Bühne frei für starke Argumente!

1 month 3 weeks ago

Kultusministerin Anna Stolz beglückwünscht die Landessiegerinnen und -sieger von „Jugend debattiert“.

Mit klugen Argumenten, klaren Standpunkten und jeder Menge Leidenschaft zeigten junge Talente, wie lebendig und mitreißend man über wichtige gesellschaftliche und politische Fragestellungen debattieren kann.

Neben fundierter Sachkenntnis bewiesen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am diesjährigen Landesfinale des Schülerwettbewerbs „Jugend debattiert“ auch ihre besondere Wortgewandtheit und Gesprächsfähigkeit. Zu aktuellen Themen vertraten sie besonders überzeugend ihre Pro- bzw. Contra-Positionen. (Altersstufe1: Soll ein verpflichtendes Politikpraktikum für Schülerinnen und Schüler eingeführt werden?, Altersstufe 2: Soll für Mandatszeiten der Abgeordneten im Bayerischen Landtag eine Höchstgrenze gelten?).

Am Montag wurden die Besten von ihnen im Bayerischen Landtag zu Landessiegerinnen bzw. Landessiegern gekürt.

Kultusministerin Anna Stolz betont den hohen Stellenwert des Wettbewerbs: „Hier sprühen Gedanken, hier tragen Worte – und hier wird Demokratie so richtig lebendig! Die Schülerinnen und Schüler haben beim Landesfinale mit großem Engagement, Mut und beeindruckender Klarheit gezeigt, wie kraftvoll gute Argumente sein können. Sie hören einander zu, widersprechen klug und ringen fair um die besten Lösungen. Ich bin begeistert von so viel Haltung, Überzeugungskraft und diesem echten Feuerwerk der Debattenkultur! Mein herzlicher Dank geht an alle Mitwirkenden, die diesen Wettbewerb seit Jahren möglich machen und tatkräftig begleiten.“

Stellvertretend für die Kultusministerin überreichte Martin Wunsch, Amtschef des Bayerischen Kultusministeriums, den Siegerinnen und Siegern ihre Urkunden und gratulierte: „Der Wettbewerb ‚Jugend debattiert‘ fördert fundierte Argumentation, Perspektivwechsel und den respektvollen Austausch, genau darauf kommt es im demokratischen Diskurs an. Die Schülerinnen und Schüler haben heute auf hohem Niveau und mit beeindruckender rhetorischer Kraft debattiert. Unseren Landessiegerinnen und Landessiegern drücke ich fest die Daumen für das anstehende Bundesfinale in Berlin!“

Landtagspräsidentin Ilse Aigner betont als Schirmherrin des Wettbewerbs: „Eine starke Demokratie lebt vom Austausch unterschiedlicher Meinungen – respektvoll, stichhaltig und auf Augenhöhe. Genau diese Fähigkeiten werden bei ‚Jugend debattiert‘ eindrucksvoll gefördert: zuhören, abwägen, überzeugend argumentieren. Wer das früh einübt, kann sich später aktiv und verantwortungsbewusst in gesellschaftliche Diskussionen einbringen. Ich bin beeindruckt vom Engagement und der Leistung der Jugendlichen. Das macht Mut und stärkt das Vertrauen in die Zukunft unserer Demokratie.“

Der I. Vizepräsident des Landtags, Tobias Reiß, der stellvertretend für Landtagspräsidentin Aigner anwesend war, fügte hinzu: „Wer schon im Jugendalter erlebt, wie respektvoller Diskurs funktioniert, bleibt auch in aufgeheizten politischen Zeiten standhaft gegenüber einfachen Parolen und Manipulation. Politik betrifft uns alle, Mitmachen macht den Unterschied, unsere Werte lassen sich mit guter Sprache aktiv vertreten und verteidigen. Eine starke Demokratie braucht eine starke Jugend! Danke, dass Ihr Euch so engagiert.“

Hintergrundinformationen zum Wettbewerb „Jugend debattiert“

Der Wettbewerb „Jugend debattiert“ findet auf Schul-, Regional-, Landes- und Bundesebene statt. Bei den Altersgruppen gibt es zwei Aufteilungen: Altersgruppe I in der 8. mit 10. Jahrgangsstufe, Altersgruppe II in der 11. mit 13. Jahrgangsstufe. Bei den Debatten treten jeweils zwei Pro- und Contra-Redner gegeneinander an. Jede Debatte dauert insgesamt 24 Minuten. In der Eröffnungsrunde hat jeder der vier Teilnehmer zwei Minuten Zeit, um seinen Standpunkt deutlich zu machen. Einer freien Aussprache von insgesamt zwölf Minuten Dauer schließen sich vier Schlussworte von je einer Minute an. Die Jury achtet bei ihrer Bewertung auf die Sachkenntnis, das Ausdrucksvermögen, die Gesprächsfähigkeit und die Überzeugungskraft der Redner. In Bayern nahmen in diesem Jahr Schülerinnen und Schüler aus 142 Schulen an dem Wettbewerb teil.

„Jugend debattiert“ ist eine Initiative des Bundespräsidenten und steht unter seiner Schirmherrschaft. Partner sind die Gemeinnützige Hertie Stiftung und die Heinz Nixdorf Stiftung. Der Landeswettbewerb in Bayern wird durch Mittel des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus finanziert und durch den Bayerischen Landtag unterstützt.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.jugend-debattiert.de

Die diesjährigen Landessiegerinnen und Landessieger lauten (geordnet nach Altersgruppen):

Debatte Altersgruppe 1 (Jahrgangsstufen 8 bis 10):

1. Platz: Theresa Schneider, Karl-Theodor-von-Dalberg-Gymnasium Aschaffenburg

2. Platz: Paul Dahmen, Gymnasium Unterföhring

3. Platz: Maya Mittnacht, Franz-Marc-Gymnasium Markt Schwaben

4. Platz: Leonardo Lindner, Gymnasium Leopoldinum Passau

Debatte Altersgruppe 2 (Jahrgangsstufen 11 bis 13):

1. Platz: Anna Stegmaier, Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Oberasbach

2. Platz: Fabian Jubelius, Johann-Michael-Sailer-Gymnasium Dillingen

3. Platz: Ben Schmitt, Hanns-Seidel-Gymnasium Hösbach

4. Platz: Paulina Ott, Rainer-Maria-Rilke-Gymnasium Icking

Forschen auf Champions-League-Niveau

1 month 3 weeks ago

Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforscher begeistern beim Landesfinale von „Jugend forscht junior“ mit kreativen Projektideen.

Hier wird getüftelt, getestet und gestaunt: Beim Wettbewerb „Jugend forscht junior“ setzten junge Forschertalente aus ganz Bayern ihre Freude am Experimentieren in clevere und beeindruckende Projektideen um und dürfen für ihre Spitzenleistungen nun eine Siegerurkunde in Händen halten. Die überzeugendsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Landesfinale (darunter auch 29 Projektgruppen) wurden vergangenen Samstag in der Universität Regensburg ausgezeichnet. Auch aus Sicht von Kultusministerin Anna Stolz ein voller Erfolg: „Die Ergebnisse bei ‚Jugend forschtjunior‘ zeigen einmal mehr: Unsere Schülerinnen und Schülerforschen auf Champions-League-Niveau! Was hier präsentiert wurde, ist eine Mischung aus Innovation, Kreativität und fachlichem Know-how. Es ist toll zu sehen, dass junge Menschen voller Tatendrang anpacken und so ihre Zukunft aktiv mitgestalten. Mein besonderer Dank gilt allen engagierten Lehrkräften, die unseren Nachwuchsforschern mit Rat und Tat zur Seite standen und sie zum Experimentieren ermutigt haben.“

Am Landeswettbewerb „Jugend forscht junior“ nahmen alle bayerischen Regionalsiegerinnen und Regionalsieger teil. Das Kultusministerium wurde vertreten durch Carsten Böckl, Ministerialbeauftragter für die Gymnasien der Oberpfalz.

Anders als bei „Jugend forscht“ gibt es hier kein Bundesfinale.

Hintergrundinformationen zum Landeswettbewerb „Jugend forscht junior“

„Jugend forscht junior“ ist die Juniorsparte des Wettbewerbs „Jugend forscht“. Der Wettbewerb richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die mindestens die 4. Jahrgangsstufe besuchen und zum Zeitpunkt der Bewerbung höchstens 14 Jahre alt sind. Das diesjährige Motto des Wettbewerbs lautet: „Maximale Perspektive“. Hierzu konnten Einzel- oder Gruppenbeiträge (max. drei Mitglieder) in einem der sieben Fachgebiete „Arbeitswelt“, „Biologie“, „Chemie“, „Geo- und Raumwissenschaften“, „Mathematik/Informatik“ sowie „Physik“ und „Technik“ eingereicht werden. Die ausgezeichneten Landessiegerinnen und Landessieger dürfen sich über Geld- und Sachpreise freuen. Das Bayerische Kultusministerium möchte den Forschergeist der Schülerinnen und Schüler wecken und unterstützt die Wettbewerbsrunden in Bayern sowohl personell als auch finanziell.

Die Landessiegerinnen und Landessieger „Jugend forscht junior 2026“:

  • Arbeitswelt:

112Maps – Automatische Kartierung für Feuerwehr

Anton Krumbholz vom Hanns-Seidel-Gymnasium Hösbach

  • Biologie:

Technische Unterstützungssysteme zur Optimierung der Vogelbestandserfassung

Clara Kunze vom Deutschherren-Gymnasium Aichach

  • Chemie:

Eine alltagstaugliche Einsatzmöglichkeit des Photo-Blue-Bottle-Experiments

Maximilian Barborka vom Max-Planck-Gymnasium München

  • Geo- und Raumwissenschaften:

Renaturierung von Flüssen im urbanen Raum am Beispiel der Regnitz in Bamberg

Ludwig Weiß vom Dientzenhofer-Gymnasium Bamberg

  • Mathematik/Informatik:

SignAI: Gebärdensprachen-Übersetzer

Stefanos Koufogazos Loukianov vom Gymnasium Ismaning

  • Physik:

Strömungsmechanik der Rudersteuerung von Containerschiffen

Tilman Motullo vom Gymnasium Donauwörth

  • Technik:

Fensterkontrollsystem

Thomas Hille vom Ruperti-Gymnasium Mühldorf am Inn

  • Sonderpreis der Bayerischen Staatsministerin für Unterricht und Kultus für das beste interdisziplinäre Projekt:

Analyse des Stressgedächtnisses von Pflanzen durch kurze Stressreize

Julia Beckh vom Willstätter-Gymnasium Nürnberg

Detaillierte Informationen zu den Projekten des Landeswettbewerbs sowie Bilder der Preisverleihung sind in Kürze auf der bayerischen Homepage des Wettbewerbs Jugend forscht junior - Stiftung Jugend forscht e. V. verfügbar.

KI zum Anfassen: Erfolgreiche Fortbildungsreihe bringt Schule und Wirtschaft zusammen

1 month 3 weeks ago

Digitalministerium stärkt gemeinsam mit ALP Dillingen die KI-Kompetenz von Lehrkräften in ganz Bayern.

