Sensationeller Erfolg bayerischer Schülerinnen und Schüler beim Bundesfinale von „Jugend forscht“

3 months ago

Hanns-Seidel-Gymnasium Hösbach ist „Jugend forscht Schule 2026“. Was für ein fulminantes Abschneiden der bayerischen Landessiegerinnen und Landessieger beim Bundesfinale des Schülerwettbewerbs „Jugend forscht“, das vom 28. Mai bis 31. Mai 2026 in Herzogenaurach stattfand. Mit insgesamt fünf Bundessiegen, zwei zweiten Preisen, einem dritten Preis und dem von der Kultusministerkonferenz (KMK) gestifteten Preis der Jugend forscht Schule 2026 ist die bayerische Erfolgsbilanz sensationell.

Bayerns Kultusministerin Anna Stolz zeigte sich tief beeindruckt von den hervorragenden Ergebnissen: „Bayern hat beim Bundefinale von ‚Jugend forscht‘ ein echtes Ausrufezeichen gesetzt! Mit Neugier im Gepäck, Mut zum Ausprobieren und einer ansteckenden Begeisterung sind unsere jungen Forscherinnen und Forscher wissenschaftlichen Fragestellungen auf den Grund gegangen. Die Umsetzung ihrer innovativen Ideen war absolut genial! Eine besondere Ehre ist, dass das Hanns-Seidel-Gymnasium Hösbach den Titel ‚Jugend forscht Schule 2026“ nach Bayern holen konnte. Ich gratuliere allen Bundessiegerinnen und Bundessiegern zu diesem sensationellen Ergebnis und hoffe, dass sie diesen Flow mitnehmen und ihren Weg voller Entdeckerfreude weitergehen.“

Ministerialdirigent Michael Rißmann, stellvertretender Amtschef des bayerischen Kultusministeriums, überreichte den Preis in Vertretung für die Kultusministerin und freute sich mit den Siegerinnen und Siegern: „Ich gratuliere der ausgezeichneten Schule sowie den weiteren nominierten Schulen sehr herzlich zu diesem Erfolg. Die Leistungen zeigen eindrucksvoll, wie es gelingt, junge Menschen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern und ihnen Räume für eigenständiges Forschen zu eröffnen. Schulen, die sich hier in besonderer Weise engagieren, fördern nicht nur fachliche Kompetenzen, sondern auch Kreativität, Durchhaltevermögen und Teamgeist. Dieses Engagement verdient große Anerkennung.“

Die bayerischen Bundessiegerinnen und -sieger (mit ihren jeweiligen Projekten) bei „Jugend forscht 2026“:

Bundessieg – 1. Preis im Fachgebiet Chemie :

InnovAlloy DeepDive: Analyse phasenassoziierter Sprödbrüche in Bi-Sn-Zn-Al-Systemen

Levi Jekic, Lennart Antritter und Alexander Kluge, Gymnasium Neubiberg

Bundessieg – 1. Preis im Fachgebiet Mathematik/Informatik:

Automatisierte Übersetzung von KI-Modellen in Inferenzhardware

Malte Rauschenbach, Franz-Marc-Gymnasium Markt Schwaben

Bundessieg – 1. Preis im Fachgebiet Technik

Entwicklung eines „Portablen Multifunktions-Kalibrators“

Stefan Weiß, Staatliche Berufsschule I Deggendorf

Bundessieg – Preis für die innovativste Arbeit

und: Europa-Preis für Teilnehmende am European Union Contest for Young Scientists (EUCYS)

Entwicklung eines KI-basierten Systems zum Schutz vor Telefonbetrug

Vincent Nack, Gymnasium Höhenkirchen-Siegertsbrunn

Bundessieg – Preis für eine außergewöhnliche Arbeit (Bundespreis des Bundespräsidenten)

Peptid-Doppelgänger: Grenzen von AlphaFold3 bei der Vorhersage von

Spiegelbild-Wirkstoffen

Viyona Singh und Aarav Singh, GISSV German International School of

Silicon Valley, Mountain View, USA


2. Preis im Fachgebiet Chemie

Eco-Electra 2.0. Der effiziente Algenstrom

Timo Spatz und Sophie Slowik, Hanns-Seidel-Gymnasium Hösbach

2. Preis im Fachgebiet Physik

Entwicklung eines Windkanals zur Untersuchung der bionischen

Flugdynamik von Insekten

Leon Kohr, Staatliche FOSBOS Triesdorf in Weidenach

3. Preis im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften

Entwicklung eines Initial-Conditions-Generators zur Simulation wechselwirkender Galaxien

Achilleas Sarakatsanis, Erasmus-Grasser-Gymnasium München

Jugend forscht Schule 2026

Preis der Ständigen Kultusministerkonferenz der Länder in der Bundesrepublik Deutschland

