KI zum Anfassen: Erfolgreiche Fortbildungsreihe bringt Schule und Wirtschaft zusammen

2 months 2 weeks ago

Digitalministerium stärkt gemeinsam mit ALP Dillingen die KI-Kompetenz von Lehrkräften in ganz Bayern.

Mit einer erfolgreichen Abschlussveranstaltung am Centre for Future Production der Universität Augsburg im KI-Produktionsnetzwerk der Bezirkshauptstadt ist heute die KI-Fortbildungsreihe „Let’s talk about AI – Wie hält KI in der Arbeitswelt Einzug?“ der Dillinger Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung (ALP) erfolgreich zu Ende gegangen. 80 Lehrkräfte sämtlicher Schularten aus ganz Bayern nutzten die Gelegenheit, sich intensiv mit aktuellen KI-Anwendungen aus der Unternehmenspraxis auseinanderzusetzen und wertvolle Impulse aus der Wissenschaft für einen modernen Unterricht mitzunehmen.

Im Mittelpunkt stand der direkte Austausch zwischen Lehrkräften, Unternehmen und Wissenschaft – und damit die gezielte Verzahnung von Schule, Wirtschaft und Forschung. Initiiert wurde das besondere Fortbildungsangebot von Bayerns Digitalminister Dr. Fabian Mehring, der persönlich zum Abschluss der Seminarreihe kam, um bei Lehrern, Wirtschaftsvertretern und Wissenschaftlern gleichermaßen für eine engere Zusammenarbeit zu werben, um im KI-Zeitalter bestehen zu können.

Kultusministerin Anna Stolz: „Künstliche Intelligenz verändert die Lebens- und Arbeitswelt von uns allen grundlegend. Umso wichtiger ist es, dass wir unsere Kinder frühzeitig auf neue Technologien und den damit einhergehenden Wandel vorbereiten. Schule hat hier eine Schlüsselrolle: Sie muss Orientierung geben und die Kompetenzen vermitteln, die junge Menschen brauchen, um sich sicher und reflektiert in einer digitalen Welt zu bewegen. Genau deshalb ist der enge Austausch zwischen Schule, Wissenschaft und Wirtschaft so wertvoll – denn nur so gelingt es, Theorie und Praxis sinnvoll zu verbinden. Nur wenn wir unsere Schülerinnen und Schüler frühzeitig stärken, können sie Chancen neuer Technologien selbstbewusst nutzen.“

Digitalminister Dr. Fabian Mehring: „Mit diesem innovativen Format haben wir eindrucksvoll gezeigt, wie moderner Wissenstransfer funktioniert. Wenn wir die digitale Zeitenwende meistern wollen, müssen wir Bayerns starkes Netzwerk aus Unternehmen und Forschung direkt in die Klassenzimmer bringen. Wer das Silicon Valley der Zukunft werden möchte, muss das Talent Valley der Gegenwart sein. Digitale Zukunftstechnologien verursachen gerade die industrielle Revolution unserer Zeit. Technologiesprünge durch KI und Co. werden in den nächsten Jahren unsere Art zu leben, zu lernen und zu arbeiten fundamental verändern – und den Wohlstand auf der Welt neu verteilen. Deshalb müssen wir die nächste Generation fit für das KI-Zeitalter machen, in dem sie ihr ganzes Leben verbringen wird. Dazu gilt es, neue Technologien erlebbar zu machen und Bayerns Schülern die notwendigen Kompetenzen zu vermitteln, um in der modernen Welt zurechtzukommen und neue Technologien selbstbewusst mitgestalten zu können. Der Schlüssel dazu sind unsere Lehrerinnen und Lehrer im Freistaat. Angesichts rasanter technischer Entwicklungen ist es entscheidend, unseren Pädagogen das notwendige Rüstzeug an die Hand zu geben, um ihre Schützlinge optimal ausbilden zu können. So entsteht Begeisterung für Technologie und echte Lust auf Zukunft.“

