbeirats, die diesen Weg mit so viel Engagement gegangen sind.“

Bertram Brossardt , Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.: „Die Profilschulen haben über die letzten drei Jahre eindrucksvolle Ansätze gezeigt, wie wir beim Einsatz von Zukunftstechnologien im Schulalltag international den Anschluss halten können. Aus den innovativen Einzelprojekten entsteht nun eine starke Gemeinschaft von schulischen Kompetenzträgern mit Strahlkraft. Für die Zukunftsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandorts ist es entscheidend, junge Menschen frühzeitig und nachhaltig für die Schlüsselthemen der Zukunft zu begeistern und ihnen praxisnahe Kompetenzen zu vermitteln, die sie dann auch außerhalb der Schule zielgerichtet anwenden können. Gerne fördern wir deshalb das Projekt. Jetzt gilt es, auf den Erfahrungen der Vorreiter aufzubauen und die Maßnahme mit Nachdruck in die Breite zu tragen.“

Im Mittelpunkt der Abschlussveranstaltung stehen die Ergebnisse der ersten PIZ-Kohorte. Die Schulen präsentieren innovative Unterrichtskonzepte und Vorhaben aus den Bereichen Maker Education, Virtualisierung, Künstliche Intelligenz, Programmieren und Robotik sowie Informatikunterricht und Vielfalt. Die Beispiele reichen von kindgerechter KI-Bildung in der Grundschule über Robotik-, Virtual-Reality- und Drohnenprojekte bis hin zu modernen MINT-Konzepten an Realschulen, Gymnasien sowie beruflichen Schulen. Sie zeigen eindrucksvoll, wie informatische Bildung altersgerecht, praxisnah und zukunftsorientiert gestaltet werden kann. Mit dem Abschluss der ersten Kohorte beginnt zugleich ein neues Kapitel: Die PIZ-Schulen bringen ihre Erfahrungen künftig aktiv in das bayernweite Netzwerk ein und geben ihre erfolgreichen Konzepte an andere Schulen weiter.

Weitere Informationen

Die Maßnahme „Profilschule für Informatik und Zukunftstechnologien“ (PIZ) wurde mit Beginn des Schuljahres 2023/2024 gestartet. Der Status als Profilschule wird jeweils für drei Jahre verliehen. Ziel der Maßnahme ist es, Schulen aller Schularten bei der Entwicklung eines individuellen Profils in einem der fünf Themenbereiche Maker Education, Virtualisierung, Künstliche Intelligenz, Programmieren und Robotik sowie Informatikunterricht und Vielfalt zu unterstützen. Die Schulen werden von einem wissenschaftlichen Fachbeirat begleitet und durch Fortbildungsangebote sowie den schulartübergreifenden Austausch eng vernetzt. Mit dem erfolgreichen Abschluss der ersten Kohorte startet das Netzwerk der PIZ-Community und stärkt den Transfer innovativer Konzepte in die bayerische Bildungslandschaft.

Weiterführende Informationen unter: /piz

Prüfungskultur an beruflichen Schulen weiterentwickeln – Schulversuch erfolgreich abgeschlossen

1 month 2 weeks ago

Mit einer Abschlussveranstaltung in München ist am 1. Juli der Schulversuch „Prüfungskultur innovativ für Berufliche Schulen“ der Stiftung Bildungspakt Bayern erfolgreich zu Ende gegangen.

Vierzehn berufliche Schulen aus ganz Bayern haben dabei neue Formen der Leistungsfeststellung entwickelt und erprobt. Ziel war es, die Prüfungskultur an die Anforderungen einer zunehmend digital geprägten Arbeitswelt anzupassen und zugleich die bewährten Grundsätze schulischer Leistungsbewertung zu bewahren.

Kultusministerin Anna Stolz: „Wenn sich die Welt verändert, müssen sich auch Prüfungen verändern. Nicht, weil wir weniger Leistung wollen – sondern weil wir Leistung künftig noch besser sichtbar machen wollen. Fachwissen bleibt die Grundlage. Gleichzeitig brauchen junge Menschen heute die Fähigkeit, Wissen anzuwenden, Probleme zu lösen, verantwortungsvoll mit Künstlicher Intelligenz umzugehen und im Team zu arbeiten. Der Schulversuch hat gezeigt: Moderne Prüfungsformate stärken genau diese Kompetenzen, ohne unseren hohen Qualitätsanspruch aufzugeben. So machen wir unsere Schülerinnen und Schüler stark für Ausbildung, Beruf und eine Welt im Wandel.“

