Das Stiftland-Gymnasium Tirschenreuth hat am Montag, dem 29.09.2025, einen bedeutenden Schritt in die Zukunft der digitalen Bildung vollzogen: Mit Unterstützung der Universität Bayreuth wurde ein innovatives RemoteLab für 3D-Druck eingerichtet. Damit ist nun der erste 3D-Drucker des Gymnasiums über das Internet steuerbar und bald auch für Schülerinnen und Schüler zugänglich.

Das Projektteam des Gymnasiums und Dr. Rosnitschek von der Universität Bayreuth arbeiteten intensiv vor Ort zusammen, um die Einrichtung und Konfiguration des RemoteLabs abzuschließen. Die ersten Bauteile konnten bereits erfolgreich im 3D-Drucker gedruckt werden – ein Beweis für den erfolgreichen Start des Projekts.

Das RemoteLab ist ein zentraler Bestandteil des Interreg-Danube-Region-Projekts “TransAC”, das von der Europäischen Union ko-finanziert wird. “TransAC” verfolgt das Ziel, den rural brain drain zu bekämpfen, indem es jungen Menschen in ländlichen Regionen attraktive Perspektiven in den MINT-Bereichen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) eröffnet.

„Wir sind begeistert, dass wir unseren Schülerinnen und Schülern nun die Möglichkeit bieten können, 3D-Drucktechnologien ortsunabhängig zu nutzen und ihre Kreativität und ihr technisches Verständnis zu fördern“, erklärt Studiendirektor Martin Putzlocher, stellvertretender Schulleiter des Stiftland-Gymnasiums. „Das RemoteLab ist ein wichtiger Baustein, um jungen Menschen die Chancen der Digitalisierung aufzuzeigen und sie für eine Zukunft in unserer Region zu begeistern.“

Das Projekt “TransAC” basiert auf einer internationalen Kooperation mit 14 Projektpartnern aus 7 Nationen. Durch den Austausch von Wissen und Erfahrungen sollen innovative Lernkonzepte entwickelt und die MINT-Kompetenzen junger Menschen gestärkt werden.

Mit dem Start des RemoteLabs setzt das Stiftland-Gymnasium Tirschenreuth ein starkes Signal für die Bedeutung der digitalen Bildung und leistet einen wertvollen Beitrag zur Bekämpfung des Fachkräftemangels in ländlichen Regionen.