Bernhard Stegmann, Direktor der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung (ALP): „Für einen pädagogisch sinnvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz ist die Sensibilisierung und Qualifizierung der Lehrkräfte grundlegend. In den Podcast-Folgen und eSessions der Fortbildungsreihe konnten Lehrkräfte bereits ihre Kompetenzen im Umgang mit Künstlicher Intelligenz erweitern und viele konkrete KI-Szenarien kennenlernen, denen ihre Schülerinnen und Schüler in der künftigen Arbeitswelt begegnen werden. Der heutige Präsenz-Lehrgang rundet das Angebot durch Begegnungen mit den an der Reihe teilnehmenden Unternehmen verschiedener Branchen ab und schafft Möglichkeiten, KI zu erleben und sich über die Potenziale und Herausforderungen der Technologie auszutauschen.“

Dr. Marietta Menner , Leitung KI-Bildung am Centre for Future Production: „Dass dieses Abschlussevent bei uns stattgefunden hat, zeigt, wie wichtig es ist, KI frühzeitig und praxisnah zu vermitteln. Wenn junge Menschen schon in der Schule ein Gefühl für Künstliche Intelligenz entwickeln, können Unternehmen später direkt daran anknüpfen. Genau diesen Übergang gestalten wir als Universität Augsburg – gemeinsam mit dem Ministerium – im Rahmen des KI-Produktionsnetzwerks sowie des Centre for Future Production aktiv mit. Wir schaffen die Räume, die es braucht, um KI nicht nur zu erklären, sondern erlebbar zu machen.“

Die Fortbildungsreihe kombinierte unterschiedliche Formate wie eSessions, Podcasts und eine Präsenzveranstaltung mit wissenschaftlichen Vorträgen, Workshops sowie einer Führung durch den KI-Erlebnisraum „Halle 43“ des KI-Produktionsnetzwerk sowie des Centre for Future Production der Universität Augsburg. Dabei wurden die vielfältigen Facetten des KI-Einsatzes in der Arbeitswelt praxisnah, differenziert und mit klarem Bezug zu Bildung und Beruf vermittelt. Lehrkräfte erhielten Einblicke in konkrete Anwendungsfälle aus der Wirtschaft, die sie in ihren Unterricht einbringen können.

Im Zentrum der Abschlussveranstaltung standen praxisnahe Einblicke in den Einsatz von Künstlicher Intelligenz sowie der direkte Austausch zwischen Lehrkräften, Wissenschaft und Unternehmen. Insgesamt beteiligten sich fünf Unternehmen an der Fortbildungsreihe, vier davon aus eigenen Programmen des Digitalministeriums wie NextGen4Bavaria und KI-Transfer Plus. In interaktiven Workshops und einem „Speeddating“-Format stellten die Unternehmensvertreter den Lehrkräften ihre KI-Anwendungen vor und diskutierten gemeinsam aktuelle Anforderungen des Arbeitsmarkts und die Kompetenzen, die künftig in Schule und Beruf gefragt sind.

Startschuss für die ersten Abiturprüfungen im neuen G9

2 months 2 weeks ago

Kultusministerin Anna Stolz: „Aufwuchs des neuen G9 vor dem Abschluss – ein Meilenstein für unsere Abiturientinnen und Abiturienten und eine tragende Säule der Bildung in Bayern.“

Am 22. April starten für rund 29.000 Schülerinnen und Schüler öffentlicher und staatlich anerkannter Gymnasien, Kollegs und Abendgymnasien die Abiturprüfungen an den Gymnasien in Bayern. Sie sind damit der erste Jahrgang, der das bayernweite Abitur im neuen neunjährigen Gymnasium (G9) absolviert. Das bedeutet nicht nur eine Besonderheit für die Schülerinnen und Schüler, sondern markiert auch den Abschluss einer der umfangreichsten gymnasialen Bildungsreformen in Bayern.