Amtschef Martin Wunsch: „In schulischen Prüfungen sollen die Schülerinnen und Schüler zeigen, dass sie den Herausforderungen in der Lebens- und Berufswelt gewachsen sind. Deshalb müssen schulische Leistungsnachweise, auch unter sich wandelnden Rahmenbedingungen dazu beitragen, Schülerinnen und Schüler im mündigen Denken und Handeln zu stärken, und ihre zentrale Funktion erfüllen: Leistung verlässlich, nachvollziehbar und vergleichbar abzubilden. Der Schulversuch hat gezeigt, dass sich innovative Prüfungsformate und hohe Qualitätsstandards dabei sinnvoll miteinander verbinden lassen.“

Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.: „Unsere Schülerinnen und Schüler sind die Fachkräfte von morgen und entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandortes. Um sie gut auf die Anforderungen einer sich verändernden Arbeitswelt vorzubereiten, muss auch die Prüfungskultur im leistungsstarken bayerischen Bildungssystem weiterentwickelt werden. Ziel muss es sein, Kernfähigkeiten wie Kreativität, Problemlösungskompetenzen, Teamarbeit und Transferleistungen gezielter abzubilden. Genau hier setzt ‚Prüfungskultur innovativ‘ an. Wir begrüßen daher die jüngste Ausweitung des Modellversuchs auf Berufliche Schulen, Fachoberschulen und Berufliche Oberschulen, das verstärkt die Verzahnung von Schule und Wirtschaft. Jetzt gilt es, die Ergebnisse sukzessive in der Fläche zu verankern.“

Bei der Abschlussveranstaltung präsentierten die Modellschulen ihre Erfahrungen und Ergebnisse. Vorgestellt wurden unter anderem projektorientierte Leistungsnachweise, digitale Lernumgebungen mit Feedback sowie kollaborative und KI-gestützte Prüfungsformate. Im Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern aus Schule, Wissenschaft, Wirtschaft und Bildungsverwaltung wurde deutlich: Fachwissen bleibt die Grundlage schulischer Bildung. Moderne Leistungsnachweise können diese Grundlage sinnvoll ergänzen und Kompetenzen sichtbar machen, die in Ausbildung und Beruf gefordert sind.

Weitere Informationen zum Schulversuch „Prüfungskultur innovativ für Berufliche Schulen“:

Der Schulversuch wurde von der Stiftung Bildungspakt Bayern gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus durchgeführt. Im Mittelpunkt standen die Frage, wie Prüfungen fachliches Wissen und dessen Anwendung gleichermaßen abbilden können, sowie die Erprobung neuer Formate – von projektorientierten Leistungsnachweisen über automatisierte Tests in mebis bis hin zu kollaborativen und KI-gestützten Aufgabenformaten. Die Ergebnisse des Schulversuchs sollen Impulse für die Weiterentwicklung der Prüfungskultur an beruflichen Schulen in Bayern geben. Weiterführende Informationen unter: PROJEKTE Prüfungskultur innovativ – Stiftung Bildungspakt Bayern

Mädchen entdecken die Quantenwelt

1 month 2 weeks ago
Die Veranstaltung „Neugier schafft Wissen“ am Max-Planck-Institut für Quantenoptik in München zeigt Mädchen ab 15 Jahren Karrierewege in die Quantenwissenschaft auf. Jetzt anmelden!

Mit Gefühlswellen umgehen

1 month 2 weeks ago
Dank DUDE können Schülerinnen und Schüler der 6. und 7. Jahrgangsstufe in fünf Modulen à 90 Minuten mit der ganzen Klasse den Umgang mit Emotionen lernen und so ihre psychische Gesundheit stärken. Jetzt informieren!

Innovative Impulse für den Unterricht

1 month 3 weeks ago
Im Rahmen des bayernweiten Design-Schülerwettbewerbs „Add it – design your school!“ konnten Jugendliche Leben und Lernen in der Schule ganz neu denken. Kultusministerin Anna Stolz sieht den Wettbewerb als echten Gewinn für den Lebensraum Schule.

Innovative Impulse für den Unterricht

1 month 3 weeks ago

Preisverleihung und Ausstellungen im Rahmen des bayernweiten Schülerwettbewerbs „Add it – design your school!“.