Mit einer erfolgreichen Abschlussveranstaltung am Centre for Future Production der Universität Augsburg im KI-Produktionsnetzwerk der Bezirkshauptstadt ist heute die KI-Fortbildungsreihe „Let’s talk about AI – Wie hält KI in der Arbeitswelt Einzug?“ der Dillinger Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung (ALP) erfolgreich zu Ende gegangen. 80 Lehrkräfte sämtlicher Schularten aus ganz Bayern nutzten die Gelegenheit, sich intensiv mit aktuellen KI-Anwendungen aus der Unternehmenspraxis auseinanderzusetzen und wertvolle Impulse aus der Wissenschaft für einen modernen Unterricht mitzunehmen.

Im Mittelpunkt stand der direkte Austausch zwischen Lehrkräften, Unternehmen und Wissenschaft – und damit die gezielte Verzahnung von Schule, Wirtschaft und Forschung. Initiiert wurde das besondere Fortbildungsangebot von Bayerns Digitalminister Dr. Fabian Mehring, der persönlich zum Abschluss der Seminarreihe kam, um bei Lehrern, Wirtschaftsvertretern und Wissenschaftlern gleichermaßen für eine engere Zusammenarbeit zu werben, um im KI-Zeitalter bestehen zu können.

Kultusministerin Anna Stolz: „Künstliche Intelligenz verändert die Lebens- und Arbeitswelt von uns allen grundlegend. Umso wichtiger ist es, dass wir unsere Kinder frühzeitig auf neue Technologien und den damit einhergehenden Wandel vorbereiten. Schule hat hier eine Schlüsselrolle: Sie muss Orientierung geben und die Kompetenzen vermitteln, die junge Menschen brauchen, um sich sicher und reflektiert in einer digitalen Welt zu bewegen. Genau deshalb ist der enge Austausch zwischen Schule, Wissenschaft und Wirtschaft so wertvoll – denn nur so gelingt es, Theorie und Praxis sinnvoll zu verbinden. Nur wenn wir unsere Schülerinnen und Schüler frühzeitig stärken, können sie Chancen neuer Technologien selbstbewusst nutzen.“

Digitalminister Dr. Fabian Mehring: „Mit diesem innovativen Format haben wir eindrucksvoll gezeigt, wie moderner Wissenstransfer funktioniert. Wenn wir die digitale Zeitenwende meistern wollen, müssen wir Bayerns starkes Netzwerk aus Unternehmen und Forschung direkt in die Klassenzimmer bringen. Wer das Silicon Valley der Zukunft werden möchte, muss das Talent Valley der Gegenwart sein. Digitale Zukunftstechnologien verursachen gerade die industrielle Revolution unserer Zeit. Technologiesprünge durch KI und Co. werden in den nächsten Jahren unsere Art zu leben, zu lernen und zu arbeiten fundamental verändern – und den Wohlstand auf der Welt neu verteilen. Deshalb müssen wir die nächste Generation fit für das KI-Zeitalter machen, in dem sie ihr ganzes Leben verbringen wird. Dazu gilt es, neue Technologien erlebbar zu machen und Bayerns Schülern die notwendigen Kompetenzen zu vermitteln, um in der modernen Welt zurechtzukommen und neue Technologien selbstbewusst mitgestalten zu können. Der Schlüssel dazu sind unsere Lehrerinnen und Lehrer im Freistaat. Angesichts rasanter technischer Entwicklungen ist es entscheidend, unseren Pädagogen das notwendige Rüstzeug an die Hand zu geben, um ihre Schützlinge optimal ausbilden zu können. So entsteht Begeisterung für Technologie und echte Lust auf Zukunft.“

Bernhard Stegmann, Direktor der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung (ALP): „Für einen pädagogisch sinnvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz ist die Sensibilisierung und Qualifizierung der Lehrkräfte grundlegend. In den Podcast-Folgen und eSessions der Fortbildungsreihe konnten Lehrkräfte bereits ihre Kompetenzen im Umgang mit Künstlicher Intelligenz erweitern und viele konkrete KI-Szenarien kennenlernen, denen ihre Schülerinnen und Schüler in der künftigen Arbeitswelt begegnen werden. Der heutige Präsenz-Lehrgang rundet das Angebot durch Begegnungen mit den an der Reihe teilnehmenden Unternehmen verschiedener Branchen ab und schafft Möglichkeiten, KI zu erleben und sich über die Potenziale und Herausforderungen der Technologie auszutauschen.“

Dr. Marietta Menner , Leitung KI-Bildung am Centre for Future Production: „Dass dieses Abschlussevent bei uns stattgefunden hat, zeigt, wie wichtig es ist, KI frühzeitig und praxisnah zu vermitteln. Wenn junge Menschen schon in der Schule ein Gefühl für Künstliche Intelligenz entwickeln, können Unternehmen später direkt daran anknüpfen. Genau diesen Übergang gestalten wir als Universität Augsburg – gemeinsam mit dem Ministerium – im Rahmen des KI-Produktionsnetzwerks sowie des Centre for Future Production aktiv mit. Wir schaffen die Räume, die es braucht, um KI nicht nur zu erklären, sondern erlebbar zu machen.“

Die Fortbildungsreihe kombinierte unterschiedliche Formate wie eSessions, Podcasts und eine Präsenzveranstaltung mit wissenschaftlichen Vorträgen, Workshops sowie einer Führung durch den KI-Erlebnisraum „Halle 43“ des KI-Produktionsnetzwerk sowie des Centre for Future Production der Universität Augsburg. Dabei wurden die vielfältigen Facetten des KI-Einsatzes in der Arbeitswelt praxisnah, differenziert und mit klarem Bezug zu Bildung und Beruf vermittelt. Lehrkräfte erhielten Einblicke in konkrete Anwendungsfälle aus der Wirtschaft, die sie in ihren Unterricht einbringen können.

Im Zentrum der Abschlussveranstaltung standen praxisnahe Einblicke in den Einsatz von Künstlicher Intelligenz sowie der direkte Austausch zwischen Lehrkräften, Wissenschaft und Unternehmen. Insgesamt beteiligten sich fünf Unternehmen an der Fortbildungsreihe, vier davon aus eigenen Programmen des Digitalministeriums wie NextGen4Bavaria und KI-Transfer Plus. In interaktiven Workshops und einem „Speeddating“-Format stellten die Unternehmensvertreter den Lehrkräften ihre KI-Anwendungen vor und diskutierten gemeinsam aktuelle Anforderungen des Arbeitsmarkts und die Kompetenzen, die künftig in Schule und Beruf gefragt sind.

Startschuss für die ersten Abiturprüfungen im neuen G9

1 month 3 weeks ago

Kultusministerin Anna Stolz: „Aufwuchs des neuen G9 vor dem Abschluss – ein Meilenstein für unsere Abiturientinnen und Abiturienten und eine tragende Säule der Bildung in Bayern.“

Am 22. April starten für rund 29.000 Schülerinnen und Schüler öffentlicher und staatlich anerkannter Gymnasien, Kollegs und Abendgymnasien die Abiturprüfungen an den Gymnasien in Bayern. Sie sind damit der erste Jahrgang, der das bayernweite Abitur im neuen neunjährigen Gymnasium (G9) absolviert. Das bedeutet nicht nur eine Besonderheit für die Schülerinnen und Schüler, sondern markiert auch den Abschluss einer der umfangreichsten gymnasialen Bildungsreformen in Bayern.

Kultusministerin Anna Stolz sieht das neue G9 als sehr erfolgreiches Reformprojekt: „ Das erste Abitur im neuen G9 ist ein besonderer Meilenstein für unsere Schülerinnen und Schüler – und für eine zukunftssichere Bildung in Bayern: Es ist nicht nur der Abschluss eines erfolgreichen Bildungswegs. Es ist zugleich der Abschluss der mehrjährigen Aufwuchsphase, die wir im engen Dialog mit der gesamten gymnasialen Schulfamilie ausgestaltet und kontinuierlich begleitet haben. Für die hervorragende Zusammenarbeit, insbesondere mit dem Bayerischen Philologenverband, sage ich ausdrücklich Danke!“

Das zusätzliche Lernjahr ist für die Schülerinnen und Schüler ein enormer Gewinn. „Unsere Abiturientinnen und Abiturienten nehmen aus diesen neun Jahren ein wertvolles Gesamtpaket für ihre Zukunft mit: Dazu gehört neben fundiertem Wissen auch die Möglichkeit, ihre Begabungen auszuprägen, indem sie individuelle Schwerpunkte setzen, die Fähigkeit zum eigenständigen Denken und ein starkes Verantwortungsbewusstsein erwerben. Die zusätzliche Lernzeit hat ihnen auch mehr Raum gegeben, ihre eigenen Stärken und Interessen weiterzuentwickeln und ihre Persönlichkeit zu entfalten. Das neue G9 zeigt: Das bayerische Gymnasium steht für eine moderne, positive Leistungskultur, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt und die Förderung individueller Talente ermöglicht“ , so Anna Stolz.

Allen Abiturientinnen und Abiturienten drückt die Kultusministerin für die bevorstehenden Prüfungen fest die Daumen: „Liebe angehende Abiturientinnen und Abiturienten, jetzt ist Ihr Moment gekommen: Sie haben Ihren bisherigen schulischen Weg mit viel Engagement und Ausdauer gemeistert und sich gut auf die Prüfungen vorbereitet. Vertrauen Sie auf sich und auf das, was Sie können. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg, starke Nerven und natürlich auch die nötige Portion Glück!“

Weiterhin betont die Kultusministerin: „Hinter jedem Abschluss stehen unsere engagierten Schulleitungen und Lehrkräfte, die junge Menschen mit den Schätzen der Fachdisziplinen und fächerübergreifenden Zusammenhängen vertraut gemacht haben, sie in ihrer Entwicklung zu kompetenten und verantwortungsbewussten Persönlichkeiten unterstützt haben und ihnen stets mit Rat und Tat zur Seite standen. Für dieses Engagement danke ich ihnen herzlich!“

Die erste G9-Abiturprüfung

Ab diesem Schuljahr wird für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 13 das Abitur flächendeckend an allen öffentlichen und staatlich anerkannten Gymnasien nach den Bestimmungen des neunjährigen Gymnasiums durchgeführt.

  • Das bleibt: Fünf-Fächer-Abitur
  • Das ist neu: Individuelle Schwerpunktsetzung in der Abiturprüfung, mehr Flexibilität bei den Prüfungsformen

Für nähere Informationen und den Terminplan verweisen wir auf unsere Pressemitteilung vom 4. März 2026:

Premiere für das neue G9-Abitur | Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Die Übersicht „Aktuelles: Abiturprüfung 2026“ auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus enthält neben einer umfassenden Terminübersicht aller Prüfungsfächer zahlreiche wissenswerte Informationen rund um das diesjährige Abitur:

Aktuelles: Abiturprüfung 2026 | Gymnasium | Schularten | Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Die Seite wird nach Beendigung der Abiturprüfungen fortlaufend aktualisiert.

„Talent im Land – Bayern“ − ein starkes Netzwerk für beste Bildungschancen!

