Um 8:10 Uhr machten sich rund 60 Schüler und Schülerinnen mit ihren drei begleitenden Lehrkräften auf zum Abenteuer Opernfahrt.

Ein Bus stand am Parkplatz des Stiftland-Gymnasiums Tirschenreuth bereit. Nach einer Stunde Anfahrtszeit, die sich mit Spielen oder heiteren Gesprächen vertrieben wurde, waren wir auch schon an unserem Ziel angekommen: Regensburg. Der erste Punkt auf der Tagesordnung war das Haus der Bayerischen Geschichte. Nach einem kurzen Fußmarsch standen wir in der angenehm kühlen Eingangshalle. Wir hatten Zeit, uns in Ruhe umzusehen und lernten an jeder Ecke etwas Neues. Es war spannend, einmal in der Zeit der bayerischen Geschichte zurückzureisen.

Nach dem Museumsbesuch machten wir uns auf den Weg zum Stadttheater, wo wir herzlich empfangen wurden. In drei Gruppen durften wir hinter die Kulissen schauen. Zum Rangtheater gab es Wissenswertes, wir durften selbst auf die große Bühne und zu guter Letzt auch den Kostümfundus besuchen. Spätestens dann waren wir voll und ganz begeistert. An jeder Stange quetschte sich ein Kostüm neben das andere. Die Einblicke dort waren interessant und sicher nicht so schnell wiederzuerleben.

Zum Mittagessen besuchten wir einen Italiener, und im Anschluss hatten wir die Möglichkeit, uns bei strahlendem Sonnenschein in Regensburg umzusehen. Während manche die vielen Geschäfte erkundeten, nutzten andere die Gelegenheit, sich bei der Wärme ein Eis schmecken zu lassen.

Die Zeit verging schnell und um halb sechs standen wir alle wieder vor dem Stadttheater. Wir zogen uns dort um und nahmen in einem weiteren Raum Platz. Die Oper, die wir uns ansahen, trug den Namen „Rusalka“ und wurde von Antonín Dvořák geschrieben. Nach einer kurzen Einführung nahmen wir unsere Plätze ein. Jeder von uns hatte einen fantastischen Blick auf den Orchestergraben. Die Zeit verstrich im Eiltempo und die Oper zog uns in ihren Bann. Nach der Vorstellung tauschten wir uns über die fantastische Musik und die ansprechende Darstellung aus.

Müde stiegen wir in unseren Bus in Richtung Tirschenreuth, in dem viele von uns ein kleines Schläfchen hielten. Um viertel eins in der Nacht kam der Bus am Parkplatz des Stiftland-Gymnasiums an und wir wurden von dort abgeholt. Sicher ist, dass man einen solchen Tag nicht so schnell wieder vergisst.

Emma Oppl (7c)