Wie sind Räume, Objekte und Prozesse gestaltet, die den Alltag der Schülerinnen und Schüler prägen? Wie reagiert Design auf ihre Bedürfnisse? Welche Veränderungen wünschen sie sich? Wo lassen sich vielleicht das Leben und Lernen in der Schule ganz neu denken? Schule erkunden, neu denken, gestalten – darum geht es beim Designwettbewerb „Add it – design your school!“, der von der Stiftung art 131 und der Stiftung Bünemann in Kooperation mit der Neuen Sammlung – The Design Museum in München und dem Neuen Museum Nürnberg ausgerichtet wird.

Kultusministerin Anna Stolz sieht den Wettbewerb als echten Gewinn für den Lebensraum Schule:„Jugendliche möchten ihre Welt aktiv mitgestalten – mit kreativen Ideen und dem Mut, Neues auszuprobieren, gerade an einem Ort, wo sie viel Zeit verbringen. Genau dafür steht der Wettbewerb ‚Add-it‘. Kunst und Design eröffnen jungen Menschen Räume, in denen sie gemeinsam denken, entwerfen und Zukunft sichtbar machen. Kreativität ist so viel mehr als schönes Gestalten, denn sie stärkt Teamgeist, Verantwortung und die Fähigkeit, unsere Gesellschaft weiterzuentwickeln. Meinen herzlichen Glückwunsch an die diesjährigen Siegerteams, die mit ihrem Engagement eindrucksvoll gezeigt haben, wie gemeinsam starke Ideen für den Raum Schule entstehen und umgesetzt werden.“

Prof. Dr. Angelika Nollert , Direktorin der Neuen Sammlung, hebt hervor:

Für Die Neue Sammlung sind Kooperationen mit Schulen von zentraler Bedeutung. Denn die Inhalte von Design möchten wir mit Schülerinnen und Schülern diskutieren, eine praktische Umsetzung fördern und Entwurfsideen der Museumsöffentlichkeit zugänglich machen.“

Hintergrundinfos zum Wettbewerb Add it – design your school!

Der Wettbewerb ermutigt Jugendliche dazu, ihre eigene Schulumgebung mit frischem Blick wahrzunehmen. Über 3000 Jugendliche aus ganz Bayern haben sich mit der an professionellen Designprozessen orientierten Wettbewerbsaufgabe auseinandergesetzt. Unterstützt von ihren Lehrkräften und im Team haben sie eigene „Add-ons“ entwickelt, Ergänzungen, die ihre Umgebung funktionaler, individueller oder attraktiver machen. In zwei Fortbildungen erhielten die Lehrkräfte vorab die Möglichkeit, die Aufgabestellung kennenzulernen und mit professioneller Unterstützung selbst durchzuspielen. So ist es gelungen, einen intensiven, mehrschrittigen Designprozess in den Unterricht zu integrieren, der von der Recherche vor Ort über eine methodengestützte Ideenfindung und Weiterentwicklung bis zum detaillierten Entwurf und Modellbau führt. Die vielseitigen und überraschenden Einreichungen zeigen, dass sich die Jugendlichen sehr intensiv und kreativ mit ihrem Lebensraum Schule auseinander-gesetzt haben. Die Ausstellung bietet die Chance, Schule mit den Augen der Jugendlichen zu sehen und ihre Ideen für eine zukünftige Gestaltung kennenzulernen.

Bei „Add it – design your school!“ handelt es sich um einen Wettbewerb, der vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus und der Stiftung art 131 in Kooperation mit der Bünemann Stiftung, der Neuen Sammlung – The Design Museum und dem Neuen Museum Nürnberg durchgeführt wird.

Alle Preisträgerprojekte, Schülerinnen/Schüler und Schulen:

Projekt: „Heat on“

Maurice Leister, Mika Haug, Otto-von-Taube-Gymnasium, Gauting

Projekt: „Sit‘ n‘ Store“

Theresa Gießler, Theo Schindler, Otto-von-Taube-Gymnasium, Gauting

Projekt: „Aqua Split“

Lena Merkl, Johanna Richter, Maya Jendro, Otto-Hahn-Gymnasium Marktredwitz

Projekt: „Müllinator

Alisa Schmidt, Lea Ress, Franziska Schmitt, Johann-Phillipp von Schönborn Gymnasium Münnerstadt

Projekt: Sponge Box

Hannes Thummerer und Finn Geiling, Johann-Phillipp von Schönborn Gymnasium Münnerstadt

