Im Rahmen des Wahlkurses 3D-Druck und additive Fertigung haben Schülerinnen und Schüler des Stiftland-Gymnasiums Tirschenreuth in der Vorweihnachtszeit ein besonderes Projekt umgesetzt: Mit viel Kreativität und technischem Know-how entwarfen sie eigenständig Christbaumkugeln für den schuleigenen Weihnachtsbaum.
Ausgehend von ersten Skizzen setzten die Teilnehmenden ihre Ideen mithilfe eines CAD-Programms digital um. Dabei lernten sie nicht nur den sicheren Umgang mit professioneller Konstruktionssoftware, sondern auch, wie Design, Funktionalität und Umsetzbarkeit im 3D-Druck zusammenspielen. Anschließend wurden die individuell gestalteten Christbaumkugeln mit dem schuleigenen 3D-Drucker gefertigt und schmücken nun den Weihnachtsbaum im Schulhaus.
Das Projekt ist Teil des Interreg-Danube-Region-Projekts „TransAC“, das von der Europäischen Union co-finanziert wird. Ziel von „TransAC“ ist es, Schülerinnen und Schülern insbesondere in ländlichen Regionen praxisnahe Einblicke in moderne Fertigungstechnologien zu ermöglichen und ihr Interesse an MINT-Themen nachhaltig zu fördern.
Die Arbeit an den Christbaumkugeln zeigte eindrucksvoll, wie technische Bildung, Kreativität und eigenständiges Arbeiten miteinander verbunden werden können. Gleichzeitig wurde deutlich, dass digitale Fertigungstechnologien wie der 3D-Druck nicht nur für industrielle Anwendungen relevant sind, sondern auch im schulischen Alltag spannende und motivierende Projekte ermöglichen.
Mit solchen praxisorientierten Projekten stärkt das Stiftland-Gymnasium Tirschenreuth kontinuierlich seine MINT-Ausrichtung und bietet den Schülerinnen und Schülern wertvolle Zukunftskompetenzen – ganz im Sinne des TransAC-Projekts.
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