1 month 4 weeks ago

Feierliche Aufnahme von 35 Schülerinnen und Schülern ins Stipendienprogramm.

Motivation, Talent und Teamgeist werden in diesem starken Netzwerk großgeschrieben: Auch in diesem Jahr dürfen sich wieder besonders begabte und engagierte Jugendliche aus dem gesamten Freistaat über die Aufnahme in das Programm „Talent im Land – Bayern“ (TiL) freuen. Beim feierlichen Festakt in der Allerheiligen-Hofkirche der Münchner Residenz überreichte Kultusministerin Anna Stolz den 35 neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten, die eine unabhängige Jury aus zahlreichen Bewerbungen ausgewählt hatte, ihre Urkunden und betonte dabei:

„Gerade junge Menschen, die sich engagieren und trotz schwieriger Bedingungen ihren Weg gehen, verdienen unsere volle Unterstützung. Und genau hier setzt das Programm ‚Talent im Land – Bayern‘ an, mit gezielter Förderung und viel Vertrauen in das Potenzial unserer Schülerinnen und Schüler. So geben wir ihnen die Möglichkeit, ihre Zukunft aktiv mitzugestalten und stehen dabei fest an ihrer Seite. Mit ‚Talent im Land – Bayern‘ wollen wir auch sichtbar machen: Leistung ist etwas Cooles! Mein herzlicher Glückwunsch an alle neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten.“

„Talent im Land – Bayern“ – seit 2005 ein erfolgreiches Stipendienprogramm

Seit über 20 Jahren ist es Ziel des Stipendienprogramms, junge Menschen zu fördern, die die Fachhochschul oder Allgemeine Hochschulreife anstreben, aufgrund ihrer Biografie aber besondere Herausforderungen zu meistern haben. Für die Aufnahme ins Programm wählt eine Jury mit Vertretern aus den Bereichen Kultur, (Hoch-)Schule und Wirtschaft aktuell jährlich 35 neue Stipendiatinnen und Stipendiaten eines Jahrgangs aus. Für die Stipendiatenjahrgänge 2024 bis 2026 finanziert die TÜV SÜD Stiftung jeweils fünf dieser Stipendienplätze. Seit 2014 steht TiL auch Schülerinnen und Schülern ohne Migrationsgeschichte offen. Das Programm bietet den teilnehmenden Jugendlichen neben einer finanziellen Unterstützung eine umfassende Betreuung und Förderung in Form eines vielfältigen und qualitätvollen Bildungsangebots mit Seminaren, Studientagen und Studienreisen. „Talent im Land – Bayern“ zählt derzeit 113 Stipendiatinnen und Stipendiaten und zeigt mit über 800 Alumni den Erfolg des ganzheitlichen Förderkonzepts. Weiterführende Informationen zu dem Programm finden Sie unter: Talent im Land - Bayern

Wissenschaft mit Wow-Effekt – Schülerinnen und Schüler beeindrucken beim Landesfinale von „Jugend forscht“

2 months ago

Auszeichnung der diesjährigen Siegerinnen und Sieger sowie der besten Projektgruppen in München.

Hier stehen Bayerns junge Forschertalente im Rampenlicht. Die Rede ist vom renommierten Landeswettbewerb „Jugend forscht“, der in diesem Jahr in die 61. Runde geht. Am Mittwoch wurden nun die diesjährigen Siegerinnen und Sieger sowie die besten Projektgruppen für ihre herausragenden Leistungen bei Rohde & Schwarz in München ausgezeichnet.

Bayerns Kultusministerin Anna Stolz freute sich mit den Gewinnerinnen und Gewinnern: „Neugier ist der beste Treibstoff für Innovation – das haben die genialen Ideen beim diesjährigen Landeswettbewerb ‚Jugend forscht‘ wieder einmal gezeigt. Wer heute experimentiert und Mut hat, Neues auszuprobieren, der prägt die Welt von morgen. Ich gratuliere allen Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforschern ganz herzlich zu ihrem tollen Erfolg. Euer Forschergeist ist eure Superkraft und Vorbild für andere! Mein Dank gilt besonders auch allen Lehrkräften, denn sie geben den nötigen Rückenwind für ganz große Leistungen!“

Auch Dr. Wolfgang Mutter, der als Abteilungsleiter der Gymnasialabteilung im Kultusministerium in diesem Jahr Siegerinnen und Sieger auf der Veranstaltung auszeichnete, gratulierte den Gewinnerinnen und Gewinnern: „Die präsentierten Schülerarbeiten machen deutlich: Junge Menschen bringen sich aktiv in die Gestaltung unserer Zukunft ein − insbesondere durch ihre Stärke in den MINT-Fächern. Dabei erwerben sie sich Kompetenzen, die sie selbst voranbringen und die wir alle dringend für Innovation und Fortschritt brauchen. Ich ermutige alle jungen Forscherinnen und Forscher, ihren Weg weiterzugehen und drücke ihnen für das Bundesfinale Ende Mai ganz fest die Daumen.“

Hintergrundinformationen zum Landeswettbewerb „Jugend forscht“

Der diesjährige Wettbewerb „Jugend forscht“ für die Altersstufe 15 bis 21 Jahre steht unter dem Motto „Maximale Perspektive“. Hierzu konnten Einzel- oder Gruppenbeiträge (max. drei Mitglieder) in einem der sieben Fachgebiete „Arbeitswelt“, „Biologie“, „Chemie“, „Geo- und Raumwissenschaften“, „Mathematik/Informatik“ sowie „Physik“ und „Technik“ eingereicht werden. Die ausgezeichneten Landessiegerinnen und Landessieger können sich über Geld- und Sachpreise freuen. Das bayerische Kultusministerium will Schülerinnen und Schüler verstärkt zum Forschen motivieren und stellt für die Wettbewerbsrunden in Bayern sowohl personelle als auch finanzielle Ressourcen zur Verfügung.

Die diesjährigen Landessiegerinnen und Landessieger werden ihre Projekte vom 28.05. bis 31.05.2026 beim Bundeswettbewerb in Herzogenaurach präsentieren. Dort werden die Bundessiegerinnen bzw. Bundessieger gekürt und zahlreiche Sonderpreise vergeben.

Die Landessieger „Jugend forscht 2026“:

  • Arbeitswelt :

Entwicklung eines KI-basierten Systems zum Schutz vor Telefonbetrug

Vincent Nack, o.O.

TimberMind

Tobias Schmidt, o.O.

  • Biologie :

Peptid-Doppelgänger: Grenzen von AlphaFold3 bei der Vorhersage von Spiegelbild-Wirkstoffen

Viyona Singh und Aarav Singh, GISSV German International School of Silicon Valley, Mountain View, USA

  • Chemie:

Eco-Electra 2.0. Der effiziente Algenstrom.

Timo Spatz und Sophie Slowik, Hanns-Seidel-Gymnasium Hösbach

InnovAlloy DeepDive: Analyse phasenassoziierter Sprödbrüche in Bi-Sn-Zn-Al-Systemen

Levi Jekic, Lennart Antritter und Alexander Kluge, Gymnasium Neubiberg

  • Geo- und Raumwissenschaften :

Entwicklung eines IC-Generators zur Simulation wechselwirkender Galaxien

Achilleas Sarakatsanis, Erasmus-Grasser-Gymnasium München

  • Mathematik/Informatik:

Automatisierte Übersetzung von KI-Modellen in Inferenzhardware

Malte Rauschenbach, Franz-Marc-Gymnasium Markt Schwaben

  • Physik:

Modellierung der Seilbahn als Doppelpendel und Untersuchung auf deterministisches Chaos

Luise Schmittner, Olympia-Morata-Gymnasium Schweinfurt

  • Technik:

Kitchen Compass

Timo Link, Private staatlich anerkannte Tilly-Realschule Ingolstadt

Entwicklung eines „Portablen Multifunktions-Kalibrators“

Stefan Weiß, Staatliche Berufsschule I Deggendorf

  • Sonderpreis der Bayerischen Staatsministerin für Unterricht und Kultus für das beste interdisziplinäre Projekt:

Entwicklung eines Windkanals zur Untersuchung aerodynamischer Fähigkeiten von Insekten

Leon Kohr, Staatliche FOSBOS Triesdorf in Weidenach

Detaillierte Informationen zu den Projekten des Landeswettbewerbs sowie Bilder der Preisverleihung sind in Kürze auf der bayerischen Homepage des Wettbewerbs https://www.jugend-forscht-bayern.de verfügbar.

Die Verwendung des während des Termins entstehenden Bild- und Tonmaterials ist ausschließlich zum Zweck der Pressearbeit und im Zusammenhang mit der Berichterstattung über die Veranstaltung zulässig.

Schule & Sport in Bayern – das matcht einfach perfekt!

2 months 3 weeks ago

Insgesamt 17 Schulteams wurden in der Residenz in München für ihre beeindruckenden Erfolge bei den länderübergreifenden Schulsport-Wettbewerben ausgezeichnet.

Kultusministerin Anna Stolz war zusammen mit der Olympiasiegerin im Rennrodeln Dajana Eitberger und dem BLSV-Präsidenten Jörg Ammon vor Ort und beglückwünschte die jungen Sporttalente zu ihren hervorragenden Leistungen: „ Sport tut uns allen gut! Er ist der wahre Energy-Booster für unseren Alltag! Die Schulsport-Ehrung ist ein wunderbarer Anlass, um unseren erfolgreichen Schülerinnen und Schülern und engagierten Lehrkräften zu zeigen: Sie sind großartig und auch echte Vorbilder für andere! Die ausgezeichneten Schulsportteams und Sportpersönlichkeiten haben wahre Spitzenleistungen erzielt und sich diese besondere Ehre wirklich verdient. Dazu gratuliere ich ganz herzlich!“

Bei der festlichen Veranstaltung im würdevollen Rahmen des Max-Joseph-Saals der Münchner Residenz wurden Mannschaften geehrt, die bei den Schulsport-Wettbewerben „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“, „ Rhein-Main-Donau-Schulcup“und„DFB-Schulcup“ über die Landesebene hinaus erfolgreich waren. Mit der Schulsport-Verdienstmedaille würdigte die Kultusministerin außerdem acht Persönlichkeiten, die sich über mehrere Jahre hinweg und über ihr berufliches Engagement hinaus in ganz besonderer Weise um den Schulsport in Bayern verdient gemacht haben. In diesem Zusammenhang betonte Anna Stolz einmal mehr den hohen Stellenwert des Schulsports in Bayern: „Schule und Sport in Bayern – das matcht einfach perfekt! Unsere Kinder und Jugendlichen so früh wie möglich für Sport zu motivieren, ja sie dafür nachhaltig zu begeistern, liegt mir sehr am Herzen. Sport ist für junge Leute der Gamechanger in der Gaming-Welt! Er hält fit und gesund und vermittelt darüber hinaus wichtige Werte wie Teamgeist, Durchhaltevermögen, Rücksichtnahme und Leistungsbereitschaft. Der Schulsport lebt vom großen Engagement und den starken Impulsen unserer Lehrkräfte –und genau das verkörpern die Geehrten in vorbildlicher Weise.“