Hanns-Seidel-Gymnasium Hösbach

Hintergrundinformationen zum Landes- bzw. Bundeswettbewerb „Jugend forscht“

Der diesjährige Wettbewerb „Jugend forscht“ stand unter dem Motto „Maximale Perspektive“. Hierzu konnten Einzel- oder Gruppenbeiträge (max. drei Mitglieder) in einem der sieben Fachgebiete „Arbeitswelt“, „Biologie“, „Chemie“, „Geo- und Raumwissenschaften“, „Mathematik/Informatik“ sowie „Physik“ und „Technik“ eingereicht werden. Die ausgezeichneten Bundessiegerinnen und Bundessieger können sich über Geld- und Sachpreise freuen. Das bayerische Kultusministerium will Schülerinnen und Schüler verstärkt zum Forschen motivieren und stellt für die Wettbewerbsrunden auf Regional- und Landesebene in Bayern sowohl personelle als auch finanzielle Ressourcen zur Verfügung.

Detaillierte Informationen zu den Projekten des Bundeswettbewerbs sowie Bilder der Preisverleihung sind in Kürze auf der bayerischen Homepage des Wettbewerbs Bundeswettbewerb 2026 - Stiftung Jugend forscht e. V. verfügbar.

Mit voller Sprungkraft in die Zukunft

3 months 2 weeks ago

Kultus- und Finanzministerium geben Startschuss für neue staatliche Berufsfachschule für Physiotherapie in Garmisch-Partenkirchen.

Großartige Neuigkeiten für das bayerische Oberland – das Staatliche Berufliche Schulzentrum Garmisch-Partenkirchen wird zum Schuljahr 2026/2027 um eine neue Berufsfachschule für Physiotherapie erweitert. Diese Neuerrichtung erweist sich als doppelter Volltreffer: Angehende Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten erhalten eine erstklassige, zukunftssichere Ausbildung künftig direkt in ihrer Heimatregion Garmisch-Partenkirchen. Gleichzeitig wird der Grundstein gelegt, um den steigenden Bedarf an medizinisch-therapeutischen Fachkräften im ländlichen Raum nachhaltig zu sichern.

Kultusministerin Anna Stolz blickt voller Vorfreude auf das neue Bildungsangebot: „Ein echter Heimvorteil! Als international renommierter Sport- und Erholungsort bietet die Olympiastadt Garmisch-Partenkirchen das optimale Setting für die neue Ausbildungsstätte. Wo seit jeher Spitzenleistungen gefeiert werden, sorgen künftig angehende Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten mit geballter Power dafür, dass die Region weiterhin in Bewegung bleibt. Ich freue mich daher sehr, dass wir am Beruflichen Schulzentrum Garmisch-Partenkirchen jetzt mit der neuen Berufsfachschule für Physiotherapie voll durchstarten können.“

Finanz- und Heimatminister Albert Füracker betont: „Mit der Gründung der neuen Berufsfachschule für Physiotherapie setzen wir ein klares Zeichen für die ländliche Gesundheitsversorgung in Bayern. In Garmisch-Partenkirchen bilden wir künftig heimatnah die nächste Generation von erstklassigen Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten aus. Der Beruf stellt das Wohlergehen der Patientinnen und Patienten in jeder Lebenslage in den Mittelpunkt. So stärken wir nicht nur die Gesundheitsversorgung, sondern auch das Lebensgefühl der Menschen in der Region: Denn eine gute therapeutische Betreuung beginnt bei exzellenter Ausbildung!“

Als traditionsreiches Zentrum des Wintersports und der Sportmedizin besitzt Garmisch-Partenkirchen seit Jahrzehnten einen exzellenten Ruf. Am dortigen Olympia-Skistadion betreut die Außenstelle des Olympiastützpunkts primär Athletinnen und Athleten aus dem Bereich Skisprung und Nordische Kombination. Für deren Prävention, Rehabilitation und Leistungsoptimierung ist eine erstklassige physiotherapeutische Versorgung unverzichtbar. Genau hier setzt die neue staatliche Berufsfachschule für Physiotherapie an: Die räumliche Nähe zur etablierten Sportinfrastruktur ebnet den Weg für eine hochgradig praxisnahe Ausbildung, die wertvolle Einblicke in die Sportphysiotherapie ermöglicht. Dank dieser engen Verknüpfung von Lehre, Spitzensport und der starken medizinischen Infrastruktur der Gesundheitsregion Garmisch-Partenkirchen – mit zwei Kliniken, mehreren Reha-Kliniken, zahlreichen Physiotherapiepraxen sowie Therapie- und Gesundheitszentren – bringt der Standort beste Voraussetzungen mit, um die neue Schule nachhaltig zu etablieren – getragen von einem starken Rückhalt in der gesamten Region.

