Alle Schülerinnen und Schüler, die zum Schuljahr 2022/2023 ans Gymnasium übertreten werden, sind bereits der sechste Jahrgang, der das neue neunjährige Gymnasium besuchen wird.

Viele Schülerinnen und Schüler, vor allem Fahrschüler mit teilweise langen Anfahrstrecken werden es als sehr angenehm empfinden, dass es künftig bis einschließlich der 7. Klasse keinen verpflichtenden Nachmittagsunterricht mehr geben wird. Auch in den übrigen Jahrgangsstufen ist der Nachmittagsunterricht deutlich reduziert. Das Lernen gestaltet sich so viel entspannter. Das zusätzliche Schuljahr dient vor allem zur Vertiefung sowie zur zusätzlichen Übung und Wiederholung, aber in geringem Maß auch zur Behandlung zusätzlicher Inhalte (z.B. Informatik in der 11. Jahrgangsstufe und politische Bildung).

Sehr wichtig ist, dass Schüler mit guten Leistungen die Möglichkeit haben werden, das Abitur weiterhin in acht Jahren abzulegen. Diese Möglichkeit wird jedem dafür geeigneten Schüler unabhängig von der Sprachenfolge oder der gewählten Ausbildungsrichtung fest zugesichert und ist an keine Mindestzahl gebunden. Beruhigend ist, dass eine Entscheidung für diese eventuell gewünschte Schulzeitverkürzung nicht am Anfang der Gymnasialzeit, sondern erst zu Beginn der 9. Klasse getroffen werden muss.

Beachten Sie auch die Stundentafeln in der neuen Schulordnung für die Gymnasien.

Stundentafeln in der GSO