Auch Olympiasiegerin Dajana Eitberger freute sich mit den Sportlerinnen und Sportlern und lobte die großartigen Erfolge: „Wenn ich das hier sehe, bekomme ich richtig Gänsehaut. So viel Energie und Freude am Sport! Genau so hat es bei mir auch angefangen. Schulsport ist so wertvoll und prägend. Er lehrt uns, an uns zu glauben, Rückschläge zu überwinden und gemeinsam Erfolge zu feiern. Die heute ausgezeichneten Teams können mega stolz auf sich sein. Sie sind ein großartiges Beispiel dafür, was mit Einsatz und Begeisterung möglich ist.“

BLSV-Präsident Jörg Ammon machte in diesem Zusammenhang deutlich: „Schule, Sport und Verein bauen die wichtige Brücke, die wir dringend benötigen, um die nächsten Generationen fit und erfolgreich zu machen für mögliche Olympische und Paralympische Spiele in München für Deutschland. Womöglich finden wir unter den hier ausgezeichneten Athletinnen und Athleten bereits die Weltmeister und Olympiasieger von morgen. Sie sind das starke Fundament, das wir brauchen, um in der Spitze erfolgreich zu sein. Ich gratuliere allen herausragenden Sportlerinnen und Sportlern wie auch ihren Lehrkräften ganz herzlich und freue mich weiterhin auf herausragende Leistungen auf bundes- und bayernweiter Ebene.“

Folgende Schulen wurden im Rahmen der Festveranstaltung geehrt:

1. Bundessieger „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“:

  • Städt. Bertolt-Brecht-Schule Nürnberg, Badminton WK II Mixed
  • Städt. Bertolt-Brecht-Schule Nürnberg, Basketball WK II Jungen
  • Lise-Meitner-Gymnasium Unterhaching, Gerätturnen WK IV Jungen
  • Erzbischöfliche St.-Ursula-Realschule Schloss Hohenburg Lenggries,
  • Ski alpin WK IV Mädchen
  • Gertrud-von-le-Fort-Gymnasium Oberstdorf, Ski alpin WK IV Jungen
  • Chiemgau-Gymnasium Traunstein, Skilanglauf WK IV Mixed
  • Regionalteam Bayern West, Skisprung WK IV Mixed


2. Bundessieger „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ :

  • Gymnasium Eckental, Sportklettern WK III Mixed (Testevent)
  • Karolinen-Gymnasium Rosenheim, Basketball WK III Mädchen
  • Erzbischöfliches St. Irmengard-Gymnasium Garmisch-Partenkirchen,
  • Ski alpin WK IV Mädchen
  • Gabriel-von-Seidl-Gymnasium Bad Tölz, Ski alpin WK IV Jungen
  • Regionalteam Bayern Ost, Skisprung WK IV Mixed

3. Bundessieger „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ :

Ignaz-Taschner-Gymnasium Dachau, Rudern WK II Jungen

1. Platz Finale „Rhein-Main-Donau-Schulcup“:

  • Friedrich-Koenig-Gymnasium Würzburg, Gerätturnen WK II Mädchen
  • Friedrich-Dessauer-Gymnasium Aschaffenburg, Schwimmen WK II Mädchen
  • Mittelschule Gochsheim, Schwimmen WK III/2 Jungen

3. Platz „DFB-Schulcup“ :

  • Städt. Wirtschaftswissenschaftliches Gymnasium Bayreuth, Fußball WK IV Mädchen

Folgende Persönlichkeiten wurden mit der Schulsport-Verdienstmedaille ausgezeichnet:

  • ZwKR Robert Auerochs, Grund- und Mittelschule Herrieden
  • OStRin Sibylle Behringer, Gymnasium München-Nord
  • SKRin Sigrid Ehrhardt, Förderzentrum Hemau
  • OStR Thomas Fuchs, Gymnasium Freyung
  • StRin (MS) Simone Karin Glückler, Mittelschule Dachau-Süd
  • StR (MS) Werner Härle, Anna-Pröll-Mittelschule Gersthofen
  • StR (GS) Andreas Süßmeier, Grundschule Würzburg/Lengfeld
  • StDin Kerstin Zimmermann, Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium Bayreuth

Hintergrundinformationen zu den einzelnen Schulsport-Wettbewerben:

Jugend trainiert für Olympia & Paralympics

„Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ ist ein bundesweit organisierter, leistungsorientierter Mannschaftswettbewerb der Schulen in insgesamt 19 olympischen und sieben paralympischen Sportarten. Er gilt als weltgrößter Schulsport-Wettbewerb: Rund 800.000 Schülerinnen und Schüler aus allen 16 Bundesländern nehmen jedes Schuljahr daran teil. Aus Bayern melden sich regelmäßig ca. 90.000 Schülerinnen und Schüler in rund 9.000 Schulmannschaften an. Unter den Landessiegern der Bundesländer wird im Rahmen der Bundesfinalveranstaltungen die beste Schulmannschaft Deutschlands in den verschiedenen Sportarten und Wettkampfklassen ermittelt. Das Bundesfinale im Frühjahr und Herbst findet traditionell in Berlin statt. Das Winterfinale wird derzeit wechselnd an den Wintersportorten Nesselwang (Bayern) und Schonach (Baden-Württemberg) ausgerichtet.

Rhein-Main-Donau-Schulcup

Der „Rhein-Main-Donau-Schulcup“ ist ein Wettbewerb in den Sportarten Gerätturnen und Schwimmen. Er wird länderübergreifend und im jährlich wechselnden Turnus von Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz ausgetragen. Startberechtigt sind Schülerinnen und Schüler der Mittel- und Förderschulen sowie der Realschulen und Gymnasien – und zwar in den Wettkampfklassen, in denen es im Bundeswettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ kein Bundesfinale mehr gibt.

DFB-Schulcup

In der Sportart Fußball tragen die Landessieger der Wettkampfklasse IV (10-13
Jahre) ihr Bundesfinale nicht im Rahmen des Bundeswettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ aus, sondern im Rahmen des DFB-Schulcups. Neben den eigentlichen Bundesfinalspielen müssen die Schülerinnen und Schüler drei verschiedene Technikübungen absolvieren.

Auftakt zum Schulversuch „Evidenzbasierte Schule“: „Ein starker Schritt für die Weiterentwicklung unserer Schulen“

2 months 3 weeks ago

Auftakt zum Schulversuch „Evidenzbasierte Schule – Lernen, Steuern und Entwickeln mit System“.

Die internationale Forschung zeigt, dass Bildungssysteme dann besonders erfolgreich sind, wenn sie Daten (z. B. aus Tests) gezielt diagnostisch auswerten und für die individuelle Förderung nutzen. Diese Ansätze bergen ein großes Potential – zumal im Zuge des technologischen Fortschritts immer mehr Daten digital generiert werden und innovative Instrumente (wie z. B. KI-gestützte Tools) neue Möglichkeiten eröffnen. Der neue Schulversuch der Stiftung Bildungspakt Bayern „Evidenzbasierte Schule – Lernen, Steuern und Entwickeln mit System“ hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, systematisch Diagnose- und Förderansätze in der Mittelschule sowie den Beruflichen Schulen im Bereich der Basiskompetenzen zu etablieren.

Kultusministerin Anna Stolz betont im Rahmen der Auftaktveranstaltung im Literaturhaus München: „Der Schulversuch Evidenzbasierte Schule ist ein starker Schritt für die Weiterentwicklung unserer Schulen. Er nutzt die Erfahrungen aus vielen früheren Schulversuchen und verbindet sie mit aktuellen Entwicklungen aus der Datenerhebung und -verarbeitung. Unser Ziel: von Daten zu Taten. Von Testen zu Fördern. So stellen wir sicher, dass jedes Kind die Förderung erhält, die es braucht – nicht irgendwann, sondern zum richtigen Zeitpunkt. Dabei ist mir wichtig: Wir stehen für ein Bildungssystem, das verantwortungsvoll mit Daten umgeht und dabei immer den Menschen in den Mittelpunkt stellt.“

Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. unterstreicht: „Wer heute in exzellente Bildung investiert, investiert in die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Bayern. Denn gut ausgebildete Menschen schaffen die Innovationen, die wir brauchen, um auch künftig wettbewerbsfähig zu bleiben. Angesichts rückläufiger Leistungen unserer Schülerinnen und Schüler in Basiskompetenzen zeigt ein Blick in andere Staaten, wie evidenzbasiertes Arbeiten uns dabei helfen kann, schulische Bildung nachhaltig zu verbessern. Die Idee ist, Lernstände auf Basis von Daten systematisch zu analysieren, um individuelle Förderbedarfe frühzeitig zu identifizieren und gezielt gegensteuern zu können. Der klare Fokus auf Basiskompetenzen, praxistaugliche Strukturen und Prozesse zur Datennutzung sowie auf messbare Lernfortschritte hilft uns, den guten bayerischen Weg weiterzugehen. Deshalb engagieren wir uns gerne als Exklusivpartner.“


Hintergrundinformationen:
Schulversuch Evidenzbasierte Schule

Zentrales Ziel des Schulversuchs „Evidenzbasierte Schule“ ist die Schaffung und Weiterentwicklung von Strukturen und Prozessen, um Daten an der Schule sinnstiftend zu nutzen und konkretes Handeln daraus abzuleiten. Ein besonderer Fokus gilt der Gestaltung von Lehr-Lern-Prozessen: Im Sinne von „Testen und Fördern“ wird pädagogische Diagnostik (z. B. Tests) eng mit Förder- und Unterstützungsmaßnahmen (z. B. Lernbänder) verknüpft. Ein Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Stärkung grundlegender Kompetenzen in Deutsch und Mathematik.

Bayerische Schülerteams brillieren beim süddeutschen Landesfinale von „Jugend gründet“ mit cleveren Business-Konzepten

3 months ago

Mit ihren innovativen Geschäftsideen kombiniert mit unternehmerischem Know-how haben die Schülerteams aus Bayern die Jury beim süddeutschen Landesfinale des Bundeswettbewerbs „Jugend gründet“ auf ganzer Linie überzeugt und Spitzenergebnisse erzielt. Ein Team hat sich sogar eines der begehrten Tickets für das Bundesfinale im Juni in Stuttgart gesichert.