Kultusministerin Anna Stolz sieht das neue G9 als sehr erfolgreiches Reformprojekt: „ Das erste Abitur im neuen G9 ist ein besonderer Meilenstein für unsere Schülerinnen und Schüler – und für eine zukunftssichere Bildung in Bayern: Es ist nicht nur der Abschluss eines erfolgreichen Bildungswegs. Es ist zugleich der Abschluss der mehrjährigen Aufwuchsphase, die wir im engen Dialog mit der gesamten gymnasialen Schulfamilie ausgestaltet und kontinuierlich begleitet haben. Für die hervorragende Zusammenarbeit, insbesondere mit dem Bayerischen Philologenverband, sage ich ausdrücklich Danke!“

Das zusätzliche Lernjahr ist für die Schülerinnen und Schüler ein enormer Gewinn. „Unsere Abiturientinnen und Abiturienten nehmen aus diesen neun Jahren ein wertvolles Gesamtpaket für ihre Zukunft mit: Dazu gehört neben fundiertem Wissen auch die Möglichkeit, ihre Begabungen auszuprägen, indem sie individuelle Schwerpunkte setzen, die Fähigkeit zum eigenständigen Denken und ein starkes Verantwortungsbewusstsein erwerben. Die zusätzliche Lernzeit hat ihnen auch mehr Raum gegeben, ihre eigenen Stärken und Interessen weiterzuentwickeln und ihre Persönlichkeit zu entfalten. Das neue G9 zeigt: Das bayerische Gymnasium steht für eine moderne, positive Leistungskultur, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt und die Förderung individueller Talente ermöglicht“ , so Anna Stolz.

Allen Abiturientinnen und Abiturienten drückt die Kultusministerin für die bevorstehenden Prüfungen fest die Daumen: „Liebe angehende Abiturientinnen und Abiturienten, jetzt ist Ihr Moment gekommen: Sie haben Ihren bisherigen schulischen Weg mit viel Engagement und Ausdauer gemeistert und sich gut auf die Prüfungen vorbereitet. Vertrauen Sie auf sich und auf das, was Sie können. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg, starke Nerven und natürlich auch die nötige Portion Glück!“

Weiterhin betont die Kultusministerin: „Hinter jedem Abschluss stehen unsere engagierten Schulleitungen und Lehrkräfte, die junge Menschen mit den Schätzen der Fachdisziplinen und fächerübergreifenden Zusammenhängen vertraut gemacht haben, sie in ihrer Entwicklung zu kompetenten und verantwortungsbewussten Persönlichkeiten unterstützt haben und ihnen stets mit Rat und Tat zur Seite standen. Für dieses Engagement danke ich ihnen herzlich!“

Die erste G9-Abiturprüfung

Ab diesem Schuljahr wird für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 13 das Abitur flächendeckend an allen öffentlichen und staatlich anerkannten Gymnasien nach den Bestimmungen des neunjährigen Gymnasiums durchgeführt.

  • Das bleibt: Fünf-Fächer-Abitur
  • Das ist neu: Individuelle Schwerpunktsetzung in der Abiturprüfung, mehr Flexibilität bei den Prüfungsformen

Für nähere Informationen und den Terminplan verweisen wir auf unsere Pressemitteilung vom 4. März 2026:

Premiere für das neue G9-Abitur | Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Die Übersicht „Aktuelles: Abiturprüfung 2026“ auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus enthält neben einer umfassenden Terminübersicht aller Prüfungsfächer zahlreiche wissenswerte Informationen rund um das diesjährige Abitur:

Aktuelles: Abiturprüfung 2026 | Gymnasium | Schularten | Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Die Seite wird nach Beendigung der Abiturprüfungen fortlaufend aktualisiert.

„Talent im Land – Bayern“ − ein starkes Netzwerk für beste Bildungschancen!

2 months 2 weeks ago

Feierliche Aufnahme von 35 Schülerinnen und Schülern ins Stipendienprogramm.

Motivation, Talent und Teamgeist werden in diesem starken Netzwerk großgeschrieben: Auch in diesem Jahr dürfen sich wieder besonders begabte und engagierte Jugendliche aus dem gesamten Freistaat über die Aufnahme in das Programm „Talent im Land – Bayern“ (TiL) freuen. Beim feierlichen Festakt in der Allerheiligen-Hofkirche der Münchner Residenz überreichte Kultusministerin Anna Stolz den 35 neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten, die eine unabhängige Jury aus zahlreichen Bewerbungen ausgewählt hatte, ihre Urkunden und betonte dabei:

„Gerade junge Menschen, die sich engagieren und trotz schwieriger Bedingungen ihren Weg gehen, verdienen unsere volle Unterstützung. Und genau hier setzt das Programm ‚Talent im Land – Bayern‘ an, mit gezielter Förderung und viel Vertrauen in das Potenzial unserer Schülerinnen und Schüler. So geben wir ihnen die Möglichkeit, ihre Zukunft aktiv mitzugestalten und stehen dabei fest an ihrer Seite. Mit ‚Talent im Land – Bayern‘ wollen wir auch sichtbar machen: Leistung ist etwas Cooles! Mein herzlicher Glückwunsch an alle neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten.“

„Talent im Land – Bayern“ – seit 2005 ein erfolgreiches Stipendienprogramm

Seit über 20 Jahren ist es Ziel des Stipendienprogramms, junge Menschen zu fördern, die die Fachhochschul oder Allgemeine Hochschulreife anstreben, aufgrund ihrer Biografie aber besondere Herausforderungen zu meistern haben. Für die Aufnahme ins Programm wählt eine Jury mit Vertretern aus den Bereichen Kultur, (Hoch-)Schule und Wirtschaft aktuell jährlich 35 neue Stipendiatinnen und Stipendiaten eines Jahrgangs aus. Für die Stipendiatenjahrgänge 2024 bis 2026 finanziert die TÜV SÜD Stiftung jeweils fünf dieser Stipendienplätze. Seit 2014 steht TiL auch Schülerinnen und Schülern ohne Migrationsgeschichte offen. Das Programm bietet den teilnehmenden Jugendlichen neben einer finanziellen Unterstützung eine umfassende Betreuung und Förderung in Form eines vielfältigen und qualitätvollen Bildungsangebots mit Seminaren, Studientagen und Studienreisen. „Talent im Land – Bayern“ zählt derzeit 113 Stipendiatinnen und Stipendiaten und zeigt mit über 800 Alumni den Erfolg des ganzheitlichen Förderkonzepts. Weiterführende Informationen zu dem Programm finden Sie unter: Talent im Land - Bayern

Wissenschaft mit Wow-Effekt – Schülerinnen und Schüler beeindrucken beim Landesfinale von „Jugend forscht“

2 months 2 weeks ago

Auszeichnung der diesjährigen Siegerinnen und Sieger sowie der besten Projektgruppen in München.

Hier stehen Bayerns junge Forschertalente im Rampenlicht. Die Rede ist vom renommierten Landeswettbewerb „Jugend forscht“, der in diesem Jahr in die 61. Runde geht. Am Mittwoch wurden nun die diesjährigen Siegerinnen und Sieger sowie die besten Projektgruppen für ihre herausragenden Leistungen bei Rohde & Schwarz in München ausgezeichnet.

Bayerns Kultusministerin Anna Stolz freute sich mit den Gewinnerinnen und Gewinnern: „Neugier ist der beste Treibstoff für Innovation – das haben die genialen Ideen beim diesjährigen Landeswettbewerb ‚Jugend forscht‘ wieder einmal gezeigt. Wer heute experimentiert und Mut hat, Neues auszuprobieren, der prägt die Welt von morgen. Ich gratuliere allen Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforschern ganz herzlich zu ihrem tollen Erfolg. Euer Forschergeist ist eure Superkraft und Vorbild für andere! Mein Dank gilt besonders auch allen Lehrkräften, denn sie geben den nötigen Rückenwind für ganz große Leistungen!“

Auch Dr. Wolfgang Mutter, der als Abteilungsleiter der Gymnasialabteilung im Kultusministerium in diesem Jahr Siegerinnen und Sieger auf der Veranstaltung auszeichnete, gratulierte den Gewinnerinnen und Gewinnern: „Die präsentierten Schülerarbeiten machen deutlich: Junge Menschen bringen sich aktiv in die Gestaltung unserer Zukunft ein − insbesondere durch ihre Stärke in den MINT-Fächern. Dabei erwerben sie sich Kompetenzen, die sie selbst voranbringen und die wir alle dringend für Innovation und Fortschritt brauchen. Ich ermutige alle jungen Forscherinnen und Forscher, ihren Weg weiterzugehen und drücke ihnen für das Bundesfinale Ende Mai ganz fest die Daumen.“