Projekt: „Geländertisch“

Lukas Grube, Realschule Zusmarshausen

Projekt: „Wobble Stopper“

Güburg Arnold, Layla Alqawasma, Rudolf-Diesel-Gymnasium, Augsburg

Projekt: „ Aha Moment

Lisa Aumeier, Laura Schwalbe, Realschule Freiham

Projekt: „ Jacken Jäger

Clara Mücklausch, Antonia Fischer, Malin Naumann, FOS St. Matthias Waldram

Die neun Siegerteams werden die Modelle ihrer „Add-ons“ zusammen mit einer Dokumentation ihres Entstehungsprozesses zunächst im X-D-E-P-O-T der Neuen Sammlung in der Pinakothek der Moderne in München und anschließend im Neuen Museum Nürnberg der Öffentlichkeit präsentieren.

Die Preisverleihung fand am 25. Juni 2026 im X-D-E-P-O-T der Neuen Sammlung – The Design Museum in München statt.

Die Siegerteams dürfen sich über ein Designobjekt sowie einen Schnuppertag in einem Designbüro freuen.

Begleitendes Pressematerial finden Sie unter: /presse/ergaenzendes-pressematerial

Zeiträume der Ausstellungen (mit Führungen von Schülerinnen und Schülern sowie dem wedesign-Team):

Ausstellung vom 26. Juni 2026 bis 12. Juli 2026

X-D-E-P-O-T, Pinakothek der Moderne

Ausstellung vom 23. Juli 2026 bis 2. August 2026

Neues Museum Nürnberg

Erster Abschlussjahrgang des neuen neunjährigen Gymnasiums erhält Abiturzeugnisse

1 month 3 weeks ago

Am 26. Juni erhalten die ersten Abiturientinnen und Abiturienten des neuen neunjährigen Gymnasiums ihre Abiturzeugnisse. Damit ist der Aufbau des G9 erfolgreich abgeschlossen.

Kultusministerin Anna Stolz beglückwünscht die rund 30.000 Absolventinnen und Absolventen: „Ich gratuliere allen Abiturientinnen und Abiturienten zu ihrem Erfolg! Unsere Schülerinnen und Schüler konnten selbstbewusst in ihre Prüfungen gehen und ihre Potenziale hervorragend ausschöpfen. Die erste Prüfungsrunde im neuen G9 hat gezeigt, dass alle Beteiligten besonders gut auf die neu konzipierte Oberstufe und die Abiturprüfungen vorbereitet waren: Bayerns Gymnasiallehrkräfte haben unsere Schülerinnen und Schüler des ersten G9-Jahrgangs mit hoher Professionalität und großem Engagement unterstützt. Wir haben bewusst auf mehr Lernzeit gesetzt und deutlich mehr Spielraum für eine individuelle Profilbildung gegeben. Die Leistungen in den beiden Abschlussjahren und in den Abiturprüfungen sind ein deutliches Zeichen dafür, dass sich unsere Schülerinnen und Schüler zu starken Persönlichkeiten entwickeln können und dabei ihre Talente und ihre Leistungsfähigkeit voll ausschöpfen konnten. Mein herzlicher Dank geht an unsere Lehrkräfte und Schulleitungen für die ausgezeichnete Vorbereitung und die Durchführung der Prüfungen. Ich bin mir gemeinsam mit den gymnasialen Verbänden sicher, dass wir mit dem neuen G9 genau den richtigen Weg eingeschlagen haben.“

Die guten Abiturergebnisse bestätigen den Eindruck aus der Qualifikationsphase:

Michael Schwägerl, der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes (bpv),sieht den ersten Praxistest des neuen G9 als bestanden an: „Ein Jahr mehr Lernzeit und damit auch ein Jahr mehr Reife zeigen Wirkung: Der erste Abiturjahrgang im neuen G9 hat die Möglichkeiten der neuen Oberstufe genutzt und zeigt sich auch den stärker kompetenzorientierten Prüfungsaufgaben klar gewachsen. Wir gratulieren zum guten Ergebnis.“

„Der Abiturjahrgang 2026 ist ein auffallend starker und motivierter Jahrgang und die Schulen haben den Übergang zum neunjährigen Gymnasium organisatorisch und pädagogisch-didaktisch hervorragend bewältigt“, konstatiert der Vorsitzende der Bayerischen Direktorenvereinigung, Günter Manhardt.