Kultusministerin Anna Stolz freute sich sehr über die tollen bayerischen Ergebnisse und gratulierte den Gewinnerteams: „Was unsere Schülerinnen und Schüler beim Landesfinale von ‚Jugend gründet‘ entwickelt und präsentiert haben, war Gründergeist in Bestform! Ihre Geschäftsideen sprudelten nur so vor Inspiration, Kreativität und Dynamik! Damit packen sie die Herausforderungen von heute und morgen entschlossen an und motivieren auch andere zum Mitmachen. Für das bevorstehende Bundesfinale drücke ich ihnen ganz fest die Daumen. Mein großer Dank geht an alle engagierten Lehrkräfte, die unsere jungen Unternehmertalente dazu ermutigen, ihre Ideen zu verfolgen und weiter in die Welt zu tragen.“

Auch Ministerialdirigentin Dr. Andrea Niedzela-Schmutte, die stellvertretend für das Kultusministerium bei der Preisverleihung vor Ort war, fand lobende Worte für die Gewinnerinnen und Gewinner: „Ich bin begeistert von den Konzepten und Visionen, die unsere Schülerinnen und Schüler beim Pitch-Event in München präsentiert haben. Zu sehen, wie die nächste Unternehmergeneration in Bayern ihre Ideen jetzt schon so kreativ und engagiert mit Leben füllt, ist einfach nur großartig. Die Zukunft ist hier bereits spürbar! Besonders freut es mich, dass drei Schülerteams aus Bayern auf dem Siegertreppchen gelandet sind. Die Erstplatzierten dürfen ihr Können nun sogar auf Bundesebene zeigen.“

Die bayerischen Gewinnerinnen und Gewinner:

1. Platz:

  • Erzbischöfliches Maria-Ward-Gymnasium Nymphenburg München und
  • Ludwigsgymnasium München, Team: Air2Growth

3. Platz

  • Staatliche Fachoberschule Kelheim, Team: SkinToSkin
  • Feodor-Lynen-Gymnasium Planegg, Team: Esculentus


Über den Wettbewerb „Jugend gründet“

„Wer gründet, kann eigene Ideen entwickeln, Visionen Realität werden lassen und mit neuen Lösungen eine bessere Zukunft für sich und andere gestalten “ – unter diesem Motto bietet der Wettbewerb „Jugend gründet“ Schülerinnen und Schülern jedes Jahr die Chance, eine Unternehmensgründung realistisch und konkret durchzuspielen. Für betreuende Lehrkräfte gibt es Fortbildungsangebote.

Teilnahmeberechtigt sind Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildende an allgemeinbildenden oder beruflichen deutschen (Auslands-)Schulen. Die Teilnahme kann als Einzelperson oder in Teams mit bis zu fünf Personen erfolgen.

Der Bundeswettbewerb „Jugend gründet“ bietet Schülerinnen und Schülern aller Schularten sowie Auszubildenden seit 24 Jahren die Gelegenheit, unternehmerisches Denken und Handeln praxisnah umzusetzen. Dabei schlüpfen die Teilnehmenden in die Rolle von Gründerinnen und Gründern und entwickeln risikolos online ein virtuelles Start-up, das sie von der ersten Geschäftsidee über die Gründung bis hin zum unternehmerischen Alltag leiten und koordinieren.

Der Wettbewerb gehört zu den von der Kultusministerkonferenz (KMK) besonders empfohlenen Schülerwettbewerben. Hauptsponsor ist die Porsche AG. Ausrichter ist das Steinbeis-Innovationszentrum Unternehmensentwicklung an der Hochschule Pforzheim. Das oben beschriebene „Pitch-Event“ wird dabei von der IHK München und Oberbayern organisiert und stellt den Abschluss der Businessplanphase für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Hessen dar.

Weitere Informationen zum Wettbewerb sowie Fotos von der Veranstaltung erhalten Sie unter: Schülerwettbewerb & Bildungsplattform für mehr Gründungsgeist - jugend-gruendet und Pitch Events 2025 - jugend-gruendet

Starke Impulse für Gesellschaft und Politik

3 months ago

Bayerische Schülerinnen und Schüler brillieren beim Schülerwettbewerb zur politischen Bildung.

Ein Erfolg, der sich sehen lassen kann. Bei der 55. Auflage des bundesweiten Schülerwettbewerbs zur politischen Bildung haben sage und schreibe 86 Projekte von Schülerinnen und Schülern aus dem Freistaat erneut die Jury überzeugt. Für diese Spitzenleistungen gab es bei der gestrigen Auszeichnungsveranstaltung in Bonn nun die verdienten Lorbeeren in Form von Geldpreisen und Bildungsreisen. Kultusministerin Anna Stolz freut sich sehr über das tolle Abschneiden und gratuliert den bayerischen Gewinnerteams: „Ich kann nur sagen: Mega, welch ein Erfolg unserer bayerischen Schülerinnen und Schüler! Sie haben beim Bundeswettbewerb zur politischen Bildung mit ihren innovativen und kreativen Beiträgen bemerkenswerte Statements für unsere Demokratie und Gesellschaft gesetzt. In den momentan so stürmischen Zeiten bietet politische Bildung ein kräftiges Fundament für unsere Kinder und Jugendlichen und macht sie stark für die Zukunft. Ich danke allen mitwirkenden Lehrkräften, die mit ihrem großartigen Engagement die Siegerprojekte unterstützt haben. Ohne sie wäre ein so tolles Resultat nicht möglich gewesen!“

Der Schülerwettbewerb zur politischen Bildung

Die Bundeszentrale für politische Bildung veranstaltet jährlich den Schülerwettbewerb zur politischen Bildung, der zu den von der Kultusministerkonferenz besonders empfohlenen Schülerwettbewerben gehört. In diesem Jahr wurden bundesweit 1.459 Projekte eingereicht. Von den 307 eingesandten Projekten bayerischer Schülerteams erhielten 86 einen Preis. Die Schülergruppen haben sich beim Wettbewerb intensiv und kreativ mit einem der vorgegebenen aktuellen politischen Themen auseinandergesetzt. Teilnehmen konnten Schülerinnen und Schüler aller Schularten in zwei Alterskategorien, von Jahrgangsstufe 4 bis 8 sowie von Jahrgangsstufe 8 bis 13.

Eine bundesweite Übersicht über alle Preisträgerinnen und Preisträger und weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie unter Schülerwettbewerb zur politischen Bildung | bpb.de

Jahrgangsstufe 4–8 : Preisträgerinnen und Preisträger von 1.500 bis 500 Euro

Thema (1): Fakes – lustiger Scherz oder ernstzunehmendes Problem?

Thema (2): Alt trifft Jung – Jung trifft Alt – (k)ein Problem?

Thema (3): No way! Da mach' ich nicht mit!

Thema (4): Weltkindertag – ein Tag für Kinder und ihre Rechte?

Thema (5): Zoos und Tiergärten – Artenschutz oder Tierquälerei?

Thema (6): logo! – Nachrichten für Kinder

Hauptgewinn: Reise z.B. nach Dresden, München, Leipzig, Erfurt oder Mainz

  • Annette-Kolb-Gymnasium Traunstein, Jgst. 8, für Beitrag zu Thema (1)

Geldpreise in Höhe von 1.500 € :

  • Gymnasium Ernestinum Coburg, Jgst. 7, für Beitrag zu Thema (3)
  • Realschule St. Ursula Augsburg des Schulwerks der Diözese Augsburg, Jgst. 6, für Beitrag zu Thema (6)

Geldpreise in Höhe von 1.000 € :

  • Wolfgang-Borchert-Gymnasium Langenzenn, Jgst. 6, für Beitrag zu Thema (1)
  • Domschule Bamberg, Grundschule, Jgst. 4, für Beitrag zu Thema (2)
  • Mittelschule Fürth Kiderlinstraße, Jgst. 6, für Beitrag zu Thema (6)
  • Erich-Kästner-Schule Füssen, Sonderpädag. Förderzentrum, Jgst. 8 und 9, für Beitrag zu Thema (5)

Jahrgangsstufe 8–12 : Preisträgerinnen und Preisträger von 1.500 bis 500 Euro

Thema (1): Algorithmen: Wie beeinflussen sie unsere Informationsnutzung?

Thema (2): Demokratie unter Druck – was kann ich tun?

Thema (3): Deepfakes – meine, deine, unsere Verantwortung?

Thema (4): Sexismus geht uns alle an, oder?

Thema (5): Kriegsende 1945 vor Ort – Brüche und/oder Kontinuitäten?

Thema (6): Politik brandaktuell

Hauptgewinn: Reise nach Berlin

  • Hans-Bayerlein-Schule. Sonderpädagogisches Förderzentrum Passau, Jgst. 8 und 9, für Beitrag zu Thema (1)
  • Anton-Bruckner-Gymnasium Straubing, Jgst. 12, für Beitrag zu Thema (2)

Geldpreise in Höhe von 1.500 Euro :

  • Erzbischöfliche Maria-Ward-Mädchenrealschule Traunstein-Sparz, Jgst. 9, für Beitrag zu Thema (1)

Geldpreise in Höhe von 1.250 Euro :

  • Wilhelm-Löhe-Schule Nürnberg, Evang. Kooperative Gesamtschule Gymnasium, Jgst. 11, für Beitrag zu Thema (6)

Geldpreise in Höhe von 1.000 Euro :

  • Lise-Meitner-Gymnasium Unterhaching, Jgst. 11, für Beitrag zu Thema (4)

Berufsorientierung neu gedacht: Anton-Jaumann-Realschule bringt Schule und Berufspraxis enger zusammen

3 months 1 week ago

Die Anton-Jaumann-Realschule in Wemding gehört zu den 23 Modellschulen im Schulversuch „QmBO – Qualitätsmanagement Berufliche Orientierung an weiterführenden Schulen“. Sie ist somit eine Vorreiterin bei der Stärkung der Beruflichen Orientierung als fächerübergreifendes Bildungs- und Erziehungsziel.

Im Rahmen eines Schulbesuchs erhalten Dr. Christof Prechtl, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V., Tobias Reiß, Vizepräsident des Bayerischen Landtags und Ministerialdirigentin Dr. Andrea Niedzela-Schmutte vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus Einblicke in die konkrete Umsetzung des Projekts.

Kultusministerin Anna Stolz betonte vorab: „Berufliche Orientierung ist ein echter Kompass, der Talente sichtbar macht und Mut für den eigenen Lebensweg schenkt. Sie gelingt nur in enger Zusammenarbeit mit externen Partnern aus der Wirtschaft. Praxiskontakte liefern Schülerinnen und Schülern wertvolle Einblicke in die Arbeitswelt und Informationen aus erster Hand. Die Anton-Jaumann-Realschule in Wemding zeigt eindrucksvoll, wie Schule und Berufspraxis eng und für beide Seiten gewinnbringend zusammenrücken können. Mit einem Qualitätsmanagement hat die Schule ihr Angebot in der Beruflichen Orientierung kontinuierlich ausgebaut. Davon profitieren sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die Prozesse der Schulentwicklung. Mir ist wichtig, junge Menschen bestmöglich bei der persönlichen Berufswahl zu unterstützen. Mit Qualitätsstandards und Instrumenten zur Qualitätssicherung trägt die Arbeit im Schulversuch QmBO maßgeblich dazu teil, Berufliche Orientierung an weiterführenden Schulen systematisch weiterzuentwickeln.“


Auf dem Programm des Besuchs stehen die Vorstellung und der Besuch der Ausbildungsbörse, bei der sich verschiedene Partnerbetriebe der Schule präsentieren. Zudem erläutern Frau Dr. Niedzela-Schmutte, Herr Reiß und Herr Dr. Prechtl auf einer Podiumsdiskussion, wie man die Berufliche Orientierung nachhaltig stärken kann – etwa durch eine engere Zusammenarbeit mit regionalen Firmen und der gezielten Multiplikation von erfolgreichen Praxisbeispielen wie dem Berufswahl-SIEGEL.