Hintergrundinformationen zum Landeswettbewerb „Jugend forscht“

Der diesjährige Wettbewerb „Jugend forscht“ für die Altersstufe 15 bis 21 Jahre steht unter dem Motto „Maximale Perspektive“. Hierzu konnten Einzel- oder Gruppenbeiträge (max. drei Mitglieder) in einem der sieben Fachgebiete „Arbeitswelt“, „Biologie“, „Chemie“, „Geo- und Raumwissenschaften“, „Mathematik/Informatik“ sowie „Physik“ und „Technik“ eingereicht werden. Die ausgezeichneten Landessiegerinnen und Landessieger können sich über Geld- und Sachpreise freuen. Das bayerische Kultusministerium will Schülerinnen und Schüler verstärkt zum Forschen motivieren und stellt für die Wettbewerbsrunden in Bayern sowohl personelle als auch finanzielle Ressourcen zur Verfügung.

Die diesjährigen Landessiegerinnen und Landessieger werden ihre Projekte vom 28.05. bis 31.05.2026 beim Bundeswettbewerb in Herzogenaurach präsentieren. Dort werden die Bundessiegerinnen bzw. Bundessieger gekürt und zahlreiche Sonderpreise vergeben.

Die Landessieger „Jugend forscht 2026“:

  • Arbeitswelt :

Entwicklung eines KI-basierten Systems zum Schutz vor Telefonbetrug

Vincent Nack, o.O.

TimberMind

Tobias Schmidt, o.O.

  • Biologie :

Peptid-Doppelgänger: Grenzen von AlphaFold3 bei der Vorhersage von Spiegelbild-Wirkstoffen

Viyona Singh und Aarav Singh, GISSV German International School of Silicon Valley, Mountain View, USA

  • Chemie:

Eco-Electra 2.0. Der effiziente Algenstrom.

Timo Spatz und Sophie Slowik, Hanns-Seidel-Gymnasium Hösbach

InnovAlloy DeepDive: Analyse phasenassoziierter Sprödbrüche in Bi-Sn-Zn-Al-Systemen

Levi Jekic, Lennart Antritter und Alexander Kluge, Gymnasium Neubiberg

  • Geo- und Raumwissenschaften :

Entwicklung eines IC-Generators zur Simulation wechselwirkender Galaxien

Achilleas Sarakatsanis, Erasmus-Grasser-Gymnasium München

  • Mathematik/Informatik:

Automatisierte Übersetzung von KI-Modellen in Inferenzhardware

Malte Rauschenbach, Franz-Marc-Gymnasium Markt Schwaben

  • Physik:

Modellierung der Seilbahn als Doppelpendel und Untersuchung auf deterministisches Chaos

Luise Schmittner, Olympia-Morata-Gymnasium Schweinfurt

  • Technik:

Kitchen Compass

Timo Link, Private staatlich anerkannte Tilly-Realschule Ingolstadt

Entwicklung eines „Portablen Multifunktions-Kalibrators“

Stefan Weiß, Staatliche Berufsschule I Deggendorf

  • Sonderpreis der Bayerischen Staatsministerin für Unterricht und Kultus für das beste interdisziplinäre Projekt:

Entwicklung eines Windkanals zur Untersuchung aerodynamischer Fähigkeiten von Insekten

Leon Kohr, Staatliche FOSBOS Triesdorf in Weidenach

Detaillierte Informationen zu den Projekten des Landeswettbewerbs sowie Bilder der Preisverleihung sind in Kürze auf der bayerischen Homepage des Wettbewerbs https://www.jugend-forscht-bayern.de verfügbar.

Die Verwendung des während des Termins entstehenden Bild- und Tonmaterials ist ausschließlich zum Zweck der Pressearbeit und im Zusammenhang mit der Berichterstattung über die Veranstaltung zulässig.

Schule & Sport in Bayern – das matcht einfach perfekt!

3 months 1 week ago

Insgesamt 17 Schulteams wurden in der Residenz in München für ihre beeindruckenden Erfolge bei den länderübergreifenden Schulsport-Wettbewerben ausgezeichnet.

Kultusministerin Anna Stolz war zusammen mit der Olympiasiegerin im Rennrodeln Dajana Eitberger und dem BLSV-Präsidenten Jörg Ammon vor Ort und beglückwünschte die jungen Sporttalente zu ihren hervorragenden Leistungen: „ Sport tut uns allen gut! Er ist der wahre Energy-Booster für unseren Alltag! Die Schulsport-Ehrung ist ein wunderbarer Anlass, um unseren erfolgreichen Schülerinnen und Schülern und engagierten Lehrkräften zu zeigen: Sie sind großartig und auch echte Vorbilder für andere! Die ausgezeichneten Schulsportteams und Sportpersönlichkeiten haben wahre Spitzenleistungen erzielt und sich diese besondere Ehre wirklich verdient. Dazu gratuliere ich ganz herzlich!“

Bei der festlichen Veranstaltung im würdevollen Rahmen des Max-Joseph-Saals der Münchner Residenz wurden Mannschaften geehrt, die bei den Schulsport-Wettbewerben „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“, „ Rhein-Main-Donau-Schulcup“und„DFB-Schulcup“ über die Landesebene hinaus erfolgreich waren. Mit der Schulsport-Verdienstmedaille würdigte die Kultusministerin außerdem acht Persönlichkeiten, die sich über mehrere Jahre hinweg und über ihr berufliches Engagement hinaus in ganz besonderer Weise um den Schulsport in Bayern verdient gemacht haben. In diesem Zusammenhang betonte Anna Stolz einmal mehr den hohen Stellenwert des Schulsports in Bayern: „Schule und Sport in Bayern – das matcht einfach perfekt! Unsere Kinder und Jugendlichen so früh wie möglich für Sport zu motivieren, ja sie dafür nachhaltig zu begeistern, liegt mir sehr am Herzen. Sport ist für junge Leute der Gamechanger in der Gaming-Welt! Er hält fit und gesund und vermittelt darüber hinaus wichtige Werte wie Teamgeist, Durchhaltevermögen, Rücksichtnahme und Leistungsbereitschaft. Der Schulsport lebt vom großen Engagement und den starken Impulsen unserer Lehrkräfte –und genau das verkörpern die Geehrten in vorbildlicher Weise.“

Auch Olympiasiegerin Dajana Eitberger freute sich mit den Sportlerinnen und Sportlern und lobte die großartigen Erfolge: „Wenn ich das hier sehe, bekomme ich richtig Gänsehaut. So viel Energie und Freude am Sport! Genau so hat es bei mir auch angefangen. Schulsport ist so wertvoll und prägend. Er lehrt uns, an uns zu glauben, Rückschläge zu überwinden und gemeinsam Erfolge zu feiern. Die heute ausgezeichneten Teams können mega stolz auf sich sein. Sie sind ein großartiges Beispiel dafür, was mit Einsatz und Begeisterung möglich ist.“

BLSV-Präsident Jörg Ammon machte in diesem Zusammenhang deutlich: „Schule, Sport und Verein bauen die wichtige Brücke, die wir dringend benötigen, um die nächsten Generationen fit und erfolgreich zu machen für mögliche Olympische und Paralympische Spiele in München für Deutschland. Womöglich finden wir unter den hier ausgezeichneten Athletinnen und Athleten bereits die Weltmeister und Olympiasieger von morgen. Sie sind das starke Fundament, das wir brauchen, um in der Spitze erfolgreich zu sein. Ich gratuliere allen herausragenden Sportlerinnen und Sportlern wie auch ihren Lehrkräften ganz herzlich und freue mich weiterhin auf herausragende Leistungen auf bundes- und bayernweiter Ebene.“

Folgende Schulen wurden im Rahmen der Festveranstaltung geehrt:

1. Bundessieger „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“:

  • Städt. Bertolt-Brecht-Schule Nürnberg, Badminton WK II Mixed
  • Städt. Bertolt-Brecht-Schule Nürnberg, Basketball WK II Jungen
  • Lise-Meitner-Gymnasium Unterhaching, Gerätturnen WK IV Jungen
  • Erzbischöfliche St.-Ursula-Realschule Schloss Hohenburg Lenggries,
  • Ski alpin WK IV Mädchen
  • Gertrud-von-le-Fort-Gymnasium Oberstdorf, Ski alpin WK IV Jungen
  • Chiemgau-Gymnasium Traunstein, Skilanglauf WK IV Mixed
  • Regionalteam Bayern West, Skisprung WK IV Mixed


2. Bundessieger „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ :

  • Gymnasium Eckental, Sportklettern WK III Mixed (Testevent)
  • Karolinen-Gymnasium Rosenheim, Basketball WK III Mädchen
  • Erzbischöfliches St. Irmengard-Gymnasium Garmisch-Partenkirchen,
  • Ski alpin WK IV Mädchen
  • Gabriel-von-Seidl-Gymnasium Bad Tölz, Ski alpin WK IV Jungen
  • Regionalteam Bayern Ost, Skisprung WK IV Mixed

3. Bundessieger „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ :

Ignaz-Taschner-Gymnasium Dachau, Rudern WK II Jungen

1. Platz Finale „Rhein-Main-Donau-Schulcup“:

  • Friedrich-Koenig-Gymnasium Würzburg, Gerätturnen WK II Mädchen
  • Friedrich-Dessauer-Gymnasium Aschaffenburg, Schwimmen WK II Mädchen
  • Mittelschule Gochsheim, Schwimmen WK III/2 Jungen

3. Platz „DFB-Schulcup“ :

  • Städt. Wirtschaftswissenschaftliches Gymnasium Bayreuth, Fußball WK IV Mädchen

Folgende Persönlichkeiten wurden mit der Schulsport-Verdienstmedaille ausgezeichnet:

  • ZwKR Robert Auerochs, Grund- und Mittelschule Herrieden
  • OStRin Sibylle Behringer, Gymnasium München-Nord
  • SKRin Sigrid Ehrhardt, Förderzentrum Hemau
  • OStR Thomas Fuchs, Gymnasium Freyung
  • StRin (MS) Simone Karin Glückler, Mittelschule Dachau-Süd
  • StR (MS) Werner Härle, Anna-Pröll-Mittelschule Gersthofen
  • StR (GS) Andreas Süßmeier, Grundschule Würzburg/Lengfeld
  • StDin Kerstin Zimmermann, Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium Bayreuth

Hintergrundinformationen zu den einzelnen Schulsport-Wettbewerben:

Jugend trainiert für Olympia & Paralympics

„Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ ist ein bundesweit organisierter, leistungsorientierter Mannschaftswettbewerb der Schulen in insgesamt 19 olympischen und sieben paralympischen Sportarten. Er gilt als weltgrößter Schulsport-Wettbewerb: Rund 800.000 Schülerinnen und Schüler aus allen 16 Bundesländern nehmen jedes Schuljahr daran teil. Aus Bayern melden sich regelmäßig ca. 90.000 Schülerinnen und Schüler in rund 9.000 Schulmannschaften an. Unter den Landessiegern der Bundesländer wird im Rahmen der Bundesfinalveranstaltungen die beste Schulmannschaft Deutschlands in den verschiedenen Sportarten und Wettkampfklassen ermittelt. Das Bundesfinale im Frühjahr und Herbst findet traditionell in Berlin statt. Das Winterfinale wird derzeit wechselnd an den Wintersportorten Nesselwang (Bayern) und Schonach (Baden-Württemberg) ausgerichtet.

Rhein-Main-Donau-Schulcup

Der „Rhein-Main-Donau-Schulcup“ ist ein Wettbewerb in den Sportarten Gerätturnen und Schwimmen. Er wird länderübergreifend und im jährlich wechselnden Turnus von Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz ausgetragen. Startberechtigt sind Schülerinnen und Schüler der Mittel- und Förderschulen sowie der Realschulen und Gymnasien – und zwar in den Wettkampfklassen, in denen es im Bundeswettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ kein Bundesfinale mehr gibt.

DFB-Schulcup

In der Sportart Fußball tragen die Landessieger der Wettkampfklasse IV (10-13
Jahre) ihr Bundesfinale nicht im Rahmen des Bundeswettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ aus, sondern im Rahmen des DFB-Schulcups. Neben den eigentlichen Bundesfinalspielen müssen die Schülerinnen und Schüler drei verschiedene Technikübungen absolvieren.

Auftakt zum Schulversuch „Evidenzbasierte Schule“: „Ein starker Schritt für die Weiterentwicklung unserer Schulen“

3 months 2 weeks ago

Auftakt zum Schulversuch „Evidenzbasierte Schule – Lernen, Steuern und Entwickeln mit System“.

Die internationale Forschung zeigt, dass Bildungssysteme dann besonders erfolgreich sind, wenn sie Daten (z. B. aus Tests) gezielt diagnostisch auswerten und für die individuelle Förderung nutzen. Diese Ansätze bergen ein großes Potential – zumal im Zuge des technologischen Fortschritts immer mehr Daten digital generiert werden und innovative Instrumente (wie z. B. KI-gestützte Tools) neue Möglichkeiten eröffnen. Der neue Schulversuch der Stiftung Bildungspakt Bayern „Evidenzbasierte Schule – Lernen, Steuern und Entwickeln mit System“ hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, systematisch Diagnose- und Förderansätze in der Mittelschule sowie den Beruflichen Schulen im Bereich der Basiskompetenzen zu etablieren.

Kultusministerin Anna Stolz betont im Rahmen der Auftaktveranstaltung im Literaturhaus München: „Der Schulversuch Evidenzbasierte Schule ist ein starker Schritt für die Weiterentwicklung unserer Schulen. Er nutzt die Erfahrungen aus vielen früheren Schulversuchen und verbindet sie mit aktuellen Entwicklungen aus der Datenerhebung und -verarbeitung. Unser Ziel: von Daten zu Taten. Von Testen zu Fördern. So stellen wir sicher, dass jedes Kind die Förderung erhält, die es braucht – nicht irgendwann, sondern zum richtigen Zeitpunkt. Dabei ist mir wichtig: Wir stehen für ein Bildungssystem, das verantwortungsvoll mit Daten umgeht und dabei immer den Menschen in den Mittelpunkt stellt.“

Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. unterstreicht: „Wer heute in exzellente Bildung investiert, investiert in die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Bayern. Denn gut ausgebildete Menschen schaffen die Innovationen, die wir brauchen, um auch künftig wettbewerbsfähig zu bleiben. Angesichts rückläufiger Leistungen unserer Schülerinnen und Schüler in Basiskompetenzen zeigt ein Blick in andere Staaten, wie evidenzbasiertes Arbeiten uns dabei helfen kann, schulische Bildung nachhaltig zu verbessern. Die Idee ist, Lernstände auf Basis von Daten systematisch zu analysieren, um individuelle Förderbedarfe frühzeitig zu identifizieren und gezielt gegensteuern zu können. Der klare Fokus auf Basiskompetenzen, praxistaugliche Strukturen und Prozesse zur Datennutzung sowie auf messbare Lernfortschritte hilft uns, den guten bayerischen Weg weiterzugehen. Deshalb engagieren wir uns gerne als Exklusivpartner.“


Hintergrundinformationen:
Schulversuch Evidenzbasierte Schule

Zentrales Ziel des Schulversuchs „Evidenzbasierte Schule“ ist die Schaffung und Weiterentwicklung von Strukturen und Prozessen, um Daten an der Schule sinnstiftend zu nutzen und konkretes Handeln daraus abzuleiten. Ein besonderer Fokus gilt der Gestaltung von Lehr-Lern-Prozessen: Im Sinne von „Testen und Fördern“ wird pädagogische Diagnostik (z. B. Tests) eng mit Förder- und Unterstützungsmaßnahmen (z. B. Lernbänder) verknüpft. Ein Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Stärkung grundlegender Kompetenzen in Deutsch und Mathematik.

12 hours 27 minutes ago
Hier finden Sie die aktuellen Pressemitteilungen des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus.
StMUK - Pressemitteilungen Feed abonnieren