Mit Rhythmus und Herz startet der Aktionstag Musik 2026

3 months 2 weeks ago

Gemeinsames Musizieren und Singen als Zeichen für ein starkes Miteinander stehen beim Aktionstag Musik in Bayern vom 18. Mai bis zum 31. Juli 2026 im Mittelpunkt. Die Anmeldezahlen sprechen für sich: Bayernweit nehmen heuer mehr als 153.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus bayerischen Schulen mit ihren vielfältigen musikalischen Veranstaltungen teil.

Als Schirmherrin freut sich Kultusministerin Anna Stolz besonders über die enorme Resonanz des musikalischen Events: „Musik verbindet Menschen, erzeugt Gefühle und spielt eine besondere Rolle bei der Entwicklung der Kinder und Jugendlichen. Im gemeinsamen Singen und Musizieren erleben unsere Schülerinnen und Schüler immer wieder aufs Neue die Kraft und den Zauber der Musik, denn sie fördert Kreativität, stärkt das Selbstbewusstsein und beeinflusst die Teamfähigkeit positiv. Ich danke allen Mitwirkenden für ihr außerordentliches Engagement und wünsche viel Freude bei den stimmungsvollen Musikerlebnissen. Hier geht das Herz auf!“

Der Aktionstag Musik in Bayern, veranstaltet von der Bayerischen Landeskoordinierungsstelle Musik (BLKM), lädt jedes Jahr dazu ein, gemeinsam Musik zu erleben und Bildungseinrichtungen miteinander zu vernetzen. Dazu haben sich in diesem Jahr mehr als 180.000 Mitwirkende angemeldet. Insgesamt 1175 Schulen, Kindertagesstätten, Universitäten, Vereine und Musikschulen werden ganz Bayern vom 18. Mai bis zum 31. Juli 2026 mit ihren vielfältigen musikalischen Veranstaltungen zum Klingen bringen.

So hört man es auch im eigens für den Aktionstag Musik 2026 komponierten Lied „Mein Instrument“, dessen Refrain lautet: „Das Instrument ist meine Stimme, es ist besonders, weil es lebt. Am Klang kannst du oft hören, was mich grad so bewegt.“

Weitere Information zur Bayerischen Landeskoordinierungsstelle Musik

Die Bayerische Landeskoordinierungsstelle Musik (BKLM) ist eine Arbeitsgemeinschaft des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, des Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst, des Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales sowie des Bayerischen Musikrats. Sie wurde 2011 mit dem Ziel der Sammlung, Darstellung, Vermittlung und Durchführung von Musikbildungsprojekten im Freistaat Bayern gegründet.

Einen Überblick über den Aktionstag Musik sowie umfassende Materialien dazu finden Sie unter blkm.de/BLKMProjekte/Aktionstag.

Bundesverdienstkreuz geht an Schwester Maria Johanna

3 months 2 weeks ago

Sie war Krankenschwester, Lehrschwester und Oberin. In diesen Tätigkeiten erwies sich Schwester Maria Johanna Hierl für viele Menschen als verlässliche Begleitung, die Halt, Orientierung und Nähe spendet. Für ihr jahrzehntelanges Wirken wurde sie mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Kultusministerin Anna Stolz würdigt die Verdienste der Geehrten: „Schwester Maria Johanna war Tag und Nacht für Patientinnen und Patienten, Angehörige, Pflege- und Verwaltungskräfte sowie Ärztinnen und Ärzte da. Sie hatte immer ein offenes Ohr und einen klugen Rat. Als langjährige Schulleiterin prägte sie mit großer Leidenschaft und fachlicher Kompetenz über viele Jahre hinweg die Ausbildung zahlreicher Pflegekräfte. Besonders beeindruckt hat mich ihr wertvolles Engagement im Bereich der Palliativpflege: Wo andere wegschauen, schenkt sie Mut. Wo manchen die Worte fehlen, spendet sie Trost. Mit ihrer Menschlichkeit und gelebten Nächstenliebe ist sie ein echtes Vorbild für andere. Sie zeigt auf eindrucksvolle Weise: Ein einzelner Mensch kann einen großen Unterschied machen. Ich danke Schwester Maria Johanna von Herzen für ihren unermüdlichen Einsatz!“

Schwester Maria Joahnna engagiert sich seit Jahrzehnten im Bereich der Kranken- und Altenpflege. Von 1970 bis 1973 absolvierte sie am Kreiskrankenhaus Kronach eine Ausbildung zur Krankenschwester. Im Anschluss arbeitete sie bis 1989 als Krankenschwester am St. Theresien-Krankenhaus in Nürnberg. Nach ihrer Weiterbildung zur Lehrschwester wurde sie 1992 zur Schulleiterin der Berufsfachschule für Krankenpflege am St. Theresien-Krankenhaus in Nürnberg ernannt. Von 2003 bis 2015 stand sie als Oberin der Krankenhausgemeinschaft St. Theresia in Nürnberg vor. Von 2015 bis 2024 übte sie das Amt als Oberin in der Gemeinschaft im St.-Josefs-Heim in München aus.

14 hours 1 minute ago
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