Ministerialdirigentin Dr. Andrea Nidezela-Schmutte hebt hervor: „Mit dem Schulversuch Qualitätsmanagement Berufliche Orientierung an weiterführenden Schulen (QmBO) verankern wir das fächerübergreifende Bildungs- und Erziehungsziel Berufliche Orientierung in der mittel- und langfristigen Schulentwicklung und schaffen beste Voraussetzungen, den individuellen Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler bei der Berufsorientierung gerecht zu werden. Die Anton Jaumann Realschule bietet mit der „Ausbildungsbörse“ ein tolles Good-Practice-Beispiel für die Arbeit im Schulversuch. Unter Einbezug der Schülerinnen und Schüler, Betriebe und des Kollegiums wurde die „Ausbildungsbörse“ im schuleigenen Konzept zur Beruflichen Orientierung mit regelmäßigen Evaluationen kontinuierlich weiterentwickelt. Diese Vorgehensweise sowie das erfolgreiche Konzept der „Ausbildungsbörse“ möchten wir mit dem Schulversuch QmBO auch für andere Schulen zugänglich machen.“

Dr. Christof Prechtl, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. unterstreicht die Bedeutung der Beruflichen Orientierung: „Der Schulbesuch an der Anton-Jaumann-Realschule zeigt deutlich, wie praxisorientiertes Qualitätsmanagement die Angebote zur beruflichen Orientierung kontinuierlich verbessert. Die eingesetzten Instrumente werden dabei mit den vorhandenen Talenten einer Klasse und den Anforderungen aus der Berufspraxis abgestimmt. Das unterstützt die Jugendlichen dabei, ihre Stärken und Interessen früh zu erkennen. Gleichzeitig erfahren sie, wo der Arbeitsmarkt sie braucht. Von der qualitätsgesicherten, am Talent ausgerichteten Berufsorientierung profitieren alle unsere bayerischen Unternehmen für ihre Arbeitskräfte- und Fachkräftesicherung. Jetzt gilt es, die Ergebnisse aus dem Schulversuch bayernweit und flächendeckend zum Qualitätsstandard einer zielorientierten Berufsorientierung an allgemeinbilden-den Schulen zu machen.“

Hintergrundinformationen zum Schulversuch „QmBO – Qualitätsmanagement Berufliche Orientierung an weiterführenden Schulen“:

Im Rahmen des Schulversuchs QmBO sollen Möglichkeiten erprobt und schulartspezifische Konzepte entwickelt werden, die die Qualität der schulinternen Maßnahmen verbessern sowie die Berufliche Orientierung stärker im Schulentwicklungsprozess etablieren. Der Schulversuch wird in Zusammenarbeit des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus mit dem Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) durchgeführt. Zusätzlich wird ein Projektbeirat eingerichtet, der sich aus Vertretungen des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, der Wirtschaft, Hochschulen und Bildungsträgern zusammensetzt.

Folgende 23 Modellschulen nehmen am Schulversuch teil:

Mittelfranken:

  • Gymnasium CarolinumAnsbach
  • Mittelschule ScharrerschuleNürnberg
  • WirtschaftsschuleNürnberg

Niederbayern:

  • Veit-Höser-GymnasiumBogen
  • Staatliche WirtschaftsschuleDeggendorf

Oberbayern:

  • Staatliche FOSErding
  • Orlando-di-Lasso-RealschuleMaisach
  • Josef-Zerhoch-MittelschulePeißenberg
  • Dominik-Brunner RealschulePoing

Oberfranken:

  • Adalbert-Raps-Schule staatliche FOSKulmbach
  • Herzog-Otto-MittelschuleLichtenfels

Oberpfalz:

  • Markus-Gottwalt-MittelschuleEschenbach
  • MittelschuleGrafenwöhr
  • Ostendorfer-GymnasiumNeumarkt

Schwaben:

  • Paul-Klee-GymnasiumGersthofen
  • Heinrich-Sinz-SchuleIchenhausen
  • Realschule an der SalzstraßeKempten
  • Staatliche FOSNeu-Ulm
  • Anton-Jaumann-RealschuleWemding

Unterfranken:

  • Private Wirtschaftsschule KraußAschaffenburg
  • Friedrich-Dessauer-GymnasiumAschaffenburg
  • Dr.- Auguste-Kirchner-RealschuleHaßfurt
  • Hans-Schöbel-SchuleWürzburg

Viermal GOLD, dreimal SILBER

3 months 1 week ago

Bayern triumphiert beim Winterfinale des Bundeswettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“

Ein Blick auf den Medaillenspiegel beim diesjährigen Winterfinale des Bundeswettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ macht deutlich: Bayern ist und bleibt die unangefochtene Nummer eins als Wintersportland und Medaillengarant im deutschen Schulsport. Dieser Erfolg mit sage und schreibe viermal GOLD, dreimal SILBER und weiteren Top-Platzierungen in den Disziplinen „Ski Alpin“, „Skilanglauf“ und „Skispringen“ ist das Resultat der zielgerichteten und erfolgreichen Verzahnung von schulischer Bildung und sportlicher Nachwuchsleistungssportförderung. Auch Kultusministerin Anna Stolz freut sich über das herausragende Abschneiden der bayerischen Schulmannschaften: „Wow, was für ein grandioser Triumph! Mit ihren tollen Leistungen beim Bundeswettbewerb ‚Jugend trainiert für Olympia & Paralympics‘ haben unsere Schülerinnen und Schüler die Spitzenstellung Bayerns im Schulsport aufs Neue unter Beweis gestellt. Ich freue mich riesig mit den Gewinnerinnen und Gewinnern und danke allen Lehrkräften und Trainerinnen und Trainern für ihren unermüdlichen Einsatz. Jede einzelne Medaille zeigt: Schule und Sport in Bayern – das matcht einfach perfekt!"

Besonders erfreulich: Am ersten Wettkampftag startete die Oberstdorfer Schülerin Moana Schöll in der Disziplin „Para Ski nordisch“ als Einzelstarterin außer Konkurrenz und belegte dabei den ersten Platz.

Alle Platzierungen der bayerischen Schulmannschaften beim Bundesfinale 2026:

Disziplin: Ski Alpin

U14 Mädchen

1. Platz: Erzbischöfliche St.-Ursula-Realschule Schloss Hohenburg Lenggries

2. Platz: Erzbischöfliches St. Irmengard Gymnasium Garmisch-Partenkirchen

U14 Jungen

1. Platz: Gertrud-von-Le-Fort-Gymnasium Oberstdorf

2. Platz: Gabriel-von-Seidl-Gymnasium Bad Tölz


Disziplin: Skilanglauf

U14 Mixed

1. Platz: Chiemgau-Gymnasium Traunstein

6. Platz: Achental-Realschule Marquartstein

U16 Mädchen

4. Platz: Johannes-Gutenberg-Gymnasium Waldkirchen

5. Platz: Erzbischöfliche St.-Ursula-Realschule Schloss Hohenburg Lenggries

U16 Jungen

4. Platz: Chiemgau-Gymnasium Traunstein

6. Platz: Achental-Realschule Marquartstein


Disziplin: Skispringen

U12 Mixed

1. Platz: Regionalteam Bayern West

2. Platz: Regionalteam Bayern Ost


Hintergrundinformationen zu „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“:

Der Bundeswettbewerb der Schulen „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ ist mit jährlich rund 800.000 teilnehmenden Schülerinnen und Schülern der größte Schulsport-Wettbewerb der Welt. Auf mehreren aufeinander aufbauenden Wettkampfebenen treten Schulmannschaften in den Ländern gegeneinander an. Die besten Schulmannschaften der Länder qualifizieren sich für das Bundesfinale. Veranstalter des Winterfinales ist die Deutsche Schulsportstiftung (DSSS) in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Skiverband, der Deutschen Behindertensportjugend und Special Olympics Deutschland. Der Wettbewerb wird derzeit im Wechsel von Bayern und Baden-Württemberg ausgetragen. Die Winterausgabe des Schulsportwettbewerbs feierte in diesem Jahr ihr 50-jähriges Jubiläum, an dem insgesamt 633 Sporttalente aus 105 Schulteams beteiligt waren.

Weitere Informationen und Bilder zur Veranstaltung finden Sie unter Jugend trainiert für Olympia & Paralympics

Kultusministerin Anna Stolz zeichnet 100 weitere Grundschulen mit dem Profil Musikbegeisterte Grundschule aus

3 months 1 week ago

Die Musik hat an bayerischen Schulen einen besonderen Stellenwert. Dies zeigen insbesondere auch die 100 Grundschulen, die heute aus allen sieben Regierungsbezirken des Freistaats nach München gekommen sind, um die Auszeichnung Musikbegeisterte Grundschule entgegenzunehmen.

Kultusministerin Anna Stolz gratulierte ihnen herzlich: „Mit beeindruckendem Engagement, Kreativität und Ausdauer haben die ausgezeichneten Schulen musikalische Bildung fest in ihrem Schulalltag verankert. Sie setzen damit ein starkes Zeichen für die Bedeutung der Musik an den bayerischen Schulen. Unsere Schulen sind Orte, an denen die Kinder ihre Stimmen und Instrumente zum Klingen bringen und im gemeinsamen Rhythmus Selbstvertrauen und Teamgeist entwickeln. Deshalb würdigt die heutige Zertifizierung nicht nur ein erfolgreiches Konzept, sondern den täglichen Einsatz für eine lebendige kulturell-künstlerische Bildung. Dafür spreche ich den Schulen meine höchste Anerkennung und meinen persönlichen Dank aus.“

Bernd Sibler, Präsident des Bayerischen Musikrats, unterstreicht: „Herzlichen Glückwunsch an alle Musikbegeisterten Grundschulen in Bayern! Musik kann es nie genug geben – nicht im Leben und auch nicht im Stundenplan! Mit Singen und Musizieren fällt das Lernen gleich viel leichter und die Kinder merken auch, dass man durch Üben immer besser wird. Zusammen Musizieren stärkt die Gemeinschaft und den Zusammenhalt und schafft Raum für Kreativität und Talent. Ich wünsche den Kindern und ihren Lehrerinnen und Lehrern weiter viel Freude mit Musik!“

Neben einem repräsentativen Profilschild erhalten die Schulen für ihr außerordentliches Engagement einen Einmalbetrag in Höhe von 1.000 Euro, der insbesondere der Umsetzung von musikalischen Aktivitäten wie gemeinsamen Projekten beispielsweise mit Verbänden, Vereinen sowie Musikerinnen und Musikern vor Ort dient. Außerdem werden spezielle Fortbildungsangebote sowie eine eigens für die Musikbegeisterte Grundschule verfasste fantastische Geschichte voller Abenteuer und Musik zur Verfügung gestellt.

Das Profil der Musikbegeisterten Grundschule

An den Musikbegeisterten Grundschulen ist die Musik konsequent im Schulalltag verankert, beispielsweise durch Klassenmusizieren wie Chor- und Instrumentalklassen, Morgenrituale, Lernlieder, Schulversammlungen sowie interdisziplinäre Angebote. Weiterhin überzeugten sie durch die Teilnahme am Aktionstag Musik in Bayern und bei verschiedenen Veranstaltungen in Schule und Öffentlichkeit sowie in der Kooperation mit externen Partnern. Das musikalische Konzept der Schule wird dabei von der gesamten Schulfamilie unterstützt.

Partner der Initiative sind die Bayerische Landeskoordinierungsstelle Musik (BLKM) und der Bayerische Musikrat (BMR).

Verlinkung zur Bayerischen Landeskoordinationsstelle Musik (BLKM): https://www.blkm.de

Verlinkung zum Bayerischen Musikrat (BMR): https://www.bayerischer-musikrat.de

Einen Filmbeitrag zu den Musikbegeisterten Grundschulen finden Sie unter: Kulturelle Bildung | Inhalte | Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Überblick über die 100 neuen Profilträgerschulen aus den verschiedenen Regierungsbezirken:

Unterfranken:

  • Dr. Ernst-Hellmut-Vits-Grundschule Erlenbach a. Main
  • Gartenstadt-Grundschule Schweinfurt
  • Grundschule Besengau-Bastheim
  • Grundschule Ebelsbach
  • Grundschule Eußenheim
  • Grundschule Kolitzheim
  • Herigoyen-Grundschule Sulzbach
  • Ignatius-Gropp-Grundschule Güntersleben
  • Kerschensteiner-Grundschule Schweinfurt
  • St.-Hedwig-Grundschule Kitzingen

Mittelfranken:

  • Adalbert-Stifter-Grundschule Fürth
  • Grundschule Altdorf b. Nürnberg
  • Grundschule Burgthann
  • Grundschule Dietenhofen
  • Grundschule Erlangen an der Brucker Lache
  • Grundschule Erlangen-Bruck
  • Grundschule Erlangen-Tennenlohe
  • Grundschule Fürth, Schwabacher Straße
  • Grundschule Heilsbronn
  • Grundschule I Lauf a. d. Pegnitz
  • Grundschule Niederndorf
  • Grundschule Nürnberg Martin-Luther-King-Schule
  • Grundschule Nürnberg Ziegelstein
  • Grundschule Nürnberg-Katzwang
  • Grundschule Schwabach, Zwieseltalschule
  • Grundschule Schwarzenlohe
  • Grundschule Spalt
  • Sybilla-Maurer-Grundschule Allersberg

Oberfranken:

  • Emil-Fischer-Grundschule Dörfles-Esbach
  • Grundschule Oberkotzau
  • Grundschule Viereth-Trunstadt
  • Grundschule Wallenfels
  • Jean-Paul-Grundschule Schwarzenbach a. d. Saale
  • Melchior-Franck-Grundschule Coburg
  • Pestalozzi-Grundschule Rehau II
  • Sophien-Grundschule Hof

Niederbayern:

  • Danubius-Grundschule Obernzell
  • Grundschule Ahrain
  • Grundschule am Schloss Wolfstein Freyung
  • Grundschule Eggenfelden
  • Grundschule Feldkirchen
  • Grundschule Gangkofen
  • Grundschule Hinterschmiding-Grainet
  • Grundschule Kirchdorf i.Wald
  • Grundschule Konradin Landshut-Auloh
  • Grundschule Neuhausen
  • Grundschule Ortenburg
  • Grundschule Piflas
  • Grundschule Rain
  • Grundschule Rotthalmünster
  • Grundschule Simbach
  • Grundschule Thurmansbang
  • Grundschule Zwiesel
  • St.Martin-Grundschule Mallersdorf-Pfaffenberg

Oberbayern:

  • Grundschule Aufkirchen in Egenhofen
  • Grundschule Baierbrunn
  • Grundschule Berg im Gau
  • Grundschule Freilassing
  • Grundschule Garching (bei München) Ost
  • Grundschule Inning a.Holz
  • Grundschule Ismaning am Kirchplatz
  • Grundschule Lochham in Gräfelfing
  • Grundschule München, Blutenburgstraße 3
  • Grundschule Neumarkt-Sankt Veit
  • Grundschule Oberau
  • Grundschule Polling im Pfaffenwinkel
  • Grundschule Reischach
  • Grundschule Sankt-Zeno/Marzoll in Bad Reichenhall
  • Grundschule Schröding in Kirchberg
  • Grundschule St. Walburg Eichstätt
  • Grundschule Starnberg
  • Grundschule Teising
  • Grundschule Vohburg a.d. Donau
  • Grundschule Wielenbach
  • Hohenau-Grundschule Neubeuern
  • Josef-Zerhoch-Grundschule Peißenberg

Oberpfalz:

  • Clausnitzer-Grundschule Weiden i.d.OPf.
  • Dr.-Heinrich-Stromer-Grundschule Auerbach i.d.OPf.
  • Grundschule Bad Kötzting
  • Grundschule der Vielfalt und Toleranz Regensburg
  • Grundschule Deuerling
  • Grundschule Irlbach
  • Grundschule Kulmain
  • Grundschule Lupburg
  • Waldschmidt-Grundschule Eschlkam

Schwaben:

  • Auerberg-Grundschule Stötten a. Auerberg
  • Grundschule Gablingen
  • Grundschule Graben
  • Grundschule Jettingen-Scheppach
  • Grundschule Nesselwang
  • Grundschule Pforzen
  • Grundschule Reisensburg
  • Grundschule Rettenberg
  • Grundschule Scheidegg
  • Grundschule Vöhringen-Nord
  • Grundschule Weiler im Allgäu
  • Grundschule Westendorf
  • Meinrad-Spieß-Grundschule Buchloe
  • Sankt-Martin-Grundschule Marktoberdorf
  • Sankt-Ulrich-Grundschule Schwabmünchen

Fotos von der Zertifizierungsfeier stehen Ihnen im Nachgang der Veranstaltung unter dem nachfolgenden Link zur Verfügung: StMUK Zertifizierungsfeier Musikbegeisterte Grundschule am 06.03.2026

Herz und Haltung machen Schule stark

3 months 1 week ago

Kultusministerin Anna Stolz ehrt neun Personen für ihr herausragendes Engagement mit dem Staatspreis.

An den bayerischen Schulen passiert jeden Tag Großartiges. Vieles davon im Stillen, ohne Scheinwerfer, ohne Schlagzeilen und doch mit großer Wirkung. Um diese außergewöhnlichen beruflichen und ehrenamtlichen Leistungen sichtbar zu machen, hat Kultusministerin Anna Stolz heute neun Personen mit dem Staatspreis der Bayerischen Staatsministerin für Unterricht und Kultus bei einem feierlichen Festakt in der Münchner Residenz ausgezeichnet.

„Alle Preisträgerinnen und Preisträger leben das Motto meiner BMK-Präsidentschaft ‚Challenge up: Herzschlag und Hightech für Bayerns Schülerinnen und Schüler‘. Durch ihren beeindruckenden Einsatz sind sie echte Vorbilder für junge Menschen. Sie zeigen ihnen, wie viel man mit Leidenschaft, Motivation und Leistungsbereitschaft erreichen kann und das in ganz unterschiedlichen Bereichen von Sport über Umweltschutz bis zu Kultureller Bildung. Ein so besonderes Engagement verdient eine besondere Anerkennung! Herzlichen Dank an alle Ausgezeichneten aus Bayern, die unsere Kinder und Jugendlichen stark im Herzen und stark im Handeln machen“, hob Kultusministerin Anna Stolz hervor.

Alle Ausgezeichneten erhielten eine von Schülerinnen und Schülern der Glasfachschule Zwiesel entworfene und handgefertigte Glasskulptur. Dabei handelt es sich um einen angeschrägten Glaszylinder, dessen Boden die Kuppel der Theatinerkirche München darstellt, welche eng mit der Geschichte des Kultusministeriums verknüpft ist. Zusätzlich ist das große bayerische Staatswappen eingraviert.

Mit dem Staatspreis wurden die folgenden Personen ausgezeichnet:

  • Dieter Bohnen (pensionierte Lehrkraft an der Mittelschule an der Rockefellerstraße in München) für sein verdienstvolles Wirken für Unterricht und Schulleben in der Mittelschule
  • Bertram Brossardt (Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.) für sein langjähriges und umfangreiches Engagement für die Bildung der bayerischen Schülerinnen und Schüler
  • Dr. Thomas Gerl (Lehrkraft am Ludwig-Thoma-Gymnasium in Prien) für sein verdienstvolles Wirken zur Förderung der Bildung für nachhaltige Entwicklung an Schulen
  • Tobias Kupfer (Founder/CEO der GORILLA Deutschland gGmbH) für sein verdienstvolles Wirken zur Förderung von Sport, Bewegung und Bildung für nachhaltige Entwicklung an Schulen
  • Wolfgang Lambl (ehemaliger Vorsitzender der Gruppe der Lehrkräfte an Beruflichen Schulen im Hauptpersonalrat beim Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus) für sein verdienstvolles Wirken im Bereich der Schulentwicklung und Verbandsarbeit für berufliche Schulen im Freistaat Bayern
  • Hans Lohmüller (Schulleiter des Sonderpädagogischen Förderzentrums Landshut-Land in Ergolding) für sein verdienstvolles Wirken im Bereich der Schulentwicklung und für die Interessen von Kindern und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf sowie von allen im Bereich der Sonderpädagogik tätigen Berufsgruppen
  • Felix Neureuther (ehemaliger Profisportler)für sein verdienstvolles Wirken zur Förderung von Sport und Bewegung für Kinder und Jugendliche
  • Martina Raab (Lehrkraft an der Staatlichen Realschule in Passau) für ihr verdienstvolles Wirken zur Förderung der Theaterarbeit und Kulturellen Bildung an Schulen im Freistaat Bayern
  • Rolf Schleich ( Schulleiter an der Wilhelm-Conrad-Röntgen-Mittelschule in Weilheim ) für sein verdienstvolles Wirken zur Förderung der Digitalen Bildung an Schulen im Freistaat Bayern

Bei Rückfragen zum Staatspreis wenden Sie sich bitte an presse@stmuk.bayern.de.

Premiere für das neue G9-Abitur

3 months 1 week ago

Am 22. April ist es so weit: die Abiturprüfungen an den bayerischen Gymnasien beginnen.

Rund 29.000 Schülerinnen und Schüler öffentlicher und staatlich anerkannter Gymnasien, Kollegs und Abendgymnasien legen in diesem Jahr ihre Prüfungen ab. Das Besondere dabei: Es ist der erste Jahrgang, der das Abitur im neuen neunjährigen Gymnasium (G9) absolviert.