Der Vorsitzende der Landeselternvereinigung der bayerischen Gymnasien, Sven Clement, hebt hervor: „Nach allen Rückmeldungen, die uns erreicht haben, waren die ersten G9 Prüfungsaufgaben fair, realistisch und für die Abiturientinnen und Abiturienten gut zu bewältigen. Die engagierte Unterstützung durch die Fachlehrkräfte wird von uns Eltern ausdrücklich anerkannt und geschätzt. Das insgesamt gute Abschneiden dürfte daneben sowohl der verlängerten Lernzeit als auch der stärkeren Fokussierung in der Qualifikationsphase zu verdanken sein. Gerade die Möglichkeit, ein den Interessen und Stärken der Schülerinnen und Schüler entsprechendes Leistungsfach zu wählen, trägt unseres Erachtens maßgeblich zu dieser positiven Entwicklung bei.“

Mit 2,13 fällt der diesjährige vorläufige Abiturdurchschnitt im Vergleich zu den letzten zehn G8-Abiturjahrgängen (Durchschnittswert rund 2,25) besser aus. Dabei ist zu berücksichtigen, dass es sich hierbei um den ersten Abiturjahrgang nach dem Systemwechsel vom G8 zum G9 in der neu gestalteten G9-Oberstufe handelt. Der Anteil der Schülerinnen und Schüler des ersten G9-Prüfungsjahrgangs, die morgen ihr Abiturzeugnis erhalten, liegt voraussichtlich bei rund 98%. Diese Werte beziehen sich auf Schülerinnen und Schüler öffentlicher und staatlich anerkannter Schulen.

Im ersten G9-Abiturjahrgang haben sich zentrale Elemente des neuen G9 bewährt:

  • Ein großes Plus des G9 ist die längere Lernzeit: Sie schafft deutlich mehr Raum für nachhaltiges Lernen, vertieftes Verständnis und ermöglicht weniger Nachmittagsunterricht.
  • Die neue Oberstufe (Jahrgangsstufe 12 und 13) bietet Schülerinnen und Schülern erweiterte Möglichkeiten zur individuellen Profilbildung (z. B. die neuen Leistungsfächer auf erhöhtem Anforderungsniveau). Die Schülerinnen und Schüler haben auch von den Neuerungen bei der Wahl der Abiturprüfungsfächer profitiert: Rund ein Drittel der Prüflinge hat eines der beiden Fächer Deutsch und Mathematik mündlich abgelegt, gut ein Viertel hat sich für zwei Abiturprüfungsfächer aus demselben Aufgabenfeld entschieden, z. B. Biologie mit Physik oder Geschichte mit Politik und Gesellschaft. Solche Möglichkeiten gab es im G8 nicht und wie erwartet zeigt sich, dass Neigungsorientierung, hohes Interesse am jeweiligen Fach sowie inhaltliche Vertiefung auch mit besonders guten Ergebnissen einhergehen.
  • Mit der neuen Oberstufe und der ersten Abiturprüfung im G9 setzt Bayern weiterhin im Rahmen der deutschlandweiten Vereinbarungen hohe Qualitätsstandards, u.a. mit der Beibehaltung des Fünf-Fächer-Abiturs und der Verpflichtung zum Abitur in drei Fächern auf erhöhtem Anforderungsniveau, darunter die weiterhin fest verankerten Kernkompetenzfächer Deutsch und Mathematik.
  • Unser bayerischer Weg ist auch im Zusammenhang mit dem gemeinsamen Ziel einer besseren Vergleichbarkeit der Abiturprüfungen zu sehen; hierzu trägt vor allem der ländergemeinsame Abituraufgabenpool mit identischen Prüfungsaufgaben in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch, Französisch – und seit diesem Jahr erstmals auch in Biologie, Chemie und Physik – bei.

Bereits in der Vergangenheit erzielten unsere bayerischen Absolventinnen und Absolventen im Ländervergleich besonders gute Leistungen, der bayerische Abiturnotendurchschnitt lag regelmäßig in der Spitzengruppe der Länder mit den besten Ergebnissen.

Die erste Abiturrunde im neuen G9 an Bayerns Gymnasien wurde damit geordnet, verlässlich und auf hohem Niveau durchgeführt.

Die Übersicht „Aktuelles: Abiturprüfung 2026“ auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus enthält zahlreiche wissenswerte Informationen rund um das diesjährige Abitur:

Aktuelles: Abiturprüfung 2026 | Gymnasium | Schularten | Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus