„Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“ – Dieses Leitmotiv prägte das Kunstprojekt der Klasse 11b, die ein seit über zehn Jahren unvollendetes Wandbild in der Aula unserer Schule neu gestaltet und vollendet hat.

Ausgehend von dem Aristoteles zugeschriebenen Gedanken „totum plus quam summa partium“ setzten sich die Schülerinnen und Schüler nicht nur künstlerisch, sondern auch gemeinschaftlich mit der Bedeutung von Zusammenhalt und Wahrnehmung auseinander. In enger Abstimmung wählten sie einzelne Bildfelder aus, entwickelten eigene Motive und brachten diese in Einklang mit der bestehenden Gestaltung. Dabei stand stets die Gesamtwirkung im Mittelpunkt: Farbgebung, Inhalte und Komposition wurden gemeinsam reflektiert und aufeinander abgestimmt.

Das Projekt machte eindrucksvoll erlebbar, was unsere Schule auszeichnet: Persönlichkeitsentwicklung, gelebte Schulgemeinschaft und hohe Unterrichtsqualität. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten zielstrebig, unterstützten sich gegenseitig und bewiesen Teamgeist – von der ersten Idee bis zur praktischen Umsetzung. Inspiriert auch von Ansätzen der Gestaltpsychologie wurde deutlich, wie sehr unsere Wahrnehmung vom Zusammenspiel einzelner Elemente geprägt ist.

So entstand aus vielen individuellen Beiträgen ein neues, ausdrucksstarkes Gesamtbild, das die Aula als zentralen Begegnungsort unserer Schule bereichert und neu erlebbar macht. Ein Projekt, das zeigt: Gemeinschaft schafft mehr.

J. Danler