Kultusministerin Anna Stolz betont: „Für mich war entscheidend, dass unsere Schülerinnen und Schüler in der neuen gymnasialen Oberstufe und damit auch bei der Wahl der Abiturprüfungsfächer nach ihren Talenten und ihren Interessen individuelle Schwerpunkte setzen können. Denn genau das macht sie stark und bietet ihnen die Möglichkeit, ihr Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit zu vertiefen. Damit ist unsere neue Oberstufe etwas ganz Besonderes. Mit dem Erreichen der Allgemeinen Hochschulreife legen unsere Schülerinnen und Schüler zudem ein stabiles Fundament für ihren künftigen Bildungsweg. Die Freiheit zur individuellen Profibildung ist für mich eine der großen Stärken der neuen G9-Oberstufe und der neuen Flexibilität bei den abschließenden Abiturprüfungen.“

G9-Abiturprüfung: Das bleibt – das ist neu

Das bleibt: Fünf-Fächer-Abitur

Wie bisher umfasst die Abiturprüfung fünf Prüfungsfächer. Jeder Prüfling legt drei der fünf Abiturprüfungen in schriftlicher und zwei in mündlicher Form (sog. Kolloquium) ab. Drei der Prüfungen sind dabei Fächer auf erhöhtem Anforderungsniveau. Dazu gehören in der Regel Deutsch, Mathematik und ein weiteres vertieft unterrichtetes Fach (sog. Leistungsfach), hinzu kommen zwei weitere Prüfungsfächer auf grundlegendem Anforderungsniveau.

Das ist neu: Individuelle Schwerpunktsetzung in der Abiturprüfung

Bisher hatten die Schülerinnen und Schüler für das dritte vertiefte Fach die Auswahl aus den unterschiedlichen Fremdsprachen. Neu ab 2026 ist, dass sich mit Einführung des Leistungsfachs in der neu gestalteten G9-Oberstufe die Wahlmöglichkeiten auf viele weitere Fächer beziehen. So werden ab diesem Jahr wieder naturwissenschaftliche Fächer und Fächer aus dem gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeld auf erhöhtem Anforderungsniveau in der Abiturprüfung zur Geltung kommen. Die Schülerinnen und Schüler können damit bei der Festlegung ihrer fünf Abiturprüfungsfächer individuell Schwerpunkte setzen und so ihr ganz persönliches Profil stärker ausbilden: Im G9 kann anstelle einer Fremdsprache im Abitur auch eine Naturwissenschaft gewählt werden. Sogar möglich ist damit ab 2026 nicht nur die Wahl von zwei Fremdsprachen, sondern beispielsweise auch die Wahl von zwei Naturwissenschaften oder von zwei gesellschaftswissenschaftlichen Fächern in der Abiturprüfung.

Mehr Flexibilität bei den Prüfungsformen

Neu ist auch, dass nur eines der beiden Fächer Deutsch und Mathematik verpflichtend schriftlich abgelegt werden muss. Die Abiturientinnen und Abiturienten erhalten dadurch mehr Flexibilität bei der Wahl der schriftlichen Fächer.

Termine der Abiturprüfung 2026:

Die schriftlichen Abiturprüfungen finden im Zeitraum vom 22. April 2026 bis zum 13. Mai 2026 statt. Am 22. April beginnen die Schülerinnen und Schüler, die sich für das Fach Biologie (als Leistungsfach bzw. auf grundlegendem Anforderungsniveau) entschieden haben. Am 13. Mai wird der schriftliche Prüfungsteil abgeschlossen mit den Prüfungen für die Leistungsfächer (erhöhtes Anforderungsniveau) Italienisch, Spanisch, Griechisch, Geschichte, Geographie, Politik und Gesellschaft, Wirtschaft und Recht, Religionslehre, Ethik, Informatik, Sport, Kunst und Musik.

Die mündlichen Abiturprüfungen (Kolloquien) finden im Zeitraum vom 18. Mai 2026 bis zum 12. Juni 2026 statt.

Die Übergabe der Abiturzeugnisse erfolgt am 26. Juni 2026.

Eine umfassende Terminübersicht sowie einen Überblick zu den wichtigsten Fragen zum Abitur 2026 erhalten Sie unter:

Aktuelles: Abiturprüfung 2026 | Gymnasium | Schularten | Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Starke Förderung braucht starke Fachkräfte

3 months 2 weeks ago

Bayern setzt ein deutliches Zeichen der Anerkennung für Heilpädagogische Förderlehrer und Unterrichtshilfen.

Die Arbeit an Förderschulen erfordert besonderes Engagement, hohe fachliche Kompetenz und großen persönlichen Einsatz – diesem Anspruch trägt der Freistaat Bayern nun mit einer zusätzlichen finanziellen Anerkennung Rechnung. Ab dem Schuljahr 2026/2027 ist für Heilpädagogische Förderlehrkräfte sowie Heilpädagogische Unterrichtshilfen eine monatliche Zulage in Höhe von 100 Euro vorgesehen.*

Auch Kultusministerin Anna Stolz hat sich maßgeblich für eine bessere finanzielle Anerkennung dieser Berufsgruppen eingesetzt: „Die Beschäftigten an unserer Förderschulen leisten tagtäglich Herausragendes für Kinder und Jugendliche mit sonderpädagogischen Förderbedarfen. Diese anspruchsvolle Arbeit verdient besondere Anerkennung. Mit der neuen Zulage setzen wir ein starkes Signal der Wertschätzung, das an der richtigen Stelle ankommt. Gleichzeitig sorgen wir dafür, dass die Arbeit in diesem so wichtigen pädagogischen Bereich noch attraktiver wird.“

Zur Arbeit von Heilpädagogischen Förderlehrern und Heilpädagogischen Unterrichtshilfen

Heilpädagogische Förderlehrer (HFL) und Heilpädagogische Unterrichtshilfen (HPU) an Förderschulen und Schulvorbereitenden Einrichtungen leisten wertvolle und unverzichtbare Unterstützung im Einsatz an bayerischen Förderschulen. Sie unterstützen die Erziehungs- und Unterrichtstätigkeit. Im Rahmen eines mit den Lehrkräften für Sonderpädagogik gemeinsam erstellten Gesamtplans wirken sie bei Erziehung, Unterricht und Beratung von behinderten und von einer Behinderung bedrohten Kindern und Jugendlichen mit. Sie nehmen diese Aufgabe selbstständig und eigenverantwortlich wahr und wirken bei sonstigen Schulveranstaltungen und Verwaltungstätigkeiten mit.

Möglichkeit der Qualifizierung zur Fachlehrkraft Sonderpädagogik (im Rahmen eines Modellversuchs)

Mit dieser Qualifizierung eröffnet sich die Möglichkeit einer hochwertigen Weiterqualifizierung für HPU und HFL. Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link:

Fachlehrkraft Sonderpädagogik | Fach- und Förderlehrkräfte | Lehrkraft in Bayern – gestalte die Zukunft

* (vorbehaltlich der Verabschiedung des Doppelhaushalts 2026/2027 durch den Bayerischen Landtag)

„Für einen Stundenplan, auf den sich unsere Schulen verlassen können“

3 months 2 weeks ago

Kultusministerin Anna Stolz präsentiert ein umfassendes Maßnahmenpaket für das Schuljahr 2026/2027 – und setzt dabei auf den Erfahrungsschatz der Schulfamilie.

Bayerns Kultusministerin Anna Stolz hat ein umfangreiches Maßnahmenpaket geschnürt, um trotz steigender Schülerzahlen und fehlender zusätzlicher Stellen (Stichwort „Stellenmoratorium“) den Unterricht für alle Kinder und Jugendlichen in Bayern sicherzustellen. Stolz setzt dabei auf eine Dreifachstrategie, bei der es darauf ankommen wird, neue Lehrkräfte zu gewinnen, bestehendes Personal verstärkt einzusetzen oder stellenweise auch den Bedarf an die Situation an den Schulen vor Ort anzupassen.

Bayerns Kultusministerin betont: „Unser wichtigstes Ziel ist ein Stundenplan, auf den sich unsere Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte verlassen können. Deshalb haben wir in Bayern bereits vor einem Jahr erstmals frühzeitig ein Gesamtkonzept entwickelt. Diesen Weg setzen wir fort. Natürlich gibt es kein Patentrezept gegen den Lehrkräftemangel. Wir setzen auf einen Mix aus verschiedenen Maßnahmen und ein umfassendes Konzept, das viel Flexibilität vor Ort zulässt. Ich halte es dabei für enorm wichtig, dass möglichst voll ausgebildete Lehrkräfte unseren Schülerinnen und Schülern Wissen, Werte und Weitblick vermitteln. Mittel- und langfristiges Ziel aller Maßnahmen und Ideen muss dabei bleiben, unsere Lehrkräfte weiter zu entlasten und ihnen mehr Zeit für ihre Kernaufgabe, das Unterrichten, zu geben.“


Unterschiedliche Voraussetzungen an den Schularten

Bereits im vergangenen Sommer hat das Kultusministerium in seiner Prognose zum Lehrereinstellungsbedarf die drohenden Versorgungsengpässe an den verschiedenen Schularten offen und transparent dargelegt. Während an den
Mittel-, Förderschulen und den beruflichen Schulen die Personalsituation bereits seit Jahren angespannt ist, zeichnet sich an der Grundschule eine schrittweise Entspannung ab. Auch an den Realschulen ließ sich die Lehrerversorgung dank des Engagements der gesamten Schulgemeinschaft sicherstellen. An den Gymnasien hingegen gibt es durch die Umstellung auf das G9 seit vergangenem Herbst eine Jahrgangsstufe mehr, was entsprechend mehr Personal bindet. Gleichzeitig stellt das Stellenmoratorium die Schulen vor eine zusätzliche Aufgabe: Trotz steigender Schülerzahlen müssen sie mit derselben Zahl Lehrerstellen auskommen.

Um diesen Herausforderungen zu begegnen, sind zum einen kurzfristige Strategien nötig. Diese funktionieren vielfach dann am besten, wenn die Schulen vor Ort individuelle Handlungsspielräume haben. Gleichzeitig nimmt das Gesamtkonzept auch diejenigen Maßnahmen in den Blick, mit denen die Unterrichtsversorgung mittel- und langfristig sichergestellt werden kann. Hier setzt das Kultusministerium vor allem darauf, mehr junge Menschen für den Lehrerberuf zu begeistern – zum Beispiel durch Initiativen wie das Projekt „VOR ORT“ oder Sondermaßnahmen wie den Quereinstieg.

Kultusministerin Anna Stolz betont abschließend: „Wir wollen Bildung, die unsere jungen Leute fit für die Zukunft macht. Dafür brauchen wir ein starkes Team aus hervorragend qualifizierten Lehrkräften. Unser bisheriges Konzept hat sich bewährt, trotzdem müssen wir jedes Jahr neu überlegen, welche Schularten besondere Unterstützung benötigen. Mit Nachdruck werben wir für den Lehrerberuf, weil es ein toller Job ist und er die Chance bietet, junge Talente individuell zu fördern. Um den Unterricht langfristig zu sichern, setzen wir auf einen echten Dialog auf Augenhöhe zwischen Politik, Schulaufsicht und den Schulen vor Ort. Unser Dank gilt den Lehrkräften und Schulleitungen in Bayern, die trotz personeller Engpässe täglich herausragende Arbeit leisten.“


Das Gesamtkonzept Unterrichtsversorgung sowie Einzelheiten zu allen Schularten finden Sie unter www.km.bayern.de/unterrichtsversorgung.

9 hours 54 minutes ago
Hier finden Sie die aktuellen Pressemitteilungen des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus.
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